Beiträge von Marko

    Zitat

    Original geschrieben von Roadrunner0778
    Du meinst,wenn ich dir ne IMEI schicke,kannst du mir sagen um welchen gerät es sich handelt?


    Wie sonst sollte es funktionieren, dass einem diverse Betreiber nach dem Einlegen der SIM in ein neues Handy gleich die passenden Konfigurations-SMS schicken?

    Vielleicht sollte man erstmal klären, was für Verbindungen mit dem Anschluss aufgebaut werden. Bemängelt wird ja offenbar nicht eine hohe Minutenanzahl, sondern "dauerhaft gehaltene Verbindungen", die auf evtl. meldepflichtige kostenpflichtige Dienste seitens des Nutzers hinweisen sollen.


    Klingt nach einer selbstgebastelten ungewöhnlichen Verwendung der SIM-Karte.

    Wenn da bloß der SMS-Preis nicht wäre.


    5 CT intern, 9 CT extern für Sprache und SMS ist für Vodafone wohl (noch) zu viel des Guten. Außerdem klappts womöglich nur für die Kunden, die diese SMS erhalten. Jedenfalls findet sich auf deren Webseite nix zu den 9 CT.

    Na ja, vom Hocker haut das hier wohl keinen. Einzig die fehlende Laufzeit ist ein guter, längst überfälliger Schritt. Alles andere ist weder neu, noch preislich herausragend. Da finde ich den alten free-Tarif mit Deckelung deutlich besser. Das ewige Optionsgebuche hat doch spätestens zur IC-Senkung ohnehin keine Zukunft mehr. Nur, wenn der Optionspreis wirklich günstig ist (wie die SMS-Flat zu 10 EUR bei den E-Discountern), ist das derzeit noch zu gebrauchen. Ansonsten besser erstmal den Dezember abwarten, was die Bundesnetzagentur den Betreibern aufdrückt. Bei 5 oder 6 CT Discounterpreis pro Einheit brauchen wohl nur noch wenige irgendwelche Optionen. Und dann wirken auch die 19 CT dieses Tarifs wie aus der Steinzeit.


    Mal schauen wie lange BASE noch die Zweijahresknebelung halten kann, wenn es zunehmend Tarife ohne Laufzeit gibt.

    Das kommt noch dazu. Das kann man doch keinem mehr vermitteln, dass eine SMS von Portugal nach Griechenland 13 CT kostet, eine innerhalb desselben Hauses und gar im selben Netz bei den meisten Anbietern noch immer bei 19 CT liegt.


    Oder ein Gespräch von Italien nach Deutschland bei rund 40 CT gedeckelt ist, dasselbe dann aber umgekehrt für 1,99 EUR zu haben ist. Werden dieselben Leitungen teurer, wenn man sie rückwärts verwendet?!


    Dass Handlungsbedarf für Regulierung besteht, das ist offensichtlich. Vermutlich haben sich die Anbieter schlicht verzettelt mit ihrer ewig tiefergehenden Unterscheidung der jeweiligen Ziele. Aber nun haben sie den Salat, und müssen damit leben, dass die EU und die Landesbehörden die schlimmsten Auswüchse zu beheben versuchen.


    Manchmal wäre weniger Aufschlüsselung wohl mehr. Aber wir sind das gewohnt: wo andere bei Autobahngebühren schlicht ein paar Plaketten einführen, pflastern wir das Land lieber mit milliardenschwerer Technik zu, um es -gerecht- Kilometergenau abrechnen zu können. Kosten/Nutzen? Egal, aber immerhin haben da alle was davon; vor allem die Netzausrüster.

    Im Grunde würde das Ganze ohnehin einfacher gehen:


    Wie läuft es bei der Post? Haben die weltweiten Dienste seit anno 1850 gegenseitig ICs kalkuliert?!


    Dort werden ausländische Sendungen kostenlos weiterbefördert, aber eben basierend auf Gegenseitigkeit. Die Anbieter verlangen hierfür jeweils höhere Gebühren für Sendungen ins Ausland. Der Kunde finanziert also mit abgehenden Sendungen ins Ausland die von dort kommenden. Im Ergebnis ist es dasselbe, aber ohne bürokratisches Geschiss um genaue Aufschlüsselungen der jeweiligen Durchleitungspreise und Nutzungszeiten. Und am Ende für alle Beteiligten womöglich vernünftiger, weil weniger aufwendig und damit günstiger.


    Letztlich sind die ICs doch nur ein Verschiebebahnhof. Klar, der eine bekommt mal etwas mehr, mal weniger, aber auf lange Sicht? Außer Spesen nix gewesen.