Beiträge von Marko

    Die dt. Anbieter werden das sicher so lange wie möglich herausziehen. Heute wächst der Einzelhandel auch nur noch im Bereich der Discounter, warum sollte das im Mobilfunk anders sein. Letztlich will der Kunde keinen tollen Namen und allerhand Schnullidienste, sondern günstig telefonieren und SMS schreiben. Auf lange Sicht wird es für die NBs schwer, wenn sie die Billigheimer (mit Vertragstarifen) erstmal im Netz haben.


    Aus Kundensicht allerdings genau anders herum. :D

    Effektiver ist es, die Paketetarife nicht zu nutzen, solange dem Kunden ein Kontingent ohne Kontrollmöglichkeit verkauft wird. Die Akzeptanz ist entscheidender als einzelne Beschwerden.


    Oder warten, ob T-Mobile das wirklich zum 1.3.05 realisieren wird (über Hotline geht es ja schon länger), dann wird sich auch der Rote Clan irgendwann bemühen.


    Ansonsten volle Zustimmung, wer Pakete verkauft muss dem Kunden die Möglichkeit einräumen, den Stand abzufragen. Das klappt überall, nur beim Mobilfunk lassen sich viele Kunden verarschen. Vielleicht, weil das Handy für lau, das nebenbei sowieso kaum benutzt wird (Verwendung bestenfalls als Gameboy-Ersatz), am Ende doch mehr zählt als die Vertragskonditionen. :mad:

    Zitat

    Original geschrieben von Joe2
    Allein durch diesen Satz fällst du ja bereits aus der Zielgruppe der Minutenpakete weitgehend raus. Ein Hauptvertrag schließt ein, dass es noch Nebenverträge gibt. Deren Existenz geht häufig allein auf das Abgreifen subventionierter Handys zurück -> bei allen Anbietern unerwünschter Kundentyp, T-Mobile spricht das eben auch aus ;)


    Derzeit nutze ich drei Verträge, Hauptvertrag D1 RV CompanyBasic. Die anderen beiden dienen nicht dem Abgreifen von Handys (Genion ohne Handy...), sondern dem einigermaßen erschwinglichen Senden von SMS. Die 19 CT habe ich seit 1993 kein Dutzend mal bezahlt, da bin ich stur! Es ging zu Beginn umsonst, mehr als 5-10 CT sind daher gnadenlos überzogen - als Einzelpreis. Im Paket selbstredend noch günstiger. Derzeit komme ich mit rund 250 SMS allein an externen SMS (interne gehen bei D1 zu 1,8CT) eben am günstigsten mit dieser Variante durch. Wenn die Anbieter horrende Preise verlangen, lasse ich bisher weitere Verträge laufen, um deren Rosinen zu picken.


    Ich möchte aber ab August nur noch einen Vertrag nutzen, das war mit künftigem Hauptvertrag gemeint, aber zugegeben etwas unglücklich formuliert. Nur ist es schwer sich zwischen Pest und Cholera zu entscheiden - von daher wird es wohl ein Hauptvertrag und ein Rosinenpickvertrag (ohne subv. Handy) bleiben. Mal sehen. Es sei denn ein Anbieter erbarmt sich endlich mal, nen durch die Bank günstigen Tarif, insbesondere ohne 19 CT pro SMS (auch "nur" bei weiteren SMS nach einem etwaigen Freikontingent), anzubieten. Gerne nur unter Ausschluss einer Handysub, dafür mit "echten" Tarifknallern, nicht -knallfröschen.


