Beiträge von Marko

    Doch, kann man, indem man die Preise nicht ganz so schnell fallen lässt wie beim V3. Ein 8800 will auch so mancher haben; ich denke aber nicht, dass Nokia das Gerät innerhalb weniger Monate auf unter 300 EUR fallen lässt...


    Bin mal gespannt, ob sie das V3i wenigstens gleich im mittleren Preissegment einsteigen lassen, oder es wie beim V3 erstmal als "Exklusiv"gerät zu utopischen Preisen verkaufen werden. In letzterem Fall werden sich dann aber einige den Kauf erstmal sparen, da sie Motorola sicher nicht zweimal auf den Leim gehen wollen. :D

    Klar, aber die Billiglogos verschandeln doch auch jedes Display. Nein, da soll bei mir schon das stehen, was auch drinnen ist, also entweder das Trägernetz oder ein vernünftiger Name a la easyMobile. Ein Name, der nicht mit fachfremder Verwendung aus dem Lebensmittelbereich behaftet ist.


    Von mir aus auch Medion, das verbindet man zumindest mit Elektronikgeräten, was dem Handy ja erfahrungsgemäß recht nahe steht - zumindest näher als Kartoffeln und Zwiebeln oder Kaffeebohnen. :D


    Und da ich nicht daran glaube, dass deren Preis, so knallerartig er am Anfang auch sein mag, recht lange von denen alleine angeboten werden wird, baue ich auf Discounter, die sich überwiegend mit Mobilfunk befassen - und das auch im Namen verdeutlichen.

    Vodafone?! Wer lesen kann... :rolleyes:


    Mir ist der Name im Prinzip auch egal, solange er sich irgendwie mit Mobilfunk assoziieren lässt! Will heißen, simyo, SIMply, klarmobil, easyMobile & Co.: Ja - Aldi, Lidl, Tchibo & Co.: ganz klares nein. Gerade, wenn man die Auswahl hat, wird man neben Preis und Leistung auch andere Kriterien mit einbeziehen; und da kommt dann die an sich nachrangige Marke ins Spiel. Solange also Tchibo kaum billiger ist als der Rest, kommt es mir nicht ins Gerät. Bei unter 5 CT die Minute oder SMS, und das als einziger Anbieter am Markt, würde das aber sicher anders aussehen. Bei Pi mal Daumen demselben Preis (oder gar teurer), verzichte ich auf Lebensmittelflair beim Blick aufs Handy. :D


    Wenn sie in Österreich schon mit yesss gestartet sind, wird man aber davon ausgehen dürfen, dass die auch hierzulande nicht den Fehler machen werden, Aldi ins Display zu knallen.

    Du kannst vereinbaren, was Du willst. Ein Mobilfunkvertrag macht hier keine Ausnahme, es ist ein Vertrag wie jeder andere auch. Sie bieten ihren AGB-Vertrag in ihrer Fassung an, Du kannst ihn ändern. Nehmen sie den geänderten Vertrag ihrerseits an, sind sie ebenso daran gebunden wie jeder andere auch. ;)


    Die Frage ist also nur, ob sie den geänderten Antrag ablehnen oder eben nicht. Auf den Shop kommt es nicht an, es geht nur darum, einen vorliegenden Vertrag zu haben, den man abändern kann. Der Händler, der deine Provision bekommen will, wird den Antrag sicherlich dennoch zu o2 faxen...

    Du müsstest eine Klausel in den Vertrag einbauen, dass der zugesicherte Empfang daheim Vertragsbestandteil wird. Das wird aber bei den vorgefertigten Eingabemasken recht schwer zu machen sein, am ehesten dürfte das wohl in einem o2-Shop klappen. Bevor Du den vorliegenden Vertrag unterschreibst, müsstest Du eine derartige Klausel gut lesbar in den Vertrag einbauen, dann stünde diese als Individualabrede über deren AGB, wo o2 eben keine Garantie für eine komplette Netzabdeckung geben dürfte. Wenn es dort noch 3-Monats-Verträge gibt, kannst diese nach Ablauf als Online-Vertrag verlängern. Oder so einen Vertrag gleich auf gut Glück abschließen, die 3 Monate Laufzeit bekommt man ja zur Not irgendwie herum.


    Kann aber gut, sein, dass die Vertragsanfragen nur auf unveränderten Formularen akzeptieren und ansonsten ablehnen. Probieren kann man es auf jeden Fall mal.

