Beiträge von Marko

    Sie hätten damals vielleicht besser ein gemeinsames Konsortium auflegen sollen, das EIN komplettes und gutes Netz aufbaut und unterhält, das von den einzelnen NBs vermarktet wird. Stattdessen haben wir nun vier Netze, aber keines davon ist durch die Bank zu gebrauchen. Entweder hakt es am Netz, am Service oder am Preis, im schlimmsten Fall sogar an allem.


    Dabei ist es ökonomisch (aber zumindest strahlungstechnisch) womöglich zweifelhaft, viermal den gleichen Scheiß quer über das Land zu verteilen. Wenn Audi, BMW, Mercedes und VW jeweils eigene Autobahnen quer über das Land verbaut hätten, wäre das im Ergebnis auch schwachsinnig gewesen. Gut, kann man nicht direkt vergleichen, macht meinen Denkansatz aber anschaulich. :)

    Ich hatte mich für den Relax 50 Student entschieden und habe die Localoption dazugebucht. Das Handy wurde verscherbelt, damit ist der Vertrag für mich sehr günstig und seinen Gesamtpreis in jedem Fall wert. Nun wird die Localoption nach der aktuellen Befristung vermutlich auch für Altkunden entfallen. In einigen Monaten wird es demzufolge bei den 7,50 EUR Umsatz bleiben plus 5 EUR für die Homeoption.


    Und eine Zweitkarte wird das Wesentliche ersetzen müssen, wenn T-Mobile nicht schwer nachbessert. Optionen ja, aber sie sollten preislich im Verhältnis zueinander stehen und nicht wahllos aufgesetzt wirken. Und sämtliche Optionen haben für das gesamte Netz zu gelten, und sollten nicht künstlich auf irgendeinen albernen Bereich beschränkt werden. Telefoniere ich außerhalb meiner Option ärgere ich mich über die Zusatzkosten, verlagere ich das Gespräch in die Parzelle, ärgere ich mich, wieso man hier genötigt wird, nur in einem bestimmten Bereich seine bezahlte Option verwenden zu können. Aber bei diesem einen Gespräch kann es abrechnungstechnisch doch keinen Unterschied machen, ob es über die eine oder die andere Basisstation geführt wird. Also muss man sich doch im Alltag früher oder später veralbert vorkommen, wenn man sich solche unsinnigen Optionen hat aufschwatzen lassen. Zumindest bei o2 ging mir das so; hier regte mich die unnötige Beschränkung schon nach wenigen Tagen auf. Stattdessen sollten sie halt 20 EUR für ihre Flat verlangen und die dämliche Trennung vergessen.

    Mit was rechtfertigen die die lange Laufzeit? Zumindest online bestellt gibt es keine Auszahlung und nix. Wieso sollte man sich also zwei Jahre festbinden, wenn es nichts im Gegenzug gibt? Hier sollte sich dann wenigstens noch einiges an den Preisen tun, z.B. bei den externen SMS.


    Ich glaube, dass sie damit den guten Ansatz von Base kaputt machen. Ohne Beigaben möchte man keine langfristigen Verträge (das ist der Witz am Discountergeschäft....), selbst die 12 Monate waren für dieses Produkt meiner Meinung nach schon zu lang. Stattdessen sollte man die alberne Provisionspolitik überdenken und die Laufzeit eher noch drastisch verkürzen (auf 3 oder wenigstens 6 Monate). Dann braucht man auch keine Handydrückerkolonnen, die bloß Provisionen abgreifen wollen, sondern der Kunde riskiert das Wagnis Base ganz von allein. Für eine dreimonatige Bindung wird ein Interessent eher geneigt sein, das ganze mal ne Zeitlang auszutesten, als wenn er sich sofort auf Jahre binden soll.


    Ich hatte die Genionflat auch beispielsweise nur deshalb gebucht, weil der Vertrag sowieso ein paar Monate später ausläuft. Aber die Tatsache, dass ich die Option bei Vertragsverlängerung dann doch über eineinhalb Jahre an der Backe hätte, ist das i-Tüpfelchen, den Vertrag nicht zu verlängern - obwohl der Optionspreis an sich sehr gut ist. Ich stehe aber nunmal nicht auf im Mobilfunk unsinnige Parzellenbeschränkungen, und erst Recht nicht auf lange Optionslaufzeiten.

    Super, Relax Local wird ab April nicht mehr zu buchen sein, statt dessen kommt ne interne Flat für 15 EUR.


    Also, 25 EUR für die Doubleflat inkl. Home-Option, effektiv also 20 EUR für alle internen Gespräche (ergo Intern-Flat) plus Festnetzgespräche in der Parzelle. Das würde bedeuten, dass die Festnetzflat der Parzelle nur 5 EUR wert sein soll, was schwer bezweifelt werden darf. Nimmt man realistischere 10 EUR (analog o2, oder 15 EUR bei Voodoofone) an, dürfte die interne Flat im Vergleich der angebotenen Optionen aber nur 10 EUR (bzw. 5 EUR) kosten.


