Beiträge von Marko

    Ich hatte das eher so in Erinnerung, dass sie es nicht mehr anhand des Preises überprüfen müssen. Dass sie es aber nicht dürfen sollen, scheint mir zu viel des Guten.


    Ich finde, dass man Prepaids gar nicht registrieren müsste. Wer das Handy für kriminelle Zwecke nutzen will, der wird es sowieso nicht auf sich registrieren, sondern auf einen Dritten oder gleich eine Karte eines Landes verwenden (AT), in der nichts registriert wird. Und so genau wird eh nicht kontrolliert, im Grunde wird ins System gehackt, was der Händler vorgibt.


    Verhindert wird damit also sicherlich nichts, und da es bei Prepaid keine Zahlungsprobleme geben kann, kann dem NB letzlich egal sein, wer das Ding im Schrank liegen hat. Aber in D. entwickeln sich teilweise sogar härtere "Abwehrmethoden" als in den USA (hier wird bspw. mehr abgehört als im Paranoia-Land jenseits des Atlantik, wir überholen die am Ende noch rechts außen in Sachen Überwachungsstaat), daher wundert mich auch dies nicht wirklich.

    Die Randbedingungen in AT: Weniger Geräte zur Auswahl (insbesondere bei den ganz billigen Anbietern), 12 Monate Vertragslaufzeit, SIM-Lock auch auf Vertragshandys. That´s it. Und natürlich kleine Anbieter, die mit aggressiver Preispolitik massiv Kunden abwerben und so die Grossen zum Angleichen ihrer Tarife zwingen. Hier haben wir leider ein E in zwei Farben (und auch ein D in zwei Farben), das sich preislich noch immer eher an die D´s anschmiegen mag als sich durch Wettbewerb von der Masse hervorzutun. Derzeit fallen mir nur die E-Plus-T&M ohne Handy Web ein, die sich preislich drastisch vom Rest und insbesondere den D´s abheben (50% Nachlass im ersten Jahr plus 150 SMS ist schon ziemlich gut). Alles andere ist ein schlechter Witz (5 EUR günstigere Pakete als die D´s bei den entscheidenden 50/100er-Paketen, weil die Fremdnetzpauschale hier wegfällt - das wird sie aber auch bei den D´s im Rahmen der bevorstehenden IC-Senkung).


    Alles in allem läuft bei uns einiges falsch. Aber ich habe noch die Hoffnung, dass sich im Zuge der dringend notwendigen Subventions-Reduzierung auch preislich etwas tut, das den Namen Wettbewerb verdient. Hier läuft stets alles schleichend, also wird es wohl noch etwas dauern bis echte Tarifknaller gestartet werden. Vielleicht ja dann, wenn Tele2 so in den Markt preschen wird, wie die kleinen Anbieter in AT. Ansonsten könnte man eigentlich gleich zwei der vier Netze in das jeweilige Parallelstück integrieren.

    Gerade bei Prepaid-Karten finde ich Einheitstarife am sinnvollsten. Da damit meist eh wenig telefoniert wird, ist der Preis schon ok.


    Besser als die tausend Zeiten und Ziele bei den bisherigen Prepaidangeboten der NBs. Warum nur hat Tchibo mit dem Einheitstarif im Gegensatz zu den etablierten so einen Erfolg?! Hätte man von Seiten der NBs durchaus auch eher (zu Beginn der Prepaidvermarktung) drauf kommen können... ;)


    Vielleicht zieht Vodafone nach, von denen habe ich ne Prepaid; die würde ich auf einen Einheitstarif umstellen, wenn es einen gäbe. Allerdings sind die 20 CT für SMS - wie eh und je - maßlos übertrieben. Aber die NBs kriegen halt den Hals nicht voll und verscherbeln Produkte im Wert von nem halben bis dreiviertel Cent für den 26-fachen Preis - solange der Kunde dämlich genug ist, das zu bezahlen, würde ich es allerdings auch verlangen. :D

    Wieso? Weil die E´s bis dahin zusammengegangen sein werden oder ihre Schotten dicht gemacht haben werden?!


    Wer auf Empfang wert legt, kann ja einen Anbieter nehmen, der Empfang bietet. Wieso immer alle o2 nehmen, weil sie ja damit billiger das D1-Netz nutzen können wollen. Dann nehmt doch gleich das Original und spart Euch den Ärger... :D


    Man schließt ja auch nicht bei Telering AT ab, um hierzulande Vodafone nutzen zu können. Im Grunde hat man mit o2 eben nur das kleine o2-Netz, und außerhalb der Ballungsgebiete eben in der Regel das Roaming; aber eben nur dort und nur in der Regel. Das weiß man aber bei Vertragsschluß.


