Beiträge von frank_aus_wedau

    ... aber es bleibt dauerhaft eine SIM für eingehende Anrufe nicht erreichbar. Weil für eingehende VoLTE-Anrufe zwei Daten-Modems verbaut sein müssten.

    So, jetzt habe ich Tante Google bemüht und zu "Dual-Standby" befragt. Ein Beitrag der PC-Welt enthält folgende Aussage:


    Erreichbarkeit: Dual-SIM Standby oder Dual-SIM Active?


    Es gibt zwei Varianten der Dual-SIM-Funktion: Dual-SIM Standby und Dual-SIM Active. Die meisten Dual-SIM-Modelle unterstützen Dual- SIM Standby, sind also nur mit einer Sende- und Empfangseinheit ausgestattet. Die beiden SIM-Karten werden über ein Zeitmultiplexverfahren gleichzeitig im Netz eingebucht. Das bedeutet in der Praxis, dass Sie, während Sie über die eine SIM-Karte telefonieren oder surfen, über die zweite SIM-Karte nicht erreichbar sind und auch keine Datenverbindung aufbauen können, da die aktive SIM-Karte quasi die Leitung belegt.


    Wenn ich das richtig verstehe, muss Dual-Sim-Standby also keineswegs bedeuten, dass bei Vorhandensein eines einzigen Mobilfunkmoduls nur eine Karte anrufbar ist. So verstehe ich jedenfalls die Aussage "über ein Zeitmultiplexverfahren gleichzeitig im Netz eingebucht" - also eine Funktionalität, die schon vor über einem Jahrzehnt gebräuchlich war. Also über die zweite Karte nur dann nicht erreichbar, wenn und solange die erste das Mobilfunkmodul ausschließlich belegt.


    Im weiteren wird im Artikel aber durchaus erwähnt, dass für Entwicklungsländer irgendwelche Schrotthaufen produziert werden, die dazu nicht in der Lage sein sollen und bei denen eine (oft kostenpflichtige) Rufumleitung der zweiten auf die erste SIM eingerichtet werden muss. Müssen wir Nokia zu diesem Kreis zählen? Immerhin kostet das 2720 Flip mit seinem Preisniveau von ab 80,- € mehr das doppelte von dem, was (oft ausschließlich in Entwicklungsländern angebotene) wahre "Billigheimer" kosten. Bedeutet NOKIA wirklich "Schwellenlandtechnik für Industrieländer"?


    Dann wandert mein 2720 Flip alsbald in die "ganz große Schublade" und ich nutze weiterhin mein reines GSM-Fon, welches wenigstens die weiteren Unzulänglichkeiten (Seitentasten im zugeklappten Zustand nicht deaktivierbar mit der Folge unbeabsichtigter Auslösung etc.) vorweist.

    ... aber es bleibt dauerhaft eine SIM für eingehende Anrufe nicht erreichbar. Weil für eingehende VoLTE-Anrufe zwei Daten-Modems verbaut sein müssten.

    Ist das so? Was bedeutet dann "Dual-Standby"? Diesen Bergiff hatte ich bisher so verstanden, dass eingehende Rufe auf beiden Karten signalisiert werden, aber nur über eine der Karten ein Gespräch stattfinden bzw. Datenverkehr stattfinden kann.


    Wenn das wirklich so ist, werden wir von Nokia demnächst wohl Telefone erwarten dürfen, bei denen sich die Aussage "Dual-SIM" auf das bloße Vorhandensein eines zweiten Steckplatzes beschränkt, der völlig ohne Funktion ist. :cursing:


    Davon abgesehen:

    Früher - zu Zeiten von Single-SIM-Geräten - gab es doch auch Adapter, die eine gleichzeitige Erreichbarkeit beider Karten gewährleisteten, indem sie beide Karten im Takt abfragten. Nun sind wird zumindest 15 Jahre weiter, so dass ich kaum glauben kann, das aktuelle Telefone dazu nicht in der Lage sind.

    Und wo willst du stattdessen mit dem Hauptkonto hin? Zu einer Bank wo die Kreditkarte heute schon extra kostet?

