Beiträge von Marko

    Wenn Siemens 3 MPix bringt, gibt bei der Konkurrenz sicher schon mehr. Wann war Siemens das letzte mal Vorreiter? Eben. Ok, die 1 MPix war nah dran, aber kurz darauf gab es - wer hätte das gedacht - asistische Geräte mit deutlich höherer Auflösung. Und das Hinterherhinken wird sich nicht von heute auf Morgen ändern - erst Recht, wenn die 75er auf den 65ern basieren... ;)


    Mich interessiert an Siemens nur eins: Ob man die neueren Geräte genauso häufig in die Werkstatt schaffen darf, wie die letzten (nur mal für meine Geräte gesprochen: S45(i), ME45, S55 und M55 waren alle mind. zweimal im Eimer). Nach diesen Erahrungen kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass Siemens innerhalb der nächsten Jahre (!) vernünftige, sprich haltbare, und technisch aktuelle Geräte herausbingen kann.


    Sie dümpelten seit der 55ern deutlich hinterher, und die Qualität ist seit den 45ern schon inakzeptabel. Vielleicht taugen die 95er ja mal wieder - wenn bis dahin nicht nur noch asiatische Geräte eingekauft werden oder die Siemens Handysparte komlett aufgegeben wurde.


    Außerdem sollten sie endlich Geräte ohne Kamera bauen (kleinere als das SK)! Die Kamera ist für die meisten Unsinn, es wird am Anfang öfter mal damit herumgespielt und das wars. Am Ende ist es imho meist ein bezahltes Feature ohne echten Nutzen. Wer Digipics macht, hat ne gescheite Digicam - die Handycams sind doch Spielzeug. Und MPix alleine sagt nunmal nicht aus, ob die Bilder auch wirklich erträglich sind.

    Am meisten wäre dieser Zielgruppe geholfen, wenn - insbesondere die SMS-Preise - schlichtweg auf faires Maß gesenkt würden. 5 CT, auch oder gerade bei Xtra.


    Bei Verträgen gibts den Schnulli ab 1 CT (zumindest in anderen Ländern), es gibt keine Rechtfertigung für aberwitzige 15 oder den bisherigen 19 CT bei Kosten deutlich unter 1 Cent. Ich zahle im RV zumindest intern 1,8 CT; und man darf sich sicher sein, dass auch hier noch genug verdient wird. Da die meisten nunmal SMS schicken, ist das imho der größte Preistreiber auf den Rechnungen oder Abzügen der Prepaids der Kiddies.


    Aberwitzige Gebühren vom Stand von 1995 (bei Telefonierpreisen, SMS kosteten zu Beginn zu Recht 0 - in Worten: Null - Cent...) mit tollen mlimit und Teenie-Gimmicks abfedern zu wollen, ändert nichts am Grundproblem der Preise unseres einen deutschen Anbieters, vertreten in vier Farben, aber offenbar mit der Standard-VEB-Preisliste und leichten Abweichungen.


    Es gibt in Österreich einen >>> Relax-Light-Tarif <<<, den man ab 16 abschließen kann. Bevor man hier bei diesem Angebot in Euphorie ausbricht, möge man sich dessen Konditionen reinziehen. Wenn mir ein Hottie nen tollen Tarif wie Relax andrehen will, kontere ich grundsätzlich: Den nehme ich - und zwar den Relax 100 aus Österreich. :D


    Bei unseren NBs ist man gezwungen, Rosinen zu picken. Und bei jeder erdenklichen Gelegenheit, in der tolle neue Tarife angeboten werden, auf die natürlich um längen besseren österreichischen Tarife hinzuweisen. Das zeigt, dass man sich wenigstens nicht ohne Wehr verarschen läßt. Je mehr das machen und je mehr "Kunden" ihren Unmut kund tun, umso schneller werden die Preise auf Normalmaß gesenkt. Und zwar insgesamt und nicht nur in Form kleiner Zuckerl (Frei-SMS, 3 CT allein ins Festnetz oder ähnlichen Blödsinn). Zeit wirds.

    Die Company Tarife mit Voice&Data-Option gibt es doch immer noch - für RVs, die schon zu Company-Zeiten bestanden haben. Habe die Option vor gut zwei Wochen problemlos wieder aufbuchen lassen. Das war überhaupt kein Thema.


    Einen Company-Vertrag übernehmen dürfte so eine Sache sein. Zum normalen Vertragsübernahmeformular werden die wohl auch die Berechtigung des "neuen" Kunden über die Teilnahme am RV sehen wollen. Dann kann man auch selber einen neuen abschließen. Und wenn man das kann, braucht man auch keinen übernehmen.


