Beiträge von Marko

    Es gibt ja schon Angebote zu 99 CT, aber mit bescheidener Auswahl an Liedern (wenige hundert). Wer würde schon über Tauschbörsen laden, wenn es schnell und problemlos für nen Euro geht? Keiner. Oder kaum einer.


    Der Preis ist für beide Seiten fair, denn man kauft einen Song minderer Qualität (MP3 ist eben kein WAVE-File und daher nicht der CD gleichwertig), darf ihn auf eigene Kosten herunterladen und brennen. Wenn man sich also eine CD zusammenstellt, darf es schon vom gesunden Menschenverstand her nicht teuerer werden als eine komplette CD, die gepreßt, über x Stellen verschickt und verkauft wurde. Ergo rund 1 EUR (von mir aus für Top 100), die hälfte für ältere Ware.


    Das Problem ist imho hausgemacht und nicht allein Schuld irgendweilcher Kiddies. Klar, klauen darf nicht verharmlost werden. Aber das entbindet nicht von dem moralischen Ansatz, dass man selbst seinen Beitrag zur Problematik geleistet hat. Die Geister, die ich verschlief, ... äh rief. :D


    Mit der juristischen Keule um sich schlagen, das wird das Image der Musikindustrie tief in den Keller reißen. Ich tippe auf weiter sinkende Umsätze von CDs. Wer schmeißt schon jemandem Geld in den Rachen, der mit Kanonen auf Spatzen schießt (Streitwert 100.000). Dann schenkt man seinen Lieben halt was anderes, und hört wieder öfter Radio...

    Das ist die meistgelesene, pardon -verkaufte, Zeitung. Offenbar gibt es genug, die Lettern brauchen so groß wie eine Hand, dafür aber viele Bilder und oberflächliche knappe Infos (nur die nötigsten, die man braucht, um deren Meinung zu sein). Vielleicht hat es sich noch nicht überall herumgesprochen, dass es Brillen bei Fielmann zum Nulltarif gibt. Dann klappts auch mit den kleineren Buchstaben. :D


    Die anrollende Klagewelle ist aber schon krass. Wenn sie wenigstens erstmal legale und akzeptable Alternativen etabliert hätten, aber so?! Wirkt wie ein eingeschnapptes Rentnerpaar, das sich am eigenen Kunden rächen muss, weil es verschlafen hat, dass sich die Kundenwünsche mit der Zeit verändert haben.


    Ich denke, dass viele der Tauschbörsler durchaus nen Euro für einen legalen Song bezahlt hätten - wenn es denn wirklich den gewünschten Titel auch gegeben hätte. Wenn sie aber erstmal verprellt wurden (auch durch Schlagzeilen wie diese), werden sie weder das eine noch das andere nutzen, sondern wie in guten alten Zeiten Tapes den Tag über am Radio mitlaufen lassen. Das war legal, ist legal und bleibt legal. Das ganze am PC oder MiniDisc zusammengeschnippelt, ist schon fast das gleiche Ergebnis. Und die Musikindustrie hat noch immer keinen Cent mehr. Wird vermutlich das klassische Eigentor, da die erhofften Mehreinnahmen mangels Onlineangebote zu fairen Preisen und guter Songauswahl ausbleiben werden und sicher nicht alle Gerichte gleich "hart" gegen Durchschnittsuser (also nicht die mit tonnenweise Material) vorgehen werden.

    handyfreak999:


    Leider hast Du hierbei Recht. Aber man sollte sich langsam vor Augen führen, was möglich ist, bevor man sich von tollen Lockangeboten blenden läßt oder sie gar in den Himmel lobt (was hier im Forum dauernd passiert, Homezone/Mobile Option hier, 3Ct dort...). Dann wäre schon viel gewonnen! Und wenn einem ein Service-Centler tolle Relax/T&M/Homezone-Angebote anbietet, kann man ja mal dezent "echte" Angebote ersuchen...


    Und hier handelt es sich nicht um Preise eines entfernten Billiglohnlandes, sondern unser Nachbarländle mit 20 % USt. und ansonsten vergleichbaren Kosten.


    Entweder sie tun sich zusammen, werden vom Ausland übernommen oder verschwinden früher oder später in der Versenkung. Weiterdümpeln wie bisher wird nicht mehr lange klappen, denn dann werden sie demnächst sogar noch in weiteren Bereichen von den D´s unterboten (Relax minimal teuer als T&M - dann lieber paar Euro drauf und auch im Keller telefonieren, Wochenendoption bei TMO bereits ab Freitag 20h usw.). Wenn die D´s noch mit 150 Frei-SMS nahziehen, schrumpfen die Vorteile wie Eis in der Sonne.

    Der RegTP kann man leider (noch) nicht die Schuld geben, da die den Markt des Ex-Monopolisten Telekom zu regulieren haben, aber nicht den Mobilfunk. Dies soll sich aber ändern (mit den Preisen betteln die NBs quasi um regulierung), dann werden dort z.B. die ICs (Faktor 10-15 im Vergleich zum Festnetz!) kaum mehr zu halten sein.


