Was aber absolut in Ordnung geht, und sicher auch bei Vodafone noch kommen wird.
Die Handy-Abstotterer sind ein gewichtiger Aspekt, warum bei uns die Nutzungspreise so hoch sind. Man sollte daher alles tun, um die Schubladenverträge so unattraktiv wie möglich zu machen. Eine weitergehende Subvention nach einem Neuabschluss MUSS, wenn sie denn überhaupt gewährt werden soll (Warum eigentlich? Geschenke gibt es in der restlichen Wirtschaft auch nur einmal zu Beginn eines Kontraktes) in Relation zum getätigten Umsatz stehen, wenn nicht die Allgemeinheit für die sinnlosen Ratenkredite Einzelner aufkommen soll. Kredite gibt es bei der Bank, nicht beim NB.
Einen Vertrag schließt man der Konditionen wegen, und nicht wegen des Beiwerks. Das ist Voraussetzung für Wettbewerb der Vertragsbedingungen, sprich Tarife. Das Denken, wonach der Handypreis einziges Kriterium eines Handyvertrages ist, sollte langsam mal abgeschafft werden. Stattdessen sollen die NBs die Kunden mit entsprechend interessanten Konditionen locken, und sich und dem Kunden die schwachsinnigen Subventionen ersparen. Daran verdient letzlich nämlich nur einer: Der Handyhersteller.
Deren Preise würden drastisch rutschen, weil keiner die derzeitigen Preise für die unsubventionierten Geräte bezahlen würde (400 EUR? So verrückt ist die Mehrheit sicher nicht, sondern kauft Geräte um 150 Euro, die ihren Zweck meistens genausogut erfüllen). Zusammen mit der Erparnis bei den Tarifen würde der Kunde hierbei nur gewinnen können.