    Die Verträge mit Frei-SMS sind ne Luftnummer. Da wird der Kunde genauso mit den aberwitzigen 19 CT pro SMS verarscht; nur eben erst ab der 101. bzw. 151. SMS, ergo völlig uninteressant. Stattdessen sollten sie lieber 5 CT oder weniger ab der ersten SMS verlangen. Aber der dt. Kunde will kleine Zahlen beim Handypreis sehen und möglichst viele Beigaben - die restlichen Preise interessieren offenbar nicht. So gesehen haben sie die Preise ja letztlich sogar verdient. ;)

    Allerdings hatte ich laut Schufa-Selbstauskunft drei o2-Verträge, obwohl nur einer aktuell vorliegt. Das waren offenbar alle, die seit deren Netzbeginn jemals bestanden. Und wenn ich bei den Hotties anrufe, dürfen die erstmal suchen, welcher Kundensatz der aktuelle ist...


    Soooo sauber zählen sie dann wohl offenbar auch wieder nicht. ;)


    Von E+ stand auch ein alter noch drin. Finde Firmen sehr sympathisch, die Kunden in die Schufa schreiben, sich aber nicht genötigt fühlen, diese nicht unwichtige Datenbank am Ende auch wieder zu säubern. :flop:

    Jep, der Gedanke kam mir auch. o2 dürfte den grössten Anteil an Online-Kunden haben, da war klar, dass sie gewinnen.


    Solange alles läuft und man nichts verändert, wird man mit denen aber auch nicht viel zu tun bekommen. Dann kann man "zufrieden" mit o2 sein. Geht was daneben, und man bekommt von den Hotties keine Hilfe, aber nette Kosten, dann dreht sich das Empfinden sehr schnell um und man erinnert sich, dass solche Kleinigkeiten beim vorigen Anbieter vermutlich problemlos im ersten Anlauf klappten.


    Die Servicequalität kann man eben nur dann beurteilen, wenn etwas daneben geht. Wenn einem dann die Hotline nur die Broschüre vorlesen kann, so wie es normalerweise funktionieren sollte, aber nicht tut, dann ist sie fürn Eimer. Und so war es bei mir. Mehrmals. Bei allen Anläufen seit deren Netzstart gab es immer wieder Schwierigkeiten, die es bei den anderen so nicht gab.


    Und ich verlange nicht viel, aber wenn etwas klemmt, muss EIN Anruf genügen, um das Problem zu beseitigen. Nicht fünf oder mehr vergebliche Anrufe, unter Andeutung, man könne den tollen Telefoncompi nicht bedienen o.ä., nen bösen Brief und ähnliches - für nen popeligen Taktungswechsel. Sowas gabs bisher bei mir nur bei o2. :(


    In meiner Rangliste aus jahrelangen Erfahrungen mit allen Anbietern rangieren sie ganz unten. Aber zum Verballern der 126 Frei-SMS (und keine mehr, 19 CT wird nicht bezahlt für so einen Datenfurz) im Genion ohne Handy reicht es allemal. :D

    Bevor die echte Tarifknaller bringen, wird die Regulierungsbehörde ermächtigt, auch den Mobilfunk zu regulieren. Das wäre überfällig, da KEIN NBs offenbar an "echtem" Wettbewerb interessiert ist und sie so die Preise auf dem Niveau von vor fünf Jahren halten können. Hier bleibt nur die zwangsverordnete Tarifsenkung - auf allen Ebenen.


    Mal ehrlich, allein der SMS-Preis stinkt doch zum Himmel, Frei-Zuckerl hin oder her. Selbiges gilt für Fremdnetztelefonate und interne Gespräche (letztere müssten eigentlich am billigsten sein, siehe AT für 0 bzw. 1 CT). Noch deutlicher wirds bei E+ und den 3 CT ins Festnetz, aber locker 20 CT für dasselbe Gespräch, aber in der anderen Richtung. Da müsste doch auch der letzte erkennen, dass er im hiesigen Mobilfunk ganz schön verarscht wird!


    Aber solange sie abzocken dürfen und solange es genug Idioten gibt, die das auch noch mitmachen, wird es kluge Manager geben, die die Preise hoch halten. Daran wird auch ein neuer virtueller Betreiber nichts machen können. Die werden platt gemacht, bevor sie ne Chance haben (Quam...). Dann senken die grossen schnell, aber natürlich befristet die Tarife (z.B. Xtra-SMS-Spass-Hoch-2 mit 10 CT ab der ersten und weiteren Tarifsenkungen), lange genug bis sie im Eimer sind und dann heben sie die Preise wieder an.


