Beiträge von Marko

    Die Netzkosten hat der NB sowieso, der dafür verwendete Datenkanal ist in GSM-Netzen ebenso nötig. Bezahlt man für Videotext? Nein, läuft über den ungenutzen, aber vorhandenen Zeilensprung des Fernsehsignals. Warum nur waren SMS zu Beginn umsonst?! Tja, wenn man das bloß wüßte... :D


    Eine SMS kostet den Betreiber im Prinzip das Service-Zentrum, das er aufbauen und unterhalten muss, that´s it. Selbst bei Anschaffungskosten von 1 Mio. EUR ergibt das auf ein Jahr und 12 Mrd. SMS gerechnet in etwa nix. Mehr als 0,5- 1 CT braucht man hier nicht auf der Kostenseite anzusetzen.


    Zum Thema Handysubventionen: Laut Bilanzen der Betreiber wird ein Neukunde mit etwa 200 EUR Anschubfinanziert. Zieht man einen gewissen Betrag für Werbung ab, bleibt die Handysubvention übrig. Die kann man sich meiner Meinung nach sparen, ein Luxusauto bekommt man ja auch nicht bei Aral zum dann entsprechend viel teureren Benzin dazu. Wenn man dazu bedenkt, dass sie gleich Millionen von Geräten kaufen, und der Preis pro Gerät entsprechend sinkt, kann man mit den gut 150 EUR an Subvention durchaus ein Gerät für unter 100 EUR anbieten, das auch im Internet nicht unter 300 EUR zu haben ist. Der Netzunterhalt ist bei den D-Netzen durch 26 Mio. Kunden zu teilen, bei den E-Netzen immerhin durch 10 Mio. Auch hier sind demnach wenige Euro pro Kunde und Monat nötig.


    Mobilfunk ist eine Geldruckmaschine, vor allem, wenn die Kunden so doof sind, und z.B. 19 CT für popelige 160 Bytes oder bis zu 69 CT für eine Minute Gespräch bezahlen. Aber die Anbieter schaffen es immer wieder, den eigenen Kunden weis zu machen, die überzogenen Kosten seien nötig. Ein Blick in die Nachbarländer zeigt, was wirklich nötig ist, um dennoch ordentlich Gewinn zu machen, 0-10 CT pro Einheit.

    Künststück, seit einiger Zeit gibt es integrierte UMTS-GSM-Chips, da sollte eine kleinere Bauart nun also möglich sein.


    Fragt sich bloß, wie die Akkulaufzeit in der Realität sein wird. Siemens war da immer schwach auf der Brust, und UMTS-Geräte sind noch Stromfressender. Das ganze auf untradünn getrimmt, auch vom Akku her, dürfte womöglich eher mau ausgehen.

    Die schmalen Tasten des S75 sind für Vieltipper auch nicht sonderlich attraktiv (fühlt sich seltsam an beim Tippen). Das SXG75 ist mein derzeitiger Favorit als S65-Ablöse, bzw. das LF81, wenn es einigermaßen im Zeitplan erscheinen sollte.


    Oder das S68, wenn es die Basics dafür optimal beherrscht (Empfang, Klang, gewohnte Softwarefeatures a la Siemens). Das wird schwer... :)

    Wenn Flat gewünscht (aber: Bindung der Option auf zwei Jahre!), dann o2, wenn nicht, dann auf Nummer Sicher und zu T-Mobile. Eine dreimonatige Bindung ist völlig akzeptabel.


    Die 4 CT generell sind imho ansprechender als die Stückelung bei o2 in 3 und 7 CT. Und ob man vernünftigen o2-Empfang Zuhause hat, kann einem auch egal sein.

    Wenn die sonstigen Daten und der Preis stimmen, insbesondere die, die im Alltag relevant sind, wird es seine Käufer finden. Nicht jeder will einen Gameboy mit Handyfunktion. Ich habe bisher noch keine einzige Handycam jemals verwendet, die Bilder sind zu erbärmlich. Das ist imho unnötiger Schnickschnack, solange die Teile einer echten Kamera (inkl. echtem Zoom) nicht mal ansatzweise gewachsen sind. Ab einer Ixus 5 mit rückseitigem kompletten Handy werde ich meine Meinung womöglich ändern, aber bis dahin kann ich noch einige Generationen von Handymodellen sehr gut ohne so ein Spielzeug auskommen.

    Das hätte man aber auch kurzfristig angleichen können und in alle Geräte das vernünftigere Kreuz einbauen können. Nicht umsonst kommen auch die anderen Hersteller wieder von dem Spielzeug-Gimmick ab, und selbst die anderen BenqSiemens-Teile haben das Dingens nicht mehr.


    Ansonsten finde ich das Gerät Klasse, aber das Mini-Wackelteil im S65 nervt mich schon genug, als dass ich das in einem Nachfolgegerät immernoch haben müsste.

    Aber warum bauen die wieder den albernen Joystick ein? Ich finde die Wippe, die sie nun zum S75 eingefüht haben, besser zu bedienen als das Herumgerühre eines Joysticks. Damit ist das S88 in diesem Punkt wieder ein klarer Rückschritt.

    Beworben wird der Abschluss eines Vertrages, hier im aktuellen Tarif CallYa Compact. Die Befristung bezieht sich demnach auf den Abschluss und nicht auf die Nutzungsdauer. Anders z.B. die Webseiten von den Discountern, die mit klar befristeten 0 CT intern werben. Es besteht ein Unterschied, ob das Angebot an sich, oder nur ein Tarifbestandteil befristet ist.


    Aber, schon klar, Prepaid birgt immer das Risiko einer Preiserhöhung, da der NB die Sonderkündigung vermutlich verschmerzen kann.


    Mal abwarten, wann sie ihre Meinung wieder ändern. Wankelmütiger geht es ja kaum noch.