Beiträge von Marko

    Na ja, wieviele Simply-Kunden haben denn nennenswert viele Simply-Nummern im Telefonbuch? Dank der Befristung hält sich das Risiko insgesamt stark in Grenzen. Ist wohl eher eine nette Marketingaktion gegen Aldi.


    Sie sollten aber nicht ewig nur nachziehen, sondern ruhig auch mal Vorreiter der Preistreiberei sein, z.B. SMS zu 5 CT. Wozu haben sie denn ein eigenes SMSC?! :D


    Die Minutenpreise müssten in meinen Augen bei derartigen Angeboten nicht mehr weiter fallen, evtl. noch eine Trennung in extern und etwas günstigerem intern. Nun sollten die SMS-Preise dran glauben, damit die 24-Monatsverträge endgültig alt aussehen. Dann können sich die Anbieter überlegen, ob sie weiter Bank für Ratenkredite von Konsumgütern spielen wollen oder sich mehr auf sonstige Dienste und ihre Preise konzentrieren möchten.


    Zu früh gefreut, Simply, easyMobile zieht Morgen nach:


    14 / 12 CT, interne SMS und Gespräche bis Ende Februar 2006 kostenlos

    Damit muss ein Anbieter, der Flats anbietet, rechnen. Hier auf Moral zu bauen, wäre nicht nur gefährlich, sondern Wahnsinn. Stattdessen wären dann vernünftige Sperren angesagt wie die 1.000er-Begrenzung o.ä..


    Letztlich gibt es bei allen Flats nur wenige, die wirklich profitieren, und ne ganze Horde, die selbige mitfinanzieren muss. Daher finde ich alle Flats Unsinn, ein guter Minutenpreis wäre für die Masse im Regelfall günstiger und damit für alle vernünftiger. Dann zahlen halt die Heavy User wieder mehr, was fair ist.


    Aber in D. scheint man zu glauben, eine Flat verkaufe sicher besser als 1-5 CT intern und Festnetz bei einer mäßigen GG wie in Nachbarländern. Und genau das bezweifle ich stark.

    Die SMS-Flat sollte es längst geben. Wie zu deren Einführung sollten alle SMS bereits mit der GG mehr als ausreichend abgegolten sein.


    Die Frage ist aber eher: Wieso sollten die NB das machen, solange es genug blöde Kunden gibt, die für ein Abfallprodukt des GSM-Datenkanals bis zu 20 CT zahlen? Wenn man Müll derart gut und gewinnbringend verwerten kann, dann wird das auch gemacht. Solange bis der Kunde anfängt, die Nutzung von SMS deutlich herunterzufahren (derzeit 1 Mrd. SMS pro Monat in D.?). Dann fallen ruckzuck die Preise, bis es irgendwann einen Pauschalpreis dafür geben wird. Und dann schließt sich vielleicht der Kreis hin zur gleichen Kalkulation wie bei deren Einführung.


    Der Kunde bestimmt den Preis, nicht der NB. Hier müsste demnach die Vernunft ansetzen, und nicht bloßes Warten darauf, dass der NB seine 18-19 CT-Marge (bei 20 CT) so ohne weiteres abgibt. Das würde keiner tun, wenn er auf der Seite der Betreiber stehen würde.


    5 CT bei Prepaid, 3 CT Postpaid wäre imho ein fairer Preis, der für diesen Dienst angemessen ist und dennoch die berechtigten Einnahmeinteressen der Anbieter befriedigen würde. Dann bräuchte es auch keine Flat (und keine albernen Frei-SMS...) , gegen die auch ich bin. Was haben wir davon, wenn wir nur noch von SMS zugemüllt werden, weil sie nichts mehr kosten (abgesehen von der GG oder einer Minipauschale)? Nichts.

    Das ist ein perfekter Angriff auf Tchibo. Nur, dass Aldi vermutlich den größeren Kreis an potentiellen Kunden tagtäglich in ihre Läden bekommt.


    Wenn E+ dann immernoch zahlenmäßig hinten liegen sollte, liegt es an überalterten und nicht mehr zeitgemäßen eigenen Vertragstarifen.