    Und Ausland erinnert mich spontan an meine Callback-Erfahrungen. Enorme Zeitverzögerung, echte Gespräche nicht möglich, man fällt sich dauernd ins Wort etc. *grusel*

    Na ja, auch mit dem A380 ändert sich ja nichts am bisherigen Konzept. Ich finde, dass mehr Raum ein Aspekt ist, mehr Geschwindigkeit aber auch. Wenn man sich ansieht, was im Automobilbau in Sachen Geschwindigkeit abging, und dann die Flugzeuge betrachtet, die seit der 707 nicht wirkllich schneller geworden sind, dann trampelt man hier auf der Stelle.


    Warum muss es 7 Stunden bis New York dauern, wenn es die meiste Strecke nur geradeaus geht. Hier wundere ich mich, dass man nicht schon längst an schnelleren Flugzeugen, die - im Gegensatz zur Concorde - dennoch wirtschaftlich sind. Hier besteht sicher längst Bedarf, und technisch ist man heute auch weiter als bei der Entwicklung der Concorde.


    Schön ist das Teil wirklich nicht, es fehlt einfach die schöne Linie der 747 - aber auf jeden Fall beeindruckend! Die fliegende Bockwurst. Die SDtirnpartie sieht komisch aus, die Cockpitfenster sitzen so tief. Ich freue mich schon auf den ersten Testflug (die armen Baumwipfel, man erinnere sich an die A320-Präsentation...).


    Die Bilder mit der Lobby sind nett, aber nur besetzte Stühle bringen Geld. Ich sehe schon die erste A380 von EasyJet mit 1.200 Passagieren an Bord.

    Dafür sterben aber auch einige Kunden, oder gibt es mittlerweile die Jungbrunnenpille?! ;) Das Bevölkerungswachstum ist in etwa Null, Zuwächse aus diesen Bereichen heben sich auf. Und viele Frisch-Volljährige wandeln ihre Prepaid in nen Vertrag, ergo keine Auswirkung auf den Kundenstamm. Es sei denn man zählt jeden Kunden mehrfach "neu"; ein Schelm, wer böses denkt... ;)


    Sie leiern sich die Neukunden von wer weiß woher, aber nicht aus der Bevölkerung. Stattdessen durch Zweit- und Drittverträge zum Handyabstottern oder Prepaids und natürlich Mehrfachzählung. Ich bin locker 6 Kunden - allein bei E+ (Prepaids for free sei Dank!).


    Die E´s sollten zusammen gehen, denn echten Wettbewerb gibt es unter beiden nur in einem Bereich: Dem krampfhaften Gewinnen von Neukunden. Sie sollten sich aber imho um den Aufbau eines "soliden" Kundenstamms (=Nutzerstamm, nicht mit fünf Geräten eingebuchter Stamm) kümmern, mit Leistungen die eine vernünftige Preis-Leistung darstellen. 19 CT pro SMS ist ein Witz - selbst bei zunächst 100 geschenkten Nachrichten. Pakete zu 8 oder 9 CT? Ein Witz, das sind Preise, wie sie ohne Mengenrabatt gelten könnten; wenn man ne ganze Latte kauft, sollte max. 4 CT die Grundlage sein. Man nutzt es nunmal nicht auf den Punkt genau aus. Und auch die restlichen o2-Preise (insbes. außerhalb der Homezone) sind - gemessen am Gebotenen und den Preisen des Restes - zu hoch. Wo liegt der marktwirtschaftliche Nutzen von o2 - für die Kunden, die die Karte nutzen wollen und nicht die Abstotterer? Nirgends. Leider. Ergo Einstampfen oder mit nem anderen Zusammenwürfeln. Dann haben sie ihre Kunden und können sich aufs wesentliche Geschäft konzentrieren.


    Wie Wettbewerb funktioniert, sieht man gut in Österreich. 20 % MwSt., 12 Monate Laufzeit, aber selbst T-Mobile (!) verlangt 10 CT pro SMS und für interne Gespräche - BEI PREPAID! Und zum Vertrag gibts 2.000 interne Minuten dazu, da verdient der Name Relax auch diese Bezeichnung. Und die NBs machen auch dort Gewinn.


    Hier wird der Kunde verarscht. Er bekommt Startguthaben (extra hoch angesetzt, aber dank der hohen Gebühren eigentlich auch wieder nur relativ...) und ein schickes Handy, um die Kundenzahlen von Quartal zu Quartal ins Uferlose wachsen zu lassen und danach steht er im Regen. Und nutzt das Teil - verständlicherweise bei den Preisen - nur minimal. Ein Teufelskreis. Das ergibt sich auch aus den knapp über 20 EUR Umsatz/Kunde, unterster Rand im Vergleich zu anderen Ländern (USA 34 EUR).

    Oh Mann, Kleiner, nicht alles gleich so verbissen sehen. :rolleyes:


    Ein kleiner Zoff ist halt immer nah am Schloss. Wenn Emotionen hochkochen, können bestimmte Formulierungen dem ein oder anderen härter vorkommen als einem selbst.