Beiträge von Marko

    Bei normalem Telefonierverhalten, also nicht eine Karte für 3 CT ins Festnetz, eine andere mit Mobile Option etc., hält sich der Unterschied aber eigentlich in Grenzen.


    Dass Prepaidkunden weniger Umsatz machen, liegt vermutlich daran, dass es scheinbar teurer ist (wer rechnet schon die GG auf sein Telefonierverhalten um). Die NBs erziehen ihre Kunden letztlich dazu, mit Prepaid kaum zu telefonieren, und mit Postpaid das Handy abzustottern. :)


    In Italien hat jeder Prepaid, sind das schlechtere Kunden oder machen die Anbieter mit denen weniger Geld? Sicher nicht. Man kann Postpaid teurer machen, und schon wird der Anteil bei den Prepaidkunden steigen (der Umsatzanteil) und bei den Verträgen entsprechend sinken. Was zählt für den NB, ist, was insgesamt dabei herauskommt. Auf welche Gruppe er sein Augenmerk legt und wer die Kohle anschleppt, ist für den Anbieter eigentlich egal. Vernünftiger wäre es, Prepaid billiger zu machen. Wer nur die Karte holt, wird sie nutzen wollen. Wer sich 24 Monate binden will, könnte nur das Handy wollen... ;)


    Es hat sich hierzulande halt so eingebürgert, dass die Vertragskunden die besseren Kunden sein sollten. Und dadurch, dass Prepaid später kam und zwangläufig schlechtere Konditionen haben musste, kam es eben so wie es nun ist. In anderen Ländern ist es genau anders herum, und auch das funktioniert.


    Nun dreht sich das Bild, die NBs haben erkannt, dass nicht jeder Postpaidkunde auch ein guter Kunde ist, und wollen nicht länger Bank für zahlungsschwache Handykäufer spielen. In der Tat fallen einem mehr Vertragskunden mit praktisch Null Umsatz aber schickem Handy auf als Prepaid-Wenignutzer. Plötzlich sieht man also in der Prepaidnutzergruppe Wachstumspotential (Tchibo machte es vor) und nun rennen alle wie die Lemminge der anderen Gruppe hinterher. Sollte die Änderung der Ratenzahlvereinbarungen nicht den gewünschten Erfolg bringen, könnten die NBs auch schlicht ihr komplettes Augenmerk auf die Prepaidkunden legen - mit gleichem Erfolg. Zumindest erscheint es möglich, dass sich das Blatt noch wendet - gerade weil es Tchibo den Etablierten ziemlich gezeigt hat.

    Das ist SEHR zu empfehlen, mit E-Plus kann man - bei allem Service - in Sachen Netz schnell im Regen stehen. Bei mir daheim (Regensburg Süd nähe Uni) hat man z.B. gerade so Netz, Telefonieren kann man dabei vergessen. Also unbedingt (!) vorher mit ner Free&Easy austesten.


    Gratulation zum Erfolg! Offenbar gibt es auch dort noch Leute mit Verstand. Aber warum hat man diese nie an der Leitung, wenn man sich an die Hotline wendet? :)

    Was sollen denn schon wieder diese o2-Lobhudelposts im Sinne von "selbst Schuld" und "sei froh, dass o2..."??? Es ist Wahnsinn, dass - wann immer man die heilige Kuh o2 kritisiert - von allen Seiten Leute auftauchen, die sich offenbar persönlich angegriffen fühlen und ihren tollen Sauhaufen glatt verteidigen müssen. Fällt o2 etwa schon unter Sekte?! :D


    Um das Drumherum geht es doch überhaupt nicht! Es geht um eine gewisse Unfähigkeit von o2, auf bestimmte Situationen, die nicht in Schubladen passen, ANGEMESSEN zu reagieren. Und die lässt sich nicht schönsaufen.


    Es ist praktisch egal, zu wem er geht. Die anderen NBs rennen ihm die Bude ein bei dem Umsatz. Und ich spreche aus Erfahrung mit ALLEN Anbietern (ohne Provider). Dort gibt es anstandslos so einige Gutschriften (manches läßt sich eben nicht kostenlos eingeben, wird aber dann halt zeitgleich wieder gutgeschrieben etc.) selbst bei deutlich geringerem Umsatz. Aber bei o2 muss man sich anstrengen, denen was aus dem Kreuz zu leiern.


    Nachdem ich bspw. bei o2 dreimal vergeblich angerufen habe wegen einem Taktungswechsel, weil es online oder über die Tarifnummer nicht ging, wollten die jedesmal Kohle für den Wechsel - obwohl ich schon gut 15 EUR für sinnlose Gespräche verballert hatte! Nach einem bitterbösen Fax ging es dann plötzlich doch kostenlos. Es geht also immer was, bei o2 nur deutlich schwerer als beim Rest.


    Hier fehlt es meiner Meinung nach am Verständnis der Mitarbeiter für die Situation. Oder die Mitarbeiter werden derart an der kurzen Leine geführt, dass sie eigenmächtig nicht abweichen können (selbst in kleinem Rahmen). Da wird schnell auf Regeln gepocht, die ein vernünftiger Mitarbeiter über Kulanz sofort aushebeln würde. Hat was von ner guten deutschen Amtsstube... ;)


    Wer seine Kunden nicht vergraulen will, handelt jedenfalls anders. Das zeigen ähnliche Situationen bei den anderen Anbietern.