    Ein Hauptkonto habe ich ja noch... überlege aber, demnächst vielleicht zu wechseln. Ich denke, der Rat von Testuser222 bezog sich darauf, durch eine frühzeitige Kontoeröffnung bei der DKB aktuelle Konditionen zu sichern, die bald vielleicht nicht mehr angeboten werden - und zu beobachten, wie es bei der DKB zwischenzeitlich weitergeht.

    Aktuell blockieren Autoverleihfirmen und Hotels besonders im außereuropäischen Ausland gerne mal einen gewissen Betrag auf der Kreditkarte um sich abzusichern. Das geht bisher aber nur mit echten Creditkarten und eben nicht mit Debitkarten.

    Damit entfiele für mich (und wahrscheinlich viele andere Nutzer) der einzig erkennbare Mehrwert von VISA/Mastercard gegenüber der Girocard - vom sonstigen außereuropäischen Einsatz mal abgesehen. (Zumeist erfolgreiche) Gespräche um den Verzicht auf diese Form der Absicherung habe ich schon ohne VISA/Mastercrad Debit - dazu brauche ich sie nicht. :(


    Im Hinblick auf die gegenwärtig mangelnde Sinnhaftigkeit eines solchen Debit-Konstrukts: Besteht die Aussicht, dass sich hieran kurz-/mittelfristig was ändert? Bisher war in mir der Entschluss gereift, zur DKB zu wechseln, wenn die Genossenschaft ihre Existenzberechtigung endgültig ad absurdum führt. Aber nicht, um von der einen Absurdität zur anderen zu wechseln...

    Für eine echte Kreditkarte spricht ja nicht nur der jederzeit verfügbare Kreditrahmen, sondern eben auch die Möglichkeit, dass Hotels und Autoverleihfirmen einen Betrag auf der Karte blockieren können wodurch das buchen der jeweiligen Dienstleistung erst möglich wird bei vielen Anbietern im Ausland.

    Wäre das bei einer Visa als Debit-Card nicht möglich?

    Das wäre natürlich eine grundlegende Änderung der Einsatzmöglichkeiten, die die von mir angenommenen Vorteile ins Gegenteil evrkehren könnten. Vor diesem Hintergrund machte eine VISA-Debitcard aus meiner Sicht keinen Sinn...


    Denkbar wäre das natürlich - es entspräche aber nicht dem Bild, das ich bisher vom Marktauftritt der DKB gewonnen habe.


    Mein Fazit:
    Nicht ohne Grund halte ich (vorerst) am Genossenschaftskonto (wie auch an anderen Dingen) fest. Auf unliebsame Überraschungen stehe ich nämlich nicht.

    Die Girocard [...] soll es nicht mehr geben.


    Die Kreditkarte verliert ihre Kreditfunktion. Der Geldbetrag wird also sofort vom Girokonto durch Visa oder Mastercard abgebucht (debit).

    Das ist ein Unterschied.

    Vielleicht hatte ich mich falsch ausgedrückt - aber genau das ist es, was ich mit dem Begriff "Integration" aussagen wollte. Beide Kartenmodelle werden durch eine gemeinsame Lösung ersetzt, die den alternativen Einsatz obsolet machen, weil mit dieser einen Karte all das zu verwirklichen ist, wofür man bisher zwei Karten benötigte (siehe meinen vorgehenden Beitrag).


    Dass die (zinsfreie) Kreditfunktion über einen kurzen Zeitraum entfällt, betrachte ich vor dem Hintergrund des gegenwärtigen Zinsniveaus als vernachlässigbar.


    So nebenbei:

    Ob bei der Bezahlung über VISA/Mastercard mehr Daten in undurchsichtige Kanäle fließen als bei der Girocard, halte ich nicht für erwiesen. Um nicht "gläserner Kunde" zu sein, verbleibt immerhin die Möglichkeit der Barzahlung - wobei ich mir inzwischen sicher bin, ob die damit verbundenen Kosten für den Händler wirklich günstiger sind als bei einer Kartenzahlung. Anlässlich meines letzten Neuwagenkaufs habe ich mit meinem überreichten "Päckchen" doch einige ungläubige Blicke geerntet. ;)


    Edit:
    Ach ja... bei meinem Genossenschaftskonto werden selbst für die Girocard (zuätzlich zu den Kontoführungs- und sonstigen Gebühren) inzwischen Jahresgebühren erhoben, wodurch die Gesamtkosten durchaus einige Banken übertreffen, die (im Gegensatz zu Genossenschaften) noch einen Shareholder-Value erwirtschaften müssen. Als Mitglied einer Genossenschaft muss man schon froh sein, wenn sich eine denkbare Nachschusspflicht nicht verwirklicht.

