Re: Re: Falsche Wortwahl bei der Kündigung - Achtung!!
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Re: Re: Falsche Wortwahl bei der Kündigung - Achtung!!
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Re: Falsche Wortwahl bei der Kündigung - Achtung!!
Doppelups.
Kündigung unterliegen der Auslegung. Es muss das Wort Kündigung nicht enthalten sein, sondern sich der Wille des Erklärenden ergeben. Insofern sind alle übertriebenen Kündigungsfloskeln blanker Unsinn und eher kontraproduktiv. Es muss nur der Wille erkennbar sein, den bestehenden Vertrag kündigen zu wollen. That´s it! Man könnte also auch nur die SIM-Karte zurückschicken mit oder ohne dem Text, den Vertrag loshaben zu wollen etc.
Ich bin immer gut gefahren mit: "Hiermit kündige ich zum Ablauf der Mindestvertraglaufzeit / zum nächstmöglichen Zeitpunkt. Ich bitte um schriftliche Bestätigung der Kündigung." Auf einen Termin verzichte ich, da man den exakten Tag kaum bestimmen kann. Ist der xx.xx. (Vertragsschluß) enthalten oder gilt der Tag davor etc. Nimmt man den falschen Tag, gilt die Kündigung halt zum richtigen. Mit obiger o2-Argumentation wäre dem allerdings nicht so, was schon zeigt, dass da etwas nicht stimmen kann.
Der Text klingt wirklich sehr nach außerordentlicher Kündigung. Jedoch beinhaltet eine außerordentliche Kündigung im Regelfall eine alternative Kündigung zum regulären Laufzeitende, falls die außerordentliche Kündigung nicht greift. Insofern ist es grad egal. Sofern man nen Nachweis über den Zugang der Erklärung hat, sollte man damit durchkommen. Wenn nicht, wohl leider die Oarschkoartn.
Und deshalb würde ich sie darauf festnageln:
ZitatOriginal geschrieben von agentsnipes
Antwort: August 2007, mein Vertrag wurde also um ein Jahr verlängert, weil ich geschrieben hätte, dass ich mit sofortiger Wirkung kündige, das würde nicht gehen nach einem Jahr, ich hätte schreiben sollen zum nächst möglichen Zeitpunkt!
Sie haben das Schreiben also erhalten, und entsprechend einer Auslegung wurde wenigstens zum Laufzeitende gekündigt. Ob o2 das anders sieht, würde mich davon nicht abhalten. Die meinen so einiges und scheitern dann vor dem EuGH.
Nein, die hohen ICs wären nicht gut. Warum? Weil damit das Festnetz stark ausgebremst wird. Wenn die Anbieter Billigflats heraushauen können, während die Gegenseite 30 CT (inkl. Steuer bei o2) verlangen müsste, dann würde der Mobilfunk den Festnetzmarkt massiv schädigen. Das tut er heute bereits (1-3 CT vs. 12-16 CT), und der Effekt würde verstärkt. Das kann aber nicht im Interesse einer Regulierung sein, die gerade so etwas verhindern muss.
Das könnte man nur gewähren, wenn die Festnetzanbieter denselben IC bekommen würden. Das wäre aber dann wohl das Ende der Mobiltelefonie, und daran zeigt sich doch überdeutlich, dass hier eine Seite massiv bevorteilt ist und ein außerordentliches Ungleichgewicht besteht.
Wie gesagt, es geht hier nicht darum, wie sich die Regulierung auf die Mobilfunker untereinander oder deren Bereich insgesamt auswirkt. Es gibt vier Einzelanträge über den jeweiligen IC der Festnetze in das Mobilfunknetz. Über jeden wird einzeln entschieden im Hinblick auf das Wettbewerbsverhältnis Festnetz <-> Mobilfunker. Zumindest sollte es in der Theorie so sein, wir werden sehen wie die Behörde das TKG auslegt und anwendet. Ist der IC zu hoch, haben die Festnetzanbieter die Möglichkeit, die Entscheidung anzugreifen, wenn Mobilfunker und Festnetzanbieter derart ungleich behandelt würden. Und da könnte es sogar passieren, dass sie überhaupt nicht mehr bekommen als die Festnetzer. Schließlich gibt es keinen Grund für eine Ungleichbehandlung der beiden Parteien, bei höheren Durchleitungskosten bekommen sie halt einen etwas höheren IC.
