Beiträge von Shani Ace

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    Original geschrieben von ShadowMaster
    Moment ! ;)


    In Portugal wird (unsinnigerweise) auch bei einer Volumen-Flate-Rate von sagen wir mal 10 GB zwischen National (.pt-Seiten) und International (.de/com blabla) unterschieden !

    Achso, das wusste ich natürlich nicht. Wäre auch niemals auf die Idee gekommen, die spinnen, die Portugiesen! :D


    Naja, dann ist der Tarif wirklich nur innerhalb Portugals interessant, schade.

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    Original geschrieben von MisterVegas
    war das schonmal so in einem land das nach den wahlen sooooooooo lange debatiert wurde wer nun wo was macht `? das ist doch wohl nicht mehr normal

    Na weil sich die Lage seit Jahren nicht verbessert, sondern verschlimmert. Da müssen solche Diskussionen in der Breite aufkommen. Und wenn es so weiter geht, wird es sicher nicht bei Diskussionen und Debatten bleiben... irgendwann führt so etwas zu einem Volksaufstand (und das ist nicht nur meine persönliche Meinung, auch Marx hat das bspw. vorrausgesagt - und seine Thesen haben sich ja zu einem Großteil bewahrheitet).


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    Original geschrieben von Brainstorm
    Das ist schon richtig. Nur wenn ich Deine Aussage lese, dann bedeutet eine Grundsatzdiskussion doch nur, daß jeder bei einem neuen Vorschlag begeistert "Hier" zu schreien hat, und jede kritische Stimme dazu, sofort als "Der will nur nix verbessern" abgetan werden kann.
    Eine Diskussion ist OK, nur muß man eben dann auch aktzeptieren, daß nicht jeder nur Vorteile in dem System findet, sondern eben auch mögliche Probleme. Und gerade das ist doch der Sinn der Diskussion. Mögliche Vorteile und mögliche Probleme des Systems vorher abzuschätzen und dann zu einem Urteil zu finden. Wenn man gleich sagt: "Es dürfen aber nur Vorteile besprochen werden, wer einen Fehler findet, soll bitte ruhig sein", dann können wir uns die Diskussion gleich sparen.


    Wenn man nämlich die möglichen Probleme nicht vorher anspricht, könnte man später gewaltig auf die Nase fallen.

    Da stimme ich dir völlig zu - ich denke, hier hat auch keiner gefordert oder gewollt, dass das Modell ausschliesslich hochgelobt wird.
    Jedoch sind die meisten Postings im Thread gegen dieses Modell nicht besonders sachlich, sondern lehnen das Modell gleich ab. Jedem seine eigene Meinung, aber ich halte es für falsch, neue (ok, so neu ist er nicht) Ansätze von vornherein als falsch einzustufen. Es ist doch klar, dass die Mehrheit erstmal an das bestehende System (in diesem Fall die soziale Marktwirtschaft) gewohnt ist. Deshalb erscheint einem dies auch am Ehesten als das Richtige. Jedoch sehen wir doch auch alle, dass es momentan so nicht läuft, und ich denke, da muss eine grundlegende Veränderung her, welche ich in der bisherigen Politikdebatte so bisher nicht sehe.
    Dieses Modell setzt mal ganz woanders an, und klar muss man über pro und Contra reden, aber dann sollte dies auch sachlich geschehen. Nur, weil wir uns dieses Modell nicht vorstellen können (da wir es nie erlebt haben und das jetztige gewoht sind), müssen wir es nicht gleich ablehnen.


    In diesem Fall finde ich Aussagen über die Wahrscheinlichkeit einer Realisierung dieses Modells auch völlig fehl am Platz. Es geht ja hier nicht darum, ob dieses Modell wirklich kommen wird (denn dafür bräuchte es wie schon geschrieben die Überzeuung der Politik & Wirtschaft, und dass dies erstmal nicht wahrscheinlich ist, ist jedem hier klar), sondern über die Folgen oder auch Vor- und Nachteile, denn Nachteile hat sicher jedes System, aber man sollte schauen, welches System die Hauptprobleme am Besten löst - und eines der Hauptprobleme ist ja unumstritten momentan die Arbeitslosigkeit - und da sollte man sich schon die Frage stellen, ob ein grundlegender Systemwechsel dies nicht löst, da alle anderen, vermeintlich gut durchdachten Versuche bisher gescheiert sind - und da sage jetzt keiner, es läge an Rot-Grün - solche Aussagen führen eine Debatte immer vom Thema weg, da beide politischen Lager am Problem beteiligt waren und sind und ich glaube, dass die Politik mit dem Problem seit Langem überfordert ist.

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    Original geschrieben von Brainstorm
    Würde es sicher. Aber es würde auch noch unangenehme Jobs geben. Und die würde dann vermutlich keiner mehr machen.


