Tatsächlich geht es mir mehr um die mangelnde Flexibilität der Festnetzanbieter.
Vom Preis her ist es aber nunmal schon eine sehr große Ersparnis und ganz ehrlich:
Ob ich die Differenz von 30,-€ monatlich meinem Mitarbeiter auszahle oder in die eigene Tasche stecke - es ist beide mal besser investiert als in überteuerte Festnetzangebote.
Im Gegensatz zum Privatkunden kann Firma eben nicht mal einfach mit allen Filialen vom günstigen DSL Anbieter a zum günstigen DSL Anbieter B hüpfen sondern hat eben wirklich ungerechtfertigt hohe monatliche Fixkosten.
Und das hat nichts damit zu tun das man es sich nicht leisten kann!
Ich weis nicht ob du jemals im Handel gearbeitet hast - je nach Warengruppe wir da um Cent, teilweise aber auch Bruchteile von Cent gefeilscht.
Die eingesparten Festnetzgebühren sind da vergleichsweise einfach realisierbar.
Ich persönlich (bin selbstständig) nutze seit immer im Home Office von dem aus ich üblicherweise arbeite DSL.
Für mein Warenlager nutze ich das Vermieter DSL.
Für mein Büro muss ich leider Mobilfunk nutzen (da der Vermieter auf die Idee kam den im Lager funktionierenden Login nicht mehr im Büro zu akzeptieren - dort sollte jeder selbst schauen was er tut). Das funktioniert aber so gut das ich überhaupt keine Sorge habe wenn irgendwann DSL abgeschaltet wird.
Einen überteuerten Glasfaseranschluss brauche ich für meinen Bedarf (ich bin Onlinehändler...) nicht..
Ja, wer gerne höchstaufgelöste Videos stream oder als Ingenieur aufwändige Baupläne von zu Hause aus bearbeiten muss - der wird mit Glasfaser vermutlich am besten bedient aber Otto Normalverbraucher wird spätestens bei der Einstellung von DSL ohnehin auf Mobilfunk wechseln.