    Würfeln die also derzeit die Paketoptionen schlicht aus? Die werden immer besser... :confused:


    Hoffentlich kommt es bald zum Wechsel des ehemaligen Telering-Chefs zu E+. Vielleicht kommt dann ähnlich wie in Österreich ENDLICH auch hierzulande echter Schwung in den Mobilfunkmarkt.

    Geht mir genauso, mittlerweile sind alle NB bei mir unten durch. Das hat aber auch Vorteile, man fühlt sich keinem Anbieter mehr verbunden und kann allein nach Preis und Leistung entscheiden (und wechseln).



    D1:
    - Labertaschen, seit Jahren wird von sinkenden Preisen geredet, aber die einzigen, die das machen, sind die Discounter
    - T-Fußnote. Nicht umsonst liegt die Frau schon quer in der Werbung, damit mindestens zwei Drittel der Bildfläche für die Fußnote übrig bleibt. Mein Tipp: vergesst die Frau und stellt nur die Fußnoten dar



    D2:
    - Aggressives Marketing, hat was vom Strandverkäufer. Hauptsache der Callcenter-Agent oder Ladenmitarbeiter hat noch ne Prämie für noch ne Option oder PK, um den verärgerten Kunden darf sich dann die Rückgewinnung kümmern
    - negativer Preisinnovationsführer, es wird stets nur reagiert, statt agiert. Klar, die 50 plus x-Marge will so lange wie möglich gehalten werden



    E+:
    - Indoor bei mir zum heulen, mitten in Regensburg. Ansonsten noch der sympathischste Anbieter
    - Betonung liegt auf noch, denn im Moment scheint sich der Laden selbst zu vernachlässigen und nur noch auf die Submarken orientiert zu sein. Die Preise von E+ sollten sich an den Submarken orientieren, nicht an den Fußangeltarifen des Restes (weitere Minuten, SMS)
    - Basetarif hätte man nicht ausklammern müssen. Basetarif nur halb durchdacht, Verbreitung von E+ ist zu gering, daher nützen interne SMS wenig, und externe sind mit 19 CT alles andere als Discounterhaft
    - Netzausbau wurde jahrelang verschlafen, abseits der Autobahnen und Ballungsräume noch immer merkliche Unterschiede, und selbst in gut versorgten Gebieten innerhalb von Gebäuden recht schnell offline
    - noch ein paar Submarken, dann können sie die Stamm-Marke einstampfen und nur noch als Großhändler gegenüber den Subs agieren



    o2:
    - Heulkrämpfe, wenn es irgendwo klemmt und man an der Hotline mehrfach auf taube oder unfähige Ohren stößt
    - Fußnotentarifpolitik wie D1
    - es lebe die Parzelle! Mehr gibts da wohl nicht? Egal, man hat ja TMO...
    - keine Kostenkontrolle, obwohl einem vorab Pakete angedreht werden
    - ist man erst mal im Boot, zieht man bei Tarifänderungen zu Gunsten des (Neu-) Kunden stets (!) die Arschkarte, zu Ungunsten wird nach AGB sofort umgestellt
    - Das Logo ist Programm, Luftblasen ohne Ende, aber Premium-Luftblasen


    Also back to the roots: Walkie Talkie oder Abstinenz vom Handy. Vor 1993 haben wir auch überlebt.

    Warum kein "echter" Relax Eco (im Wortsinne)? Ohne zweieinhalb Meter Fußnote unter dem Werbesternchen. Ich finde die alberne Paketpolitik genauso behämmert, ein vernünftiger Tarif, der sich für alle Nutzungsvarianten rechnet, wäre mir lieber. Wieso soll ich mich an ein vorher gewähltes Paket anpassen?! Ich telefoniere, wenn mir danach ist, und wenn der Preis stimmt auch gerne etwas länger.


    9 CT intern, Festnetz und SMS, 19 CT extern und MMS bei 15 EUR Mindestumsatz. Dazu T-Mobile@home oder die Localoption, evtl. noch ne günstige Internflat. That´s it.


    Entscheidend sind imho nicht die Rosinen, sondern der Grundtarif! Der hat entsprechend der Discounter einfach und fair zu sein. Dann lieber die Optionen verteuern, Leistung kostet nunmal Geld.


    Wer ein Handy dazu will, zahlt einen entsprechend höheren Mindestumsatz oder einen angemessenen Aufpreis als monatliche Handyrate.

    Schlimm finde ich dieses dauernde Aufschieben: Die Preise werden 2005 fallen, werden 2006 fallen und bestimmt auch 2007. Anscheinend reicht es, davon zu reden und nur marginal an den Preisen zu schrauben. Der Preis von 49 CT für die weitere Minute ist jedenfalls keine akzeptable Senkung, sondern immernoch überzogen. Wenn die Discounter 15 CT pro Minute verlangen, ohne Fußfesseln oder MU oder gar Laufzeit, dann sollte in jedem Relax eine Minute max. 25 CT kosten, wie auch im Click&Go. Wie rechtfertigen die denn heute noch die lange Laufzeit und die zu hohen Minutenpreise (im Eco)? Mit den zubuchbaren Rosinen?! Mahlzeit...


