Beiträge von Pitter

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    Original geschrieben von Printus
    ...Autos sind für viele Leute die zweitteuerste Anschaffung, die sie je in ihrem Leben machen - und das auch nur wenn sie ein Haus bauen oder eins kaufen. Für viele ist das Auto die teuerste Anschaffung ihres Lebens...


    Für die meisten hier in D ist die teuerste Anschaffung ein Kind.


    Gruß


    Pitter


    Du "übersiehst", dass G ja so gut wie keine Steuern zahlt, da er ja alles mögliche abschreibt und die Gewinne ja eh bei seiner Handelsgesellschaft in einem Niedrigsteuerland anfallen. Somit zahlen dann nur A-D die Zeche (=die Steuern).

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    Original geschrieben von schmidt3
    Da hier ziemlich heftig und teilweise auch ziemlich emotional diskutiert wird, habe ich mir mal ein kleines Zahlenbeispiel überlegt, anhand dessen ich "kurz" einmal die ökonomische Argumentation der Gegner von Mindestlöhnen darstellen will. Es ist naturgemäß extrem simpel gestrickt, zeigt aber wohl doch den grundsätzlichen Gedankengang....


    Was in deinem Modell vor allem fehlt, ist der Unternehmer G2, der sich die Niedrigstlöhne seiner Arbeiter aus den Steuermitteln von A-D und G aufstocken lässt, selbst keine Steuern zahlt und trotz viel höherem Gewinn G aus dem Markt drängt oder relativ schnell zu Entlassungen zwingt.

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    Original geschrieben von sour.onion
    ...Also hat das für mich als Patient keine Nachteile? Der Arzt selbst verdient eben wohl ein bisschen weniger, aber das wars und fachlich gibt es keine Unterschiede?


    Warum sollte der, nur wegen des fehlenden Titels, weniger verdienen?


    Gruß


    Pitter


    Auf jeden Fall solltest Du den Wasser- und Stromverbrauch in deine Rechnung mit einbeziehen. Über die Gesamtlebensdauer können billige Maschinen da ganz schön teuer werden.


    Gruß


    Pitter

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    Original geschrieben von bernbayer
    Mindestlohn ist Unsinn...


    Das hat dir sicher Prof. "Un"-Sinn gesagt.


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    ... Es gibt kein vernünftiges Argument dafür. Und er hilft auch keinen Betroffenen. Arbeitsplätze, wo die Lohnkosten sich nicht rechnen, werden abgebaut, anders funktioniert eine Marktwirtschaft nicht. Es ist besser der Staaat zahlt einen Zuschuß zum Lohn, als der Arbeitsplatz ganz wegfällt und er dann die ganzen Kosten für nicht mehr vorhandene Arbeit zu tragen hat....


    Ja klar, Subventionen gehen voll in Ordnung und können ruhig steigen, solange sie Unternehmen zu gute kommen. Schlecht werden Subventionen erst, wenn Arbeitnehmer oder Rentner oder sonstiges "Fußvolk" davon profitiert.

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    Original geschrieben von fahrsfahrwerkaus
    ...Setzt man nun einen Mindestlohn fest, werden Leute entlassen, weil Geschäftsmodelle unrentabel werden (siehe Briefzusteller bei PIN). Diese arbeitslos gewordenen Menschen beantragen darauf ALG1 und später Hartz-4. Wieder zahlen wir alle dafür...


    Und für die, ohne Mindestlohn in Zukunft wahrscheinlich entlassenen, Postmitarbeiter hätten wir nicht zahlen müssen?




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    Original geschrieben von fahrsfahrwerkaus ...Solange es einen globalen Arbeitsmarkt gibt, werden die Unternehmen immer dort ihre Arbeitskräfte herbekommen, wo es am billigsten ist. Entweder machts der Deutsche für 3,50 oder eben der Rumäne für 3,50. Der Unterschied ist, dass einmal der Staat subventioniert, im anderen Falle eben die Arbeit abwandert (und der Staat ebenfalls subventioniert).


    Viele der Billiglohnarbeitsplätze können aber garnicht abwandern. Oder glaubt hier jemand, irgend ein Unternehmen käme ganz ohne solche "Billigarbeitsplätze" aus? Und für ausländische Arbeitnehmer gilt selbstverständlich auch der Mindestlohn des Landes, in dem er arbeitet.


    Gruß


    Pitter