Wenn man abstreitet, etwas bestellt zu haben, wäre Jamba in der Pflicht, die Bestellung und damit den Vertrag nachzuweisen - vermutlich mit der gespeicherten SMS.
Und genau an der kann man erkennen, dass sie vom PC kam. Die Absendernummer wird dann stets 0049 statt wie vom Handy üblich +49 lauten. Wenn man dann auch noch das Programm zur Hand hat, wäre es nicht schwer, aus so einer Nummer herauszukommen.
Aber die Scherereien wären dennoch gegeben, und Schadensersatz wird schwer, wenn man nicht weiß, wer einem das eingebrockt hat. Evtl. werden die PC-SMS in einem Logfile gespeichert (nicht der Inhalt, aber wann wohin mit welcher Absendernummer plus IP), dann könnte man über Stafanzeige den Verursacher möglicherweise ausfindig machen. Ganz unbekannt geht ja Gott sei Dank nichts im Web.
Hier könnte letztlich auch der Anbieter angreifbar sein, der die Fälschung der Absendernummer derart einfach ermöglicht. Wundert mich sowieso, dass es da keine Abfrage wie beim GMX-Programm gibt, bei der die Nummer nur gegen Bestätigungscode, der an die neue Nummer geschickt wird, geändert werden kann. Das schließt Mißbrauch zwar nicht gänzlich aus, aber es erschwert die Sache ungemein. Man muss dann wenigstens das Handy zur Hand haben.