Was gehen sollte, sieht man im Nachbarländle: <<< T-Mobile 5 CT in alle Netze >>>
Ich hoffe, dass gerade die E-Netze eine Ohrfeige von der BNetzAg bekommen werden und deren ICs nicht signifikant höher ausfallen als die der D-Netze. Dreistigkeit müsste bestraft werden.
3-5 CT, mehr ist imho nicht angemessen auf Basis der Kosten der Durchleitung der Gespräche - und nur darum geht es bei dieser Gebühr! Nicht darum, die Mobilfunker zu subventionieren, damit sie ihrerseits ihre Kunden massiv subventionieren können. Wenn die Unternehmen ihre Einnahmegrundlage auf wackelige Beine stellen und sich mit UMTS in eine bloße Wahnbieterei hineinsteigerten, ist das deren Angelegenheit (und die derer Kunden) und nicht die der Anrufer. Ich tippe aber auf 6-8 CT, da unsere Behörde womöglich einknicken wird statt, was ihre Aufgabe wäre, offenkundigem Marktmißbrauch energisch Paroli zu bieten.
Statt überzogener ICs sollten sie ihre Provisionspraktiken überdenken. Sie können nicht auf der einen Seite 200 EUR verschenken und auf der anderen Seite behaupten, sie bräuchten 25 CT pro Minute um UMTS zu finanzieren, was sie wiederum mit horrenden Subventionen der Geräte pushen. Schizophrener geht es nicht mehr.
Interessant ist der Eingangstag: drei der vier Anbieter spielen auch im letzten Moment noch auf Zeit und brachten ihren Antrag drei Wochen nach Vodafone. Wie arm und notleidend sind die, dass sie kurz vor dem Untergang noch einmal ein paar Tage herausschinden müssen, wo sie sich doch über Jahre dick und fett haben subventionieren lassen?
Es gehört gleich die nächste Regulierungsverfügung hinterher, nämlich bezogen auf die SMS-Endkundenpreise. Auch das ließe das TKG zu, dass man der Abzocke dort ein Ende bereitet. Und gesetzlich festgelegt, dass der Anbieter mit dem niedrigsten Preis eines Tarifs nur werben kann, wenn er den höchsten Normalpreis ebenso angibt. Wie sähe die o2-Werbung aus, wenn neben der "3" eine gleichgroße "49" prangen würde? Wir hätten dann ruckzuck vernünftige Tarife.
ZitatOriginal geschrieben von johnnyt
es geht hier um den preis, den die netzbetreiber untereinander zahlen..
Nein, es geht primär um den Preis den Festnetzanbieter in die Mobilfunknetze zahlen müssen. Und der steht in Konkurrenz zum Festnetz-IC von 0,3 - 0,5 CT.
Außerdem ist es falsch, wenn die Mobilfunker einen Großteil ihrer Gewinne mit Nicht-Kunden erzielen. Ein Unternehmen hat an den eigenen Kunden Geld zu verdienen, und nicht an Dritten, mit denen sie keine Geschäftsbeziehungen haben. Für diese Gruppe gilt ein Preis etwas über den Kosten als angemessen, mehr nicht. Daher auch der niedrige IC der Telekom. Die hohen ICs dienten dem Anschub, da die Mobilfunker zu Beginn nunmal keine Kunden hatten, die ein solches Netz niemals hätten finanzieren können. Bei 80 Mio. Kunden ist ein hoher IC allerdings nicht mehr gerechtfertigt!