    Es kann doch nicht wahr sein, dass am Ende ausgerechnet die D´s mit Preiskämpfchen beginnen müssen, während die E´s mit ein oder zwei Zuckerl sich schön an die Grossen anschmiegen! Auch die UMTS-Gebühren taugen nur teilweise als Rechtfertigung unserer Tarife. Die hochbezahlten Entscheidungsträger haben freiwillig in schwindelnde Höhen geboten, und dabei (hoffentlich) UMTS auf UMTS kalkuliert und hatten wohl kaum die Idee, GSM auszumelken, um den Irrsinn zu bezahlen. Außerdem ist UMTS sowieso auf viele Jahre ausgelegt und relativiert sich daher wieder.


    Ich denke, die Preise sind so, weil wir dämlich genug sind, sie zu bezahlen. Und, weil kein Anbieter ernsthaft auf Kundenfang gehen will und/oder muss, sondern lieber den einfachen Weg gehen und von den vorhandenen Kunden leben will. Das klappt offenbar gut, und die Meute glaubt auch noch, sie habe tolle Offerten genutzt - was will man mehr (aus Aktionärssicht)?


    Vielleicht sollte Telering einen oder beide übernehmen. Dann würden wir mal sehen, was echte Angebote sind, z.B.:


    Grundgebühr: 25 EUR, inklusive 90 Minuten in alle (!) Netze.
    Eigenes Netz/Mailbox/Festnetz: 1 CT
    andere Netze: 28 CT (Ein Netz nach Wahl zu 3 EUR Aufpreis, dann 7 CT)
    SMS intern 1CT, extern 12CT.


    DAS ist ein Agebot, nicht der Schnulli bei o2 oder E+!
    <<< KLICK >>>


    Wer würde zu diesem Preis nicht wechseln? Die Homezone macht sowieso nur Sinn wegen der Festnetznummer, denn preislich ist es ein Witz bezogen auf eine Parzelle; das geht billiger und bundesweit. Und die Festnetznummer könnten sie gegen eine geringe GG weiterhin anbieten (die 1 CT Umleitung aufs Handy wird man wohl verkraften können). Warum geht das hier nicht? Weil echte Konkurrenz fehlt und wir so dämlich sind, unsere Preise zu bezahlen. :(

    Dass der Volkswagenkanzler hier bremst, ist eigentlich nicht verwunderlich.


    Allerdings haben andere ausländische Hersteller kein Problem mit dem Filter, und nur, weil die dt. Industrie hier hinterherhinkt, einzuknicken, finde ich falsch.

    Zitat

    Original geschrieben von mfalcao
    Der zugegebenermaßen ruinöse Preiskampf derzeit bei E+ und o2 hätte ein Ende,


    Was für ein Preiskampf? Die zwei, drei Nieschengimmicks, die mit überteuerten oder zumindest D-Netz-vergleichbaren restlichen Tarifen erkauft werden?


    Unter ruinösem Preiskampf verstehe ich Offerten a la 0/1 CT bei ansonsten akzeptablen weiteren Tarifen. 3CT+45CT/2 sind immernoch 24CT plus GG, von ruinösen Preisen ergo keine Spur. Ähnlich bei o2, Deutschland besteht nunmal nicht aus einem Quadratkilometer, und 19/29CT sind auch nicht der Brüller.


    Wäre schön, wenn die beiden Underdogs endlich mal ihrer Positionen gemäß einen echten Preiskampf anzetteln würden, aber solange die Kunden auch so zufrieden sind, wozu sollten sie das machen... :D


    Eine entsprechende Nummer Drei wird wohl alles daran setzen, zur Nummer Zwei zu wachsen. Beide als eine Nummer Vier begnügen sich offenbar mit ihren Positionen. Der Kunde konnte durch Fusion nur gewinnen - auch wenn die Homezone dabei flöten ginge oder das D1-Roaming.


    Ob sie dann o2 heißen oder nicht, wäre mir egal. Ich finde beide Namen nicht sehr berauschend, aber im Vergleich den Namen o2 zumindest einen Tick besser. Auch mit einer ausländischen Übernahme beider z.B. unter einem Dach namens Orange könnte ich leben.

    Generelles Tempolimit finde ich Quatsch, wie die meisten Dinge, die generell geregelt werden. Denn es paßt eben selten alles unter einen Hut.


    Es gibt wirklich genügend Strecken, wo - von Stoßzeiten abgesehen - die meiste Zeit des Tages tote Hose herrscht. Warum soll man dort einsam und verlassen mit 130 zuckeln? Weil ein paar Ökos meinen, man spare Benzin? Das ist Quatsch, auch das läßt sich generell nicht sagen. Manch eine Gurke verbraucht bei 100 mitunter deutlich mehr als ein neueres Fahrzeug bei 180 - aber das leuchtet kaum einem ein.


