Beiträge von Marko

    Ja, ich hätte vor ein paar Monaten auch noch jeden Provider wie den Teufel gemieden und habe bisher noch jedem von denen abgeraten! Solange die sich preislich auf dem Niveau der NBs bewegten und dazu Fallstricke verwendeten, gab es für sie auch keine wirkliche Daseinsberechtigung.


    Der einzige Fallstrick bei diesem Angebot ist das Kartenpfand - damit kann ich leben, immerhin gibt es im Gegenzug den ersten Tarif seit Jahren, der mich wieder vermehrt unterwegs telefonieren läßt. Gerade, weil man hier nicht verpflichtet ist, nutzt man es häufiger, noch verstärkt dadurch, dass man zu jeder Zeit weiß, was es kosten wird. Die Taktik der NBs der letzten Jahre, mit Laufzeit, MU, ewig vielen Zeit- und Zielfenstern und Co. dem Kunden jeden möglichen Euro extra abzulatzen, geht längerfristig daneben. Stimmt der Preis, nutzt und zahlt der Kunde freiwillig mehr! Stimmt der Preis nicht, wird sich der Kunde abwenden, sobald er aus seinem Fußnoten-Vertrag herauskommt. Sollte o2 nicht schweeer nachbessern, ist dessen Ende bei mir besiegelt. Frei-SMS hin oder her, auch hier schicke ich mittlerweile hauptsächlich über Web-Bezahldienste zu 3-6 CT. Allenfalls die Intern-Option ist an diesem Tarif für mich noch interessant.

    Hab das auch mal gebucht, da ich schon jetzt mehr Umsatz auf der SIMply- als auf der Genion-Karte mache. Man bekommt damit den Sommerhit-Tarif ohne Fesseln gegen 1,29 EUR Aufpreis. Und, wenn man mal bei etwa 200 Minuten landet, profitiert man vom Mobilcom-Angebot - ohne, dass man die jeweiligen Tarife dauernd nutzen und bezahlen muss. Sie geben sich Mühe, und scheinen dem Discounter-Markt längerfristig bedienen zu wollen. Und haben imho das stimmigste Angebot, das man derzeit am Markt bekommen kann - wenn man zahlen will, was man nutzt, und nicht umgekehrt (und das Handy nur zum Telefonieren und SMSen braucht)... :)


    Da der Durchschnittskunde etwa 120 Minuten telefonieren soll, gibt es derzeit keine Alternative bei den NBs, selbst wenn das Telefonieraufkommen größer werden sollte. Es wird Zeit, dass die großen und insbesondere kleinen NBs mal nachziehen, und von ihren "ab"-Blender-Preisen mit Zeit- und Zielfesseln und den bis zu 69 CT Abstand nehmen. Wahrscheinlicher wird es hier aber laufen wie in den anderen Ländern mit Discounter-Anbietern - deren Marktanteil wird stetig wachsen, je mehr Leute erkennen, dass es im Mobilfunk auch transparent und günstig geht. Zumindest diejenigen, die keinen Babysitter rund ums Handy und dessen Nutzung brauchen.

    Wer viel telefoniert, spart schnell. 300 Minuten Ferngespräch und aufwärts CbC vs. Genion sprechen trotz zweier Grundgebühren für sich. Darunter ist im Festnetz eher der kaum Umsatz bringende Wenigtelefonierer, der nix einbringt. Plus vernünftiger Highspeed mit DSL in Preis und Leistung. Plus Gewißheit des Anrufers, dass man wirklich Zuhause aunruft und nicht im Supermarkt nebenan. Plus Netzstabilität ohne wenn und aber ohne tagelange Ausfälle. Plus keine ellenlange Stille bis zum ersten Läuten, wo einige schon längst wieder aufgelegt haben etc.


    Das Handy ist ein Mobiltelefon; hier zählt letztlich nur der Preis im mobilen Einsatz - und der liegt im gesamten Netz, nicht nur in einer Winzparzelle. Was nützt mir günstiges Telefonieren auf 0,01 % des löchrigen Netzes, wenn es außerhalb in Richtung Mondpreise geht?!


    Das Handy wird dann Festnetzersatz werden, wenn die ICs auf Festnetzniveau sein werden. Das ist in anderen Ländern genauso und wird auch hier nicht anders sein - und zwar unabhängig von einem Wackelsystem wie Genion & Co., sondern in allen Handytarifen. Dann erübrigt sich das Thema Pseudo-Festnetznummer nämlich sowieso...

    Na ja, bei Studenten vielleicht, damit Muttern billig auf dem Handy anrufen kann. Bei nutzenden Kunden ist es i.d.R. die eigene Rechnung, die zählt, und nicht die der Anrufer. Die FN-Nummer wird imho regelmäßig überschätzt. Die Sparfüchse, die hauptsächlich eingehende Anrufe haben, sind doch uninteressant für den NB. Und der Rest sucht sich bessere Angebote (passender Handytarif plus FN samt wirklich günstigem CbC etc.) als der tarifliche Flickerlteppich, den die derzeit bieten.

    Hoffentlich auch nachträgliche Portierungen! Das wäre der Knaller, da dies in den D-Netzen selbst nichtmal geht. Damit könnten die quasi ne Niesche besetzen, und meine D2-Nummer wäre bei VF Simply auch besser aufgehoben als bei o2 - if they only would do. :D

    Zitat

    Original geschrieben von Dentaku
    Das o² sich selbst nicht mal äußert und die Kunden im Regen stehen lässt ist für mich nicht nachvollziehbar, schade, da hatte ich mehr erwartet.


    Das haben sie bisher bei keiner Störung getan; das werden sie auch bei allen künftigen nicht machen. Premium rulez... :D

    Wenn er auf eben diesen Einwand etwas ähnliches weiterhin schreibt, wird er es wohl verstanden haben und damit die Problematik aus nem anderen Thread meinen.


    Ich würde einfach mal nen Euro mit Angabe der Rufnummer an die auf der Rechnung angegebene Bankverbindung überweisen. Dann sieht man ja bei der nächsten Rechnung, obs hingehauen hat.

    Zitat

    Original geschrieben von Hadraniel
    Außerdem bezweifle ich doch stark den Preisvorteil eines 14ct-Vertrags mit Mindestumsatz, Fußangeln und weiteren Fallen gegenüber einer simyo-Prepaid-Karte: 2 Preise muss man sich merken. Abtelefonieren bzw. simsen. Wenn was nicht passt: Karte in den Müll und fertig.


    Keine GG, kein MU, keine Laufzeit, keine Aufladerei, ausgedehnteres Roaming und D- statt E-Netz. Noch Fragen? Ein Risiko, das man imho bedenkenlos eingehen kann. Rest siehe oben zum Thema Schisser... :D


    Für zwei Jahre würde ich mir auch keinen Provider ans Bein binden. Aber das hätte man bei o2 in vielen Fällen auch besser bleiben gelassen. In diesem Sinne, no risk, no fun.


    Manchmal ist ein Schatten (Rechnungsfehler) einfach nur ein Schatten, nicht mehr und nicht weniger. Bei mir haben sie ihre Chance, zu zeigen, dass sie Kunden nicht über den Tisch ziehen. Etwas anderes ginge auch gar nicht bei Verträgen ohne Bindung. Kommen vermehrt Probleme (echte, nicht eingebildete oder hochgeredete!) auf, fliegt die Karte per Einschreiben zurück und das Thema ist durch. What´s the problem?!

    Zitat

    Original geschrieben von BrAiNdEaTh
    Wer lesen kann, ist klar im Vorteil:


    Er meint vielleicht einmalige Einzahlungen auf das Vertragskonto, siehe Zitat... ;)

    Ich dachte, die Eintragungen werden standarsmäßig nicht vorgenommen, und nur, nachdem der Kunde selbige wünscht?


    [EDIT:]
    Hätte man auf dem Vertragsschreiben ankreuzen können. Hab den Eintragungen nun auch per E-Mail widersprochen. Schadet ja nix, selbst, wenn es eh nicht vorgesehen wäre. Wollte eh nach der nachträglichen Portierungsmöglichkeit fragen.