    Das Abgreifen von Handys ist nicht meine Welt, da bin ich bekennender Gegner. Das ist armseelig, dafür gibt es die Hausbank. Auch kaufe ich meine Handys lieber im Laden bzw. online und ohne Branding. Mir geht es gewiß nicht darum, dabei 20 EUR zu sparen... ;) Aber ich bin auch Gegner der überzogenen Nutzungspreise, die einen zu für alle NBs unerwünschten Tricks zwingt. Verarschen einen die NBs mit allerlei Tariftricks, muss man es als Kunde eben genauso machen. Leider. Und zwar unabhängig davon, ob man Geld hat oder nicht und es sich grundsätzlich leisten könnte - hier geht es ums Prinzip. "Laßt Euch nicht verarschen, vor allem nicht beim Preis" sollte man als Kunde wörtlich nehmen. Und der Blick ins Ausland zeigt, was geht. Da haben diverse Anbieter selbst bei Offerten wie 0/1 CT intern noch satte Gewinne.

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    Original geschrieben von Joe2
    Aber für Nutzer, deren Rechnungen in der Vergangenheit kaum unter 50 EUR lagen, hat sich einiges getan. Allein wenn ich daran denke, wieviele Gespräche ich am Wochenende von unterwegs aus führe und vor allem, was ich früher dafür gezahlt habe... Aber zuhause habe ich nunmal Besseres zu tun, als zu telefonieren, da waren selbst die hohen Handygebühren nicht abschreckend genug. Für mich sind somit die letzten Tarifänderungen positiv, aber ich telefoniere nunmal viel am Wochenende und schreibe praktisch keine SMS.


    Habe nie bestritten, dass sich die ganzen Angebote für den ein oder anderen rechnen können. Aber wir haben in D. einen Durchschnittsumsatz von 21 EUR bei T-Mobile (beim Rest bis 25 EUR), die breite Masse kommt also nunmal nicht über 25-30 EUR pro Monat. Und für diese kann sich solch ein Paketewust (Standardpaket+Fremdnetzpaket+SMS-Paket+Teilzeitflat) letztlich nicht lohnen, da man automatisch über seine ursprünglichen Rechnungsbeträge rutschen wird - und das ist ja auch beabsichtigt. Sie wollen damit Umsatz bei Leuten generieren, die diesen sonst niemals getätigt hätten.


    Für Vielnutzer sind die Pakete sicher äußerst interessant, wobei ich wette, dass diese in den Zusatzpaketen (analog der ISDN-Flatrates) alles andere als gern gesehene Nutzer sind... ;)


    Derzeit tendiere ich als Hauptvertrag ehrlich gesagt zum Genion Online ohne Handy, übersichtliche Gebühren und ne GG, die sich über die Frei-SMS bereits bezahlt macht. Und ich sage das als Nutznießer eines D1-Rahmenvertrags und bekennender Gegner des o2-"Services" (scheint ein Fremdwort bei denen zu sein)! Die Pakete machen mich erst schwach, wenn um einiges mehr geboten wird als das bisherige. Beim Relax AT mit 100 Minuten in alle Netze, 1.000 Minuten pro Monat intern (und zwar ohne Zeitbegrenzungen!), zu 27 EUR sowie 5 CT für weitere Minuten, 20 CT für weitere externe Gespäche würde ich sicherlich schwach werden, so aber sicher (noch) nicht. Da bleibe ich lieber bei GG plus WIRKLICH genutzte und gewollte Einheiten. Und SMS kann man auch über GMX verschicken, wenn ein evtl. vorhandenes Freikontingent nicht ausreicht. Die NBs wollen es doch nicht anders!

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    Original geschrieben von Joe2
    Ohne jetzt einen der NBs aus der Pflicht nehmen zu wollen - aber in den letzten 12 Monaten hat sich doch etliches bei den Preisen getan, vor allem bei den beiden "Großen". Seien es die Minutenpakete, die Wochenend-Quasi-Flatrates, die Feierabend-Quasi-Flatrates usw.


