Beiträge von Marko

    Die Tastatur dürfte aber ein ziemliches Gefummel werden. Schaut Euch mal das Bild an, mit der (vermutlich) kleinen Frauenhand und den noch kleineren Tasten an. Wie die - auch noch mit Fingernägeln - damit was schreiben will, möchte ich sehen. Ganz zu schweigen von Männerpranken.


    Aber es sieht gut aus, genau wie das Z500i. Ich warte sowieso auf ein Klapphandy, das mir gefällt und Siemens-vergleichbare Ausstattung hat. Und nicht gleich am Gehäuse aufplatzt. Leider vergeblich bisher. Vielleicht klappt´s ja mit dem Z500i.

    Geht problemlos, habe selbst vom T&M 60 Student in den Web, und mitlerweile in den Privat Tarif Web gewechselt (übrigens ohne Wechselgebühr).


    Der Wechsel ging jedesmal ziemlich schnell. Allerdings scheint die Anzeige der restlichen Frei-SMS erst einen Tag nach der ersten versendeten SMS zu funktionieren. Aber der neue Tarif wird binnen weniger Stunden im System angezeigt, und ab dem Zeitpunkt kann man bereits loslegen mit SMS.


    Ich würde aber vorher "Rechnung Online" anklicken (wird im Web-Tarif sowieso eingestellt), deren Systemumstellung abwarten und dann den Tarifwechsel durchführen. Bringt nochmal 5 EUR auf die Rechnung.

    Was aber absolut in Ordnung geht, und sicher auch bei Vodafone noch kommen wird.


    Die Handy-Abstotterer sind ein gewichtiger Aspekt, warum bei uns die Nutzungspreise so hoch sind. Man sollte daher alles tun, um die Schubladenverträge so unattraktiv wie möglich zu machen. Eine weitergehende Subvention nach einem Neuabschluss MUSS, wenn sie denn überhaupt gewährt werden soll (Warum eigentlich? Geschenke gibt es in der restlichen Wirtschaft auch nur einmal zu Beginn eines Kontraktes) in Relation zum getätigten Umsatz stehen, wenn nicht die Allgemeinheit für die sinnlosen Ratenkredite Einzelner aufkommen soll. Kredite gibt es bei der Bank, nicht beim NB.


    Einen Vertrag schließt man der Konditionen wegen, und nicht wegen des Beiwerks. Das ist Voraussetzung für Wettbewerb der Vertragsbedingungen, sprich Tarife. Das Denken, wonach der Handypreis einziges Kriterium eines Handyvertrages ist, sollte langsam mal abgeschafft werden. Stattdessen sollen die NBs die Kunden mit entsprechend interessanten Konditionen locken, und sich und dem Kunden die schwachsinnigen Subventionen ersparen. Daran verdient letzlich nämlich nur einer: Der Handyhersteller.


    Deren Preise würden drastisch rutschen, weil keiner die derzeitigen Preise für die unsubventionierten Geräte bezahlen würde (400 EUR? So verrückt ist die Mehrheit sicher nicht, sondern kauft Geräte um 150 Euro, die ihren Zweck meistens genausogut erfüllen). Zusammen mit der Erparnis bei den Tarifen würde der Kunde hierbei nur gewinnen können.

    Es gibt nur einen "Trend", den Deutschlands kleinster Anbieter setzen muss: Durch die Bank deutlich günstigerer Offerten als der Rest.


    Also schlicht weg von Trend der kleinen Zuckerl wie Homezone, Duo-Gespräch, Mobile Option mit entsprechenden Nachteilen hin zu wirklich attraktiven Modellen - von überall und überallhin. Das, und nur das, kann auf Dauer überzeugen. Keine Tarifkosmetik mehr.


    Alle anderen Trendideen können sie sich sparen.

    Das ist auch unglaublich, wenn einem Pakete verkauft werden, aber man keinerlei Möglichkeit bekommt, den aktuellen Stand abzufragen.


    Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass das ein Dauerzustand bleiben wird, zumal der Druck von Seiten der Kunden sicher wachsen wird, wenn die ersten ihre Rechnungen erhalten haben und sehen, dass sie weit unter oder über ihrem Budget gelegen sind und in beiden Fällen ordentlich draufzahlen.

    Die Business-Tarife sind bei debitel nicht schlecht, nicht nur im E+ Netz. Mein Nachbar hat dort Tarife, die an die meines RVs hinkommen - als normaler Geschäftskunde mit ca. 8 Karten. Und dort wird nämlich nicht nur netzintern und Festnetz rabattiert, sondern je nach Tarif alles. Außerdem schmeißen sie ihm Handys regelrecht hinterher, hier wird also durchaus im Einzelfall gewürdigt, wer einen hohen Umsatz generiert.


