Beiträge von Marko

    MMS habe ich sowieso noch nie zum Laufen gebracht.


    D1 ist ab Werk eingestellt, o2 laut ner Webseite. Von beiden an das jeweils andere Gerät MMS verschickt, aber keine einzige kam an. Da mir 39 CT pro vergeigten Versuch zum "Herumprobieren" zu teuer sind (denn vermutlich wurden beide MMS berechnet), pfeiffe ich lieber auf den unsinnigen Dienst, der von viel zu vielen Einstelluneg auf beiden Seiten abhängt.


    Da können sie es nochmal halbieren, und es bleibt zum Fenster hinausgeschmissenes Geld. :D

    So wie es geschildert wurde, hat er nur die Zusendung eines entsprechenden Angebotes angenommen, mehr nicht.


    Wenn also wie hier ein einseitiges Angebot (Anforderung eines Angebots ist keine Einwilligung mit dem noch folgenden Angebot) ohne tatsächliche Einwilligung gültig werden sollte, müsste dies vorher vereinbart worden sein (Voodoofone arbeitet wohl mit solchen Vereinbarungen in AGBs, bsp. "versehentliche" Tarifwechsel, die durch das System jagen, wenn nicht innerhalb einer Frist verweigert wird).


    Das ist allerdings nicht nur moralisch, sondern auch juristisch zweifelhaft. Eben wenn dieses selbstgreifende Angebot wie bei Vodafone auch noch per SMS kommt, hat man im Urlaub erstmal die Arschkarte. Hier wird man wenigstens schriftlich informiert, aber auch dann ist die Sache unschön. Läden, die versuchen, ihre eigenen Kunden übers Ohr zu hauen, werden früher oder später böse einbrechen. Vielleicht ist das eben die feine englische Art... ;)


    Allerdings kann man dann dennoch unverzüglich nach Kenntniserlangung einschreiten. Der sicherere und beschwerdefreiere Weg ist es, innerhalb der gesetzten Frist explizit zu widersprechen.

    Zitat

    Original geschrieben von autares
    Das ist so nach meinem Wissen auch nicht dargestellt worden. Es ist vielmehr beschrieben (behauptet) worden, wie VF Milliarden sparen kann aufgrund solcher Steuertricks.


    Na ja, durch die Verminderung der sonst anfallenden Steuern sparen sie am Ende ja Steuern. Sie bekommen sie bloss nicht direkt ausbezahlt, sondern dürfen sie von ihrern zu zahlenden Steuern abziehen. Es kommt aber letztlich auf dasselbe heraus.


    ATTAC sollte hier unseren Gesetzgeber anprangern, der diese Löcher geschaffen hat.


    Trotzdem finde ich die Aktion irgendwie witzig, was aber an meiner latenten Abneigung gegen Voodoofone liegen dürfte. Je mehr Kunden sie ddurch verlieren, umso besser für die Kunden - auch die Vodafoner. Denn erst wenn sie etwas an Boden verloren haben werden und die klare Nummer Zwei geworden sind, werden Preiskriegchen unter den D´s, mit Hilfe der E´s auch echte Preiskriege, möglich werden. Solange alles in etwa konstant bleibt, braucht sich keiner wirklich hineinhängen; sobald einer deutlich Boden verliert, wird er etwas mehr bieten müssen als das Nachziehen bei allgemeinen Preissenkungen bei MMS oder ähnlichem.

    Und wenn schon, wäre das so schlimm? Es steht ja überall, dass es kaum Veränderungen zum Vorgänger gibt.


    Aber nach all dem Silber-Einerlei würde mir ein schwarzes Klapphandy besser gefallen - wenn Qualität und vor allem Hörerlautstärke für ein Handy akzeptabel sein sollten.

    Stimmt, sieht besser aus. Habe mir auch gleich ne Loop zum Portieren geholt, da mir die vom System gegebene 0176er nicht gefiel. Vor allem wegen der acht Stellen (ich verknüpfe Mobilfunknummern im 3, 2, 2-Schema), die auch noch alles andere als gut zu merken waren.


    Vielleicht wird das ja erweitert, so dass irgendwann auch Nicht-Business-Kunden dies nutzen können; ich denke aber dass es bei den 0176ern only bleiben wird, da die 0179er sowieso voll ist - da wird man lange suchen können, bis man eine freie findet (selbst noch nicht vergebene dürften oftmals noch nicht aktivierte Loop-Karten sein).

    Zitat

    Original geschrieben von Hadraniel
      Real
    Bist Du ein Alias von Marko oder dr.zuzelbach?
    Ein dickes :flop: für diesen selten nutzlosen Beitrag.


    Hat jemand gerufen?


    Dass manche Mädels auf kleine E-Plus-Sticheleien immer gleich eingeschnappt reagieren, ist immer wieder ein Genuss! :D


    BTW, vielleicht ist Hadraniel ja mein alter ego...

    Leider haben den Zähler sehr wenige Geräte, und wenn dann meist die, die nur eingeschränkt für Vieltipper zu empfehlen sind.


