Könntet ihr vielleicht auch mal aufhören euch gegenseitig runterzumachen und in einem normalen Ton miteinander kommunizieren? Die letzten Postings waren ja von solchen "indirekten Beleidigungen" nur noch geprägt, wobei der letzte Post die bisherige Krönung war, aber langsam nervt es doch schon!
Die Grundsatzdiskusion über den Spiegel fand ich, auch wenn sie OT war, noch in Ordnung, aber auch da wurde schon angefangen, unkorrekt und in einem überhöhten Ton miteinander zu diskutieren.
So, um mal wieder etwas BTT zu kommen (wie wär's mit einer Titeländerung: "Amis erwecken ausgestorben Virus zum Leben & ist der Spiegel in seinen Artikeln über die USA wirklich voreingenommen?"):
Ich kann nicht verstehen, wie man meinen kann, die USA-kritischen Berichte des Spiegels wären einseitig. Im Gegenteil - sie zeigen mal eine alternative Sicht der Dinge, denn einseitig wäre eine totale Gleichschaltung, in der alle Medien die gleiche, unkritische Sicht über Amerika (Bush ist nur das was wir im Vordergrund sehen, die Spitze des Eisbergs, in Amerika läuft viel mehr schief, und auch nicht erst seit Bush's Wahlsiegbetrug) verbreiten würden.
Und das sage ich als ein Mensch, der den Spiegel unregelmäßig liest und stets nach dem Prinzip geht: "Erst möglichst viele verschiedene Quellen zu Rate ziehen - dann eine eigene Meinung bilden". Die Aussagen des Spiegels als subjektiv darzustellen, finde ich übertrieben. Wo leben wir denn? Da traut sich mal ein großes Magazin, an einer lange unantastabaren Weltmacht öffentlich harte, berechtigte Kritik zu üben, und dafür wird sie dann als unsachlich und subjektiv beschimpft? Entspricht das dem demokratischen Gedanken von Pressefreiheit? Nein! Schliesslich sind wir nicht in irgendeinem fundalistischen Staat oder eben den USA, wo alle Medien direkt oder indirekt in den Händen der Machthaber sind und nur das verbreiten dürfen, was eben diese den Leuten zeigen wollen.
Zum Virus:
Es wirkt wirklich mehr als scheinheilig, als Begründung die Entwicklung eines Gegenmittels anzugeben. Ich meine, dafür besteht doch kein Bedarf! Der Virus war ausgestorben, so brauchen wir kein Gegenmittel dafür. Wenn es ihn noch gäbe, wäre es eine andere Sache. Im Kampf gegen eventuelle zukünftige Grippeviren wird er uns ja auch wohl kaum helfen, da es sich dann doch wieder um eine neue Sorte von Virus handelt, also zählt auch dieses Argument nicht!
Also scheint es durchaus wahrscheinlich, dass er für das Militär entwickelt wird, wäre ja nicht die erste Biowaffe der USA. Ich finde es einfach nur wiedermal unglaublich, dass das Bush-Regime erst Saddam vorwirft, gefährliche Bio-Waffen zu besitzen, ihn dann aber gerade zu dem Zeitpunkt, wo er abgerüstet hat, angreift und fast schon im imperialistischen Sinne übernimmt und nun selbst Bausteine gefährlicher Biologischer Waffen entwickelt...