Das blöde Gelaber können sich die NBs so langsam sparen. Das glaubt denen mittlerweile kein Mensch mehr! Im Mobilfunk werden, wie in allen derartigen Marktbereichen, die Preise NIEMALS freiwillig gesenkt! Das geht NUR über Befehl und Zwang. Die spielen stets bloß auf Zeit, um weiter Jahr für Jahr möglichst viele Zusatz-Milliarden einzuscheffeln, solange man sie gewähren läßt. Und sie senken, wenn überhaupt, nur scheibchenweise die Preise. Eben gerade ausreichend genug, um den müden Behördenapparat erst einmal ruhig zu halten. Bestes Beispiel: unsere gnadenlos überzogenen IC-Gebühren. Wozu brauchen die Mobilfunker 12 CT, wenn sie der T-Com nur 0,6 CT gewähren müssen?! Und im Roamingbereich darf man die bisherigen Angebote als ebensolche Scheibchen sehen, die diesmal offenbar nicht ausreichten, um den Apparat ruhig zu halten. ![]()
Die ICs sind also das, was die EU ebenfalls und umgehend blocken sollte. Max. Faktor 5 zum größen Festnetzanbieter des jeweiligen Landes, per Verordnung, und aus die Maus. Die NBs sollen sich ihre goldenen Eier gefälligst an ihren eigenen Kunden verdienen, und nicht an den Anrufern derselben.
In diesem Sinne: Wenn schon die Landesbehörden schlafen, kann man vielleicht wenigstens auf die EU bauen. :top:
Dass die Regelung nichts bringt, sehe ich nicht so. Schon der Wegfall der Gebühren für eingehenden Gespräche macht bei den meisten bereits einen großen Teil der Auslandsrechnung aus. Und, ich bezweifle sowieso, dass die NBs den angegebenen Minutenpreis tatsächlich zahlen müssen. Ich tippe eher darauf, dass das Gesamtaufkommen innerhalb eines Zeitraums beglichen wird, und das aufgrund der Höhe womöglich mit Abschlägen. Und, selbst wenn das nicht so sein sollte, 25 % Aufschlag allein für das Inkasso ist auch nicht gerade angemessen bepreist.