Beiträge von frank_aus_wedau

    Es muss halt unterschieden werden zwischen "offizieller Linie" und tatsächlichen Möglichkeiten. Ich gehe davon aus, dass die angekündigten Integritätsregeln auf die Zukunft ausgerichtet sind. Und ebenso wie in der Vergangenheit ist nicht auszuschließen, dass sich HW-Anforderungen mit Featureupdates erhöhen.


    Vor dem Hintergrund eines drohenden Gejammeres, falls Win11 nach 3 Jahren auf alten Kisten nicht mehr läuft, halte ich das Vorgehen vom MS für verständlich - nimmt die US-amerkanische Rechtsprechung in Sachen Verbraucherschutz zuweilen doch abenteuerlich anmutende Züge an.


    Um solche (drohenden) Diskussionen im Keim zu ersticken, verstehe ich es durchaus, dass sich MS in eine sichere Postion begibt, wenn es um die Kompatibilität zwischen SW und HW geht.


    "Halboffiziell" lässt MS durchblicken, dass durchaus Bemühungen existieren, auch ältere HW zu unterstützen. Eine "Funktionsgarantie" für ältere HW (im Sinne eines wenn auch nur theoretisch einklagbaren Rechts) könnte sich bei der Fortentwicklung des Systems schlimmstenfalls als kontraproduktiv erweisen. Freuen wir uns einfach, solange Win11 auf älterer HW noch läuft.

    Nun... dann möchte ich Euch mein Vorgehen mal nicht vorenthalten. Hat nur ein wenig Zeitaufwand gekostet:


    1. Wecker (Gehäuse) soweit demontieren, dass die mechanischen Teile des Uhrwerks von außen zugänglich sind.


    2. Mit synthetischem Öl aus einer Art Stift mit langer nadelförmiger Spitze die (verharzten) Lager mit frischem Öl versorgen.


    3. Den Wecker bei geschlossenem Gehäuse mit einem Fön auf höherer Stufe aufheizen, um das eingetrocknete Ölgemenge insgesamt zu verflüssigen.


    4: Läuft wieder... wenn auch anfangs etwas hakelig.


    5: Bei gelegentlich noch auftretenden "Hängern" die Behandlung mit dem Fön wiederholen.


    "Gerettet" habe ich einen Wempe-Wecker (Wempe Multitimer mit Glasenschlag), der bei Anschaffung nicht ganz billig war, aber bereits seit Jahren stillstand. In letzter Sekunde hatte ich ihn aus dem Schrott gefischt, den frau_von_wedau zur Abholung durch die Wertstoffsammlung zusammengestellt hatte. :P


    Mal abwarten, ob diese bis jetzt funktionierende Lösung wirklich dauerhaft ist.

    Irgendwann werden selbst sie gutgemeintesten Vorsätze von der Realität überholt. |ch hege keinerlei Zweifel daran, dass die DKB bis zuletzt versucht hat, ihr (kundenfreudliches) Geschäftsmodell zu vereteidigen.


    Wenn die DKB nun (notgedrungen) den Vorgaben des Marktes nachgeben muss, zeigt das einmal mehr, dass nicht etwa ein freier Markt den Kapitalfluss beherrscht, sondern profane politische Interessen unter Beteiligung der Zentralbanken die Rahmenbedingungen vorgeben.


    Genau aus diesem Grund betrachte ich die Bemühungen der EU, Barzahlungen weitmöglichst zu beschränken, mit äußerster Skepsis. Je stärker versucht wird, Barzahlungen zu verhindern, desto größer wird mein Drang zur Nutzung von Bargeld.


    Glücklicherweise verfügt die Bundesrepublik über eine gesetzte Verfassung (GG genannt) und ein BVerfG, welches höchst bedenklichen poltischen Umtrieben Grenzen setzt.


    In diesem Sinne... nieder mit die Plastikmonnie...


    Frankie ;)

    Will ich etwas zu einem bestimmten Thema hören, höre ich einen der vielen abonnierten Podcast. Da kann ich zielgerichtet auswählen, über was für ein Thema ich etwas hören will ...

    Diese Art des Medienkonsums gab es schon immer - nicht umsonst war der Sektor der TV/Radio-Zeitschriften lange Zeit ein lohnendes Geschäft.


    Dem gegenüber steht aber eine nennenswerte Zahl von Zuhörern, die solcher persönlichen Auswahl keine Gedanken opfern und sich einfach nur "berieseln" lassen wollen. Zu dieser Gruppe gehöre ich (inzwischen).


    Und man glaube kaum: Bei gewissen "Schlagwörtern" wird der Verstand schlagartig wach, um einem als interessant empfundenen Thema zu folgen.



    Edit:

    Und kaum jemand wird bestreiten können, dass sich die Relevanz eines Beitrags zuweilen erst nach einer gewissen Zeit des Zuhörens erschließt. Mir persönlich passiert das sogar mit einer gewissen Regelmäßigkeit.

    Das mag alles richtig sein. Momentan konkurriert "Plastikgeld" noch mit der physischen Variante. Ist letztere aber erst einmal vom Markt, stehen der Willkür einer "Bankenindustrie" keinerlei Hindernisse mehr im Wege. Dann wird nur noch die Möglichkeit bestehen, das "am wenigsten teure" Kontomodell auszuwählen.


    In Sachen DKB: Unter den Blinden ist der Einäugige König, mal abgewandelt auf die zu erwartenden Preismodelle. Selbst wenn die DKB dann immer noch der Billigheimer ist, dürfte sie im Hinblick auf die Gier der Konkurrenz immer noch satte Margen erwirtschaften können. Auch sie ist eben keine gemeinnützige Einrichtung...



    Edit:

    Allein die Möglichkeit und Verbreitung der Barzahlung kann dieser Entwicklung gegensteuern. Wir sollten sie daher nur mit Bedacht dem Gewinnstreben des Bankensektors opfern.

    Thomas:


    War abzusehen, dass die am Rande des Abgrunds schwebende Sparda-Bank West die Gebührenschraube weiter anziehen wird. Ich fürchte, dass es sich bei den Gebührenerhöhungen im (Un-)Interesse der Mitglieder um ein letztes Aufbäumen vor dem Zusammenbruch handelt. Ebenso die Entscheidung, die Zahl der zu erwerbenden Genossenschaftsanteile von 15 auf 200 zu erhöhen. Geld verbrennen war noch nie einfacher. :rolleyes:


    Denn: Genossenschaftsanteile sind von keinem Sicherungsfonds abgedeckt. Schließt die Sparda-West ihre Pforten, ist der investierte Betrag (egal in welcher Höhe) futsch. Schlimmer noch: Da ich das aktuelle Vertragswerk zu den Genossenschaftsanteilen nicht kenne, droht schlimmstenfalls eine "Nachschusspflicht", die noch einmal dem Nennwert der (dann) wertlosen Anteile entspricht. In einfachen Worten bedeutet das: Dem schlechten Geld noch einmal genau so viel gutes hinterherwerfen.


    Die Parole könnte daher lauten: "Rette sich, wer (noch) kann!"