Beiträge von webbiller

    Die Starterbox hat schon seine Vorteile, da sie eben Splitter+NTBA+ a/b Terminaladapter in einem Gerät ist. D.h man hat nur ein aufgeräumtes Teil rumfliegen und keinen Kabelsalat mit 3 Klötzen.


    Wenn es echtes ISDN ist läuft die Starterbox auch bei dir, welcher Firmenname (Arcor und Versatel bieten diese Box an) da draufsteht ist egal. Das einzige was problematisch ist bei den Starterboxen: Die TCom verwendet ein paar nicht genormte Keypadcodes z.B. *31# zum anonymen anrufen am Analoganschluss, während der rest der Welt *31* verwendet, deswegen kann es bei solchen Funktionen Problme am analogen Anschluss geben. Aber da du ja ein ISDN Telefon hast, brauchst du diese ganzen Späschen am Terminaladapter für das Fax nicht- also spricht nix dagegen.


    Desweiteren kannst du die Starterbox (mit einem analogen Endgerät) in 90% der Fälle ohne 230V Anschluss betreiben. Alle anderen Terminaladapter benötigen zwingend eine Stromquelle. Also sparst du hier auch ein paar € pro Jahr.

    Um eines vorweg zu nehmen. Rechnest du damit, so kostenlos mit dem Handy ins Internet zu kommen? Dann kannst du es nämlich AFAIR gleich vergessen, weil Handy Flatrateanbeiter Datenverbindungen idR immer abrechnen da diese nicht in der Flat enthalten sind. AFAIR Ist es dann idR sogar günstiger das Internet Gateway des Providers zu nutzen, als sich privat einzuloggen.


    Eine zweite Karte brauchst du nicht, da eine ordentliche ISDN Karte idR auch problemlos immer zwei Verbindungen gleichzeitig handhaben kann. Ob das bei CAPI Analogmodemsimulation auch gilt kann ich nicht sagen, denke aber schon.

    Re: Fehler gefunden..!?


    Zitat

    Original geschrieben von Babatz
    Es wurde ein MGA-Anschluss bestellt und wir haben nun definitiv einen Anlagenanschluss (habe mit dem Techniker gesprochen). Das wird es wohl gewesen sein, oder?


    Schätzungsweise ja. Jedenfalls ist damit die Ablehung "Portierung technisch nicht möglich" von Arcor absolut korrekt. Ein richtig ausgefüllten Portierungsantrag können sie eigentlich nicht abschlagen.

    Zitat


    Wir haben damals bei DTAG bestellt. Ein vorgedrucktes Formular wurde uns geschickt mit den falsch eingetragenen MGA-Nummern.


    So wird es natürlich nix.

    Zitat


    Was ich noch nicht verstanden habe: Du hast von 9 Stellen bzw. den beabsichtigten 11 Stellen der BNetzA gesprochen. Wir haben aber nur 7 Stellen: 0777 - 77777 - 77. Da kommt ja nichts mehr hinten dran.


    Oh ich habe mich da selber wohl vertippt- eure Nummer hat 10 Stellen
    Man zählt die Stellen der Vorwahl(Ohne Null) mit.
    0123 - 45678 -9A


    Aber mach dir da keinen Kopf drum. Eine zugeteilte Nummer hat Bestandschutz. Nur kann die BNetzA evtl reinreden wenn die Nummer den Inhaber wechselt.


    Zitat


    Zu meiner nun geplanten Vorgehensweise:
    1. Anruf bei der DTAG Geschäftskunden und Versuch einen kompetenten Ansprechpartner zu bekommen.


    Also mit einem Anlagenanschluss ist man normalerweise bei der Tcom schon was "besseres".Dafür kostet der ja idR auch etwas mehr, bietet aber normalerweise mehr Service und bessere Entstörzeiten.
    Früher hatte die Tcom einen TOP Geschäftskundenservice, mit persönlichen Betreuern die auch u.U. vorbeigekommen sind. Keine Ahnung ob sich das inzwischen verschlechtert hat und man als "kleiner" Geschäftskunde auch nur noch durch die Hotlines quälen muss. Ein persönlicher Ansprechpartner macht das ganze jedenfalls immer viel viel einfacher. Bei Hotlines kann man jedes mal von 0 anfangen, wenn was schief läuft.

    Zitat


    2. Richtiges Ausfüllen des Übernahmeformulars mit Übernahme des gesamten Blocks (00-49)
    3. Kündigung durch die Telekom.


    Richtig darauf achten das diesmal ein Rufnummernblock(so wie er in deinen aktuellen Vertragsunterlagen angegeben ist) übertragen wird und keine einzelnen MSN.


    Zitat


    5. Warten, warten, warten. Wie lange dauert so eine Übernahme/-gabe?


    Beide Anbieter brauchen ein paar Tage bearbeitungszeit.
    Die Tcom muss dann auch eure TAL übernehmen. Idr ist hier der Falschenhals zeitnah einen Technikertermin bei der Tcom zu bekommen. Das dürfte für den Tcom Bussiness Service wohl das kleinste Problem sein. Vorrausgesetzt bei Arcor hält euch aktuell keine MVLZ , kann so eine Übernahme in ~14Tagen über die Bühne sein. Kann sich aber bei Komplikationen gerne auch einige Wochen hinziehen.

    Also ich habe bei der [URL=http://www.bundesnetzagentur.de/enid/6b0c808e0a14ae122f49718edbbfb474,0/Ortsnetze/Verzeichnisse_1gg.html]BNetzA[/URL] gestöbert um euren RNB zu finden. Der ist in der Liste "Verzeichnis von teilbelegten RNB, die bereits vor dem 01.01.1998 genutzt wurden " verzeichnet. Es ist also ein alter RNB, der somit AFAIK der BNetzA direkt gehört. Rufnummern die aus diesen bereichen aufgegeben werden, werden direkt von der BNetzA einkassiert. Die BNetzA kann dann aus freigewordenen Nummern neue 11stellige normale RNB machen.
    Hier kommt hinzu, dass euere Nummern 9 Stellig sind, bzw die Zentralnummer (-0) wäre 8 Stellig. Euer Vorwahlbereich hat aber für neue Nummern 11 Stelligkeit ausgerufen. D.h eine neu vergebene Nummer MUSS 11 Stellig sein -> es gibt also einen hohen Rufnummernbedarf in eurem Vorwahlbereich. Deswegen ist die BNetzA stark interessiert daran solche kurzen alten Rufnummern einzukassieren, da ihr mit euerem RNB 10000 normale 11stellige Rufnummern "blockiert" (und selber effektiv wohl nur 5 benutzt. )


    Hier mal der ausgeXXte Eintrag der Liste:
    XXXY;21100;Y;11111;99999999999999;30;"";1;0;



    Ich würde mich mal an die Rufnummernverwaltung der BNetzA schriftlich wenden, und fragen was es für Konsequenzen(seitens der BNetzA) für euch hat, wenn eure Nummer in der Liste der teilgenutzen RNB steht. Wer ist für euren RNB verantwortlich, Welche Regelungen/Auflagen bezüglich Portierung gibt es,Ist eure Durchwahlnummer/Durchwahlblock seitens der BNetzA portierbar oder nicht.
    Evtl auch mal euer Vorhaben/Probleme schildern.


    Zu welchem Anbieter wollt ihr denn wechseln? Als Geschäftskunde könnte man probieren einen persönlichen Betreuer zu bekommen und dem das Auftragen- wenn sie euch als Kunde haben wollen, sollen sie das mit der Rufnummer klären und organisieren. Mann muss aber dem schon vertrauen können, nicht das die einfach den Anschluss abmelden und euch dann ne neue Nummer unterjubeln wollen. Der Betreuer muss schon zeigen, dass er die Problematik verstanden hat. Es braucht also wirklich einen Betreuer und keinen von diesen dahergelaufenen Kundenfängern auf Provisionsbasis ohne technische Anhnung und Befugnisse.




    Nur nochmals zum Verständniss:
    Wenn ihr portieren wollt, dann müsst ihr alles mitnehmen. Es geht nicht, nur die Durchwahlen -10, -11, -12 mitzunehmen. Wenn ihr damals einen Durchwahlblock 00-49 zugeteilt bekommen habt, dann müsst ihr den auch komplett mit zum anderen Anbieter mitnehmen. Wenn ihr natürlich auf das 08/15 Portierungsformular nur die einzelnen von euch genutzen Nummern 030/98765-10 030/98765-11 030/98765-12 draufschreibt, dann kann da nur "Das ist Technisch nicht möglich" als Antwort zurückkommen . Auch muss euch klar sein, dass ihr beim neuen Anbieter auch wieder einen Durchwahlfähigen Anschluss braucht- Also einen Anlagenanschluss. Ihr könnt NICHT die 00-49 auf einen ISDN MGA portieren-auch nicht als einzelne Nummern- das ist Technisch/Organisatorisch unmöglich/untersagt.


    Was hattet ihr denn damals beim letzten Portierungsversuch bestellt? MGA oder Anlagenanschluss? Bei welchem Anbieter?


    Auch wichtig bei einem Portierungsversuch: alter und neuer Anschlussinhaber müssen bis aufs i Tüpfelchen übereinstimmen, da sonst beim Inhabervergleich im automatisierten Portierungsprozess es evtl zu einer Ablehnung (wegen unberechtigeter Rufnummernmitnahme) kommen kann.

    Evtl liegts am RAM, das war bei uns vor kurzem so. Laptopalter stimmt etwa überein. Einer der Riegl hatte einen ordentlichen Treffer, vermutlich der, der wegen Shared Video RAM stark genutzt wurde.
    Wenn du zwei Riegel verbaut hast jeden Riegel einzel testen, sprich einen Riegel rausnehmen und starten. Hat bei uns sofort geholfen,Lappi Bootete mit nur noch einem 256 MB Riegel sofort wieder. Dann habe ich noch ne Memtest Bootcd erstellt und nochmal jeden Riegel einzeln und in kombination und in verschiedenen Sockelpositionen getestet. Definitiv ein RAM Riegel defekt. Im Internet für 18 € nen neuen 512MB DDR1 Riegel besogt und nun läufts wieder rund und hat sogar 256MB mehr als vorher.

    Ich denke das Problem ist das klassische DDI <-->MSN Problem.
    Ihr habt einen Durchwahlblock für Anlagenanschlüsse z.b 030/12345-0 mit den Endungen 0-50 . Die Endungen sind dann aus dem zugeteilten Nummernblock frei nutzbar.
    Dieser Durchwahlblock kann aber immer nur mit einem Anlagenanschluss betrieben werden. Es ist nicht technisch möglich/bzw. von der BNetzA erlaubt diese Rufnummern einzeln oder gesamt auf einen/mehrere ISDN MGA Anschluss(e) mit je max 10 MSN zu portieren. Du darfst also nicht aus z.B. 030/12345-10 die MSN 030/1234510 machen.


    Was aber möglich sein müsste, ist die Hauptnummer +Durchwahlen komplett zu einem anderen Provider zu portieren, aber eben wieder zwingend auf einen Anlagenanschluss.


    Interessant ist in deinem Fall evtl zu klären wer Besitzer des Rufnummernblocks ist, zu dem deine Nummern gehören. Evtl wurden da RNB von der BNetzA einkassiert.
    Wenn die Nummer nicht im Arcorakel gefunden wird, dann stammt die Nummer entweder aus einem ganz alten Telekom/Post RNB vor 1998 oder ist evtl von der BNetzA einkasiert worden. Wie lange gibt es denn diese Rufnumer schon? Ist die neu von ISIS vergeben worden oder existierte die davor schon?


    Tip:Suche nochmal die Rufnummer im Arcorakel und hänge ggf 1, 2,3 oder 4 Nuller hinten dran ob sie dann gefunden wird. Der Provider der da ausgespuckt wird ist der Inhaber des RNB. Würde man die Rufnummern verfallen lassen, würde früher oder später dieser Provider diese Nummern wieder zurück erhalten.

    Mal grob gesagt, ja sie können prinzipiell schon. Aber nur dann wenn dies zum Allgemeinwohl nötig ist. Straßenbau ist eine solche Aufgabe die eine Enteignung rechtfertigen KANN. Allerdings stellt IMHO die Enteignung ein aufwändiges und teures Verfahren da, dass nicht einfach so mal schnell in Kauf genommen wird.


    Voraussetzung ist dafür, dass die Gemeinde wirklich erst auf normalem Geschäftsweg versucht hat das Grundstück anzukaufen. Selbst wenn die Gemeinde enteignet, muss sie einen Finanziellen oder Materiellen Ersatz leisten. Die Höhe kann dabei IMHO auch nicht der Enteigner frei festlegen, sondern falls der Enteignete dem Angebot nicht zustimmt, muss ein Wertgutachten eingeholt werden, dass die Entschädigung dann festlegt.


    Ich würde mir also mal Gedanken machen
    -ob der Verlust der Fläche persönlich wirklich relavant ist/zu verschmerzen ist
    -ob man nicht selber einen Vorteil vom Bauvorhaben hat
    -evtl nicht sogar eine Wertsteigerung des Restgrundstücks erfolgt


    -wieviel die Fläche auf dem Markt wirklich Wert wäre
    -wieviel Kosten für euch durch den Umbau entstehen
    -welche weiteren Folgen entstehen. Winterdienst wurde ja schon angesprochen, evtl problematische Bäume an der Grundstücksgrenze... etc.


    Auf jeden Fall sollte man nicht das erstbeste Bonbon nehmen und die Fläche verramschen, nur weil sie drohen das es sonst garnix geben würde. Das ist quatsch. So einfach ist das mit der Enteignung IMHO nicht.



    Im Idealfall solltet ihr Nachbarn euch zusammentun und eine gemeinsame Linie zu diesem Projekt fahren, evtl gemeinsam abstimmen unter welchen Bedingungen ihr dem Projekt zustimmen würdet. Ein Rechtsbeistand ist wohl unumgänglich.