    Und genau daran geht dann Deutschland zugrunde. Weil einfach nur noch die "Nobeljobs" gemacht werden, und die Jobs bei denen man Hart arbeiten muß, oder die Schmutzig oder anderweitig unangenehm sind, werden nicht mehr gemacht, weil dazu keiner mehr Lust hat.

    Das glaube ich nicht - ich denke, ihr unterschätzt die Gier nach Luxus, die viele von uns unterbewusst haben. Und dafür reichen 1300,- wiederum nicht. Also muss man sich eine Arbeit suchen. Da aber die Arbeitsstellen weiter verringert werden, wird man zwangsläufig auch die unangenehmen Jobs machen, um sich auch luxusgüter leisten zu können. So stark schätze ich die Luxus-Gewohnheit schon ein.



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    Original geschrieben von Martyn
    Aber das bei 1.300€ Bürgergeld dann niemand für so 1.000 - 1.500 für 30 - 38 Wochenstunden in die Kanalisation geht dürfte auch klar sein.


    Aber wenn man diesen Leuten dann vielleicht 10.000€ bieten würde, dann würde es sicher einige machen.


    Nur würde das für die Betreiber ungeheure Gehaltskosten bedeuten, die dann auf die Produktpreise umgelegt werden müssten, und das würde eben dann die Inflation ins rollen bringen.

    Die Betreiber würden doch schon massiv an den Steuern sparen - so schlimm wäre das dann auch nicht mehr.
    Auch meine ich, dass so ein Kanalisationsjob ja nicht 40 Wochenstunden haben müsste. Und wenn doch, müssten es nicht gleich 10.000 EUR sein, um ihn attraktiv zu machen, IMHO.


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    Original geschrieben von VFBler Thema Müll: Es wird fast kein Müll mehr produziert, da sämtliche Verpackungen so gefertigt sind dass diese biologisch abbaubar sind, jeden Art von Inhalt beinhalten können, und somit kann diese jeder auf seinen Kompost zu Hause entsorgen.

    Davon sind wir aber noch etwas weiter entfernt - dafür müssten die Menschen schon dazu erzogen werden, umweltbewusst zu sein, und das sind zwar inzwischen recht viele (im Vergleich zu früher - wenn man mal sieht, wieviel Leute ihren Müll trennen), aber immer noch nicht alle.
    Auch sind inzwischen neue Müllprobleme aufgekommen, Stichwort Elektromüll. Laut einem Spiegel-Online Bericht ist dieser wohl massiv gestiegen und zu großen Teilen giftig und nicht einfach so entsorgbar. Und das Problem wird sich sicher eher verschärfen.


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    Original geschrieben von Ray
    Versteh ich nicht. Hier wird doch die ganze Zeit von einer MwSt. in Höhe von 25% gesprochen. Und die zahlt der Endkunde und nicht das Unternehmen. Unternehmen rechnen eh schon immer in netto, nur für den Endkunden ist das brutto interessant.

    Also ich weiß nicht, woher diese 25% (die ja schon mehrmals in diesem Thread aufgetaucht sind) kommen, aber in dem Wirtschaftsmodell, dass der DM-Chef präsentiert hat, betrug die Mwst. 48%.
    Und ich denke, dieses Netto/Brutto-Denken würde dann vielleicht auch mal aufhören, wenn alle Unternehmen auch auf dem Papier keine Steuern mehr zahlen müssten.


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    Original geschrieben von Brainstorm
    Dazu kommt noch folgendes:
    Auch im schönsten job, hat man mal keine Lust. heute bleibt einem nix anderes übrig, als auch dann zu Arbeiten, weil man sonst auf der Straße und damit sehr arm dasteht. Bei einem Bürgergeld kann einem die gefahr der Kündigung nicht mehr wirklich erschrecken, also sind auch die Berufstätigen schwerer zu Motivieren. Und selbst wenn er dann wegen zu schlechter Arbeitsleistung gekündigt wird, was solls er hat doch auch so genug Geld.

    Das ist doch gerade der Vorteil an dem Wirtschaftsmodell! Wenn jemand keine Lust zu arbeiten hat, lebt er eben von dem Bürgergeld. Wenn einer kündigt/gekündigt wird, wird aber mit Sicherheit schon der nächste potentielle Angestellte bereitstehen, da es ja dann nicht mehr so viele Jobs geben wird/soll (nach dem Modell).
    Und wie gesagt: Der Luxus wird einen schon dazu bringen, weiter arbeiten zu wollen.
    Auch heute könnten Menschen (ein paar wenige machen das sicher auch) sich sagen "Ich habe keine Lust zu arbeiten, ich lebe von Hartz IV (früher Sozialhilfe)", doch warum tun das die meisten nicht, und versuchen, eine Arbeit zu finden? Richtig, weil sie sich mehrleisten wollen. Sonst würde doch auch heute keiner arbeiten gehen.