Zitat
Original geschrieben von wgot
richtig, telefonieren, Hörer hinlegen damit EM rattert ist nicht telefonieren.
Es ist aber nunmal nicht zu beweisen, ob der Hörer z.B. vorm Radio liegt oder ein Gespräch geführt wird. Es sei denn sie schneiden mit, was nicht ganz unbedenklich wäre. 
Solange man einen Dritten anruft, kann es dem Anrufer egal sein, ob der andere EM hat oder nicht. Sie können es dem Angerufenen sperren, den Anrufer (sofern es nicht seine Loop ist) aber nicht an die Karre fahren. Oder soll man nun jedesmal ein schlechtes Gewissen haben, wenn man o2-Kunden anruft? Es könnte ja ne Loop sein, bei der EM aktiv ist, und man sich deshalb in deren Augen mißbräuchlich verhalten. Ich bezweifle auch, dass ausgiebige Gespräche bereits hinreichend aussagekräftig sein sollen, dass man den Tarif des Gegenübers kennt. Klar, alles ist möglich, aber Möglichkeiten alleine reichen nicht, um sich seiner vertraglichen Verpflichtungen zu entziehen. Nix Konkretes weiß man nicht. Im Zweifel ist auch eine exzessive Nutzung innerhalb einer Familie erstmal nicht mißbräuchlich.
Wobei ich auch sagen muss, dass 7-10.000 Minuten schon recht gewaltig sind. Das entspräche einer T-Com-Rechnung von 150-200 EUR, wenn man das günstigste Call-by-Call nutzen würde. Aber, wie gesagt, Flat beinhaltet alle Gespräche - ohne wenn und aber. Da muss o2 durch, wenn sie da keine Sperre in den Tarif eingebaut haben. Es gibt nunmal Leute mit so hohen Rechnungen, und dass gerade diese auf so ein Angebot abfahren würden, ist nicht unvorhersehbar.
Es spräche auch nix dagegen, das wie in Österreich auf 2.000 Minuten zu begrenzen. Dann bewirbt man es halt nicht als Flat, sondern als 0 CT-Gespräche mit Sternchen. Zieht genauso, kann aber nicht ganz so nach hinten losgehen. Aber ne Flat bewerben und dann den Schwanz einziehen, da ist nicht so das Wahre.