    Die Part-Time-Pakete sehe ich nicht als Preissenkungen. Das ist ein nettes Gimmick, ne werbewirksame Idee, mehr aber auch nicht. Das nutzt kaum einer aus und die Mehrheit der User zahlt mehr als vorher. Denn: Früher wurde gespart, indem man einfach nicht unnötig telefoniert hat; heute dreht man dem "mündigen" Verbraucher für 5 oder 7,50 EUR mehr im Monat (Umsatzsteigerung!) so ein Paket an, damit er sinnlose Gespräche führt, die vorher niemals angefallen wären - aber man hat ja bereits bezahlt. Also quatscht man des Ausnutzens des Paketes wegen, und kommt dennoch nichtmal ansatzweise ans Limit (Durchschnittsuser). Das wissen auch die NBs und daher sehe ich es einfach als eine geschickte Masche, dem Kunden mehr Geld aus der Tasche zu ziehen. Aber wer möchte sich ernsthaft vorschreiben lassen, wann er günstig zu telefonieren hat... ;)


    Die Basis-Pakete sind die einzige "echte" Preissenkung der letzten 12 Monate gewesen, wurden aber mangels Übertragbarkeit, Fremdnetzzuschlag und mangels Kostenabfrage (ok, bei T-Mobile immerhin so einigermaßen erfragbar) letztlich auch wieder auf reguläres Wucherniveau angehoben. Insbesondere die 5 EUR Zuschlag beim 15 EUR-Paket verhageln den Preisvorteil gewaltig. Plus Verfall der bezahlten (!) Minuten, ebenfalls ne sehr fragwürdige zusätzliche Einnahmequelle der NBs. Man kauft die Katze im Sacke, wer kann schon in die Zukunft blicken und wissen, wieviel er kommenden Monat vertelefonieren muss. Und ich meine "muss", nicht wird, weil er sein Paket ausnutzen will.


    Nein, so richtig hat sich preislich nichts getan. Entweder kommen weitere Augenwischerei-Witzpakete mit 1 Mrd. Minuten zwischen 22:46 und 23:01 Uhr, aber nur bei Vollmond, oder sie senken die Preise, sichern diesen Verlust aber gleichzeitig durch Tariftricks ab. So wird das nichts. :mad:


    Mal ein Beispiel: Um günstig telefonieren zu können, braucht man das 15 EUR-Paket plus Fremdnetzzuschlag 5 EUR, und die Witzfreizeitflatrates zu 12,50 EUR. Außerdem noch mind. 9,95 EUR für 100 läppische SMS. Ergibt: 42,45 EUR (!), ein Betrag den der Durchschnittsuser niemals mit regulären Tarifen (GG plus genutze Einheiten) zusammenbekommen würde. Plus weiterer Einheiten, insbesondere bei SMS ist das schnell passiert! Man zahlt also letztlich -deutlich- mehr als vorher, von Preissenkungen kann daher keine Rede sein. Man bekommt aber vorgegaukelt, es wäre billiger, da man mehr damit machen könnte. Aber die Betonung liegt auf könnte...


    Ich halte es seit Jahren so wie einer meiner Vorredner: Picke die Rosinen und spare mir jegliche unnötige Nutzung. Und komme dabei kaum über die GG. Ich verballere die Frei-SMS (275 reichen für dreiviertel des Monats), aber keine darüber. Sende mit nem anderen Vertrag intern SMS für 1,8 CT, aber keine externen etc. Warum? Weil ich nur Kosten verursachen möchte, bei denen Preis UND Leistung stimmen. Und das ist derzeit nur bei den Rosinen der jeweiligen Verträge so, so ein Pech aber auch. Und auch bei mit ging der Umsatz von über 60 EUR im Jahre 1993 auf unter 25 EUR heute zurück - nur heute mit 3 Verträgen (ab Sommer einer oder zwei, wobei mit dessen Wegfall der Umsatz der anderen nicht zwangsläufig steigen wird...), damals mit einem. Von mir bekommen die NBs, was sie verdienen - NICHTS... :D :D :D


    Sollte sich wirklich noch mal was an den Preisen tun, bin ich gerne bereit, mehr zu nutzen und damit meinen Umsatz wieder zu erhöhen - aber nur, wenn ich selbst entscheiden darf, was ich wann nutzen will! Und wenn die Preise stimmen, insbesondere SMS unter 5 CT bei Paketen bzw. unter 10 CT beim Einzelpreis. Bis dahin F*** it.

