Beiträge von Marko

    Was nützen einem z.B. 150 Frei-SMS, wenn man auf 300 SMS kommt? Man kommt dann auf einen Durchschnittspreis von 9,5 CT. Bei der Abnahmemenge ist das wohl ein schlechter Scherz...


    Oder man jongliert mit zwei Online-SIMs. Aber ist es im Interesse der Unternehmen, bei jedem bloß die jeweiligen Rosinen zu picken? Ich verstehe die Philosophie dahinter nicht!


    Es wäre doch sinnvoller, statt günstig in Kombination mit überteuert einen fairen und akzeptablen Preis für die jeweilige Einzelleistung zu verlangen. Also in etwa die gleiche Marge auf alle Grundkosten. Da hätten alle etwas davon.


    Also intern, Festnetz statt einem halt 5 CT, dafür SMS ebenfalls 5 CT (die kosten den NB fast nichts, daher auch gerne als "kostenlose" Beigabe bei den Onlinetarifen...) usw.


    Nein, es muss ja eine werbewirksame "1" (a la o2´s "ab" 3 CT, die bis 69 CT werden dann in der Werbung gerne unterschlagen) vorhanden sein, die mit dem Rest wieder aufgewogen werden muss. Das ist doch Murks, der mir schon seit Jahren massiv auf den Zeiger geht. Sollen sie halt verlangen, was es sie kostet - plus ne akzeptabe Marge. Ohne dieses alberne deutsche kreuz und quer gerichtete Subventionsdenken. :mad:


    Intern, Festnetz, SMS 5 CT, extern 20 CT, alles unabhängig vom Aufenthaltsort. Garniert mit nem (höheren) Mindestumsatz (nur wer Umsatz bringt, kann günstige Preise bekommen) und aus die Maus. Kein XS, S, M, L, XL, XXL Geschiß. DAS wäre ein fairer und vernünftiger Tarif. Ohne darauf spekulieren zu müssen, dass der Kunde in irgendwelche Fallen der überteuerten Refinanzierungsdetails tappt.

    Nein, man wird dann wohl statt 9 CT 8 CT verlangen, dafür die 29 CT auf 49 CT anheben, und die 59 CT auf 69 CT. ;)


    Und bei SMS? Erst generell kostenlos, dann extern wenig Geld, dann intern und extern wenig, dann extern teurer, dann beides teuerer. Dann über Jahre um die 20 CT. Da wird doch mal wieder ne neue Preisrunde nach oben fällig, oder nicht? Denn bei 1 Mrd. SMS pro Monat in Deutschland sind doch 19 CT und damit 190 Mio. Euro Umsatz zu wenig! Komm, 49 CT pro SMS und 490 Mio. Euro sind doch locker drin. :D


    Denn: Mobilfunk muss das Teuer-Image verlieren!

    Klasse! Mit 59 CT sind sie beinahe wieder am Stand von ca. 1994, als die Minute 1,29 DM gekostet hat! :top:


    Schön, dass Mobiltelefonie in einigen Punkten (=alle Fremdnetze!) quasi dasselbe kostet wie vor ca. 12 Jahren. :D


    Schön, dass es genug Leute gibt, die das mitmachen. Dann können sich die Anteilseigner munter weiter über sprudelnde Gewinne freuen.

    Viele schreiben aber auch SMS, weil es ihnen Spaß macht. Und wer von denen nimmt nen Tarif mit 19 CT pro SMS?


    SMS sollte als Produkt unterhalb der Telefonie liegen. Kann mir keiner erzählen, dass eine Minute Spach- und Datenkanal dasselbe oder besser deutlich weniger wert sein soll als 3-5 Sekunden Datenkanal only.


    Ich hätte gehofft, dass E+ nicht nur auf Telefoniedumping setzt, sondern erstmal auf SMS-Dumping.

    Zitat

    Original geschrieben von Thomas4711
    Wenn ich sehe, wieviel Mahnungen bei uns alleine monatlich rausgehen, würde ich mir wünschen, davon nur die Portokosten zu bekommen - dann würde ich nicht mehr arbeiten gehen.


