Beiträge von Marko

    Ist es das Prepaid-Segment, oder reden wir von einem Segment, in dem Leute gerne ein bissel mehr ausgeben?


    Ein C oder CX ohne BT kann man verkraften, in dieser Zielgruppe ist es wirklich nicht störend. Aber im Luxus-Bereich ist es ziemlich schwach, hier kommt es auf 15 EUR Differenz im Preis sowieso nicht an.

    Gerade diese Kunden fahren mitunter Autos, in denen eine BT-FSE immer öfter zur Ausstattung gehört. So einen Schnitzer darf man also als nettes Eigentor bezeichnen. Man schaue nur mal in aktuelle Sonderausstattungs-Listen aller dt. Hersteller... ;)

    Man kann sich auch gleich ein S/E oder Nokia kaufen. Was ist das denn für eine Antwort von einem Siemens-Verantwortlichen (Produktmanager? :D ) auf so eine Frage... :confused:


    Eigentlich ist es deren Aufgabe, dafür zu sorgen, mit ihren Produkten einen möglichst breiten potentiellen Kundenstamm zu ergattern. Da sehr viele auf BT nicht verzichten möchten, aber ein exklusiveres Gerät als das Standardmodell S65 haben möchten, werden sie wohl eher zu stylischen BT-Konkurrenzprodukten greifen als zum Mainstream-S65. Nichts gegen das Gerät (bin mit meinem S55 im grossen und ganzen zufrieden), aber viele wollen eben etwas mehr als 08/15-Business.

    Zitat

    Original geschrieben von autares
      Marko:


    Bist Du Produktmanager?


    greetz,
    autares


    Oh, habe ich was verpaßt? Dürfen fortan nur noch Produktmanager ihre Meinung über bestimmte (oder ihre eigenen) Designverirrungen kund tun?! Oder bist Du einer, der sich dadurch auf den Schlipps getreten fühlt? ;)


    Dieses billig anmutende Menü sowie die Voodoofone-Menü-Spielereien werden imho auch dadurch nicht schöner, dass man sich vorstellt, dass daran Produktmanager gearbeitet haben sollen. Jeder greift halt mal daneben.


    Aber solange es nur das Low-Budget-CX65 betrifft, und die anderen Geräte ordentliche Bildchen bekommen, ist mir das egal. Und den Kiddies wird es vermutlich auch egal sein, solange sie für 3 EUR Klingeltöne darauf laden können. :D

    Der blaue Hintergrund sieht zwar deutlich besser aus als der Mausgraue von S/E, aber die Icons sind wirklich übel und wirken nur noch billig. Am Krassesten sieht der halbe Schraubschlüssel aus, wie von nem Fünfjährigen hingerotzt. Sponsored by KinderSchokolade. Kann man nur hoffen, dass die anderen Geräte schönere Menübildchen bekommen, denn bei diesen sehen ja die Voodoofone-live-Icons noch besser aus. :eek:

    Ich finde es ganz ok, wenn es technisch nicht wieder meilenweit hinterher hinkt (wie dessen Vorgänger). Sie sollten aber auch eines ohne lila Farbton herausbringen (und zwar nicht erst Monate später), wenn es als Zielgruppe auch Männer haben sollte - oder hat es auch nen Zykluskalender?!


    CSTN? Warum kein TFT?! Weil man seinem Ruf, bei Displays hinterher zu hinken, unbedingt gerecht werden will? Wenn schon Samsung&Co.-like, dann aber ganz gewiß nicht am Display sparen. Denn DARAN wird der normale Kunde die beiden Hersteller im Laden vergleichen und messen. Wenn es erst im Oktober herauskommen wird, wenn alle anderen praktisch nur noch TFTs verbauen, wird es sich schwer tun.


    Aber die Modellauswahl für aktuelle Pressefotos sollten sie nochmal überdenken... :D

    Ich finde es ganz gelungen. Da ich das SL55 unmöglich fand in seinem puren Ei-Design passend zum Kosmetikspiegel und dem Lippenstift in einer Frauenhandtasche, hatte ich schon Schlimmes befürchtet für dessen Nachfolger.


    Aber es ist etwas kantiger geworden und geht damit nun als Handy durch, auf dem Bild mit dem Schachbrett sieht es richtig gut aus. :D


    @ thejollyjoker:
    Auf dem Bild mit der Frau sieht man doch ganz klar ein Farbdisplay...

    Allgemein (§ 119 BGB): :D


    Inhaltsirrtum=Abgabe einer Erklärung unter Irrtum über den Inhalt
    Erklärungsirrtum=Abgabe einer nicht gewollten Erklärung (Hauptbeispiel: Versprechen, Verschreiben)
    Eigenschaftsirrtum= Irrtum über eine verkehrswesentliche Eigenschaft einer Sache (Alter eines Autos).


    Je nach Sichtweise paßt solch ein Irrtum überall hinein. Wobei ich zum Inhaltsirrtum tendieren würde. Man gibt eine Erklärung ab, NB-Vertrag, irrt aber über den Inhalt (Frei-SMS). Aber genauso kann man es so sehen, dass man glaubt, man unterschreibe für den Frei-SMS-Vertrag, unterschreibt aber für den anderen, dann fiele es unter Erklärungsirrtum. Eigenschaftsirrtum ist recht wackelig, da hier zu belegen ist, dass die Frei-SMS verkehrswesentlich sind.


    Das Problem ist, dass man sich ja im Prinzip gar nicht vom Vertrag lösen will. Man will ja den o2-Vertrag, aber den Online-Vertrag. Das macht die Einordnung schwer, aber auch die Chancen umso größer, dass o2 einfach den Tarif umstellt.


    Aber man braucht dies sowieso nicht einzusortieren, solange der Irrtum sinngemäß in eine Kategorie paßt. Irrtum ist nichts Konkretes, dazu kann man auch nichts Konkretes sagen. Aber dennoch bleibt ein Irrtum ein Irrtum und erlaubt dem Irrenden die Anfechtung seiner (so) nicht gewollten Erklärung, wenn es sich um einen maßgeblichen Irrtum handelt (siehe oben).

    Ich denke es war eher Zermürbetaktik (einfach nicht lockerlassen und nicht den Anschein erwecken, die Sache aufzugeben) in Kombination mit der theoretischen Möglichkeit, dass es durchkommen könnte.


    Das besagte Urteil kann man nicht wirklich als Beispiel nehmen, dass es generell nicht geht, einen Vertrag wegen Funkloch zu kündigen. Dort war das Funkloch imho nicht zu Hause, und es fand rege Nutzung im Rahmen der Möglichkeiten statt, bevor es dann plötzlich nach längerer Zeit angeprangert wurde. Da kann man schwer von Unzumutbarkeit der Vertragserfüllung reden. Das ist ein klassisches Eigentor.


    In Fällen der Auslegung kommt es auf den Einzelfall an, und da weiß man nie, wie ein Gericht letztlich entscheiden wird. Selten ist ein Sachverhalt so eindeutig, dass man das vorher hinreichend genau abschätzen kann.