Beiträge von Marko

    Was soll eigentlich immer das alberne Geschrei nach nem Schloss? Diejenigen, die die verhängen, werden schon selber wissen, wann es Zeit dafür ist und wann nicht... :rolleyes:


    Die Vertragspreise sind derzeit allesamt in Frage zu stellen - nicht nur bei o2. Insbesondere, wenn man die Pakettarife kaufen soll, ist es -noch- nicht zu vermitteln, warum man nach Ablauf dieser Minuten mehr zahlen soll als bei Prepaid.


    Aber, dass die D-Netze ja sooo viel schlimmer sind, ist Unsinn. Das akzeptabelste Angebot ist noch immer der Relax Eco der Post. Danach auf das 100er-Pack upgraden und man erhält für 15 EUR 100 Minuten in alle Netze und das WE-Pack - ein nicht so schlechtes Angebot, wie ich finde. Verglichen mit den Paketen des Restes, inkl. der oft zu Unrecht hochgelobten E-Netze...


    Aber auch hier ist noch vier Luft nach unten, wie die Tarife in unseren Nachbarländern allesamt zeigen. Es ist aber möglich, dass demnächst Prepaid allgemein das günstigere Modell werden wird; es bietet den geringsten Aufwand für den NB, aber auch die höchte Fluktuation. Wer ein Handy will, nimmt nen Vertrag und zahlt deutlich mehr, wer telefonieren will, holt sich ne Prepaid eines Discounters. Wieso eigentlich nicht, das funktioniert ebenfalls in diversen Ländern erfolgreich, mit etwas Umdenken sicher auch hier. Am Ende ist es nicht zwangsläufig ein Dogma, dass Vertragskunden besser gestellt sein müssen.

    Ich musst mal aus dem Süden Münchens die Pozilei rufen und da ging die 110 garnicht (mit D2). Mehrere vergebliche Anwahlversuche, mit und ohne Vorwahl. Sie sollten diese Nummer standardmäßig auf die 112 als GSM-Notruf weiterleiten; es sind nunmal beide Nummern weit verbreitet und im Ernstfall nimmt man, wenn man die Bullerei will, vermutlich erstmal die 110. Bis man es überreißt, dass man die sonst für Krankenwagen zu verwendende 112 wählen muss, vergehen u.U. wertvolle Minuten. Zumal im GSM-Netz sowieso die eine oder die andere Rettungsleitstelle angewählt wird, da kann man die Nummern auch gleich miteinander verknüpfeln.

    Tja, offenbar gehen die davon aus, dass man damit in der gewünschten Zielgruppe bereits Erfolg haben wird - und da könnten die Recht haben. Wer bei nem Kafferöster ne SIM kauft, fällt bestimmt leicht darauf herein. :D


    Aber vielleicht handeln sie sich damit ja wieder ein Verkaufsstopp ein (wie bei der albernen Festnetzbox); so verwirrend, wie das gelöst ist, auch völlig zu Recht.

    Bei Prepaid sehe ich das nicht so dramatisch, wenn sich die Konditionen nachträglich ändern. Man ist an keine Laufzeiten gebunden und kann sofort wechseln, wenn einem die neuen Konditionen nicht mehr gefallen. In diesem Sinne: nicht schön, wenn das vorkommt, aber auch kein Beinbruch. Verträge werde in vielen Bereichen nachträglich geändert (Strompreiserhöhung, Nebenkosten etc.), sooo ungewöhnlich ist sowas auch wieder nicht... Auch bei Vertragskunden wird das gerne praktiziert, nur zwingt man den Kunden zur Winwilligung, indem man z.B. neue tolle Pakete nur in neuen Tarifen zubuchen lässt etc.


    In Zukunft werden die Kunden sowieso vermehrt von einem zum anderen NB hoppen, das ist immerhin der Riesenvorteil von Prepaid, der sich für die NBs noch zur Arschkarte ausweiten könnte, wenn sie sich zu sehr auf Prepaid konzentrieren sollten.

    Für die 3 EUR Aufpreis bietet z.B. T-Mobile AT die 1.000/2.000 internen Minuten zusätzlich verglichen mit unseren Relax-Gegenstücken. Und dieser NB ist nun wahrlich nicht als Preisbrecher bekannt! Da kann E+ für das Geld sicher mehr bieten als einen Traumtarif für Paare. Aber wenn dem Kunden ein Zuckerl dieser Art schon reicht, würde ich ihm auch nicht mehr anbieten... ;)


    Nach dem Vorstoß über Simyo finde ich das nicht gerade beeidruckend, ja eher etwas enttäuschend. Offenbar setzen sie, um Platz 3 zu halten, allein auf Prepaid und Paare. Erstere wechseln beim erstbesten noch günstigeren Angebot zum nächsten Anbieter, und letztere stellen nun sicher kaum die breite Masse dar (die Quasselstrippen unter den Paaren), da bin ich gespannt, wie lange E+ den wackeligen Platz halten kann. Wenn sie von o2 trotz deren verkappter Preiserhöhung überholt werden, gehören sie jedenfalls geprügelt. Die generellen 3-7 CT intern ohne Aufpreis werden bei entsprechender Bewerbung vermutlich anziehender wirken als "kostenlos" zu einer oder zwei Nummern für 5 EUR bzw. 7,50 EUR. Die Pakete in allen Ehren, aber es gibt noch genug Leute, die nur das bezahlen möchten, was sie auch nutzen und nicht umgekehrt. Denen bleibt nur o2, deren Vorteile sich somit summieren (die Nachteile merkt man leider erst, wenn man schon im Boot hockt). Und mit den Preisen nach Ablauf der Inklusivminuten disqualifizieren sich alle derzeitigen Pakettarife von vornherein.

    Wie gesagt, woanders gibt es 1.000 - 2.000 Minuten "fast" gratis - zu allen Nummern des Netzes. Und auch das rechnet sich, da interne Gespräche wie SMS kostentechnisch nicht ins Gewicht fallen (sofern die Kapazität, wie hier, vorhanden ist). So gesehen imho nicht wirklich der Kracher.


    Dann kommt man auch weg vom "Mobilfunk ist teuer"-Image. Mit ewigen Pseudo-Gimmicks ändert sich das Bild halt in "Mobilfunk ist in fast allen Fällen teuer" plus drei Seiten Fussnotentext.

    Tja, dass einfach einfach einfach wäre, hat sich halt nur im Ansatz durchgesetzt... :D


    In AT kriegt man 1.000/2.000 interne Minuten bei allen Paketen dazu, also praktisch hinterhergeschmissen, in USA gehen die - erschwinglichen (!) - Pakete über 600-2000 Minuten ohne Zeit- und Zielfesseln (gehen zwar auch für eingehende Gespräche drauf, dafür für Anrufer Festnetzgünstig und ein wesentlich größerer Bereich der Angerufenen dank 50 Bundesstaaten, das kann man also nur bedingt miteinander vergleichen...), bei SMS wird zwischen 1.000 bzw 2.000 Stück unterschieden etc., nur hier eiert man seit Jahren am absolut notwendigen Minimum herum, was Tarifsenkungen angeht. Entweder wird je nach Sonnenstand oder nach einer Anzahl Zielnummer differenziert, das ist doch alles Quatsch! Kleckern, nicht klotzen, wenn man den Umsatz pro Kunde höher bringen will...


    5-7,50 EUR und 1.000 Minuten intern wären ebenso drin (geht am WE sogar trotz FN-IC, da kann mir keiner sagen, das ginge intern nicht ohne Zeitfesseln) - und das wäre weitaus interessanter als das Herumgefrickel nach Nummern und Kundennummer.