Beiträge von Marko

    Sie wollen im Prinzip, dass das Inlandsgedöhns aufhört und EU-weit die Preise fürs Inland gelten. Es ist eben EIN Wirtschaftsraum, der vereinheitlicht werden soll, soweit das sinnvoll ist (siehe auch bei den Banken). Es sind schließlich überwiegend auch dieselben Betreiber, die in den jeweiligen Ländern agieren. So gesehen hätte man zu Beginn des GSMs auch die eine Stadt als Netz sehen können, und die nächste dann als teureres Roaming. Das waren und sind ja letztlich auch zwei Netze. Nur, dass da eben keine Landesgrenze dazwischen liegt. Deren Bedeutung soll aber gerade sinken innerhalb der EU.


    Es geht ja nicht darum, die Mobilfunkpreise insgesamt zu diktieren. Aber, dass die reine Durchleitung fremder Anrufer in allen Netzen (und damit zum grossen Teil sogar innerhalb derselben Betreiber) in etwa dasselbe kosten sollte, das erscheint schon vernünftig.


    So weit liegen die reinen Netzkosten wohl innerhalb der EU nicht auseinander. Zumal die Anbieter ja gerade durch ihre Marktmacht mit den vielen Netze auch die Netzausrüsterpreise drücken. Sie kaufen nicht nur für das deutsche oder österreichische Netz ein. Die reinen lokalen Unterschiede (vor allem Löhne) rechtfertigen sicher ein gewisses Spektrum (z.B. EU-weit 1-3 CT), aber eben nicht, dass in einem Netz 1 CT, in einem anderen, womöglich noch vom selben Betreiber, 10 CT verlangt werden.

    Zitat

    Original geschrieben von garbsener
    spätestens wenn wir bei 1-3 cent angekommen sind werden verbindungsgebühren eingeführt oder das beide zahlen müssen:anrufer und angerufender.


    die verbindungsgebühr ist in spanien z.b. schon lange realität...


    Muß man im Festnetz eine Verbindungsgebühr zahlen? Dort liegt der IC bei 0,6 CT. Ein IC zwischen 1 und 3 CT enthält immernoch einen Mobilfunk-Bonus, der ausreichen sollte.


    Wenn beide zahlen sollen (wie in USA), dann nur, wenn die Mobilfunknummern wie Festnetznummern bepreist werden. Daran glaube ich aber selbst dann nicht, wenn der IC im Keller ist. Auch dann wird der Endkunde noch merklich mehr zahlen als im Festnetz, und damit eine Doppelberechnung ausscheiden.

    Seltsame Logik. Aber im Grunde das bekannte Besitzstandsdenken. Preise bitte nicht senken, wir haben die Einnahmen schließlich schon für tolle Investitionen vorgesehen!


    Dabei wird aber eines übersehen: die Durchleitungspreise werden von Anrufern bezahlt, die NICHT Kunde des Empfängers sind. Woraus soll sich also der Anspruch herleiten, dass Dritte deren Investitionen zahlen sollen?


    Primär sind es nunmal die eigenen Kunden, die den Laden zu finanzieren haben.


    Ich hoffe, dass sich die Bundesnetzagentur von dem Politikerschreck (bitte tun sie uns nichts, sonst sind Investitionen und damit Arbeitsplätze gefährdet) nicht täuschen lässt und die ICs ALLEIN daran bemißt, was in etwa an Kosten aufläuft. Alles andere, insbesondere, welche Investitionen ein Anbieter vorhat, hat in dieser Berechnung nichts zu suchen.


    Schon schlimm genug, dass sie das Argument überhaupt anbringen. Damit bestätigen sie doch gerade, dass sie jahrelang Gelder bekommen haben, die ihnen eigentlich nicht zustanden. Wenn sie nun nochmal Milliarden in LTE und Co. investieren, dann machen sie das aus freien Stücken für ihre Kunden. Die müssen das dann aber endlich auch alleine zahlen. Kunden genug haben sie nun alle vier!


