Beiträge von Marko

    Das ganze über die Handyeinstellung zu steuern, klappt bei mir aber auch nur bedingt! Spätestens bei einem SIM-Wechsel war es dann wieder auf Netz-Standard (S45i/S55), außerdem klappt das auch nicht bei allen Handys. Über die #31# zu gehen, ist zu umständlich. Wenn man die Nummern damit auf der Twincard speichert, klaptt der SMS-Versand nicht mehr.


    Insgesamt ist das System bei T-Mobile extrem unglücklich realisiert worden, da erwartet man vom Primus eigentlich mehr! Das beste Modell fand ich bei meiner damaligen Vodafone Twincard. o2?! Na ja, lassen wir das... :D

    Ja, den kannte ich schon. Der ist nicht schlecht, aber da bleibe ich trotdem lieber bei meiner D1-RV-Option mit SMS für 1,8/14 CT.


    Die Telefonie-Preise sind allerdings wirklich gut.

    Es geht imho nur leider nicht um den Preis EINES Produktes/Vertrages, sondern um zwei verschiedene Verträge. Selbst wenn man es als einen Vertrag sehen wollte (aber es gibt im Laden eben nur einen anderen als online), geht es nicht um den Preis, sondern um eine Eigenschaft, nämlich 125 Frei-SMS. Und diese kann man durchaus auch als verkehrswesentliche Eigenschaft eines Handyvertrages auffassen.


    Der angesprochene unbeachtliche Motivirrtum bezieht sich, wie der Name schon sagt, auf das Motiv. Es bezieht sich auf den Moment der Willensbildung und nicht der Äußerung, und ist daher kein brauchbarer Anfechtungsgrund. Man bestellt einen Vertrag für seine Frau, und sie schließt am selben Tag einen ab. Das Motiv hat für den Kaufvertrag keine Bedeutung, im Punkt der Willensabgabe war der Wille, den Vertrag zu schließen. Und hier gibt es auch nach der Nutzlosigkeit keinen Irrtum.


    Bevor man ein klares, womöglich falsches, Statement abgibt, das jemandem einen Anspruch verhauen kann, weil er sich darauf verläßt und z.B. eine Frist versäumt, wäre ich vorsichtig. Die momentan einsetzenden Abmahnungen gegen "falsche", besser u.U. nicht erlaubte Rechtsberatung in Internetforen sind unter diesem Gesichtspunkt nämlich durchaus sinnvoll...

    Warum sollten einen NBs "verhungern" lassen? Stehen die über Recht und Gesetz? ;)
    Ich denke, dass die damit böse auf die Nase fallen würden, wenn sie das versuchen sollten.


    Der Ansatz ist falsch, dass man immer gebunden ist und man es eben hätte peilen müssen. Klar ist man im Vorteil, wenn man lesen kann. Aber es geht ja auch nicht um Blödheit, sondern um Irrtümer - und die kommen auch bei Lesenden und Intelligenten häufiger vor als man denkt. Man nehme ein Beispiel: man greift an der Tanke zum Snickers, obwohl man ein Mars wollte. Im Halbschlaf peilt man es erst, nachdem es eingetippt wurde. Pech gehabt? Nein, klassischer Irrtum. Bei Verträgen ähnlich, man glaubt, nen Vertrag X abzuschließen und unterschreibt irrtümlich den Vertrag Y, oder man glaubt Vertrag X enthalte Kondition Y, in Wahrheit aber Kondition Z. Das kann jedem (!) passieren und es wäre ein Unding, wenn man jeden abwürgen könnte mit dem Argument: Pech gehabt.

    Wieso? Wenn man einem Irrtum unterlegen ist, der laut BGB relevant ist, kann man praktisch jeden Vertrag anfechten. Das Fernabsatzgesetz macht es halt für den Verbraucher einfach, in dem es ohne Auflagen dem Kunden bei Online-Verträgen o.ä. die Möglichkeit einräumt, ohne Grund vom Vertrag zurückzutreten (was soll eine aktivierte SIM an diesem Recht eigentlich ändern?).


    Aber Anfechtung gab es schon lange vorher und gibt es natürlich immernoch. Gut, die Kriterien sind im Sinne des Verkehrsschutzes sehr eng begrenzt, aber ein kategorisches Nein ist auch Quatsch.


    Wenn ich einen Scheck über 5.000 EUR ausstelle, obwohl ich nur 500 schreiben wollte, dann bin ich nach korrekter Anfechtung auch nicht an meine Unterschrift gebunden. Irrtümer kommen nunmal vor, und dann muss man sich von Erklärungen auch wieder lösen können.

    Was ist denn an dem besagten E+-Vertrag so toll?


    Mir ist bis jetzt noch kein RV untergekommen, der wirklich durchgehend gute Konditionen hat.

    Die Deutschen lassen sich zu leicht abzocken. Man vergleiche nur mal die Autopreise, kein Ami würde für nen popeligen 3er 50.000 Dollar zahlen. Verlangt wird, was bezahlt wird. Das ist legitim, und der Kunde steuert den Preis mit seinem Kaufverhalten.


    Solange Idioten mit Vertrag im Jahre 2004 11 Jahre nach Einführung noch für 80 CT (Hauptzeit Fremdnetze) telefonieren, für 19 CT SMS senden oder für 3 EUR Klingeltöne herunterladen, wird kein NB auf die Idee kommen, ersthaft die Preise senken zu wollen. Mehr als ein nettes werbetaugliches Tarifgimmick kann bei diesem Verhalten kein Kunde erwarten. Es gibt einen, der diese Preise verlangt und ne Horde Dummer, die das zahlt. Tarurig, aber wahr.


    Vielleicht ändert sich etwas daran, wenn nur noch drei Anbieter um Anteile kämpfen (Fusion oder einer gibt auf) und die beiden Grossen etwas auseinander gefallen sind. Dann könnte ein Interesse um Marktanteile entstehen, bei dessen Kampf die Preise auch ohne entsprechendes Kundenverhalten gesenkt würden. Derzeit scheint jeder mit seinem Bestand und seinen Einnahmen zufrieden zu sein und belässt es wie es ist - auf hohem Niveau angeglichen an den Rest.

    Die Unterdrückung der Rufnummer klappt nur für beide Nummern. Es funktioniert nicht, nur die Twincard-Nummer zu unterdrücken. Das hatte ich auch gleich zu Beginn versucht, funktionierte aber nicht.


    Wie soll er die MultiCard von o2 an seinen D1-Vertrag bekommen? :rolleyes:
    Schön, dass so einige immer gleich für "ihr" Netz werben, auch wenn andere (noch) vertraglich woanders gebunden sind.

    Soweit ich das beurteilen kann, hat die Mitnahme in D. eigentlich nicht wirklich was bewegt. Zumindest sind die Auswirkungen weitaus geringer als vorher befürchtet. Das scheint in jedem Land so (auch USA), dass sich die Anbieter vorher ins Höschen machen, am Ende aber alles in etwa beim alten bleibt.


    Noch weiter runter als 0/1 CT geht es außerdem wohl auch in Österreich nicht... :D

    Es passiert mir aber deutlich (!) seltener, dass mein D indoor die Grätsche macht (und wenn, dann ging mein E auch nicht mehr), als mein E. Von daher ist dieses Bild, das viele haben, durchaus berechtigt. Dass E+ viel getan hat (bei mir in Regensburg Uni auf jeden Fall nix), mag sein, aber es ändert kaum etwas an dem Problem Indoorversorgung. Wenn man den direkten Vergleich hat, fällt man auf manches, oft Wunschdenken, eben nicht so leicht herein. Mein E+ Vertrag ist am Auslaufen, und diesesmal werde ich die Kündigung nicht zurückziehen. Null bis zwei Empfangsstriche bei mir zuhause, abgehackte Gespräche und Abbrüche, wenn denn überhaupt eines zustande kommt (ja, da lohnen 1.000 Minuten ganz gewiß), lassen einen kompletten Wechsel zu E+ nunmal unmöglich erscheinen. In der Uni (Betonghetto) kann man es auch knicken - mit D1 aber keine Probleme. o2 offenbar auch nicht, so ganz kann es also dann auch wieder nicht alleine am 1800er-Netz liegen (ne BTS in Uninähe und nicht nur an der Autobahn und in der Altstadt) könnte halt nicht schaden... ;)