    Dafür sind sie ja da! Habe damit auch schon einigen SMS-Spammern ne Abmahnung beschert; eigentlich allen, die mir im letzten Jahr eine dümmliche SMS auf mein Handy geschickt haben... :D


    Anders ist dem Gesindel kaum beizukommen. Das Handy ist Privatsphäre. Wer meint, er könne da seinen Werbemüll oder Locknachrichten abladen, sollte von allen Seiten ausgebremst werden. Auf sowas reagiere ich höchst allergisch. Man kann mir meinen Briefkasten zuballern, aber in meine Hosentasche lasse ich mir nichts Gewerbliches schieben. Als Privater bleibt einem leider nur die BNetzA, und nicht schöne Dinge, die einem damit einen netten Nebenverdienst einbringen würden.

    Zitat

    Original geschrieben von Dreddie
    auch telefonisch können verb. rechtsgeschäfte durchgeführt werden, du hast dich ja mit deiner geheimnummer identifiziert


    Aber auch bei telefonischen Geschichten kann man sich aufgrund diverser relevanter Irrtumer wieder von seiner Erklärung lösen. Insbesondere, wenn die entscheidenden Tarifdetails verschwiegen wurden, hat man ein Anrecht darauf, sich von seiner unter falschen Vorstellungen abgegebenen Erklärung wieder lösen zu können.


    Man hat auch keine Verpflichtung, sich vor einem derartigen Werbegespräch entsprechend informiert zu haben. So a la "selbst Schuld, hättest Dich vorher hier informiert" o.ä. Blödsinn. Verklickern die, dass alles gleich bleibe bis auf den erwähnten Vorteil, und stellt sich das als falsch heraus, ist das ein klassischer anfechtbarer Irrtum. Sollte einem ein Anbieter aber auf diese Tour gekommen sein, sollte man das gegen Vertragende als mündiger Verbraucher entsprechend würdigen.

    Da wirst Du auch nichts finden, da sie die Konditionen, die sie mit den anderen aushandeln, wohl nicht an die große Glocke hängen wollen.


    Im MediaMarkt verrät Dir auch keiner (ohne Vitamin B) deren Einkaufskonditionen, bzw. deren Mietkosten des fremden Gebäudes. Solange unsere Behöde also weiterschläft, während andere Länder, insbes. die EU, die Brisanz der monopolartigen NB-Netze längst erkannt haben, wird hierüber auch nix zu finden sein. Außer, dass sich Bergheim mal verplappert hat, dass Vodafone von E+ 12 CT verlangt. Das läge auf dem IC-Niveau, sofern es nicht brutto gemeint war. Nur, ob sich nun aber gerade der, der mit seinen 3 CT ins Festnetz nun gerade von diesem Systemfehler lebt (bezahlt 0,6 CT, bekommt aber für dieselbe Leistung umgekehrt 12 CT von der Telekom...), darüber aufregen sollte, sei mal dahingestellt. Klar, im geht es wie die anderen, bewirbt diese unnötige und keinesfalls mehr gerechtfertigte Diskrepanz (bei 60+ Mio. Kunden!) aber in seinen Tarifen auch noch überdeutlich.


    Ich baue immernoch auf eine Verordnung der EU-Kommission, dass der dt. Mobilfunkmarkt an die kurze Leine gehört. Traurig, dass die dafür zuständige Behörde erst in den letzten Monaten überhaupt den Handlungsbedarf erkannt hat. Und damit erstamal anfängt zu überlegen. Und weiter überlegen wird usw., bis es am Ende sowieso kaum noch was zu regulieren gibt und der Verbraucher über 5-8 Jahre (in den ersten drei bis fünf Jahren bis zum einsetzenden Boom Ende der 90er war das noch sinnvoll) den Mobilfunk zum wirtschaftlichen Nachteil fast aller (bis auf die NBs) teuer subventioniert hat. :flop:

    Zitat

    Original geschrieben von Kanalratte
    Warum sollten online-Kunden eine kostenlose Hotline wie offline Kunden haben? 150 SMS sind 28,50€, die du geschenkt bekommst... (bei einem Preis von 0,19€/SMS). .... Das sind auf 2 Jahre gesehen 684€... damit könntest du rund 1100 MINUTEN mit der Hotline telefonieren!!!!!!!!!!!!!!


