Das hört sich nach viel an, allerdings ist das Risiko der Versicherung auch nicht zu verachten.
So sind neben Zahnersatz und Einzelzimmer in Privatkliniken auch versichert:
- Zuzahlungen zu Medis, die bis zu 10,- € je Schachtel ausmachen und mit gewisser Regelmäßigkeit anfallen
- verschreibungsfreie Medikamente und gleichgestellte Nahrungsergänzungsmittel
- Brillen bis 1.000,- € p.a.
- Hilfsmittel in unbeschränkter Höhe, wenn die GKV lediglich Festzuschüsse gewährt
- und vieles mehr.
Zwar werden nicht bei allen Versicherten diese 18.000,- € anfallen ... aber das ist eben der Sinn einer Versicherung. So werden die Risiken Einzelner auf alle Versicherten umgelegt. Gleiches gilt doch auch für Versicherungen für Fahrzeuge, Elementarschäden etc.
Allerdings mag ich mit dieser Einstellung ein Sonderfall sein, der sich seine "Sorglosigkeit" einiges kosten lässt. So sind meine Fahrzeuge grundsätzlich vollkaskoversichert, wozu im Einzelfall auch mal ein mehr als zehn Jahre alter Opel Kadett gehörte. :p
Wenn sich der TE privat krankenversichern möchte, würde er dadurch Teil eines Systems, bei dem er auch das Risiko einer (kostenträchtigen) Über- oder einer (möglicherweise kostspieligen) Unterversicherung trüge. Wer in Sachen KV dem "Mainstream" folgen will, sollte in der GKV gut aufgehoben sein. Premium kostet extra ... in der PKV insbesondere für diejenigen, die noch im Alter adäquat versichert sein wollen.