Beiträge von Marko

    Da dürfe es aber nicht gerade förderlich gewesen sein, den Active 50 Online aus dem Programm zu nehmen und die Frei-SMS zu senken (30% weniger bei o2 ist gerade für Studenten ne nennenswerte Grösse). Allein durch das Zusammenführen 5 EUR Gesprächsbonus plus derzeitige Online-Tarife reicht sicher nicht, um Studenten von den recht guten E+-Konditionen zu o2 zu bewegen. Die Messlate liegt mit dem T&M50 Web Student zu 12 EUR inkl. 150 SMS schon ziemlich hoch. Ich bezweifle allerdings, dass E+ bei den rechnerischen 6 CT pro Einheit (Gesprächsminute oder SMS) ohne GG und mit Handysub profitabel arbeiten kann; ob es also für einen NB überhaupt wünschenswert ist, solche Offerten auszugeben, sei dahingestellt.


    Weiter sollte man die Praxis überdenken, nachträglich nicht in andere Modelle wechseln zu dürfen. Was spricht dagegen, nachträglich in Online-Konditionen wechseln zu können? Geht bei E+ und etwaige Sonderguthaben bei Vertragsschluss könnte man mit einer mehrmonatigen Sperrfrist ausgleichen. Insbesondere sollte auch eine nachträgliche Aufschaltung etwaiger Studentenkonditionen möglich sein! Es hapert bei o2 also an vielen Ecken...


    Außerdem macht man mit der Masse Umsatz, nicht mit Randgruppen (bin selbst Student, aber trotzdem). Interessant wären also neue Tarife, die für alle gelten und dank deutlicher Preisenkung für alle Vorteile bringen würden.

    Es wird vielleicht wirklich irgendwann kommen, die Betonung liegt aber auf irgendwann. Es wird seit eh und eh und von Jahr zu Jahr für Ende des Jahres versprochen; aber leeren Versprechen schenkt man irgendwann keinen Glauben mehr.


    Ich denke, dass es eher eine Frage des mangelnden guten Willens ist; ein Kunde, der nicht weiß, wieviel er schon verbraten hat, liegt im Zweifel eher über seinem gewünschten Ausgabebetrag als ohne. Und sofern er sich ein tolles Paket hat aufschwatzen lassen, gewinnt man als NB sogar, wenn er weit darunter liegt. Nur, Tarife darauf zu kalkulieren, dass man möglichst daneben liegt, ist nicht gerade seriös.


    Und, seit wann solls Suf@Home geben? Seit Herbst?! Na ja, wenn nicht im vergangenen, dann vielleicht in diesem Herbst, oder im nächsten usw. Bei o2 glaube ich Neuerungen grundsätzlich ERST, wenn sie laufen. Vorher halte ich das nur für Luftgeblubber. o2 - could do.

    Habe mir neulich ein T630 geholt. An sich bin ich total begeistert von dem Teil, aber es geht besonders beim Tragen in der Hosentasche offenbar öfters unvermittelt aus. Und der Klang/Empfang ist mäßig, geht im Treppenhaus Richtung Tiefgarage schon offline, wo andere Geräte noch gerade so durchhalten. Der Klang ist hart an der Erträglichkeitsgrenze, leichtes rauschiges Fiepen muss eigentlich heutzutage nicht sein. Oder doch gerade heutzutage? Denn Gameboy-Features scheinen den meisten wichtiger als DAS Kernfeature eines Handys: Empfang und Klang.


    Die Konstruktion des "lose" aufliegenden Akkus, der vom Deckel an die Kontakte gepresst wird, ist absolut unglücklich gelöst. Wer läßt sich sowas einfallen?! Das Ausschalten dürfte daran liegen, insbesondere bei seitlichen ruckartigen Bewegungen geht das Teil sehr schnell aus.


    An Sony Ericsson könnte ich mich gewöhnen, sofern die etwas mehr Augenmerk auf Klang und Empfang legen und die Akkuleistung nicht von Nachfolger zu Nachfolger noch mieser wird. Deshalb war das K700i schonmal aus dem Rennen bei der Suche nach Alternativen zu meinen dauernd in der Werkstatt gewesenen Siemens 55er-Schrottgeräten.

