Beiträge von Marko

    Sieht nach nem Testballon aus. Wenn zu 19 CT deutlich mehr Leute MMS schicken als zu 39 CT, ließe sich der kaum genutzte Dienst weiter pushen und unterm Strich noch ein Plus zu machen. Damit hat T-Mobile ja Erfahrung, als sie zuerst von 1,29 EUR auf 0,39 EUR pro MMS heruntergegangen sind.


    Bei SMS wäre das schwieriger, weil es dank der großen Verbreitung nur eine durchschnittliche Steigerung des Aufkommens geben würde und das mit einer rigorosen Preissenkung ein Minus ergeben würde. Zumindest, solange es genug Doofe gibt, die 19 CT für popelige 160 Zeichen zahlen...

    Wie oft rufen die Leute die Sabbelbox denn an? Ich denke, dass die paar Minuten, die bei deren Abfrage anfallen, im Allgemeinen nicht ins Gewicht fallen.


    Der Knackpunkt dieser Offerten ist die Laufzeit. In der Zeit, in der sich die Tarife im freien Fall befinden, bindet man sich nur ungern für zwei Jahre. Erst Recht, wenn es keinen Grund gibt, der die Laufzeicht rechtfertigen würde (wie ne hohe Handysub). Diese Offerten sollten imho mit maximal 6 Monaten Laufzeit auskommen, das wäre ein vernünftiger Kompromiss, mit dem beide Seiten leben könnten. Aber da kommt bestimmt noch einiges ähnliches nach...

    Haben sie überhaupt irgendetwas nachträglich geändert? Die Klausel dürfte doch schon recht lange bei denen vorhanden sein, oder?


    Schweigen an sich kann als Erklärung gelten, wenn etwas derartiges vorher vereinbart wurde. Sowas ist auch zwischen Privatleuten und Unternehmen im Massenverkehr nicht ungewöhnlich, z.B. die stillschweigende Vertragsverlängerung um weitere 6 Monate oder von Optionen um einen Monat etc...


    Interessanter wäre der Ansatz, ob ein Pfand ein Pfand ist, wenn man selbiges erst nach Abschluss u.U. zahlen muss. Das sieht mir mehr nach ner Umbenennung des Begriffes Deaktivierungsgebühr aus, die mißbilligt wurde. Ein Schwein bleibt ein Schwein, auch wenn man es Pferd nennt.

    Dazu müsste man aber wissen, wie groß der von o2 angesetzte Radius in der betreffenden Stadt tatsächlich ist. Habe meine Homezone nach den Infos dieser Seiten an einen besseren Punkt gelegt, und im Grunde änderte sich nichts daran.

    Ein netter Brief reicht ja vielleicht sogar aus, die Sache rückgängig zu machen. Sie werden wohl keinen Kunden verprellen wollen, ein Hinweis auf eine dann deswegen einzureichende Kündigung könnte dabei z.B. hilfreich sein. Neben einem nennenswerten Umsatz. :)


    Wenn nicht (offenbar sind sie sich sicher, und das wohl nicht ohne Grund...), würde ich es als Lehrgeld verbuchen. Ein Fehler, den man halt nicht ein zweites mal machen wird. 2 EUR bringen einen vermutlich nicht um, das hätte schlimmer laufen können. Wechsel in 500er-Paket mit Kosten pro Stufe zurück o.ä.


    Geschäftsleben ist hart.

    Eine überraschende Klausel kann aber dann schonmal nicht vorliegen, wenn selbige an anderer Stelle im betreffenden Bereich mit Einschränkungen sogar erlaubt wird. Der Gesamtzusammenhang ist entscheidend, nie ne einzelne Norm... ;)


    Das sollte jetzt aber reichen zum Jura-Geplänkel zu diesem Thema. :D


    Ein Betreiber tut sich imho aber keinen Gefallen, wenn er die eigenen Kunden über den Tisch zieht (oder es zumindest versucht). Ich kenne einige "Opfer" der PK, die allesamt nach Ablauf des Vertrages wechseln werden, weil sie sich verarscht vorkamen. Wenn der Kunde davon Gebrauch macht, werden Firmen von solchen Methoden vermutlich Abstand nehmen.


    Ansonsten heißt es: Augen auf beim Kauf! Und den Briefkasten nicht wochenlang unbeachtet lassen - das kann schnell mal ins Auge gehen. Da gibt es noch ganz andere miese Geschichten, die einem dabei blühen könnten.

    Miese Tricks gibt es auch bei den etablierten NBs, man denke an die in Drückerkolonnenart aufgeschwatzten "kostenlosen" Partnerkarten, die ominösen Tarifwechsel etc.


    Meistens sind es aber diverse Provider, die mit extremen Mitteln (Deaktivierungsgebühr über 100 EUR etc.) negativ auffallen. Aber es sind auch die Provider, die zum ersten mal radikale Änderungen der Tarifpolitik vollzogen haben.


    crooks:


    Leider nein. Es geht - und zwar sogar in AGB, sofern die Einschränkungen in § 308 Nr. 5 BGB eingehalten wurden. Und dort wird sicher nicht ohne Grund genau dieser Punkt geregelt...


    Es gibt keinen Verbraucherschutz, der die Kunden in Watte packen will. Jeder kann lesen, und sich entsprechend drauf einstellen. Erst in Extremfällen soll eingegriffen werden, es gibt keine Narrenfreiheit, auch wenn das viele zu glauben scheinen.

    Erstmal kucken, ob nicht irgendwo vereinbart ist, dass Schweigen innerhalb bestimmter Frist als Zustimmung gewertet werden soll. Das dürfte in deren AGB stehen, das macht ein großer NB so, wenn ich mich recht erinnere. Es kam da wohl gerade zu Urlaubszeiten zu dubiosen Tarifwechseln in die neuen Pakettarife...


    Wenn das so ist, dann sieht es im Prinzip mau aus. Man kann fast alles vereinbaren, auch so etwas. Wer längere Zeit abwesend ist, muss dafür sorgen, dass ihn Erklärungen weiterhin erreichen können.

    Wie ist das nun eigentlich beim den SIMply-Angeboten mit dem Pfand? Wird das mit der ersten Rechnung direkt abgebucht? Ein Pfand zahlt man ja im Normalfall vorher, um es bei Erfüllung der Bedingung zurückzuhalten.



    Zitat

    Original geschrieben von andipizza
    ALLES was in den AGB steht IST/WIRD Vertragsbestandteil, soweit diese Gültigkeit besitzen.


    Bestimmungen, die so ungewöhnlich sind sind, dass man nicht mit ihnen zu rechnen braucht, Zitat: "werden nicht Vertragsbestandteil" (§ 305 c BGB). Ganz so einfach ist es leider auch nicht mit den ABG. Der Rest dubioser Klauseln ist unwirksam, sofern ein entsprechender Grund eingreift.

    Besser wäre ein vernünftiger interner Tarif ohne Haken. Dann könnte sich die Masse darüber freuen ansatt die paar, die unbedingt für Dritte hängen wollen, um mit ihnen günstig quatschen zu können.


    Entweder man macht es wie bei Partner&Family, wenn es schon extrem begrenzt sein soll, oder für alle Zielnummern des eigenen Netzes. Die Hardcoreuser kann man dabei ja mit nem Limit ausbremsen. So bremst man aber die Mehrheit der Kunden aus. Oder für die 2,50 EUR die 3 CT auch intern in den Profs. In manchen Ländern geht 1 CT ohne Aufpreis, da sollten 3 CT für E+ locker machbar sein.


    Wenn es kaum einer nutzen sollte, wird bestimmt bald nachgebessert.