Denn es kann nicht angehen, dass sich Unternehmen über ICs Milliardengewinne einverleiben! Hier geht es ausschließlich darum, einen Preis zu finden, der die Kosten deckt und den Wettbewerb nicht behindert. Dass sie seit vielen Jahren deutlich zu viel verlangen, ändert nichts daran, dass sie gerade Nicht-Kunden viele, viele Milliarden aus der Tasche gezogen haben. Wenn ein Drittel der Gewinne aus Nichtkunden resultiert, ist irgendwo ein gewaltiger Wurm im System.
Insbesondere das UMTS-Argument zählt hier nichts, da dies gerade nicht den Preis der Durchleitungskosten, der im Zuge dieser Regulierung überprüft wird, betrifft. Die Netzbetreiber sollten sich mit dieser Argumentation lieber in eine Organisation umfirmieren, die ähnlich der GEZ von jedermann (auch Nicht-Kunden bzw. Nich-Öffentlichrechtlich-Sehern) beliebige Kosten eintreiben darf, die sie als Geldempfänger auch noch frei festgesetzt haben.
Wünschenswert wäre ein IC etwas über dem fürs Festnetz, aber solange andere Länder mehrere Cent verlangen, wird es wohl auf etwas zwischen 5-10 CT hinauslaufen. Zum Nachteil des Wettbewerbs - dem zwischen Mobilfunk und Festnetz, um den es bei dieser Regulierung gerade geht. Wo erstere dann weiterhin die Kunden mit Dumpingpreisen von wenigen Cent und 10 EUR-Flats anlocken können, während der Gegenseite für dieselben Gespräche nur ein Minutenpreis um 10 CT bleibt. Toll.
Das werden die nicht bekommen. Sowohl die EU als mittlerweile auch die Bundesnetzagentur drängen auf eine Senkung der bisherigen ICs. Es wird also in jedem Fall weniger werden als bisher.
Es ist nur der plumpe Versuch der NB, mit überzogenen Forderungen den Grad der Kappung zu minimieren. Wenn sie die Hälfte dessen bekommen, müssen sie froh sein; im EU-Vergleich ist es noch weniger. Und bei der Telekom läuft es seit Jahren genauso, man fordert viel und bekommt einen Teil davon.
BTW: Ich würde vorschlagen, dass jeder NB das bekommt, was er bereit ist, dem Festnetz zu geben. Dann hätte sich das Geschacher sowieso erledigt und fairer wäre es auch. Es ist nunmal kaum nachzuvollziehen, dass ein und dasselbe Gespräch in einer Richtung 3 CT, in der anderen auf einmal 16 CT kosten sollen. Der technische Aufwand ist in beide Richungen für dieselbe Leistung derselbe.
Aber man erkennt an den aktuellen Wünschen der Betreiber recht gut, dass sie an einer Senkung kein Interesse haben - und dass die Regulierung damit viele Jahre zu spät kommt, da ein entsprechender Wille zu angemessener Bepreisung der Durchleitungsdienste nicht erst seit heute fehlen dürfte.
Wie gesagt, die Festnetzangebote werden im Regelfall auch von mehreren und oft auch noch parallel genutzt.
Die meisten dürften ihre Twincards sowieso nicht dafür verwenden, um anderen ihren Vertrag zu überlassen, sondern z.B. im Auto. Und damit bleibt der Anschluss im Verfügungsbereich derselben Person.
Aber gut, wenn der Kunde mehrheitlich mit einem eingeschränkten Angebot schon zufrieden ist, soll er auch nicht mehr bekommen. Für mich ist es leider wiedermal ein unbrauchbarer Tarif, da mir eine Twincard im Auto wichtiger ist. Dann bleibt es halt dabei, dass den Umsatz andere Anbieter machen, denn wenn man schon mehrere Karten nutzen soll, dann kann man auch die anderer Anbieter verwenden. Irgendwann wird sicher auch mal einer einen vernünftigen Tarif anbieten, der das Wesentliche zu akzeptablen Konditionen abdeckt und dennoch Twincardfunktionalität bietet.
Sagt der Richtige. Aber bald sind die Ferien ja wieder vorbei.