    Ich denke, dass eine Flat letztlich immer der falsche Weg ist. Denn die Mehrheit hat dabei logischerweise diejenigen zu finanzieren, die das ganze exzessiv nutzen (Up-Lopper, "echte" Vielquatscher, die das auch bisher tun, und Co.). Kein Anbieter hat was zu verschenken, es muss sich unterm Strich rechnen. Und dazu muss es zwangsläufig so sein, dass sich eine Flat, egal in welcher Form, für die Masse (!) niemals rentieren kann. Man zahlt immer drauf, entweder, weil man Gespräche der Flat wegen führt, um sich damit die Sache "rentabel" zu basteln (was man bestenfalls ein paar Wochen bis Monate durchhält) oder eben die Rechnungen der Minderheit mitfinanziert. Auch wenn man hierzulande alles über einen "gemeinsamen" Topf für alle kreuz und quer subventionieren will, ist es imho der falsche Weg - die dadurch bevorteilte Minderheit mag das logischerweise anders sehen. ;)


    Ich denke eher an faire und einfache Tarife nach alten Musten, die so übersichtlich sind, dass man jederzeit (!) weiß, welches Gespräch wieviel kostet und dennoch nicht durch dieses Wissen abgeschreckt wird. Wenn der Preis stimmt (und nur dann) wird es der Kunde annehmen und nutzen, und am Ende trotzdem nur das bezahlen, was er (!) auch wirklich genutzt hat UND auch nutzen wollte.


    Z.B.: Intern, Festnetz, SMS 5 CT; extern, MMS 10 CT (setzt IC-Senkung voraus, was aber bei gutem Willen machbar sein sollte), bis dahin 15 CT - bei einer akzeptablen GG von 10 EUR ohne Handysub und ner Halbjahreslaufzeit. Damit käme der Kunde genauso in Versuchung, sein Handy zu nutzen, und schnell auf 30 EUR - ohne dümmliche Tricks über verblendende Gigapakete je nach Sonnenstand, die kein Schwein (Masse) wirklich nutzen wird.


    Und wenn man will, dass die Handys vermehrt genutzt werden, sollte man auch innerhalb von Gebäuden telefonieren können. Hatte ein Jahr extreme Probleme in Regensburg Süd, nun steht seit ein paar Monaten (!) ne BTS in meiner Nähe, was mir aber bei der Nutzung zuhause nicht aufgefallen ist...

    Wenn man aber ewig nur von transparenten und günstigen Preisen quatscht, ohne Taten folgen zu lassen, könnte man am Ende rasch den Spitzenplatz verlieren und die A****karte ziehen... ;)


    Die Sache mit dem "freien" Internet kann man allerdings unterschreiben.

    In vier Wochen, also ab Thread-Seite 318, wird man sicher Infos lesen können! :D


    Mir wird jetzt schon übel, wenn E+ von Tarif-Innovationen spricht! Seit der ersten "Innovation" zur Euroumstellung kam dabei nur Mist, aber stets als Kracher angepriesen; man darf also gespannt sein, was sie diesmal wieder für Fallstricke ausgeheckt haben, die das vermeintlich tolle Angebot wieder aushebeln werden.


    Außerdem wird es sich o2 sicher nicht mehr nehmen lassen, E+ in bälde (1-2 Jahre?) zu überholen, und dazu die entsprechenden Offerten ebenfalls übernehmen müssen (sollte wirklich was tolles kommen, was noch bezweifelt werden darf). Etwas derartiges hätten sie vor zwei Jahren machen sollen und nicht erst jetzt, wo o2 mit Riesenschritten näherkommt.


    Vielleicht kommt ja in diesem Jahr der Markt und die Preise ins Rutschen, 12 Jahre nach Beginn und noch immer mit Refinanzierung der Netze über die Anrufer (ICs) wird es wirklich Zeit...

