Beiträge von Marko

    Na, ganz so pauschal geht es dann auch wieder nicht mit einem Gehaltsvergleich.


    Hauptkosten sind bei Lebenshaltung Miete (im Schnitt ca. 40%), Essen. Diese sind im Osten Europas deutlich niedriger (es wohnen nicht alle in Budapest), weshalb ein Großteil des Gehaltsnachteils allein damit schon kompensiert wird. Erst am Ende des frei verfügbaren Einkommens stehen Luxusaufwendungen wie Telefon/Handy, das ist hier so wie in gehaltsschwächeren Ländern.


    Daher kann man das am Ende der Fahnenstange zwar durchaus etwas berücksichtigen, aber letztendlich nur in einem begrenzten Rahmen.

    Und auch das nördliche Europa macht Druck (Dänemark):


    SMS-Flatrate gibt es schon, zu 13,44 EUR (in alle Netze). Und nun auch noch ne Voice-Flatrate geplant, zu 53,74 EUR (auch in alle (!) Netze). Was gibts bei uns zu dem Preis? Angeschlabberte 200 Minuten (nichtmal übertragbar bei den Ds, bei Voodoofone UK allerdings bspw. sehr wohl übertragbar!), die müssen dem gemeinen dt. Kunden eben reichen - schließlich wollen die Anbieter ja den Hals voll bekommen und nicht der Kunde zur Nutzung animiert werden. ;)


    Wenn unsere Anbieter nicht bald echte Knaller anbieten, sollten sich die Kunden überlegen, auf Prepaid zu wechseln und auf die Nutzung des Handys soweit wie möglich verzichten. Besser 1 CT CbC statt 3 CT bzw. 5-7 CT Festnetz (von den günstigsten derzeit erhältlichen Angeboten ausgegangen, von den teueren ganz zu schweigen). Im direkten Vergleich lohnt sich der Mehraufwand bei Handygesprächen für die Allgemeinheit mittlerweile keineswegs mehr. Dann würden die Preise allerdings umgehend ins Rutschen kommen, auch ohne Konkurrenz...


    Es ist schön zu sehen, wie wir im europäischen Vergleich verarscht werden.
    <<< KLICK >>>

    Man muss unterscheiden zwischen denen, die mit Selbstmord drohen und denen, die es wirklich vorhaben.


    Die ersteren sind harmlos (kaum eine Scheidung ohne einen, der sich dann umbringen wolle, meist Geschwätz aus der Hilfslosigkeit der Situation heraus) und machen das gerade wegen der zu erwartenden Aufmerksamkeit und der Macht wegen. Diese hängen aber im Normallfall zu sehr an ihrem Leben, als dass sie die Selbsttötung ernsthaft wollten. Wenn solch ein "Versuch", die Ernsthaftigkeit zu beweisen, dann klappt, ging das bezweckte Mittel der Drohung des anderen, um ihn zu etwas zu bewegen (Wenn Du Dich trennst, dann...), eben in die Hose. Kategorie: blöd gelaufen.


    Die letzeren machen das einfach nur, um ihrem tristen (zumindest aus ihrer Sicht) Leben ein Ende zu setzen, weil sie sich ein weiteres Leben in diesem Zustand eben nicht mehr vorstellen können. Hier sind die wirklichen Schicksale zu finden, die sich selbst nicht mehr helfen können und auch nicht glauben, dass andere ihnen noch irgendwie helfen könnten. Und das Umfeld, das sich am Ende fragen wird, was es falsch gemacht oder übersehen hat.


    Da es bei ihr gelungen ist, tippe ich auf letzere Gruppe. Und da kann ich mir auch nicht vorstellen, dass das jemand des nachträglichenen Trauerns der Leute wegen macht. Auch glaube ich nicht, dass es im Leben einen Faktor gibt (Kindesmißbrauch denkbarer Grund, aber nicht mehr nach Jahrzehnten), der allein schon dahin führt - dafür gibt es insgesamt gesehen zu wenige Selbstmörder. Im Regelfall gehen einfach viele Dinge schief, so dass derjenige immer mehr das Gefühl und den Blick für all seine Probleme bekommt und sich darauf regelrecht fixiert und im Gegenzug den Blick auf die positiven Dinge verliert. Und da liegt die Gefahr, weil es ein schleichender Prozess ist, an dessen Ende dann allzu oft die Selbsttötung steht.

    Dass der typische power-SMS-Kunde allerdings Umsatz generiert, bezweifle ich. Von daher wäre es ein Grund, es abzuschaffen. Ich denke aber auch, dass sie das Modell nur ändern werden, also nicht mehr über Umweg der Gutschrift ab demnächst direkt Anzahl XY kostenlos schalten. Das schafft Flexibilität bei den SMS-Preisen.


    Ich gehe sogar davon aus, dass die Ds bald mit Frei-SMS anfangen werden, bei Vodafone UK gibt es das immerhin auch schon (teilweise 200 SMS/Monat). Und dann wird sich o2 mehr einfallen lassen müssen, als quasi identische Pakete plus etliche Frei-SMS (vielleicht mal echte Intern-Knallerangebote, 19/29CT sind ja wohl ein schlechter Witz).


    Man kann also hoffen, dass der Markt insgesamt in den nächsten Monaten ins Rutschen geraten wird.

    Zitat

    Original geschrieben von iric
    Ähem Hallo - gehts noch.
    Vertragspartner von deutschen Vodafone Verträgen ist die Vodafone D2 GmbH mit Sitz in Düsseldorf - mit im übrigen 10 000 DEUTSCHEN Arbeitsplätzen und
    10 000 DEUTSCHEN Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen die ebenso in Deutschland leben und hier ihre Steuern zahlen wie die Mitarbeiter anderer Mobilfunkbetreiber.


