Beiträge von Marko

    "...sämtliche öffentlichen Mittel zu erstatten, die für den Lebensunterhalt des Ausländers einschließlich der Versorgung mit Wohnraum und der Versorgung im Krankheitsfalle und bei Pflegebedürftigkeit aufgewendet werden, auch soweit die Aufwendungen auf einem gesetzlichen Anspruch des Ausländers beruhen."


    Dankeschön! Na also, es betrifft eben nicht nur den Unterhalt an sich. Angst hin oder her, ich würde die Finger davon lassen. Alle Befürchtungen scheinen sich zu bestätigen, es handelt sich hier um "das Bündnis mit dem Strick".

    Zitat

    Original geschrieben von Mundi
    ihr habt alle keine ahnung, und das deutsche bei so etwas wie ner bürgschaft eh ängstlich sind weiss ja schon jeder


    ps eine krankenversicherung für das erteilen eines visums ist sogar pflicht....ob bei adac oder im ausland spielt dabei keine rolle


    Der Aspekt der Krankenversicherung ist aber nunmal nur einer von vielen Knackpunkten. Aber das weißt Du, der ja die Ahnung offenbar für sich alleine beansprucht, sicher schon...


    Die Kleinsten haben immer den Größten..., oder wie war das mir den Bauern?! :D

    Scheint sich zu lohnen, haufenweise Leute umzustellen, und die paar, die sich wehren, halt wieder zurückzustellen.


    Das hat bei der PK auch funktioniert, man darf also ruhig an einer seltsamen Häufung von Einzelfehlern zweifeln. Wenn daran aber die Shops beteiligt sind, sollte man sich überlegen, ob man denen dafür wirklich Provisionen zahlen muss, denn damit öffnet man der Mache ja praktisch Tür und Tor. Aber es bringt Mehrumsatz, wobei sich der Kreis letzlich zum NB auch wieder schließt.

    Letztlich kann man die NBs nur an den Eiern packen, wenn jeder einen Grundsatz einführt und versucht, ihn so gut wie möglich durchzuhalten:


    Nutze nur die Dienste, die Dir den entsprechenden Preis auch Wert sind!


    Die Anbieter jammern schon, wenn der Durchschnittsumsatz pro Kunde um einen Euro sinkt; und er ist in D. verglichen mit anderen Ländern sowieso schon ziemlich niedrig.


    Wenn sich der Kunde das bißchen Umsatz nun auch noch verkneift, kommen die NBs ins Schlingern. Allerdings nur, wenn es sich als Trend durchsetzt und nicht nur für zwei Stunden durchgezogen wird - grosse Unternehmen rechnen nach dem laufenden Wirtschaftsjahr, nicht nach Stunden... ;)


    Ich habe in den letzten Jahren so gut wie keine SMS zu 19/20 CT verschickt, denn zu dem Preis muss man sich verarscht vorkommen (ebenso quasi keine einzige MMS, außer mal zum Testen), aber eine Vielzahl zu 1,8 CT. Ich telefoniere vorwiegend dann mit dem Mobiltelefon, wenn es sich gerade zu günstigen Zweiten anrufen läßt - anderenfalls überlege ich, ob sich das Gespräch nicht etwas verschieben läßt, um vom Festnetz ohne irgendwelche Schnulli-Optionen über CbC geführt zu werden. Und das ist bei den meisten Gesprächen der Fall (v.a. Privatuser). Wenn das ein grundsätzliches Verhalten der Kunden wird, werden die NBs die kritischen Preise anpassen müssen - und zwar nicht, wie seit der Jahrtausendwende, nach oben, sondern unten.


    Allerdings darf der Kunde dann nicht jammern, wenn die NBs entsprechende Preissenkungen an anderer Stelle auszugleichen versuchen - zu erwarten wären hier natürlich Abstriche bei der unsinnigen Handy-Subvention. Da die Hersteller Geräte für 400 EUR kaum absetzen können, müssten diese aber ebenfalls die Preise deutlich senken. Handy für lau über den NB abstottern und traumhafte Gesprächspreise wird es sicher zusammen nicht geben können.


    Jeder für sich muss sich also überlegen, ob er den NB als Bank sieht für den scheinbar günstigen Bezug genau deswegen überteuerter Hightech-Bugs, oder eher als das, was er ist: ein Dienstleister für mobile Kommunikation, dessen Services ihn überzeugen.

    Generell ist es richtig, sich nicht zu verbürgen.


    Allerdings man muss auch erstmal in Erfahrung bringen, für was genau gebürgt werden soll. Eine Bürgschaft kann ja auch begrenzt sein. Es kann also durchaus auch mal eine Sache sein, für die man sich nicht gleich metertief in die Sch*** reitet.


    Bei Einreisegeschichten geht es, soweit ich von Bekannten erfahren habe, aber um eine umfassende Absicherung, um die Folgekosten der hereinbestellten Person abzusichern. Neben Unterhalt könnten u.U. auch Prozesskosten anfallen, wenn sie irgendetwas anstellt. Krankheit kann finanziell ins Unübeschaubare driften (Versicherungen sind aber möglich, ich glaube es war der ADAC, bei dem meine Bekannte für einen Cousin ihre damals abgeschlossen hatte). Taucht sie unter, entstehen vermutlich ebenfalls hohe Kosten. Rempelt sie mit einem Einkaufswagen an ein anderes Auto, wird sie vermutlich keine Haftpflich haben etc.


    Ich würde nachfragen, für was genau gebürgt werden soll. Wenn es ein maximaler Betrag pro Monat wäre, begrenzt auf die angestebte Dauer von einigen Wochen, dann ist das z.B. noch überschaubar und ein jeder muss selbst einschätzen, ob ihm das Risiko die Sache Wert ist. Wenn es aber, wovon ich erstmal ausgehen würde, eine Art allgemeiner Bürgschaft ist, würde ich auf jeden Fall die Finger davon lassen. Gerade, wenn man die Person nicht kennt.