    Das mit der langen Laufzeit ist allerdings berechtigt. Aber nicht, wie von o2 wohl angeregt, 36 Monate lang ein minimal gesenkter IC, sondern jährlich eine Senkung um den Betrag X. Auch das gibt Planungssicherheit.


    EDIT: Hahahaha, o2 will 14,2 CT! < KLICK >
    Für diesen Antrag allein hätten sie schon glatte 4 CT verdient. Guter Witz!


    Vodafone möchte 6,68, in weiteren Jahresschritten sinkend auf 5,85. < KLICK >


    Die Telekom möchte 6,76 CT. <KLICK >

    Wenn man die 360 EUR einrechnet, bleiben VF für die Telefonier-Orgie 1,9 CT netto. Bei dem IC zu o2 von 7,14 CT zahlt VF immernoch 5,2 CT pro Minute, mal 16.200 Minuten also rund 850 EUR, drauf. Sie berechnen in dem Fall also alles andere als "kräftig", sondern betreiben bestenfalls Schadensbegrenzung.


    Wie bescheuert muss man eigentlich sein, um zu glauben, dass man mit sowas auf Dauer durchkommt? Und jetzt kein "Hey, ist ne Flat, da muss das gehen", sondern erstmal darüber nachdenken.


    Ich hoffe VF kommt damit durch und treibt die Kohle ein.

    Zu euphorisch bin ich noch nicht. Dass die Bundesnetzagentur gleich drastisch runtergeht, wird wohl nicht passieren. Beim letzten Mal waren es gut 20 % vom Netto-IC. Mehr als 30 % runter vom aktuellen IC erwarte ich nicht. Wenn die EU 2012 auf 1,5 CT will, wird das hierzulande sicher wieder erst 2 Jahre später der Fall sein. Aber 30% vom aktuell höchsten IC (7,14 CT) ergäbe doch schon knapp unter 5 CT. Ein 6 CT Discounterpreis (jedenfalls für die bisherigen 8 CT-Tarife) ist also auf jeden Fall realistisch.


    Interessant ist, dass die Behörde diesmal im Mai relativ konkrete Anfragen gemacht hat, was ihr die Anbieter zum IC mitteilen sollen. Bin mal gespannt, ob auch die Antworten veröffentlicht werden. < KLICK >


    Ende Oktober gibts dann sicher wieder völlig überzogene Anträge der Anbieter und kurz vor knapp dann die Entscheidung. Hoffentlich wird diesmal gleich ein längerer Zeitraum auch mit den künftigen 2-3 Etappensenkungen festgesetzt.

    Wirklich?


    Vorgestern mit Vodafone Empfang bis in den Fahrstuhl und im Keller, nur leichter Einbruch in Sachen Empfang. Empfang auch bis tief in den nahe gelegenen Wald hinein.


    Tags darauf nach Wechsel zu o2: Netz geht im Aufzug schon rapide runter, im Keller offline. Und im Wald? Nach deutlich kürzerer Strecke bereits kein Empfang mehr.


    Ohne Hindernisse bieten beide Netze Vollausschlag, haben also gleiche Startbedingungen (Funkturm beider Netze auf demselben nahegelegenen Dach). Es stimmt zwar, dass alle Netze 900/1800er nutzen. Aber die D-Netze nutzen letztere nur zusätzlich, vor allem in Innenstädten im eng bregrenzten Raum. In der Breite bleibts dort bei 900ern. Und die gehen nunmal deutlich weiter durch Hindernisse.


    Es ist also noch etwas dran an D-Netz-Qualität. Auch wenn das einige nie werden wahrhaben wollen. Die Physik ist in dieser Sache klar auf Seiten der 900er.

    Mal wieder was zum ärgern?


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    Schade, dass die Hammelherde in Deutschland zu weitaus schlechteren Konditionen abschließt.