Zitat
Original geschrieben von Joe2
Ohne jetzt einen der NBs aus der Pflicht nehmen zu wollen - aber in den letzten 12 Monaten hat sich doch etliches bei den Preisen getan, vor allem bei den beiden "Großen". Seien es die Minutenpakete, die Wochenend-Quasi-Flatrates, die Feierabend-Quasi-Flatrates usw.
Die Part-Time-Pakete sehe ich nicht als Preissenkungen. Das ist ein nettes Gimmick, ne werbewirksame Idee, mehr aber auch nicht. Das nutzt kaum einer aus und die Mehrheit der User zahlt mehr als vorher. Denn: Früher wurde gespart, indem man einfach nicht unnötig telefoniert hat; heute dreht man dem "mündigen" Verbraucher für 5 oder 7,50 EUR mehr im Monat (Umsatzsteigerung!) so ein Paket an, damit er sinnlose Gespräche führt, die vorher niemals angefallen wären - aber man hat ja bereits bezahlt. Also quatscht man des Ausnutzens des Paketes wegen, und kommt dennoch nichtmal ansatzweise ans Limit (Durchschnittsuser). Das wissen auch die NBs und daher sehe ich es einfach als eine geschickte Masche, dem Kunden mehr Geld aus der Tasche zu ziehen. Aber wer möchte sich ernsthaft vorschreiben lassen, wann er günstig zu telefonieren hat... 
Die Basis-Pakete sind die einzige "echte" Preissenkung der letzten 12 Monate gewesen, wurden aber mangels Übertragbarkeit, Fremdnetzzuschlag und mangels Kostenabfrage (ok, bei T-Mobile immerhin so einigermaßen erfragbar) letztlich auch wieder auf reguläres Wucherniveau angehoben. Insbesondere die 5 EUR Zuschlag beim 15 EUR-Paket verhageln den Preisvorteil gewaltig. Plus Verfall der bezahlten (!) Minuten, ebenfalls ne sehr fragwürdige zusätzliche Einnahmequelle der NBs. Man kauft die Katze im Sacke, wer kann schon in die Zukunft blicken und wissen, wieviel er kommenden Monat vertelefonieren muss. Und ich meine "muss", nicht wird, weil er sein Paket ausnutzen will.
Nein, so richtig hat sich preislich nichts getan. Entweder kommen weitere Augenwischerei-Witzpakete mit 1 Mrd. Minuten zwischen 22:46 und 23:01 Uhr, aber nur bei Vollmond, oder sie senken die Preise, sichern diesen Verlust aber gleichzeitig durch Tariftricks ab. So wird das nichts. :mad:
Mal ein Beispiel: Um günstig telefonieren zu können, braucht man das 15 EUR-Paket plus Fremdnetzzuschlag 5 EUR, und die Witzfreizeitflatrates zu 12,50 EUR. Außerdem noch mind. 9,95 EUR für 100 läppische SMS. Ergibt: 42,45 EUR (!), ein Betrag den der Durchschnittsuser niemals mit regulären Tarifen (GG plus genutze Einheiten) zusammenbekommen würde. Plus weiterer Einheiten, insbesondere bei SMS ist das schnell passiert! Man zahlt also letztlich -deutlich- mehr als vorher, von Preissenkungen kann daher keine Rede sein. Man bekommt aber vorgegaukelt, es wäre billiger, da man mehr damit machen könnte. Aber die Betonung liegt auf könnte...
Ich halte es seit Jahren so wie einer meiner Vorredner: Picke die Rosinen und spare mir jegliche unnötige Nutzung. Und komme dabei kaum über die GG. Ich verballere die Frei-SMS (275 reichen für dreiviertel des Monats), aber keine darüber. Sende mit nem anderen Vertrag intern SMS für 1,8 CT, aber keine externen etc. Warum? Weil ich nur Kosten verursachen möchte, bei denen Preis UND Leistung stimmen. Und das ist derzeit nur bei den Rosinen der jeweiligen Verträge so, so ein Pech aber auch. Und auch bei mit ging der Umsatz von über 60 EUR im Jahre 1993 auf unter 25 EUR heute zurück - nur heute mit 3 Verträgen (ab Sommer einer oder zwei, wobei mit dessen Wegfall der Umsatz der anderen nicht zwangsläufig steigen wird...), damals mit einem. Von mir bekommen die NBs, was sie verdienen - NICHTS...

Sollte sich wirklich noch mal was an den Preisen tun, bin ich gerne bereit, mehr zu nutzen und damit meinen Umsatz wieder zu erhöhen - aber nur, wenn ich selbst entscheiden darf, was ich wann nutzen will! Und wenn die Preise stimmen, insbesondere SMS unter 5 CT bei Paketen bzw. unter 10 CT beim Einzelpreis. Bis dahin F*** it.