    Dass Vodafone nen Sitz hier hat, ändert doch nichts daran, dass es ne ausländische Firma geworden ist. Klar haben die hier Mitarbeiter (zumindest die paar, die sie von Mannesmann übrig gelassen haben), aber solche Mitarbeiter haben komplett deutsche Firmen vermutlich auch. ;)


    Wenn unser Staat schon zugesehen hat, wie das Unternehmen verscherbelt und zerstückelt wurde, können sie wenigsten aufhören, Geld hinein zu stecken. Würden die Franzosen mitmachen, wenn T-Mobile France Telecom oder die Lufthansa Air France komplett übernehmen würde? Nein, die hängen an ihren Unternehmen und halten sie in eigener Hand. Hat sich T-Mobile mit der Umbenennung von max.mobil in T-Mobile in Österreich ein Ei gelegt? Ja, ein ziemlich gewaltiges sogar, denn das klingt zu sehr nach Deutschland und wird in Österreich daher abgelehnt. Etwas nationales Denken ist völlig normal und auch in Ordnung, aber hier bekommt anscheinend jeder nen Flattermann, wenn er etwas gegen das Ausland sagt...


    Stattdessen wird lieber alles in die Welt hinaus verhökert und am Ende auch noch zu Kreuze gekrochen. Bloß keinen falschen Eindruck erwecken und sich damit im Ausland lieber zum Deppen (Aventis/Sanofi) machen. Nein, sowas ist mehr als verwunderlich!


    Um eines klarzustellen: Ich bin nicht gegen Ausland an sich, ganz im Gegeteil! Ich bin sogar für einen EU-Beitritt der Türkei (und das ist nicht einfach im Bayern-Ländle). Aber ich bin auch für den Erhalt gewisser nationaler Werte, zu denen imho auch Traditionsunternehmen gehören. Und ich bin dafür, dass der Staat mit unserem Geld zunächst unseren eigenen Firmen hilft, im Zweifel also denen mit dem höherem Anteil an dt. Eignerschaft. Dass z.B. auch Renault hier dt. Mitarbeiter hat, ändert nichts daran, dass die Polizei und andere im staatlichen Auftrag trotzdem dt. Marken fahren sollten.


    Alle (!) jammern (allen voran die Politiker), wie schlecht es der dt. Wirtschaft gehe, und kaufen anschließend Sony, Peugeot, Nokia und Co. Da ist dann ja wohl irgendwo der Wurm drin. Wenn dabei der Staat auch noch mit "gutem" Beispiel voran geht, wird es irgendwann wirklich eng mit der heimischen Wirtschaft.

    Ich weiss, aber ich denke, dass genau das in die Hose gehen wird. Es ist ja gerade das schöne, dass sich die Geräte etwas unterscheiden. Wer will denn Autos, die alle dasselbe Armaturenbrett haben...


    Außerdem deuten sie damit indirekt an, dass sie ihren Kunden nicht zutrauen, abweichende Gerätemenüs bedienen zu können. :D


    Ich bleibe dabei, dass Brandings schon ok sind. Der Kunde will alle Nase lang ein Handy, dann soll er ein mit Werbung gepflastertes bekommen oder sich von Schubladenvertägen verabschieden und die Geräte im Laden kaufen - ohne Branding. Aber es sollte halt bei äußerlichen Brandings bleiben. Alternativ können sie Geräte auf den Markt werfen, die komplett unter ihrem Label angeboten werden, dann wäre sowas wiederum auch ok. Aber solange die Gerätehersteller noch ihren Namen darauf stehen haben, sollten sie auch das Innenleben stellen (abgesehen von vielleicht einem Netzbetreiber-Menüpunkt a la SIM-Toolkit).

    Nein, bei o2-Verträgen gibt es das nicht. Nur bei Loop geht das, weshalb es wohl eher am fehlenden Willen als an technischen Möglichkeiten liegen dürfte. :(


    Die Tatsache, dass es u.U. mal kommen soll, ist zu vernachlässigen. Nach vielen Monaten bis Jahren glaubt wohl kaum einer ernsthaft, dass man darauf warten und bauen kann.

    Aufstocken auf 150 SMS? Wie sollen sie das machen? Die haben sich mit dem komischen Modell über 24 EUR Gutschrift gleicht doppelt ein Bein gestellt. Zum einen müsste eine Erhöhung auf eine höhere Gutschrift umgerechnet werden, und eine Preissenkung der viel zu hohen SMS-Preise von 19CT ist so nicht möglich, da dann alle auf ihre GS pochen werden. Wenn nun bei den anderen NBs die SMS-Preise gesenkt werden, haben sie die klassische Arschkarte gezogen. Blöd gelaufen.


    Aber vielleicht kommt Ende des Monats wirklich was neues, und es gibt einen Packen Extra-SMS auf das gewählte Munitenpaket. Immerhin wollen die NBs offenbar weg von Handyabstotterern hin zu Kunden, die einen gewissen Umsatz ab 20 EUR generieren. Boni gibts dann nur noch für entsprechende Verträge.


    Sie könnten mittlerweile auch eingesehen haben, dass kaum einer der Kunden mehr als 125 SMS verschickt und auch ansonsten kaum Umsatz generiert?! Das wäre ein Grund, die Option abszuschaffen - egal, ob E+ nun nachgezogen ist oder nicht. Man darf gespannt sein...