    Der bekannte hat 2 Telefone dabei....


    Das Nokia 8110i mit KaiOS und eine netzclub Simkarte sowie der frisch angemeldeten Lidl Connect SIM-Karte mit smart S ( aus dem Geschenk des Jahres...also mit telefonieflat und 3 GB ).


    Die Planung war das Nokia als Internet Hotspot zu nutzen und fürs telefonieren....

    Wollen wir mal die wesentlichen Fakten zusammenfassen. Ich habe folgendes verstanden:


    Das Nokia ist mit zwei SIM-Karten ausgestattet. Zum einen eine Netzclub-SIM, zum anderen Lidl Connect.


    Ist das so richtig?


    Hier kommt es entscheidend darauf an, welche Karte sich in welchem Slot befindet.


    Befindet sich die SIM, über die Datenverbindungen realisiert werden sollen in Slot 1, kann die von kues vorgeschlagene Lösung schon erfolgreich sein. Die einfachste aller Alternativen.


    Falls das nicht hilft wird es schwieriger. Wesentlich könnte in diesem Fall die Info sein, wie beide Karten über die Steckplätze verteilt sind. Dazu vielleicht später mehr.


    Hat die von kues empfohlene Konfiguration zum Erfolg geführt?

    Schon vor etlichen Jahren hatte die ING-DiBa allen Inhabern von Affinity-Credit-Cards (in meinem Fall des Deutschen Seglerverbands) gekündigt mit der Begründung, ausschließlich noch Debit-Karten anzubieten. Ob das stimmte, hatte ich nicht verifiziert - als Inhaber einer (damals noch) EC-Karte sah ich jedenfalls keine Notwendigkeit, mich auf eine Debit-VISA einzulassen. In mittlerweile vielen Jahren hätte ich in genau zwei Fällen alternativlos eine VISA benötigt. Auch wenn viele Anbieter (etwa Hotels) vehement behaupten, Buchungen seien ohne KK nicht möglich, ging es am Ende dann doch. Nur in zwei einsamen Fällen musste ich mir (lediglich zu Legitimationszwecken - Zahlung war vor Ort auch in bar möglich) die Kartennummer einer Freundin "ausborgen".


    Der Weg, den die DKB nun beschreitet - wenn ich richtig verstanden habe, eine Integration von klassischer Credit- und Girocard auf Debit-Basis -, halte ich das für eine vernünftige Entscheidung... die aber aktuell agierenden "Platzhirschen" nicht gefallen dürfte. Persönlich würde ich eine solche Entwicklung begrüßen, weil dann eine einzige Karte (bisher meine Girocard) dann auch beliebige Geschäfte im Ausland (ohne Diskussionen) zuließe. Die DKB beschreitet aus meiner Sicht - wieder mal - einen Weg, den ich für zukunftsweisend halte.


    Und dieses Statement kommt von jemandem, der aus prinzipiellen Erwägungen (noch) Mitglied einer Genossenschftsank ist. Sollte sich der (einstmals erkennbare) genossenschaftliche Gedanke weiter verflüchtigen, werde ich die Bank wechseln... nach derzeitigem Stand kommt dabei für mich lediglich die DKB in Betracht. Eine Bank, deren Konzept ich als Kunde, der jahrzehntelange Geschäftsverbindungen schätzt, für zukunftssicher halte.

    Wäre es Dir möglich, den (ggf. anonymisierten) Screenshot hier einzustellen? Eine der entscheidenden Fragen dürfte sein, ob wirklich KaiOS oder schon der (bulgarische oder deutsche) NB die Datennutzung einschränkt. Meines Wissens ist es nicht unüblich, dass deutsche Anbieter in ihren Tarifen die Nutzung mancher Leistungen auf das Bundesgebiet beschränken (womit sich strittige Fragen um die Tarifierung im EU-Ausland gar nicht erst stellen). Im letzteren Fall ist jegliche Konfigungartion des Endgeräts irrelevant für das Ergebnis. Dann hilft auch nicht, dass der Dienst (theoretisch) vor Ort verfügbar ist.