    Also, erst denken, dann posten.


    Na ja, man kann es auch übertreiben mit dem Hochrechnen der Ersparnis.


    Zum einen kostet eine SMS einen Anbieter fast nichts, und das wird in einigen Monaten auch wieder der reguläre SMS-Preis werden (wie schon in den ersten Jahren der Einführung dieses Dienstes...). Das Zubrot, das o2 dem Kunden gewährt, entspricht also in etwa dem eingesparten Porto bei o2. Man könnte das also durchaus auch ohne kostenpflichtige Hotline kostendeckend hinbekommen, kein Grund also, gegenüber o2 zu Kreuze kriechen zu müssen.


    Würden nun SMS bei o2 z.B. 38 CT kosten, hätte man halt rechnerisch 1.368 EUR Ersparnis usw. Das entspricht aber nicht wirklich der Realität, denn nicht jeder schickt die 150 SMS und nicht jeder würde 150 SMS pro Monat schicken, wenn er sie mit 19 überteuerten Cent bezahlen müßte. ;)


    Mir ist es aber egal, ich wechsle sowieso. Wenn das Augenmerk bei o2 nur auf der kurzfristigen Neukundenzahl liegt, sollen sie sich eben mit ihren Neukunden zufrieden geben; sobald sie die andere Seite von o2 kennenlernen, die sie nach Vertragsschluß präsentieren, bleibts halt bei vielen vermutlich bei einer Vertragslaufzeit. :D


    SMS gehen günstig übers Web, man kann also auch ohne Frei-SMS, und damit ohne o2, recht gut leben. Die paar gesparten Euro sind mir das Geschiß, wenn es um popelige Veränderungen geht, einfach nicht wert. Lieber paar Euro drauf, und nen vernünftigen Vertrags"partner". Erst Recht, wenn die SMS-Preise dank Discounter weiter drastisch fallen werden, was zu erwarten ist.

    1-3 CT pro SMS wäre wohl eher angemessen bei etwa 0,6 CT an eigenen Kosten. Wieso nur waren SMS zu deren Einführung umsonst? Weils ein Abfallprodukt ist, alles, was man braucht, ist ein popeliges SMSC, das sich bei den aktuellen Preisen als wahre Goldgrube entpuppt (selbst bei 11 CT). Vergleichbar mit dem Videotext im Zeilensprung des Fernsehers, zahlt man dafür?!


    Dass die Discounter den regulären Verträgen den Gar ausmachen, wäre bei den aktuellen Preisdifferenzen durchaus möglich. Wenn die Masse einsieht, dass sie nicht mehr als 16 CT zahlen muss, wird sich das aber sehr schnell ändern. Und, sobald sich Preismodelle a la Base mit akzeptablen und fairen weiteren Preisen (insbesondere SMS) durchsetzen (bei Handysub eben plus entsprechende GG von 10-15 EUR), dann dreht sich das Bild sehr schnell ins Gegenteil um und die Discounter gehen so schnell wieder den Bach runter wie sie am Markt erschienen sind.


    Sollte z.B. T-Mobile Anfang 2006 wirklich mit attraktiven Preisen anfangen (oder die E-Netze ihre Vertragstarife endlich zeitgemäß überarbeiten und entrümpeln), würden andere rasch nachziehen, und das könnte es dann schon gewesen sein mit Discountertum in Deutschland. In Österreich unterbieten die regulären Preise unsere Discounter deutlich, das wäre hier ebenso möglich. Wenn die D-Netze wollten, hätten die kleinen wohl keine echte Chance.

    Mobil -> Mobil unterliegt nicht der Regulierung. Hier verhandeln die Unternehmen untereineinander, was für die IC-Leistung als Quersubventionierung des eigenen Netztes unbedingt abgelatzt werden muss.


    Ich glaube daher nicht, dass die D-Netze untereinander jemals 12 CT berechnet haben, dazu ist der Traffic im Verhältnis zu dem zu den E-Netzen zu hoch, was sich irgendwie im Gesamtpreis niederschlagen solte.