    Sie sollten das Blau der Professional-Tarife nehmen, grün ist imho eine sehr ungünstige Farbe in der Werbung. Hab eh nie verstanden, wie die sich zu Beginn ausgerechnet ein häßliches Grün (damals war es auch noch ein richtig grausiges Türkis) ausgedacht hatten, als noch alle Farben zur Auswahl standen... :D


    Ich würde aber nicht allzugroße Hoffnungen hegen, dass bei E+ ein Wechsel der Spitze allein schon zu gravierenden Veränderungen führen wird. Ein Laden besteht aus vielen Rädchen, von denen so einige Murks machen müssen, damit ein Laden mit Potential von Beginn an nie so richtig in die Gänge kommt. Und für diesen Mißstand ist sicher kaum der Chef der letzen paar Jahre allein verantwortlich. Bei o2 gibt es auch zahlreiche negative Punkte, aber sie haben es dank gutem Marketing geschafft, ihr Image innerhalb weniger Jahre zu drehen - ne nette Fassade ist halt alles und das reicht den meisten Kunden schon. Keine Kostenkontrolle, immer trickreichere Tarifkosmetik und allmähliches Anschmiegen an die Preise der D-Netze (außerhalb der Parzelle), ne Hotline, die man besser nicht anruft, wenn man dafür zahlen muss, Schönwetternetz, überhaupt kaum ein eigenes Netz, sondern größtenteils am Rockzipfel von D1 (auf die Fläche bezogen) etc. Wenn o2 also mit diesen Voraussetzungen am Ende ein gutes Image hinbekommt (und da verdient deren Marketingabteilung Lob), hätte E+ das anfängliche Negativimage imho über Jahre ebenfalls drehen können.

    Ich denke schon, dass sich das rechnen könnte. Die ICs fallen im Dezember auf 10-12 CT. Es gibt also nur den einen Bereich, Fremdnetztelefonate, wo Aldi/Lidl etwas draufzahlen würden.


    Der Festnetz-IC beträgt 0,6 CT, intern sowie SMS keiner. Bei 3 der 4 häufigsten Ziele macht man also auch mit 10 CT noch ein dickes (!) Plus, das das kleine Minus des vierten Bereichs mehr als ausreichend kompensieren würde. Und früher oder später fallen auch die ICs weiter, spätestens, wenn die EU im Gegensatz zur albernen BNetzA, die hier - bei einer Preisdiskrepanz des Faktors 25 (!) im Verhältnis Festnetz zu Mobilfunk - aus unerklärlichen Gründen keinen Handlungsbedarf sieht, in die Gänge kommt.


    Und Aldi hat schon so manchen Preis drastisch gedrückt. Sie wissen, dass die Anbieter ein großes Interesse daran haben, dort gelistet zu werden; dafür specken sie auch preislich ordentlich ab. Das wird bei den NBs nicht anders sein; denn der erste, der dort seinen Fuß hinein bekommt, hat auf einen Schlag viel mehr potentielle Kunden erreicht als er mit allen anderen Versuchen über Elektromärkte oder Internetvertrieb jemals erreichen könnte. Ich denke, dass E+ am ehesten darauf eingehen wird, da denen o2 noch immer im Genick sitzt und sie sich dem Discountermarkt gegenüber sowieso offener zeigen als der Rest. Allenfalls T-Mobile scheint sich in diesem Bereich noch etwas zu bewegen, da die Discounter mit denen offenbar bessere Konditionen aushandeln können als mit Vodafone. o2 verwehrt sich - noch - komplett und setzt auf Kaffebohnen.


    Aber, manch einer kauft bei Aldi schon deshalb, weil er glaubt es müsse ein Schnäppchen sein (PCs). Er würde auch bei ner Prepaidkarte, die seinen Vertragstarif u.U. weit unterbietet, nicht lange überlegen.

    Gut, die 5.000 Minuten waren ein bissel hoch angesetzt. :D


    Ich hatte bisher das WE-Pack immer so Pi mal Daumen ausgenutzt, die Genion flat dürfte dann so bei 1.200 Minuten herauskommen. Ich denke aber schon, dass das das Normalmaß sein dürfte. Denn der Kunde bindet sich 10 EUR zusätzlich auf zwei Jahre nur dann ans Bein, wenn sich das für ihn rechnet. Bei 1,5 CT CbC wird die Masse vermutlich auf mind. 600 Minuten kommen, bevor sie erstmal daran denkt, die Option zu buchen. Und hier macht es sicher einen Unterschied, ob o2 für praktisch dieselbe Leistung 15 oder 25 EUR in den Klingelbeutel bekommt. Auch Base-Nutzer werden im Schnitt kaum über die 1.000 Minuten kommen, daher finde ich, dass sich das Angebot eher rechnet - für den Kunden wie den NB. Die 10 EUR sind imho zu knapp kalkuliert; zumal es für ein Netz egal ist, von welcher BTS der Anruf abgeht. Da ist eine künstliche Begrenzung auf die Parzelle, die, wenn der Kunde die Gespräche mehrheitlich in die Flat legt, nach hinten losgeht aufgrund des niedriger angesetzen Parzellen-Umsatzes.