    Na wenigstens dauert es nicht, wie neulich hier gelesen, bis Ende 2005. Obwohl, bei o2 hätte ja mittlerweile auch so einiges "voraussichtlich" schon eingeführt werden sollen. :D


    Ich bin aber mehr auf den Rest gespannt; immerhin haben sie nun lange genug davon gequatscht, die Tarife zu senken, das Image, Mobiltelefonie sei teuer, durch günstige Tarife zu ändern etc. Nun wolle mer Taten seh´n! Oder wandern zur Konkurrenz, wenn sie nicht bald in die Gänge kommen. Mein Vertrag läuft bis zum Sommer, wenn es bis dahin bei kleckerweise Senkungen bleibt, hat sich´s erledigt. Selbst wenn der Rest kaum billiger ist, aber wenn sie nur labern, aber nicht handeln, kommt man sich irgendwann verarscht vor und geht aus Protest.


    Aber -noch- habe ich die Hoffnung, dass da noch mehr kommen wird als die mit Fussangeln (Frist) besetzte kostenfreie Mailbox. Klar ist aber auch, dass das spätestend ab April bei allen NBs gehen wird. ;)


    BTW: Wieso gelten die Rabattstufen der RVs (10/20%) nur auf den Grundpreis, nicht aber auf die zusätzlichen Pakete; auch wieder so ein Unsinn a la Deutsche Bundespost.

    Ich habe die Karte damals auch ohne Wisch bekommen, allerdings mit nem Erläuterungszettel, dass man keinesfalls beide Karten gleichzeitig einbuchen solle.


    Ein Freund von mir hat denen aber zunächst eine Erklärung abgeben müssen, bevor er die Twincard bekommen hat; vielleicht machen die das erst seit einiger Zeit so. Oder nur bei denen, bei denen sie mit Trouble rechnen... :D

    Klar, Probleme sind insbesondere im Ausland vorprogrammiert, wenn beim zusätzlichen Einbuchen der zweiten Karte die Karten gesperrt werden. Aber das liegt ja wohl am Nutzer selbst, ob er sich an die Anweisungen hält oder nicht. Steht er am Ende mit gesperrten Karten im Ausland, hat er halt Pech und kauft sich ne Tüte Hirn. Gravierende Netzprobleme sind mir noch nicht untergekommen, und bei der Menge von Nutzern würde das Netz sicher merklich öfter ablutschen, wenn das mit der falschen Twinverwendung letztlich sooo gravierende Folgen haben könnte. Ich denke sie sichern sich halt juristisch ab, lassen nen netten Wisch unterschreiben und schüren dadurch etwas Panik. Die setzen ihr Netz doch aber sicher keinem unkalkulierbaren Risiko aus... ;)


    Aber wenn ich derzeit jeden darauf hinweisen muss, dass man die zweite Nummer ignorieren kann, und dann noch lang und breit die Probleme meiner Twincard erläutern darf, ist es auch nicht so prickelnd. Vor allem, da die Hälfte das am Ende doch nicht blickt und nach ner Weile dennoch fragen wird, welche Nummer denn nun die aktuelle sei (gibt halt auch weniger Mobilfunkbegeisterte)...


    Zumindest sollte die Rufnummer bei abgehenden Gesprächen oder SMS vor Weiterleitung vom Netz auf die Stammnummer kopiert werden. Ansonsten sind sinnlose Debatten und Unmut der Kunden vorprogrammiert. Ich frage mich manchmal, ob die T-Mobile-Techniker die Karte selbst auch nutzen; wenn ja, hätten sie das schon längst ausgebügelt. Immerhin steht auf meinen Rechnungen seit Jahren "ist derzeit die Verwendung einer zweiten Nummer" nötig, es kann also nicht als Dauerlösung geplant gewesen sein.


    Bei T-Mobile AT gibts auch ne Multicard, und bei uns bei zwei der drei anderen Anbieter - wo liegt also deren Problem, den Kunden endlich ne vernünftige Lösung anzubieten... :confused: