Beiträge von Marko

    Ich frage mich, ob die Leute für dasselbe Leitungswasser auch das Doppelte bezahlen würden (also zB 29 statt 15 CT pro Minute, 25 EUR statt 10 EUR SMS-Flat etc.), bloß weil es durch andere Leitungen ins Haus kommt?


    Die Mobilfunker schaffen aber immer wieder genau das - und das ist beeindruckend. Der Kunde kauft dieselben Leistungen (eine Sprachminute, eine SMS von A nach B) zu völlig unterschiedlichen Preisen, nur weil das Marketing etwas von "premium" verkündet. Und das Beste daran, das funktioniert sogar innerhalb desselben Netzes.


    Einschränkend füge ich aber hinzu, dass sich das auf die aktuell noch am meisten genutzen Dienste bezieht. Dass es im Datenbereich Unterschiede gibt, kann ich mangels Nutzung nicht beurteilen. Aber beim Telefonieren und SMS schreiben (rund 500 Einheiten querbeet) merke ich jedenfalls keinen Unterschied, egal von welchem oder in welches Netz es bei mir geht. Ich verballere derzeit diverse Prepaiddiscounterkarten.

    Zitat

    Original geschrieben von Hallenser1
    Was erwartet ihr vom Marktführer !? Etwas Preise wie bei E+ und o2 ?


    Jedenfalls nicht mehr als ein Marktführerbonus von vielleicht 25%. Aber daraus wird wohl nix, so lange es genug Leute gibt, die auch gerne mehr bezahlen. Und Tarife, die nicht nur der Verwirrung dienen und bestenfalls auf einen perfekt auf den Anbieter genormten DIN-Nutzer passen, der zwei Jahre lang exakt dieselben Einheiten verballern wird.


    Wie sieht es mit Tarifwechseln aus, insbesondere nach unten?

    Zitat

    Original geschrieben von archie83
    Eine SMS-Flat? ;)


    Ne Beinahe-Flat wirds ja geben. 3.000 SMS zum "Schnäppchen"preis von 25 EUR! :mad:


    Weitere Minuten kosten 29 CT? Je mehr man von den Tarifen mitbekommt, desto grausiger wird es. Besser erstmal den Dezember abwarten, was sich sonst so tut. Die Telekomiker-Tarife gibts ja sicher noch ne ganze Weile...

    Ja, aber immer nur bei optimaler Ausnutzung! Und wer schafft die schon über die gesamte Laufzeit? Kaum einer. Das wissen auch die Anbieter und genau deswegen machen die es so.


    Ich finde, dass der Trend eher zu vernünftigen und einfachen Preismodellen geht.


    Wird Zeit, dass die TKG-Novelle kommt und den Anbietern die zwei Jahre Laufzeit gekappt werden.

    Super Preise! Im Grunde, wie immer, alter Wein in neuen Schläuchen. Möglichst viele Tarife, denn wenn man es einfacher machen würde, könnte man den Kunden ja nicht so leicht in die Fallen locken. Wieder alberne Kontingente ohne Ende; und wenn man darüber liegt?! Genau, es soll ja schließlich teuerer werden als die GG suggeriert.


    Gabs diese Tariflinien nicht schon vor zwei Jahren in Österreich? Vielleicht hätte man lieber gleich deren aktuelle Tariflinie übernehmen sollen.

    Noch. Irgendwann stagnierts; und dann wird Wachstum wieder über Zusammenschlüsse generiert. Und was liegt dann näher als zwei Marken zusammenzubringen, die ohnehin schon unter einem Dach laufen. Die Mobilfunklandschaft wandelt sich doch dauernd; nun war lange der Trend zu zig Marken. Das wird sich irgendwann wieder umdrehen. Und immer so weiter, es lebe der Kreislauf.

    Pseudo-Postpaid gibts nur bei Simyo. Da wird die Prepaidkarte wahlweise einmal im Monat abgerechnet.


    Ansonsten dürften die Unterschiede eher gering sein. Bin eh gespannt, wann E-Plus die beiden zusammenlegt.

    Andererseits, was genau hat der Staat von Jobs, von denen die Betroffenen kaum leben können, von denen sie kaum Altersvorsorge betreiben können etc.?


    Insofern mag Mindestlohn zunächst die Lage zu verschärfen. Aber es zwingt die Politik, die eigentlichen Probleme anzugehen. Kosten laufen dem Staat sowieso auf, entweder jetzt als Aufstocker und später in der Mindestrente. Dann lieber jetzt mehr Arbeitslosenkosten, und dafür Rahmenbedingungen schaffen, dass sich Arbeit in Zukunft für alle lohnt. Auch eine ungelernte Kraft opfert letztlich ihre Lebenszeit in den Diensten eines anderen. Das muss mindestens so viel wert sein, dass sie davon brauchbar leben und Altersvorsorge betreiben kann - ohne, dass der Staat zuschießen muss. Alles andere verlagert nur das Problem auf künftige Jahre.


    Die Verweigerung des Mindestlohns hilft nur Unternehmern, die Lohnkosten auf Kosten der Allgemeinheit sparen wollen. Wenn sich ein Angebot mit fairer Bezahlung nicht rechnet, dann sollte man es halt bleiben lassen. Und nicht erst künstlich schaffen oder am Leben halten, und damit die eigentlichen Probleme überdecken.