    Das stimmt, aber nachdem ich mich mittlerweile mehrfach habe anstecken lassen, sobald ein Kracher angekündigt wurde, hält sich meine Begeisterung erstmal bis zu offiziellen Infos in Grenzen. Dann kann man sich immer noch freuen, wenn es wirklich ein Tarifkracher werden sollte. Aber alle wollen was verdienen, und die derzeitige Mentalität (Zuckerl zu 3 CT, dafür aber extern 45 CT...) wird leider auch weiterhin bestehen bleiben. Solange nicht ein Anbieter nach vorne prescht und die anderen in Bedrängnis bringt. Und von den Kundenzahlen her dürfte dies am ehesten von o2 oder T-Mobile ausgehen; ersterer wächst überdurchschnittlich und wird alles daran setzen E+ zu überholen, letzterer stagniert mit ewigen Ankündigungen von Preissenkungen aber keinerlei Handlungen. E+ hat mich in den letzten Jahren tariftechnisch eher weniger überzeugen können. Das war unterm Strich alles fürn Eimer - solange man nicht "nur" ne Zweitsim für günstige Festnetzgespräche mitschleppen wollte oder man als Vertreter o.ä. fast ausschließlich ins Festnetz telefoniert.


    Die Hoffnung stirbt zuletzt, aber in D. fehlt hierzu leider wirklich nicht mehr viel zur völligen Mobilfunkverweigerung. Bis sich irgendein Anbieter endlich erbarmt, durch die Bank (!) Tarifkracher anzubieten (dafür auch gerne auf Subs, Servicehotline etc. verzichtet), zahle ich 4,95 GG im Genion ohne Handy und die NBs können mich mal kreuzweise. Telefoniert wird vom Festnetz und Schluss. Die Teilzeitflats können sie sich sonstwo hinstecken; ich will mir doch nicht vorschreiben lassen, wann ich telefonieren möchte! In AT gibts die 1000/2000 Minuten auch an 365 Tagen, das wäre also problemlos auch hier machbar und dann durchaus ein Tarifkracher - im Gegensatz zu WE- und Abend-only. Aber bei uns darf man darauf wohl ewig warten. Und bis dahin: Man mutiert zum Teilzeittelefonierer (an der Uni rennen alle ab 18h mit dem Handy rum und erzählen sich den banalsten Müll) oder Umsatz -> Null. Ich habe mich zur Zeit für Weg 2 entschieden. :D


    Wie wäre es mit 1.000 Minuten zu 9,95 Aufpreis - ohne Fussfesseln?! Wäre erfolgversprechender als der Part-Time-Schrott.

    Solange nichts genaues durchsickert, wäre ich vorsichtig. Wie oft wurden denn in den letzten Jahren gerade von E+ Tarifkracher angekündigt?! Am Ende waren es nette Gimmicks, dessen einzelne Vorteile durch Nachteile im selben Atemzug wieder versaut wurden.


    Also abwarten, was diesmal für ein Knallfrosch gelauncht wird. ;)

    Zitat

    Original geschrieben von Hope0815
    Sollten sie ungerechtfertigt was vom Konto abbuchen, hat man die Option
    diese ungerechtfertigte Forderung wieder stornieren zu lassen.


    Wieso ungerechfertigt? Der Vertrag wurde zu Lebzeiten geschlossen und ist und bleibt zunächst auch darüber hinaus gültig - es sei denn in den AGBs wäre eine Klausel, dass der Sterbefall den Vertrag beendet. Dass die Anbieter i.d.R. den Vertrag aus Kulanz ablaufen lassen (Aufwand für nen mickrigen Handyvertrag zu hoch), heißt nicht, dass etwaige Forderungen gleich unberechtigt wären. Es gibt eine Erbmasse, aus der sind etwaige auflaufende Schulden durchaus beitreibbar.


    Probier mal bei ner Bank mit ner Sterbeurkunde aus nem Kredit herauszukommen, zu dem keine Restschuldversicherung besteht, insbesondere wenn der Verstorbene über Vermögen verfügt... ;)