Als Gewerbetreibender habe ich eher den Eindruck das viele Unternehmen seit Jahrzehnten auf eine gute Beziehung zu Ihrer Hausbank setzen.
So lange Kreissparkasse und Co diese Gewerbetreibenden mit steinzeitlichen Konditionen so verarschen (weil denen eben an einer guten Beziehung gelegen ist) wird sich das nicht ändern.
Gerade die Bank ist für viele Unternehmer so wichtig das man die nicht verärgern will.
Auch ich habe für meine Firma das Hauptkonto bei der Kreissparkasse obwohl diese die für mich einzig wichtige Dienstleistung gar nicht anbietet (ok, inzwischen über Umwege und horrende Kosten schon).
Ab dem ersten Tag laufen verschiedene Bankgeschäfte (Überweisung ins außereuropäische Ausland) über entsprechende Spezialisten.
Geld liegt dort nur noch grob so viel wie für die geschäftstätigkeit notwendig ist.
Aktuell habe ich, mit indirekte Verweis auf die Nachbarsparkasse (1,5% in Verbindung mit Depot) bzw. eine andere Sparkasse in DE (2,5 oder 3%) angefragt ob man nicht was am untragbaren Tagesgeldzins ändern könnte: nein, kann man nicht.
Wenn ich dann noch bedenke das ich für JEDE Transaktion 25 (oder sinds inzwischen 30?) Cent bezahlen muss (meine Kunden überweisen auch mal 20,-€ = da sind 25 Cent für die Transaktion schon viel Geld) sollte ich die dringend noch kürzer halten.
Das ich den zur Firmengründung erhofften Kredit nicht bekam steht nochmal auf einem anderen Blatt...
Aber wie gesagt:
Wer nunmal seit 20 Jahre Sparkassenkunde ist (und die Eltern als Vorgänger in der Firma vermutlich auch) dann ist einem wichtig dort nen Ansprechpartner zu haben falls man mal was hat...