    Aber besser vorher darüber informiert sein, als hinterher posten zu müssen: "Wie, hier gibts keine Kostenkontrolle???"... :D


    Dann paßt es ja eh.

    Das einzige, was daran Mogelpackung ist: Man hat keine Kontrollmöglichkeit (kein QuickCheck bei o2!). Man bekommt also offenbar 125 SMS geschenkt in der Hoffnung, die Zahl möglichst nicht genau zu treffen.

    Die Anbieter verlangen voneinander nichts für den Empfang. Dafür bezahlen sie auch nichts für die Weiterleitung (analog Auslandspost)...


    Wer wirklich viel SMS schickt (wie ich innerhalb D1) holt sich nen Vertrag zu 1,8 CT pro SMS; und auch daran verdient der NB noch mehr als die hälfte.


    Deine Umsatzrechnung hakt, denn der Kunde hat ein Budget X, das er entsprechend der Kosten verbrauchen kann. Wer nur die GG bezahlen will (oder kann...), verschickt keine SMS, wenn sie etwas kosten. Es bliebe beim mutmaßlich geringeren Umsatz. Dein Modell funktioniert nur bei Kunden, die jeden Monat SMS ohne Ende verballern und dadurch dem Anbieter 24 EUR weniger einbringen (habe ich umringt von o2lern aber bisher keinen einzigen getroffen). Der Durchschnittskunde verschickt 20 SMS pro Monat, daraus wird auch bei 125 Frei-SMS kein Power-SMSer. Hier würde ich daher eher meine Einstellung als die der Mehrheit betrachten als die der deutlich geringeren Zahl der Power-SMSer; diese holen sich garantiert keinen o2-Vertrag zu 19 CT pro SMS.


    o2 verdient am Online-Tarif letztlich noch mehr als am Standardtarif; die Frei-SMS rechnen sich bei der Masse dank Gegenrechnung der ersparten Rechnungskosten praktisch von selbst (plus einem enormen Werbe- und Imageeffekt), wer darüber liegt, weil er sich mangels Kontrolle verzockt, zahlt, was er womöglich nicht genutzt hätte, und wenn einer die Hotline anruft, bringt er erst so richtig Geld.


    Ich bleibe dabei, dass der Online-Kunde unterm Strich mehr einbringt als der reguläre Kunde - trotz der "geschenkten" 24 EUR. o2 würde es sich nicht leisten können, wenn es anders wäre. Sie schenken nichts, sie wollen Umsatz generieren, zur Not mit Lockangeboten (gilt selbstredend auch für E+).


    Aber zugegeben, es ist ein tolles Angebot (wenn auch mit faulem Beigeschmack wegen der fehlenden Kontrollmöglichkeit) und verdient die entsprechende Verbreitung. Aber man sollte dennoch den Blick für Zahlen und Preise nicht völlig verlieren und glauben, man bekomme 24 EUR geschenkt... ;)

    Zitat

    Original geschrieben von Martin Kissel
    Du hast keine Ahnung. Zum einen kann o2 mit Sicherheit keine 125 SMS in Fremdnetze für 1 Euro ausliefern (ohne Steuern sind das 86 Cent, macht also 0,68 Cent pro SMS! und die Technik ist auch noch nicht drin) und zum anderen: wenn man dem Kunden Gratis-SMS gibt, so versendet er seine regulären SMS nicht kostenpflichtig, Stichwort entgangener Gewinn.


    Die 0190-Hotline ist vom Handy zum selben Preis erreichbar wie aus dem Festnetz.


    Solange Du offenbar noch weniger Ahnung hast, paßt es ja trotzdem... :D


    ICs gibt es nicht bei SMS, es ist also egal, wohin die SMS gehen. Die Server der NBs sind aufgestellt und kosten so oder so, unabhängig, ob sie genutzt werden oder nicht. An den tatsächlichen Kosten ändern verschickte SMS nur marginal (Deine 0,6 CT kommen in etwa hin).


    Stichwort: Entgangener Gewinn, selber Blödsinn. Nicht jede kostenlos verschickte SMS wäre zwangsläufig zum normalen Preis verschickt worden. Ich habe in 10 Jahren gerade mal eine Handvoll SMS zu mehr als 10 CT pro Stück verschickt. Und viele andere verballern die Frei-SMS, weil sie sie haben, und sparen sich dennoch den Versand von zu bezahlenden SMS.


    Hier stimmt der Spruch, dass o2 kein Wohlfahrtsamt sei, zur Abwechslung mal wirklich. Die "verschenken" gewiss keine 24 EUR bei einem ausgewiesenen Kundenumsatz von etwas über 30 EUR (Umsatz, nicht Gewinn)... ;)


    Warum schreiben sie es nicht in die Broschüre, dass es auch aus deren Netz 0,62 EUR kostet? Ziemlich unglücklich, wie ich finde, vor allem bei éinem Anbieter, der einen ja gerade vom festnetz weglocken will...