    Der Sicherheitsaspekt ist der einzige brauchbare Rechtfertigungsgrund für ein Tempolimit. Aber auch ohne Begrenzung darf man nur so schnell fahren, wie es die Situation zuläßt - auch im Hinblick auf die eigene Verfassung. Diese Regelung sollte eigentlich ausreichen, aber leider gibt es genug Demel, die sich überschätzen und sich und andere gefährden. Allerdings sollte man wegen der paar Idioten nicht gleich alle bestrafen, sondern sich eher das entsprechende Klientel härter zur Brust nehmen.


    Drängeln (der beschriebene Fall des zu späten Bremsens) ohne Gnade ab 1.500 EUR aufwärts samt 3 Monate Führerscheinentzug; bei Verletzungs- oder Todesfolge Freiheitsstrafe. Mit solchen Maßnahmen würden einige Möchtegern- Schumis, die glauben, sie hätten die Autobahn gepachtet, sehr schnell aus dem Straßenverkehr verschwinden oder nach einem entsprehcnend spürbaren Strafbefehl moderater fahren. Solange das Strafmaß keinen wirklich juckt, herrscht auch irgendwie die Meinung, mit dem Leben der anderen zu spielen sei eine Bagatelle. Hier klarzustellen, dass es schon zum Zeitpunkt der Tat (ohne Unfallfolge) strafbewehrt ist, würde mehr bringen als ein generelles Tempolimit. Vor Gericht sind die Strafen hierbei auch spürbar (man denke an den Daimler-Raser auf der A5), aber logischerweise erst dann, wenn etwas passiert ist, also zu spät. Es fehlt schlicht der Ansatz, solche Fahrweisen schon vorher hart zu ahnden. Wer so fährt, muss wissen, dass im mehr blüht als ein Strafzettel.


    Wer mehrfach beim Drängeln erwischt wird, könnte schon heute unter dem Gesichtspunkt der fehlenden charakterlichen Eignung ein Fahrzeug zu führen, den Lappen komplett abgenommen bekommen. Das macht aber keiner, noch nicht. Leider, dann wären wir manchen Rüpel los.

    Ich denke, eine Übernahme ist so gut wie sicher. Bei Mannesmann hieß es am Anfang auch, das würde nicht geschehen und man werde alles dagegen unternehmen.


    Wer es schafft, seinen Aktienkurs (künstlich) hochzupushen, wird den anderen übernehmen. Wer das sein wird, ist imho egal - solage EIN ernstzunehmender Konkurrent auf breiter Basis den Ds das Leben schwer macht. Derzeit sind die Nieschenkonzepte beider Es ein schlechter Witz, die den Durchschnittskunden kaum weglocken. Die meisten haben eh nur (!) 20-25 EUR Umsatz, da reißt es eine Ersparnis von 3,52 EUR kaum raus - erst recht, wenn man sich mit den Macken der Es herumschlagen darf.


    Ich lache mir immer nen Ast, wenn hier sofort das eigene E verteidigt wird. Ich frage mich jedesmal, wie weit die Personen über der GG liegen - meist wäre nämlich sogar ne Prepaid, egal von wem, billiger... :D

    Zitat

    Original geschrieben von prengel
    wenn von den 4 Mobilfunkanbietern einer günstig ist, dann ja wohl o2, oder?


    Wenn man die Preise 19/29/49 CT als günstig bezeichnen möchte, dann ja. :D
    Es gibt eben für viele auch ein Leben außerhalb der Homezone-Parzelle (egal, ob halbes Dorf oder nicht).


    Die E-Netze (beide) haben bestenfalls in Teilbereichen günstige Offerten (Homezone bzw. 3CT). Was zählt, ist aber, was am Ende dabei rauskommt. Und da sieht es - von Nieschentelefonierern abgesehen - nur mäßig aus. Für paar Euro Ersparnis würde ich mir weder den einen noch den anderen als Haupthandy ans Bein binden.


    Die hier angebotenen 8/16 CT von überall (!) finde ich da schon deutlich ansprechender, deshalb kann ich den Ansatz "Abzocke von XY" bezogen auf alle Anbieter schon nachempfinden. Aber o2 könnte ja mal einen echten günstigen Tarif nach diesem Modell auflegen, dann würde das Lobgehudel auf den Anbieter tatsächlich Sinn machen! Oder auch E+, oder irgendein D.

    Statt witzloser Optionen sollten sie lieber ihre ICs überarbeiten und günstige Gespräche unabhängig vom gewählten Netz (bestenfalls intern/extern=Festnetz und alle Mobilnetze) einführen, zeitunabhängig und ohne Optionsfesseln. Stattdessen höhere GG (Anti-Schubladenverträge-Kampagne) und verringerte Handy-Subventionen (dafür kürzere Mindestlaufzeit).


    Aber ich tippe auch darauf, dass D1 schlicht nachzieht und bestenfalls geringfügig modifiziert (wie das Zeitfenster der Weekendoption). Damit scheint das Kartellamt ja schon zufrieden zu sein. Es lebe der Einheitspreis!


    Offenbar will der Kunde aber eh nichts anderes, denn wann immer ein Anbieter einen neuen Tarifgag einführt, schreien alle anderen, wann es den auch bei ihnen geben werde... :confused: