Re: Auf was achten bei UMTS-PCMCIA-Karten ?
Moin!
Es gibt schon einige Threads zu UMTS-Karten - such mal nach "Mobile Connect Card" oder ähnlichen Begriffen. Dort wurde auch schon einiges zu NetLock und so geschrieben.
Ich versuche aber mal, Deine Fragen zu beantworten ...
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Original geschrieben von Lex Luthor
offenbar gibt es zwei große Hersteller, die UMTS-Karten bauen und die für die gängigen Netzbetreiber entsprechend gebrandete Varianten herstellen. Gefunden habe ich die Firma Novatel mit der Merlin U530 bzw. U630 (das scheinen wohl "ältere" Karten zu sein) und die Firma OPTION 3G mit den aktuellen Karten, die man bei z.B. bei E-Plus, T-Mobile und Vodafone bekommt.
Völlig korrekt - das sind die hauptsächlich verkauften.
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- sind die entsprechenden Providerversionen eigentlich mit Netlock versehen, oder kann ich auch z.B. mit einer günstig erworbenen Vodafon-Karte meine E-Plus oder BASE-Flat nutzen ?
Es gab und gibt wohl Vodafone-Versionen, die einen NetLock besitzen. Ich habe selbst hier die allererste von Vodafone vertriebene Karte (von Option) im Einsatz, die hat keinen NetLock.
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- wie unterscheidet sich die ältere Generation von der neuen, speziell wenn man davon ausgeht, das ich nur UMTS und GPRS nutzen möchte und kein WLAN oder sonstige Funktionen in der Karte benötige ? Reicht dafür eine einfache/ältere Karte aus ?
Reicht völlig aus für UMTS mit bis zu 384kBit/s. Wenn Du allerdings vom neuen HSDPA-Standard profitieren willst, der ab Anfang/Mitte nächsten Jahres verfügbar sein wird, dann solltest Du prüfen, ob sich die von Dir gekaufte Karte updaten läßt. Das wird bei den älteren höchstwahrscheinlich nicht möglich sein.
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Gibt es irgend etwas zu bedenken beim Kauf einer solchen Karte oder gibt es Fallstricke in der Art, das bestimmte Kartentypen bestimmte (UMTS/GPRS-)Funktionen oder Geschwindigkeiten nicht unterstützen oder Ähnliches ? Oder kann ich einfach unbesorgt die günstigeste Karte kaufen, auf der UMTS steht ?
Ich denke mal, du kannst da - abgesehen von einem eventuellen NetLock - so ziemlich jede Karte verwenden.
Schau Dich trotzdem mal im Forum um, da gabs diverse Kommentare zu den einzelnen Karten und den Software-Versionen. Die einzelnen Netzbetreiber bieten verschiedene "Frontends" an, um die Karten zu betreiben.
Du solltest vielleicht auch alternativ über die Möglichkeit der Anbindung eines UMTS-Mobiltelefons per USB-Kabel an den Notebook nachdenken.
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Meine letzte Frage zum Thema mobiles Internet: kann man über solche Flats sämtliche Dienste voll nutzen, wie auch am heimischen DSL-Anschluss ? Ich meine damit z.B. VPNs aufbauen, Skypen, Messenger-Dienste, RDP-Sessions, POP3/SMTP/IMAP usw., oder ist die Nutzung eingeschränkt bzw. werden bestimmte Ports geblockt ?
Das ist eine schwierige Frage. Ich selbst habe schon festgestellt, daß mit der von mir verwendeten italienischen WIND-Prepaidkarte keine VPN-Einwahl in mein Firmennetz möglich ist. Skype geht, Messenger-Dienste, POP3/SMTP/IMAP auch problemlos. Einzelheiten müßtest Du beim Netzbetreiber erfragen.
Bei EPlus direkt und bei Base ist definitiv VoIP geblockt (ich nehme an, die beziehen sich auf das SIP-Protokoll), Skype geht wohl explizit.
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Mit welchen Latenzzeiten muss man in Etwa rechnen und reicht die allgemeine Performance der Verbindung (UMTS bzw. GPRS) für Onlinespiele wie z.B. Counterstrike oder WOW ?
Hier sieht schon wieder deutlich schlechter aus. So um die 300ms muß man schon rechnen nach meinen Erfahrungen im T-Mobile- und Vodafone-Netz. Teilweise auch deutlich schlechter. Das soll erst mit HSDPA besser werden, behaupten die Netzbetreiber zumindest.
Gruß, Diet