    Ich schließe mich dem an, dass die ganze aktuelle Tarifpolitik darauf abzielt, dem Kunden allerlei Buntes vorzugaukeln, um ihn zum Buchen von weiteren Paketen zu bewegen. Damit der Umsatz pro Kunde höher ist als im Jahr davor. Das ist legitim, denn so ist das Wirtschaftsleben, wenn ein Unternehmen Gewinn machen will. Auf der anderen Seite braucht es dabei aber auch einen blöden Kunden, der dem Treiben keinen Einhalt gebietet. Ich hoffe auf den mündigen Verbrauchen, der denen (und allen, die im Jahr 2006 noch Fußnotentarife auflegen) die rote Karte zeigt. Dann stottert halt ruhige Eure Handys über die GG ab, nehmt aber Karten mit fairen und vernünftigen Preisen. Es ist Mobilfunk, ein Massenprodukt mit entsprechenden Preisen im unteren Centbereich. Und das sage ich als jahrelanger Gegner der Handyabstotterer. Aber, wenn die NB den Kunden immer wieder verarschen mit ihrer Preispolitik, braucht man sie um solche Karteileichen auch nicht mehr zu bemitleiden. Am Ende haben sie hoffentlich 35 Mio. "Kunden", die aber alle nur Rosinen picken über Zweitkarten telefonieren. Gut so.

    Was mir an diesem Thread mal wieder auffällt, dass wir in einem Land von Hobbypolizisten leben. ;)


    Zum einen: Verkehrsregeln gelten für alle, aber nur für jeden individuell. Will heißen: es gibt keinen Anspruch der Einhaltung der Regeln gegenüber anderen! Mancher, der die linke Spur mit erlaubter Höchstgeschwindigkeit blockiert, sieht sich regelmäßig im Recht, da der hintere ja eh nicht schneller fahren dürfe. Falsch, das Recht betrifft jeden einzeln, gibt aber keinen Anspruch, dass sich andere dran halten oder gar ein Recht, selbige behindern dürfen. Wenn, dann muss also zu Recht der Betroffene entsprechende Schritte einleiten, und zwar nur der! Oder eben die Polizei, dazwischen gibt es nichts, auch keine Leute, die sich zum Polizisten aufspielen.


    Klar mag es in Einzelfällen unverständlich sein, dass krasse Verkehrsverstöße im Verfahren im Zweifel eingestellt werden. Aber ohne Polizei steht halt am Ende Aussage gegen Aussage. Anders herum wäre es noch schlimmer, dann könnte man jeden nach gutdünken anzeigen, weil einem die Fahrweise womöglich krasser vorkommt, als sie objektiv ist, und damit schon eine Bestrafung herbeiführen. Und es gibt Raser auf der Straße, aber auch das Querulantentum, das auf Provokation aus ist, wenn andere sich erlauben, ihnen etwas zu nahe zu kommen. Was ist am Ende besser? Viele aufgrund Denunziantentums womöglich zu Unrecht zu bestrafen, oder im Zweifel auch mal einen krassen Verstoß durchgehen zu lassen?


    In diesem Sinne: Handlungsbefugt ist im Straßenverkehr die Polizei. Also am besten solchen Spinnern aus dem Weg gehen und sich nicht hineinziehen lassen. In der Regel schaukeln sich solche Situationen hoch und am Ende trifft - objektiv gesehen - oft beide eine gewiße Mitwirkung am Gesamtgeschehen.

    Nachdem T-Mobile die neuen Relaxtarife nun schon auf der Startseite präsentiert, wird sich an denen vermutlich in den nächsten Monaten nichts mehr ändern. Insbesondere die weiteren Minutenpreisen und SMS waren mir ein Dorn im Auge und sind es noch immer, völlig unverständlich! Vielleicht sollten die doch die Marktführerschaft erstmal verlieren, um ihren jahrelangen Ankündigungen endlich auch mal entsprechende Taten mit Nachdruck folgen zu lassen. Der Click&Go war ein sehr guter Anfang, und der wird offenbar wieder zurückgestutzt, ein seeehr schlechtes Omen, wie ich finde...


    Vielleicht tut sich was im Discountermarkt, vor allem die SMS-Preise sollten dort so langsam unter Druck geraten. Dann wird 2006 das Jahr der Discounter, wenn es die Etablierten einfach nicht hinbekommen, "echte" Preistransparenz samt akzeptabler Tarife aufzulegen.


    Außerdem, das ewige Getue mit den Befristungen nervt gewaltig. Sollen sie halt mal den Arsch in der Hose haben, entsprechend durchgerechnete Tarife ohne wenn und aber in den Markt zu schicken. :mad:


    Bei einer 10-EUR-Flat bei womöglich nur 5 EUR GG verstehe ich eine entsprechende Rückversicherung, aber nicht bei einem Gesamt-MU von mind. 35 EUR.