    Ich würde aber seit eh und je die österreichische Variante befürworten: Gespräche und SMS zu 1 CT intern. 5 CT FN und SMS extern, 25 CT extern bei GG 10 EUR (ohne Handy). Auch dieser Tarif wäre ein Kracher und geeignet, ihn ausgiebig zu nutzen. Die FN-Nummer wäre dann nur für eingehende Gespräche relevant, was aber reichen würde. Und abgehend ein fairer und transparenter Tarif, der sich an den ICs orientieren würde, und wo der NB nicht darauf hoffen müsste, dass der Tarif mehrheitlich von Leuten gebucht wird, die ihn überhaupt nicht ausnutzen...


    Ich bin gegen Flats, sondern für moderate (!) Tarife (ohne Handy). Aber wenn ich die Genion-Flat nun schon habe, werde ich sie selbstredend statt FN-Gesprächen über CbC nutzen. Mal sehen, wie es mit der Genion-Flat weitergehen wird, ich bin gespannt. Wenn o2 aber nicht nachzieht, und E+ Base irgendwann in einer Online-Variante mit Frei-SMS oder mit geringeren SMS-Preisen anbietet (kenne kaum einen mit E+, daher sind die kostenlosen internen SMS für mich irrelevant), wird es mir schwerfallen, bei 10 EUR Unterschied weiter auf die Parzelle beschränkt bleiben zu wollen. Zumal ich auch lieber nur eine SIM-Karte nutzen würde; dafür müsste aber der Preis für externe Netze auf maximal 25 CT gesenkt werden, ansonsten bleibt die Zusatz-SIMply in der Auto-FSE.

    Na ja, sie könnten es ja auch aufs o2-Netz begrenzen und nen Jingle einführen für Leute, deren Handy die Anzeigen vermischen. Aber sie könnten sicher auch das Problem der Kostenkontrolle sowie Genion/UMTS endlich mal lösen, wenn sie nur wollten. o2 halt.


    Sollte Base erfolgreich sein (mal die Zahlen abwarten), wird o2 SICHER nachziehen (müssen). Und ich denke, dass es sich für o2 eher rechnet, den Kunden 25 EUR abzulatzen, und die Flat im ganzen Netz freizugeben, als 15 EUR für dieselbe Leistung in der Parzelle. Der Kunde hat nämlich ein bestimmtes Mitteilungsbedürfnis, das irgendwann ein Ende hat. Er kann sich die Gespräche aber für die Parzelle aufheben, oder das ganze Netz hernehmen. Dann würde er für z.B. 5.000 Minuten 25 statt 15 EUR zahlen, in der Summe für o2 ne Menge Geld. Deshalb ist die Genion-Flat in meinen Augen ein gewaltiger Schuss ins Knie für o2, wenn die Leute die Flat zwar ausgiebig nutzen (und der o2-Sparfuchs, der die Option für 24 Monate bucht, wird sie nutzen...), für sonstige Telefonate aber auf SIMply & Co. umsteigen, wobei die 49-69 CT tagsüber ja nun wirklich geradezu nach Mehrkartennutzung schreien... ;)


    Ich würde meinen Genion Online SOFORT umstellen auf einen Base-ähnlichen Tarif, gerne auch ohne Genion-Festnetznummer, die ich sowieso nicht verwende (DSL rulez). Ich würde aber deswegen nicht mehr telefonieren. So bleibt es aber bei ausschließlicher Parzellennutzung zu 14,98 EUR (außerhalb ist Genion schon seit Jahren nicht mehr zeitgemäß) im Monat. Ich bin für o2 also sicher kein gutes Geschäft, und sicher auch nicht der einzige dieser Sorte; aber leider will es o2 halt so, wenn man bei deren Tariftricks nicht mehr mitspielen will...


    24,99 EUR o2 FLAT (intern und FN), SMS intern, extern SMS und Voice 0,25 EUR würde viel mehr hermachen als das derzeitige Tarifgefrickel mit tausend Zonen und Zeiten und den albernen von 3 bis 69 CT. o2 - could do.


    Da das AWP schon aus ähnlichen Gründen (Verlagerung der Gespräche ins Zeitfenster) nicht überleben konnte, bezweifle ich, dass die Genion-Flat bessere Überlebenschancen hat.