    Aber das darf man eben nur im Verhältnis zu den Rechnungen insgesamt sehen - bei einem Vertragsanteil von 50 % wären das bei o2 immerhin 6 Mio. (!) Rechnungen pro Monat. Wenn da tausende Mahnungen hinzukämen (geratene Zahl), sieht das im Verhältnis eben anders aus.

    Tja, an bekommt halt leider im Leben nicht immer, was man will. Den XDA/MDA kann man auch so kaufen, statt der WAP-Flat braucht man ne erträgliche Alternative. Zur Not Vertrag über Eltern, was ich aber auch tiefster Überzeugung nach einer mir erteilten Ablehnung strikt ablehnen würde.

    Ich würde sowieso gerne sehen, dass die Discounter bei weiteren Preissenkungen einen Mindestumsatz einführen.


    Mal ehrlich, wer nichtmal einen Euro Umsatz im Monat bringt, dem reicht doch auch ne Prepaidkarte zu 50 CT die Minute. Wenn also genau die Leute, bei denen der Minutenpreis mangels Nutzung sowieso nicht ins Gewicht fällt, auf den Preis schauen und günstigere Karten holen, dann geht das Modell Discounter schief. Und genau das erleben wir im Moment, tausende Karten werden unters Volk geschickt, das die Karten im Grunde nicht braucht.


    Bei einem MU von z.B. 9 EUR holen sich die Karten auch nur Leute, die sie auch brauchen. Zusammen mit einem sehr guten Preis und der sofortigen Kündbarkeit ist das dennoch ein gutes Angebot. Das wird auch hierzulande auf einen MU hinauslaufen, wenn der Durchschnittsumsatz der Discounter wirklich nur bei den von Debitel (?) genannten 3 EUR liegen sollte. Und Umsatz ist nicht Gewinn...

    Zitat

    Original geschrieben von datenmaulwurf
    2. Warum ich denen nachrenne? Habe ich das nicht eigentlich deutlich im letzten Absatz geschrieben? Wenn diese Listen nicht nur o2-zugänglich sind, dann könnte ich auch bei anderen Sachen Probleme bekommen.
    3. interne schwarze Listen sind NICHT illegal?! Und warum wars damals so ein Riesenskandal als rauskam, dass Versicherungen solche führen?


    Ah, ein Retter der Entehrten! :D


    Wenn Du meinst, dass die Dir auch nur ansatzweise entgegenkommen, um die Existenz einer derartigen Liste nachzuweisen, wünsche ich viel Spaß dabei! Selbst wenn es eine solche geben sollte, würde so etwas bestenfalls von innen heraus angeleiert werden können.


    Dass ein Unternehmen z.B. nachsieht, ob der Kunde bisher seine Rechnungen bezahlt hat, macht eine Liste noch nicht illegal. Wie viele andere Kriterien auch - selbst wenn sie Dir selbige nicht mitteilen. ;)


    Und, dass ein Unternehmen böswillig Eintragungen vornimmt, wird wohl keiner glauben! Fehler können passieren, und sollten Eintragungen in den bekannten (!) Verzeichnissen falsch sein, hat man als Kunde Anspruch auf Berichtigung. Ich habe auch schon einige Mobilfunkaltlasten herausnehmen lassen, die nach Vertragende eben nicht gelöscht wurden. Eine Einsicht in interne Abläufe wird der gemeine Kunde aber nicht bekommen, wenn das Unternehmen das nicht will. Und ein Recht auf Annahme bzw. Nennung der Gründe der Ablehnung auch nicht, jedenfalls nicht in Bereichen, die nicht der Grundversorgung dienen. Bei Strom&Heizung sieht das schon anders aus. Schön ist das pingelige Verhalten der Anbieter nicht (siehe oben), aber das ist eben die Kehrseite der Vertragsfreiheit. Und bevor man sich zum Büttel macht, der um Abschluß beinahe schon winselt, geht man doch lieber erhobenen Hauptes zu einem, der einen ohne Hickhack annimmt.


    Will mich ein Unternehmen nicht, werde ich das aber auch in Zukunft entsprechend berücksichtigen und solche Unternehmen meiden. Aber nachrennen werde ich denen sicher nicht und damit unterm Strich darum betteln, denen mein Geld geben zu dürfen. Das wäre mir zu doof, schließlich geht es um popelige Massendienstleistungen des TK-Bereichs, mehr nicht.

    Wenn das T-Mobile so handhabt, ist das gut. Aber im Regelfall handelt man sich doch nur langlebige Debatten mit dem abgelehnten und womöglich in seiner Ehre gekränkten Kunden ein, darauf würde ich im Zweifel auch verzichten.


    Das Nachgerenne finde ich jedenfalls unter aller Würde im Massengeschäftsverkehr. Wenn der eine nicht will, dann nimmt man den anderen. Geht eine Geschäftsbeziehung schon so holprig los, dann würde es mir vor den kommenden zwei Jahren grausen.

    Wieso macht jemand so einen Aufstand, um einen Vertrag zu bekommen?


    Ich würde den Teufel tun, als einem Unternehmen, das mich nicht will, ewig nachzurennen! Sie lehnen ab, das ist ihr gutes Recht - aus welchen internen Gründen auch immer. Was soll´s, solange es andere Anbieter gibt. Und zur Not ne Prepaidkarte; wem es um die Nutzung geht (und dafür macht man ja nen Vertrag, oder? ;) ) , kann jeder zur Not auch damit leben.


    Problematisch finde ich das in existenziellen Geschichten, wie bei der Verweigerung eines Girokontos. Aber in Sachen Mobilfunk wird man wohl nicht annehmen können, dass die Ablehnung eines Vertrages bei einem Anbieter Mords das Drama ist.


    Klar, die rigorose Praktik der Bonitätsprüfungen könnte man hinterfragen. Das finanzielle Risiko bei einem schlechten Kunden hält sich immerhin in argen Grenzen bei Unternehmen, die Milliardenumsätze im Monat haben. Wird eine Rechnung nicht bezahlt, wird die Karte sofort gesperrt. Im schlimmsten Fall kommen also 4-6 Wochen an aufgelaufenen Kosten zusammen plus Kosten der Beitreibung. Rechtfertigt das eine derart penible Prüfung? Ich meine Nein. Denn die Kosten für solch alltägliche Ausgaben wie Telekommunikation bewegen sich in der kurzen Zeit bestenfalls im unteren dreistelligen Bereich. Das kriegt wohl so gut wie jeder in absehbarer Zeit bereinigt. Und die krassen Ausreißer werden wohl im Promillebereich liegen und bei den sonstigen Umsätzen nicht wirklich zur Bedrohung des Unternehmen führen. Außerdem kann man durchaus ne Million Schulden bei der Bank haben, und ist dennoch in der Lage, seine alltäglichen Ausgaben wie Telefon, Miete und Strom zu bezahlen (Stichwort: Pfändungsfreigrenze bei deutlich über 900 EUR)! So gesehen ist es imho Blödsinn, z.B. von einem Schufaeintrag wegen eines vergeigten Kredites auf das Zahlungsverhalten bzgl. solcher kostengünstigen Alltagsdienste schließen zu wollen. Da wär ein interner Abgleich des regelmäßigen Zahlungsverhaltens sicher noch zu gebrauchen, ein solcher Schufaeintrag aber im Grunde nicht wirklich.


    Ein TK-Anschluß ist kein finanziertes Eigenheim, bei dem man zu Recht penibel genau auf den Kunden zu schauen hat. Es ist popelige 08/15 Massenware, die die Masse auch bezahlt bekommt. Solange denen die Kunden in Scharen die Bude einrennen, können sie aber nunmal aussieben wie die Blöden und von ihrem (!) Recht, sich den Kunden auszusuchen, Gebrauch machen. Reißt der Strom ab, wackeln auch die zu hohen Hürden irgendwann. Aber wie der Kunde sich die Firma aussuchen kann, ist es auch umgekehrt. Hier wäre also eher ein Umdenken bei den Unternehmen von interner Seite her gefragt.