Beiträge von Der mit dem Bart

    Vor ein paar Jahren gab es da mal ein gesondertes Merkblatt, dass z.T. in den Shops zu haben war, aber sonst auch über die Hotline bestellt werden konnte (und IIRC damals auch nicht als Info-Fax zu haben war). Keine Ahnung, ob es das noch gibt oder ob es aktuell gehalten worden ist. Früher stand da nämlich auch nur etwas von der Schufa und dem FPP drauf - und die sind ja schon genannt worden.


    Dazu kommen natürlich immer noch interne Vorgaben.

    Zitat

    Original geschrieben von garnixan
      Braindead: Ich möchte das nicht erleben. Ich will es nicht dramatisieren, aber die Stimmung jetzt ist schon nicht so gut. Man kommt sich vor wie nach einem atomaren Erstschlag. Man sitzt in seinem Bunker und guckt, ob da draußen noch jemand - in diesem Fall halt nicht am Leben sondern mit Strom versorgt - ist. Das finde ich beängstigend.


    Ich glaube, dass das auch sehr stark Einstellungssache ist. Ich habe das selbst mal am eigenen Leib in den USA erfahren. Die Aufregung, die hierzulande beim Verkauf eines "Aldi-PCs" am ersten Tag herrscht, war um ein vielfaches größer als das, was ich dort erlebt habe. Die USA sind ein großes Land und man bereitet sich halt in vielen Teilen auf solche Eventualitäten vor. Von Panik habe ich zu keinem Zeitpunkt etwas mitbekommen und es hat auch niemand die Schrotflinte herausgeholt um in den Wald zu gehen und für Nahrung zu sorgen. ;)


    Das normale Alltagsleben basiert aber nunmal darauf, dass man Strom hat. Und damit meine ich gar nicht mal kleinere Ärgernisse (wie z.B. keinen funktionierenden Internet-Zugang zu haben), die der Einzelne durchaus als gravierend empfinden kann. Wenn ich mir überlege, dass der Normalbürger vielleicht 30-50 € Bargeld bei sich trägt, wird's mit dem Einkaufen schon schwer wenn denn der Strom ausfällt. Und auch beim Tanken dürfte es Probleme geben: nicht nur die Kassen hängen am Stromnetz; auch die Zapfsäulen funktionieren nicht rein magisch und sind idR auch nicht an USVs angeschlossen (obwohl es da wohl Ausnahmen gibt).


    Letztendlich geht die Welt nicht unter. Aber ich glaube durchaus das Deutschland sehr hart getroffen wäre, wenn denn wirklich mal der sehr unwahrscheinliche Ernstfall eintreten sollte und deshalb eine Woche lang kein Strom zur Verfügung stehen.

    Re: T-Mobile Wirtschaftsauskunfteien komplett abfragen


    Zitat

    Original geschrieben von FLATRATER
    Gibt es eine Möglichkeit rauszufinden von wo und welcher Eintrag negativ ist.
    Muss man alle anrufen und die Daten anfordern oder geht es auch einfacher?


    Um die Frage kurz zu beantworten: nein, es gibt keine andere Möglichkeit. Eine Einrichtung, die ähnlich einer zentralen Abfragestelle ausgerichtet sein sollte, war zwar mal für sehr kurze Zeit im Gespräch (und eigentlich ist sogar das schon übertrieben). Aber eine solche zentrale Sammelstelle gibt es nicht und wird es auch in absehbarer Zeit (auch aus guten Gründen) nicht geben.


    Es steht deinem Kumpel natürlich frei sich an sämtliche Auskunfteien zu wenden. Sofern er Grund zu der Annahme hat, dass dort fehlerhafte und nicht mehr aktuelle Daten gespeichert sind, würde ich ihm das wohl auch anraten. Aber grundsätzlich muss eine Ablehnung von Seiten T-Mobiles noch nicht bedeuten, dass auch wirklich irgendwo ein negativer Eintrag vorhanden ist. Das kann auch ganz andere, durch Auskünfte weniger oder gar nicht zu fassende Gründe haben.

    Zitat

    Original geschrieben von Braindead
    Fazit: Zeitverschwendung und unnötiger Stress. Da sollte man vorher wirklich mal drüber nachdenken.


    Ehrlich gesagt hatte ich das ursprünglich einfach als Sarkasmus aufgefasst. Wenn es ernstgemeint gewesen sein sollte, dann grenzt unter diesen Umständen und in diesem Rahmen alleine schon die Überlegung an reine Energieverschwendung (sorry wegen des Wortspiels).


    Wobei ich durchaus mal Lust hätte die Klageschrift zu lesen - wäre mit Sicherheit sehr amüsant.

