Beiträge von Marko

    Genau, bisher war und ist das bei vielen noch so. Ich kann nur regelmäßig mit dem Kopf schütteln, wenn Leute in den Laden kommen und rufen: "Ich brauch ein neues Handy, am besten ein Nokia für 0 oder 1 EUR". Und dann rennen sie raus mit nem 2600, das es für unter 100 EUR so gegeben hätte, und zwei Jahren Vertragsbindung samt aberwitziger Nutzungsgebühren.


    Da die NBs aber nach und nach die Subs herunterfahren, wird sich das Thema von selbst erledigen. Dann zieht der Kunde erstmal ne Fluppe, wenn er sein 0 EUR-Nokia nicht mehr bekommt, und kann sich überlegen, ob und wo er verlängert oder wechselt. Zumindest hoffe ich, dass es so kommt. :D


    Außerdem lagen die Preise früher viel zu nah beieinander. Wenn sich die Tabellen bei den NBs und Providern wie ein Ei dem anderen gleichen, schaut man eben auf den Gerätepreis als Unterscheidungsmerkmal. Weichen die Nutzungspreise krass voneinander ab, pfeifft man früher oder später auf seinen NB und nimmt den für einen vernünftigsten Tarif. Plus ein Handy, das dieselben Kriterien erfüllt - das gibts auch schon für 100 EUR; die Leute werden merken, dass es bei ihnen nicht unbedingt ne teuer bezahlte 400 EUR-Hightech-Gurke sein muss zum telefonieren und SMSen.


    Und die Hersteller können keine Mondpreise mehr verlangen, weil der Durchschnittskunde keine 400 EUR für ein Handy hinlegen wird, wenn er es selbst zahlen soll. Auch deren Preise werden also zwangsläufig fallen, je weiter Tarife Verbreitung finden, die ohne Handy auskommen.

    Es ist nur ein Mobilfunkanbieter! Alle bieten letztlich dasselbe; man nimmt, was einem am besten paßt - in Preis und Leistung. Die Zeiten, in denen man ein Gelübde auf "seinen" Anbieter ablegt, sollten langsam vorbei sein.


    Versaubeutelt der eine nach und nach schleichend die Preise, wandert man zum nächsten Angebot usw. Das wird die entscheidende Änderung des Marktes in den nächsten Jahren sein, die sich weiter auf die Preise auswirken wird - zugunsten des Kunden und der fähigen Anbieter.


    Die E-Plus-Flat hat Nachteile (insbesondere bei externen SMS), aber an sich kann man dagegen zumindest in der jetzigen Form des Aktionsangebotes nichts sagen. Es ist ein großer Schritt nach vorn in der hiesigen Mobilfunklandschaft (für die Vielnutzer und solche, die es werden wollen). Mal sehen, wie es weitergeht - bei E+ und auch anderswo. :top:

    Sicher genug, dass T-Mobile auch noch ausreichend daran verdient. Und wenn zwei Leute verdienen wollen, wird es schwer, Preise hinzubekommen, die ein anderer bietet, bei denen nur einer verdienen muss. Daher könnte die Idee, den teuren Netzausbau zugunsten des vermeintlich günstigeren Roamings aufzuschieben (oder ganz sein zu lassen?) irgendwann in naher Zukunft problematisch werden. Klar, nicht, solange die Preise bei 69 CT sind! Aber wenn die Preise weiter rutschen - ein Institut spricht von durchschnittlich 10 CT in einem Jahr - könnte ein eigenes Netz am Ende eben doch vernünftiger gewesen sein. Und da würde dann auch kein Herumgehen mit der Sammelbüchse helfen, um die zu retten. Die Entscheidungsträger werden wissen, was sie für die Zukunft vorhaben - ob es dann auch hinhauen wird, wird sich zeigen. Schuld am Scheitern wird aber so oder so NICHT der abwandernde Kunde haben!


    Vielleicht besinnt sich o2 ja noch und kehrt zu den Wurzeln zurück. Zu Beginn machten sie durch deutlich günstigere Preise auf sich aufmerksam; dieser Glanz ist aber längst verblasst. Sie leben derzeit nur noch von diesem Image und nem guten Marketing. Die Preise sind, abgesehen von der Intern-Option, längst zu sehr im Bereich der anderen angesiedelt. Dafür, dass sie eigentlich kein vollwertiges Netz haben (vom Service ganz zu schweigen), also viel zu hoch. Dann nimmt man Premium, nicht Ich-wäre-gern-Premium. Oder eben gleich nen Discounter, egal, welches Netz da dann dahinter steckt.


    Und ich sage das als o2-Kunde. Noch.