    Der Sinn, BigBlue007, ist alles andere als unsinnig. Neben einer höheren Chance, dass derjenige nicht abtaucht (vermutlich will er dem Bürgenden keine Scherereien machen), will der Staat am Ende eben auch nicht für Kosten aufkommen, die die Person verursacht. All das ist sicherlich nicht der Allgemeinheit zuzumuten, sondern logischerweise nur der Person, die die Besucherin hereinholen will. Und die Risiken soll eben auch der Besuchte absichern, und nicht der Staat (Krankenversicherung o.ä.).

    Ich bin mir nicht sicher, ob man auf einen "Joker" setzen sollte, wenn es um 24 Monate geht.


    Selbst wenn man mit ner Loop-Karte erkennt, dass D1 geht, heißt das nichts für die nächsten Jahre. Was wird nach und nach abgeschaltet? Wird der Vertrag mit D1 überhaupt verlängert? Die 1 Mrd. Minuten halten ja auch nicht ewig.


    Wer o2 praktisch nicht oder kaum empfängt, sollte es bleiben lassen. Es ist eine gute Möglichkeit, in Ausnahmefällen meist doch ein Netz zu haben, aber man sollte es nicht als Dauerzustand verstehen. Man schließt nunmal mit o2 ab und da sollten vorwiegend dessen Kriterien bewertet werden.

    Kreative Vorschläge in allen Ehren, aber was herauskäme, wären z.B. MMS zu 1,29 EUR oder 1-Minütige Songs zu X EUR. Letzlich geht im Mobilfunk nunmal alles um die Tarife, um was auch sonst?!


    Dass sich die Leute o2-Tapeten in die Wohnung kleben, weil sie ihren trendigen Anbieter mit tollen Trend-Diensten, egal zu welchen Preisen, so toll finden, werden die wohl nicht erwarten können. Zumindest nicht bei allen Kunden.
    Obwohl, sie dachten ja auch, der Kunde würde 60 oder 100 EUR mtl. zahlen, um UMTS zu nutzen. Tja, blöd gelaufen. UMTS-Versteigerung - gesponsort von der Britischen Rindfleisch-Association. :D


    Gruß vom NB-Fettnäpfchentreter

    Zitat

    Original geschrieben von Nokia9910
    Ich glaube, es geht eher um Marketingstrategien und nicht um den Pfennig. Auch o2 kann es sich auf Dauer nicht leisten immer nur billig zu sein. Verwechselt die Netzbetreiber bitte nicht mit Wohlfahrtsvereinigungen.


    Hahahaha, der war gut! o2 und beinahe Wohlfahrtsverband, weil sie ja nicht überall günstig sein können! :D


    Wo sind sie denn ernsthaft günstig? Im Bereich dreier von wieviel tausend BTSen? Wahnsinn, deswegen sind sie logischerweise quasi heilig. Mobile Option? Stark, wird aber gegenfinanziert durch Wegfall der City-Option, völlig überzogene Intern-Preise (da Mobile Option selbstredend auch für das eigene Netz gilt). Also bis man bei den Preisen von o2 behaupten können wird, es ginge nicht mehr viel weniger, ist es ein seeeeehr weiter Weg. Bei Preisen 0/1 CT intern kann man darüber diskutieren, wenn - und nur dann - wenn auch die anderen Preise dabei noch günstig geblieben sind (siehe AT).


    Bis dato können sie vergeblich Trends suchen, um zu versuchen, den Kunden die Kohle aus den Taschen zu ziehen. Vielleicht neue Optionen, die den Kunden wieder für den Rest der Laufzeit ans Bein gebunden werden? Das wäre doch was. Oder 1 CT ins Festnetz aus der Homezone, dafür 3,99 außerhalb der Homezone und Wegfall der Mobile Option? Das wäre doch ebenfalls ein lecker o2-typisches Preismodell.


    SMS wurde der Knaller, stimmt. Warum? Weil es anfangs umsonst war, und auch heute noch ziemlich viele zu alten Konditionen oder mittlerweile zu neuen Online-Tarifen schicken. Und weil es (leider) ohne Ende dämliche Kiddies gibt, die dafür 19 CT von ihrem Taschengeld ablatzen.


    Nur ein Trend setzt sich dauerhaft durch. Der, des guten Preises - will heißen transparent UND günstig. Und das gilt für ALLE Dienste, ob trendy oder nicht. ;)


    Mich regt die fieberhafte Suche nach tollen Diensten (sog. Killerapplikationen, Killer für wen? Den Kunden vermutlich...) dermaßen auf! Solange sie noch auf ihrem hohen Roß sitzen (IC-Witz-Wuchergebühr, allen voran o2 mit 18 CT!), sollten die Kunden schlicht ALLES, was man ihnen versucht, schmackhaft zu machen, gnadenlos abschmettern. Und die reguläre Nutzung auf das wirklich nötige beschränken. Kaum ein Gespräch hat keine halbe Stunde Zeit, um für 1 CT bzw. 16 CT vom sicher irgendwo erreichbaren Festnetz aus geführt zu werden.


    o2 und Innovationen, vor allem preislich? Ja, das war mal. Zum Netzstart vor der Jahrtausendwende. Seit dem gehen echte Aktionen von den Marktführern aus, auch das könnte man bei so einem albernen Trend-Suche-Treffen mal ansprechen; immerhin darf man hierbei klar am marktwirtschaftlichen Sinn des kleinsten Anbieters zweifeln.