    Zitat

    Original geschrieben von aikhoch
    Hallo,


    wie hiess es noch vor einigen Jahren als die Stromausfälle in USA und England passierten:


    "Das kann bei uns überhaupt nicht sein, der Zustand unseres Netzes ist viel besser und überhaupt und sowieso....". :o


    Genau das war auch mein erster Gedanken als ich vorhin am Telefon von dem Stromausfall gehört habe. Eigentlich wollte ich auch genau das posten, aber habe es dann doch gelassen.


    Wobei ich fast vermuten würde, dass die Ursache hierbei woanders liegt; speziell in CA war ja der Grund, das bei der Kapazitätsplanung über Jahre hinweg die Bedarfsprojektionen ignoriert worden sind und dann durch überdurchschnittlich hohe Temperaturen viele kleine Tropfen dem Fass den Boden ausgeschlagen haben. Dazu ist das Grid-System in den USA ja auch noch anders aufgebaut.


    Aber du hast vollkommen Recht: letztendlich hängt so dermaßen viel Infrastruktur, die nicht per USV abgesichert wird oder abgesichert werden kann, am Stromnetz (z.B. Geldautomaten, Ampeln, Verkehrsleitsysteme, etc.), dass soetwas wirklich nicht passieren sollte - selbst wenn der Ausfall nur kurzzeitig und regional begrenzt(?) ist.

    Ach, was ich ganz vergessen hatte dazuzuschreiben (ich bin da nämlich das genaue Gegenteil und zahle liebend gerne mit EC-Karte oder KK und kann auch problemlos aus dem Kopf sagen, wieviel mit mit welcher Karte der jeweiligen Abrechnungsperiode schon umgesetzt habe - deshalb habe ich mit so altmodischen Sachen wie Bargeld natürlich eher selten zu tun :D ;)): mit Umstellung meinte ich diese neuen All-in-one Kartenleser, bei denen der Kartenleser, das Display und die Tastatur für die PIN-Eingabe in einem Gerät sind.


    Die EC-Kartenzahlung ging bei Lidl ja schon seit langer Zeit. Aber früher gab man die EC-Karte immer der Kassiererin, die diese dann durch den Lesenschlitz in der Tastatur zog und diese auch in der Hand behalten hat bis man die richtige PIN am Terminal eingegeben hat. Das fand ich eigentlich auch immer ganz gut, denn in der Zeit, die das System gebraucht hat um für die PIN-Eingabe bereit zu sein habe ich meist schon meinen Einkauf einpacken können.


    Bei den neuen Terminals (die Aldi IIRC auch einsetzt) muss die Kassierin aber zunächst die Kartenzahlung freigeben ("Moment! *Panik in der Stimme* Stop!" sobald man die Karte auch nur in der Hand hat) und dann in den Schlitz stecken ("Jetzt bitte die Karte einschieben und die PIN-Nummer(*) eingeben" nach dem die Karte schon lange steckt und der Finger über dem PIN-Pad liegt).


    Und das scheint mir eigentlich eher eine Verschlimmbesserung zu sein. Als ich heute nachmittag einkaufen war, haben es die beiden Kandidaten in der Schlange vor mir geschafft hintereinander die Karte falsch einzustecken. Kommentar meiner besseren Hälfte zu dem Thema: "Ich glaube, du hast einfach zu wenige richtige Probleme." Na ja, wo sie Recht hat, hat sie Recht. ;)


    * Das ist auch so eine merkwürdige Sache: PIN heißt ja 'personal identification number'. Die gleiche Redudanz bei LED-Diode. Irgendwie hat sich das aber so eingebürgert, dass es mich gar nicht mehr stört.

    Lidl rüstet ja mittlerweile die Kassen um und installiert (EC-)Kartenleser, bei denen der Kunde die Karte selbst in den Leser einsteckt und dann seine PIN eingibt. In den USA sieht man so etwas ja auch nicht selten.


    Nun frage ich mich aber gerade (fragt mich nicht, warum ich mich das frage ;)), ob es dafür auch irgendeinen Grund gibt. Eigentlich sehe ich keinen Vorteil darin und die Leute, die es nicht auf die Reihe bekommen, das "Magnetstreifen links"-Diagramm richtig zu interpretieren, erfreuen zum Schluss noch den Rest der Schlange.


    Oder geht es nur darum, dass manche Leute ihre EC-Karte ungern aus der Hand geben? Irgendwie sehe ich nämlich außer diesem (doch eher weit hergeholtem) Grund nicht wirklich den Sinn. Aber ich lasse mich natürlich gerne mit der Nase drauf stoßen. ;)