    Die 1.000er-Pakete sind ja quasi ne Flat, aber - man lernte offenbar aus den Erfahrungen mit Analog-Flatrates - mit Begrenzung nach oben.


    Praktisch nutzt das kaum einer aus, aber es gibt eben immer welche, die es auf die Spitze treiben. Und um das Vorhaben durch diese Gruppe nicht zu verhageln, eben ne maximale Begrenzung. Finde ich ok, muss auch nicht unbedingt klar aufgelistet sein. In Deutschland funktionieren Flatrates eben nicht wirklich (Ausnahme zum Teil bei DSL), siehe "All you can eat", Analog-Flat etc. Da wird dann drei Tage gehungert, um sich ordentlich vollzustopfen - das Angebot muss ja bestmöglich ausgenutzt werden.


    Ganz im Gegensatz zu den teureren "echten" Pakteten, hier wäre Transparenz Pflicht. Leider sieht das derzeit nur E+ so. Hier sollten die Kunden der anderen mehr Druck machen bei ihren Hotties. Wird bei mir solch ein Paket beworben, lehne ich ab, solange es keine Transparenz gibt. Auch bei D1, denn die Anruferei ist nicht wirklich komfortabel und akzeptabel - geht eher als Notlösung durch.


    BTW: Die 1.000er-Pakete lohnen imho nur bei Gesprächen ins eigene Mobilnetz; und da schon nach wenigen Minuten. Die 1.000 bekommt kaum ein normaler Mensch zusammen; gerade weil sie nur zeitlich eng begrenzt ausgekostet werden können. ;)

    Genau. An der Uni haben fast alle o2 - weil es ja soooo günstig sei. Mag sein, aber die meisten produzieren Umsätze, bei denen sie mit ner Prepaid am Ende gar günstiger oder gleich fahren würden. Oder bei praktisch allen Anbietern plus minus wenige Euro auf das selbe herauskomen würden.


    Das muss ich dann immer schmunzeln, wenn sie mich fragen, warum ich denn bei D1 sei, das sei doch so teuer. Tja, je nach Umsatz halt... ;)

    Dann sehen die "tolllen" Paketangebote der NBs allerdings ziemlich alt aus.


    Wenn Payback z.B. 30 CT verlangen wird (und damit nur 5 CT unter Tchibo), entspricht das schon dem 50er-Paket zu 15 EUR - aber eben ohne Quasi-Mindestumsatz und fehlender Kontrolle.


    Am Ende unterbieten diese Anbieter noch die Vertragstarife, was imho zu begrüßen wäre. Der Anbieter hat hier doch eh die geringsten Kosten und das geringste Risiko aus Zahlungsunfähigkeit, warum also nicht gleich konsequent gedacht und Prepaid attraktiver machen als die "Premium"-Packages mit Handy, Startguthaben und was weiß ich.

    Respekt!


    Ich denke, dass die zugegebenermaßen wirkliche gute Werbung hier einen beachtlichen Beitrag leistet. Und es bestätigt meine uralte These, dass die Mehrheit - und das sind nunmal die Wenigtelefonierer - eben doch nicht für ein paar Euro Ersparnis pro Monat zu den Underdogs wandert.


    Wenn sie preislich zumindest "etwas" in die Offensive gehen und das mit ähnlich gutem Marketing wie bisher verkaufen würden, könnten sie sogar wieder zum Marktführer aufsteigen. Und ich sage das als D1-Kunde, denn auch als Kunde der Konkurrenz sollte man Leistung und Erfolg der anderen NEIDLOS anerkennen können. ;)

    Bei den Active-Verträgen wird in den ersten 3 Monaten im Moment das 100er-SMS-Pack nicht berechnet. Danach schon.


    Nicht zu verwechseln mit dem Online-Vertragsschluss, bei dem es 100 Frei-SMS auf Dauer gibt. Da man beides kombinieren kann, ergibt das 200 Frei-SMS in den ersten drei Monaten, danach die 100 plus die 100 aus dem Zusatz-100er-Pack für 9,95 EUR Aufpreis.

    Ein an die Genion-Festnetznummer geschicktes Fax wird als normaler Anruf angezeigt und nach dem Abhören kommt das Fax-Erkennungspiepen (eben ausprobiert, mit ausgeschalteten RULs). Ob man einem Compi nun beibringen kann, dass er einen normalen Anruf mit der Faxsoftware o.ä. annimmt, kann ich nicht sagen. Ein richtiges Fax lässt sich ja nur schwer anschließen... :)


    In der Regel bekommt man - sicher nicht ohne Grund - für sowas eine eigene Faxnummer zugewiesen (gegen Extra-Cash). Dann wird der Anruf beim Bimmeln schon als Fax ausgewiesen. Damit klappt es dann aber problemlos mit nem Laptop (nutze ich ab und zu bei D1 samt Voice&Data-Option).