    Man könnte eh mal überlegen, ob das Roaming mittlerweile noch zeitgemäß ist. Am Anfang hatte das sicher seine Berechtigung, aber nach nun einigen Jahren Netzbetrieb sollte ein Anbieter auch mal auf eigenen Füßen stehen. Auch unter Wettbewerbsgesichtspunkten halte ich diese Praxis für bedenklich.

    Wo ist denn da der nennenswerte Unterschied zur bisherigen Regelung? Das geht doch im Großen und Ganzen auch bisher schon. Aber schön, dass sich der Gesetzgeber mit sowas Dringlichem wie dieser Änderung im Bereich von Nuancen beschäftigt. Deutschland hat ja keine anderen Probleme. :D


    "Wenn ein Widerrufsrecht besteht, dürfen dem Verbraucher bei einer Bestellung bis zu einem Betrag von 40 Euro die regelmäßigen Kosten der Rücksendung vertraglich auferlegt werden, es sei denn, dass die gelieferte Ware nicht der bestellten entspricht". (§ 357 Abs. 2 S. 3 BGB)


    Das Thema gehört aber eher ins Allgemein.

    Dann schau Dir mal den T&M ohne Handy an. Wenn 50 % Rabatt keine deutliche Senkung der Nutzungspreise gegenüber den Ratenzahlern darstellen, dann weiß ich auch nicht weiter.


    Es ist eher naiv zu glauben, dass sich an den Preisen nichts ändern wird. Das haben auch die NBs mittlerweile erkannt. Es gibt einige Deutsche, die ab und zu auch mal ne Tariftabelle aus dem Ausland in die Finger bekommen, und so langsam mehren sich auch in den Medien die Berichte über die Diskrepanz dt. Tarife zu denen derselben Konzerne im Ausland.


    Auch wenn virtuelle Anbieter zugelassen werden (müssen), werden die Preise zwangsläufig rutschen, denn die werden sich vom Rest nur durch günstige Tarife unter Verzicht auf Schnickschnackservices abheben können.


    Folge: Die Anbieter müssen sehen, dass sie unter den sich ändernden Bedingungen trotzdem weiterhin satte Gewinne einfahren. Da Kunde XY trotz sinkender Gesprächsgebühren und höherer Nutzung nicht unbedingt mehr Umsatz bringen wird, kann man an diesem Ende nur durch Einsparungen bei den Geschenken ansetzen. Und das werden im nächsten Jahr alle mitmachen, wenn sie am Ende nicht untergehen wollen. Und das ist gut so!


    Natürlich werden sie nicht alle Einsparungen weitergeben, aber doch einen großen Teil. Die E-Plus-Offerte ist sicherlich erst der Anfang, macht aber Hoffnung auf mehr.


    Letztlich zahlt der Kunde doppelt, weil die Hersteller zu viele sinnlose Geräte zu überteuerten Preisen nur über die Vielzahl der Subventionen absetzen können. Diese werden sich demnächste umstellen müssen, aber das sollte dem Kunden egal sein können. In anderen Bereichen gibt es auch keine derartigen Geschenke alle paar Jahre.


    Es wird weiter Subventionen geben, aber nur für diejenigen Kunden, die sich selbst rechnen. Also denen, die die Subvention letzlich selber einspielen; aber sicher nicht mehr bei der Mehrheit derer, die das Teil kaum nutzt, aber alle Nase lang ein neues "braucht". Die werden sich demnächst an ihre Bank wenden dürfen, oder einsehen, dass man auch länger mit einem Handy auskommen kann. Ich bin für Nutzung der Dienste zu akzeptablen Preisen und Wettbewerb unter selbigen; und nicht für die massenhafte Verbreitung toller Handys, die keiner wirklich braucht.

    Wenn Siemens dem Gerät einen ordentlichen Akku spendiert hätte, bräuchten sie nun keine Anzeigen zum Thema "Wie misst man Stil". Dann wäre das Gerät sicher trotz fehlendem MP3-Player (ein Radio wäre imho eh besser) nicht laut Connect weit abgeschlagen hinter seinem Vorgänger - und das sicher zu Recht.


    Mal sehen, ob Siemens mit dem S75 wieder was Vernünftiges auf die Beine bringt. Der ganze Schnickschnack zählt NICHTS, wenn die Stromversorgung nicht zum Gerät paßt. Gerade, wenn es andere Hersteller besser hinbekommen, helfen keine faulen Ausreden.

    Das macht keinen Unterschied, solange man in Deutschland ist. Es bleibt dasselbe Gespräch zum selben Tarif.


    Der einzige Vorteil ist, dass man im Ausland direkt aus dem Telefonbuch wählen kann, während man anderenfalls vor dem Wählen erstmal die gewünschte Nummer ummodeln muss. Ich habe meine Nummern seit Jahren schon alle mit +49 gespeichert, weil ich es praktischer finde.