    Für einen Einzelvertrag zu praktisch identischen Netzbetreiberkonditionen, ist es aber nicht wirklich zu empfehlen. Warum zum Sub, wenn es dasselbe auch beim Original gibt? Plus der Möglichkeit, von Tarifänderungen zu profitieren, an der Hotline Dinge direkt anzuleiern (Provider können in bestimmten Punkten nicht auf direkt auf das Netz zugreifen und müssen es ihrerseits erst an den NB weitergeben, der Original-Hottie kann aber meist an einen Techniker verbinden oder selbst zugreifen).

    Auch der Staat darf und muss seine Unterstützungsleistungen den gegebenen Bedingungen anpassen. Von Verarsche darf man dabei nicht gleich sprechen; ich sehe es eher als Erkenntnis durch die rosarote Brille, dass der Staat sozusagen eine Wohnstandsgarantie geben soll, damit jeder seinen status quo auch gesetzlich gesichert in jeder Situation halten können wird.


    Es gibt ohne Ende sozial schwierige Prozesse, aber die sind allesamt individuell. Eine Mutter samt Kinder fliegt aus ihrem Haus, weil der Vater arbeitslos wurde oder gestorben ist, und sie die Raten an die Bank nicht weiter aufbringen kann. Das ist schlimm für die betroffenen Personen, aber deswegen noch lange nicht Schuld des Staates oder der Politiker. Man kann nur ausgeben, was man einnimmt - das gilt für den Staat wie für die einzelne Person in ihm. Bei dieser Zahl an Arbeitslosen muss zwangsläufig auch bei den Bezugsempfängern der entsprechenden Transferleistungen abgespeckt werden.


    Der Staat hat nur das Lebensnotwendige zu sichern; er darf also durchaus noch weiter kürzen... Aber er hat gewiß keine Mobilfunkverträge o.ä. auszuhebeln. Es wird schließlich von staatlicher Seite auch keiner gezwungen, einen solchen Vertrag abzuschließen. Es ist und bleibt die individuelle Entscheidung, und das individuelle Risiko. Wie so vieles im Leben...


    Der Staat kürzt Gelder, und die Firmen stutzen die Gehälter, wenn die Einnahmen wegbröckeln. All das ist nunmal in einer Wirtschaft wie der unseren so.

    Ich kann bei mir daheim (mitten in Regensburg!) E-Plus indoor total vergessen, und auch outdoor habe ich im Vergleich zu den drei anderen hier viel zu oft kein Netz. Es ist daheim nur zum Verballern der Frei-SMS zu gebrauchen, Gespräche absolut inakzeptabel - ein Balken ist halt zu wenig zum Telefonieren. Dass es regional unterschiedlich ist, ist klar. Aber meiner Erfahrung nach ist es in 4 von 5 Fällen E+, das die Grätsche macht. Wer sich ab und zu abseits der Ballungsräume aufhält, wird mit E+ nicht glücklich werden können. Sie hätten halt damals nachziehen müssen, und ebenfalls ein Roaming-Abkommen treffen sollen, als Viag Interkom damit angefangen hat. Damit haben sie eine wichtige Position kampflos an o2 abgegeben, und diese damit zurecht Boden gutgemacht.

    Und auf hundert Jahre gesehen sind es 3600-6000 EUR... :D


    Man muss auch die Nachteile abwägen und nicht nur auf die paar Taler schauen; die sind den meisten die paar Euro Differenz doch wert. Viele fahren halt trotzdem (noch) Benz und Co., auch wenn es "etwas" mehr kostet.


    Die Duo-Geschichte finde ich gut, aber auch wieder nur zum Teil befriedigend. Man erhällt hier eine von 5 Mio. Nummern, die man billig anrufen kann. Und der Rest?! Ein D-Netz-RV mit 10 CT intern zu 25 Mio. Nummern finde ich daher dennoch besser. ;)


    E-Netze sollten die Leute durch Tarife überzeugen, die insgesamt erfreulich sind. Man ist doch kein Pferd, das sich über ein oder zwei Zuckerl erfreut und ansonsten nur Hafer bekommt.

    Spricht nichts dagegen, immerhin hat sie der Kredit gerettet und nun rühmen sie sich, dass sie die Kurve gekriegt haben und einigermaßen gut dastehen.


    Damit haben sie einen Vorteil verbuchen können, und andere, die keine medienwirksame Beinahe-Pleite mit Kanzler-Rettung erleben durften, einen Nachteil erlitten, der nun ausgegelichen werden muss.


    Wäre ja unfair, wenn sich ein Laden von ganz unten dank Staates Hilfe am Ende vielleicht noch an die Spitze der vergleichbaren Markteilnehmer setzen könnte.