    Wenn sie ihren Hintern retten müssen (sofern der Kunde erkennt, dass "ab" 3 CT nicht zwangsläufig günstig sein müssen), werden sie das sicher machen. Aber den müssen sie erst dann retten, wenn deren Zustrom abflaut! Die Idee, sie zu unterstützen, um deren Mitarbeiter zu retten o.ä. führt nämlich geradewegs ins Gegenteil. Deren gute Zuwachsraten der letzen Quartale haben es doch erst ermöglicht, die Tarife abermals zu verschmlimmbessern! Was hat o2 denn eigentlich bewegt am Markt? Welche nennenswerte Preissenkung der letzten Jahre ging auf deren Konto? Tja, da muss man weit zurück gehen (City-Option aus der Mitte der 90er?).


    Und wenn nicht, haben drei Anbieter in Deutschland immernoch genug Power, sich gegenseitig unterbieten zu wollen - wenn sie nennenswerte Anteile besitzen (E+ und o2 solten imho zusammen gehen, ein nennenswertes E kann gegenüber den Ds mehr bewegen als zwei kleine Es). Der Mobilfunkmarkt hängt gewiß nicht am Erfolg eines der beiden E-Netze...

    Und warum machen sie Kampfpreise? Weil es funktioniert...


    E+ will o2 offenbar abschütteln. Das ist legitim (wenn es auch lange gedauert hat, das in Angriff zu nehmen...). T-Mobile will vor Vodafone bleiben. Auch das ist in Ordnung. Beide müssen sich anstrengen, um ihr Ziel zu erreichen; deswegen machen sie Kampfpreise, um mehr Boden gut zu machen als der hinter ihnen liegende. Soll man vom Kunden nun allen Ernstes erwarten, dass er das erkennt und genau deshalb das schlechtere Angebot des dahinter liegenden nutzt?


    Im Beispiel o2 hat der Laden seit geraumer Zeit die Preise nach und nach verschlechtert - nun soll man dennoch dort bleiben, um den Laden zu retten, weil der Markt mit ihm besser dran sei? Wieso? Die Kunden würden zu anderen Anbietern wechseln (oder bei Übernahme aufgekauft). Der neue wird dann z.B. einige Mitarbeiter brauchen für die schlagartig gewachsene Zahl an Kunden, mit den höheren Einnahmen in Netz investieren, das schafft ebenfalls neue Arbeitsplätze oder sichert bestehende etc.

    Kauft überteuerte Produkte, damit wir auch Morgen noch Arbeit haben! :D


    Nein, der Kunde entscheidet zunächst, was für ihn von Bedeutung ist - der Preis und die Leistung. Wenn es Discounterangebote gibt, die die eigenen Rechnungen merklich senken lassen, wird man selbige früher oder später annehmen - ohne darauf zu achten, ob ein kleiner Anbieter am Ende vielleicht die Grätsche macht (imho eher o2, da denen das D1-Roaming echte Kampfpreise verwehren dürfte...).


    Ist das Angebot hingegen zu groß, gehen die am Markt unterlegenen Anbieter früher oder später den Bach runter. Das ist nunmal so in einer Marktwirtschaft! Und der Ansatz, helft XY, um Arbeitsplätze zu sichern, ist Unsinn. Nicht der Kunde ist Schuld, wenn Arbeitsplätze vernichtet werden, weil er deren vermutlich nicht geglückten Offerten nicht nutzt. Der Laden ist es, der für seine Mitarbeiter in der Pflicht ist! Macht er seine Arbeit gut, genießt er Akzeptanz beim Kunden und beide Seite profitieren; inklusive der Mitarbeiter. Versemmelt er es, helfen auch keine Bitten um Zuspruch der Mitarbeiter wegen...


    Oder rennt einer von den Idealisten mit nem Siemens-Handy herum, das er vor Monaten oder Jahren angeschafft hat, um diesen Laden zu retten? ;)

    Zitat

    Original geschrieben von volkeru
    Nebenbei bemerkt: Eine "exzessive" Nutzung von EM (wie manche hier schreiben) ist eh nicht mehr möglich, da die Funktion dann gesperrt wird.


    1,50 EUR pro Tag macht im Monat 45 EUR Gutschrift im Monat, das würde ich als exzessiv und dennoch möglich betrachten...

    Wenn es zu 10 EUR in zwei Ortsnetze geht (mit T-Com-ICs!), dann geht es zu 5 EUR LOCKER innerhalb des eigenen Netzes... ;)


    Nicht umsonst kosten interne Gespräche im Nachbarländle 0 bzw 1 CT. Allein der Wille ist es, der fehlt. Und so zaghaft wie E+ das anpackt (es lebe die Fußnote!), wird das auch noch ne Weile so bleiben. :D

    Ja, das ist dämlich. Aber ich würde den Eco 50 nehmen und zur Not die 50 Minuten links liegen lassen bzw. kurz und knapp weit unter der Grenze verwenden. Mir ginge es eher darum, dass die Local-Pseudo-Flat ausreichend wäre, wenn es auch etwas wie das nun vorgestellte für interne Gespräche gäbe. Vielleicht kommt das ja, in den letzten Monaten war T-Mobile ja ab und zu für ne brauchbare Idee gut.