Beiträge von Marko

    Wie die das sehen, ist egal.


    Wenn in der ersten SMS außer dem Gelaber nichts von Kosten steht (das muss aber stimmen! Am besten alle SMS aufheben, auf den PC laden etc.), dann ist DAS definitiv kein Angebot, folglich die Antwort auch keine Annahme. Wenn in der eigenen Antwort auf das Alina-Blabla nichts vertragsrelevantes steht (wovon mal schwer auszugehen ist), ist auch vom Antwortenden kein Angebot gegeben worden, das mit der entsprechenden SMS angenommen worden sein könnte.


    Ergo ist die letzte SMS das Angebot. Und die alleine reicht noch nicht aus, um nen Vertrag zustande zu bringen. Auch nicht in der Form a la "Vertrag zustandegekommen, wenn sie nicht widersprechen"! [§ 241a I BGB: "Durch die Lieferung unbestellter Sachen oder durch die Erbringung unbestellter sonstiger Leistungen durch einen Unternehmer an einen Verbraucher wird ein Anspruch gegen diesen nicht begründet." --> Nix bestellt, kein Anspruch aus Leistung.


    Ich würde nichts tun, was eigene Kosten verursacht, und abwarten. Wenn sie kommen und Kohle wollen, dann mit gnadenloser Härte kontern.

    Ich denke, dass der Unfallort die bedeutenderer Stelle für die Hinterbliebenen ist. Klar gibt es viele Orte mit schönen Erinnerungen, aber eben nur einen, an dem alles vorbei war. Und dieser Ort verbindet wohl die meisten mehr mit der Person als alle anderen Orte. Dort kann man - trotz Verkehrslärm - genauso gut an die schönen Momente mit der Person denken, das klingt vielleicht paradox, aber man steht eben nicht dort und denkt ausschließlich an den Unfall.


    Nehmt die Angehörigen der Flugzeugopfer, nicht umsonst werden die im Regelfall zur Absturzstelle gebracht, das ist sehr wichtig für die meisten (wer nicht will, muss ja nicht hin). Auch Angehörige, die Opfer durch Anschläge zu beklagen haben (heute von Tag zu Tag auch bei uns immer aktueller), fahren kurz nach dem Geschehen zum Ort des Anschlags und kehren immer mal wieder dorthin. Für viele ist auch eine Gedenktafel von immenser Bedeutung (im kleinen Rahmen eben das Kreuz am Baum am Wegesrand). Sie könnten die Person vielleicht vergessen, wenn sie all das nicht machen würden - aber genau das wollen sie doch gar nicht. Das Leben geht weiter, aber eben nicht unter totalem Vergessen einer wichtigen Person, sondern zusammen mit ihr - zumindest in Gedanken. Das flaut nach und nach ab, aber ein Stück bleibt erhalten.

    Ich bezweifle auch ganz stark, dass die Leute hauptsächlich auf den Preis schauen.


    Die älteren (die im Berufsleben :D ) schauen gewiß zunächst auf das Netz an sich (Abdeckung, Quatität der Hotline, keiner will wie bei o2 üblich zehnmal für ein und daselbe Problem anrufen), und gehen eher zu D1 oder D2. Im Geschäftsleben dürften beide einen ähnlichen Image-Status genießen.


    Aber keiner will dort wirklich als Sparfuchs auftreten, und o2 nehmen - am besten noch mit der Begründung, dass man damit ja eh am Rockzipfel von D1 hänge. Bloß wohl kaum für immer und ewig, und wenn man sich schon auf D1 berufen muss, kann man auch gleich dorthin. Das geht im privaten Bereich, aber eine Firma, die Homezone-Cents am Handy sparen muss, wirkt nunmal seltsam.


    E+/o2 besetzen im Grunde nur Nieschen, der Geschäftsmann hockt kaum die meiste Zeit in der Homezone, und hat Festnetz mit Fax/Internet. Er könnte von den 3CT-Tarifen profitieren, wenn er mit der Abdeckung leben könnte. Und dem Sparfuchs-Image. Wobei E+ im Geschäftsleben meinem Empfinden nach noch eher zu vertreten ist als o2. Denn letzteres ist nicht wirklich günstig, auch wenn es noch so viele glauben (merkt man besonders außerhalb der Homezone), und dazu kommt eine unglaubliche Unfähigkeit, was Problembewältigung angeht. N-e-t-z-g-e-h-a-c-k-e-r kommt bei Geschäftstelefonaten auch nicht allzu toll, daher meine Business-Image-Liste:


    1. D1 (etwas angestaubt, aber Pluspunkte im Netz und Hotline)
    2. D2 (Werbung spricht zudem Junge an, daher für Geschäft und Kiddies geeignet, Drückermethoden vermiesen das Bild, Netz und Problembewältigung in etwa wie bei D1)
    3. E+ (Image des besten Netzes, allerdings im Schweizer-Lochkäse-Modell, Hotline sehr gut, Preise für Geschäftsleute nicht zu toppen)
    4. o2 (wäre imho Platz 10 gerechtfertigt, aber es gibt eben nur 4 Anbieter; mieser Service, mieses Netz, Preise, die keiner braucht - Image des Schlusslichtes, will keiner auf der Visitenkarte).


    Ach ja, bevor die Schelte kommt, hier geht es um das Feeling zu den Anbietern, also rein subjektive Geschichte. Sicher sehen das andere anderes, ich sehe es so.

    Re: Schei* Vodafone Telemarketing


    Zitat

    Original geschrieben von Geribaldi
    Es ist ja nichts dagegen einzuwenden das Vodafone die eigenen Produkte loswerden möchte, aber dem Kunden Lügen aufzutischen um ihn davon abzzuhalten in die Shops zu gehen ist echt die Krönung.


    Na ja, in den meisten Vodafone-Shops werden einem dieselben Lügen aufgetischt; ich kenne einige, die sich dort bei VV die vermeintlich "kostenlose" PK haben aufschwatzen lassen - und die meisten trauen sich auch nicht, das mit entsprechendem Druck wieder rückgängig zu machen. Anscheinend scheuen viele den Kampf, oder das Eingeständnis, über den Tisch gezogen worden zu sein. Derartige Drückermethoden sind bei Voodoofone schon länger bekannt.


    Dass sie den eigenen Agenturen Aufträge wegschnappen, ist eigentlich nur eine logische Folge der bisherigen Praxis; der Laden (Geschäftsführung) arbeitet nun leider so, ALLES alleine zu verdienen. Allerdings versauen sie es sich nach und nach mit ehemals zufriedenen Kunden, und spätestens bei der nächsten VV sind sie die abgezockten Kunden eh wieder los. Netter, kurzer Profit, aber langfristig soll und MUSS sowas einem Unternehmen schaden.


    Deinen Eifer in allen Ehren und mit größtem Respekt bedacht, aber die werden ihre Geschäftspraktiken deswegen kaum ändern. :(


    Wird Zeit, dass sie die klare Nummer 2 werden, dann erkennen sie vielleicht, dass man eben doch nicht alles alleine und am Telefon machen kann.

    Wenn sie es zu klar schreiben würden, würden das weniger übersehen und sich hinterher u.U. in den Hintern beissen müssen (wer weiss schon, ob er in 1 oder 2 Jahren eine "Option" wirklich noch brauchen wird) . :)


    Fair ist es jedenfalls nicht, seinen Kunden Optionen dermaßen langfristig ans Bein zu binden. Aber fair ist es auch nicht, den Kunden keinen Einblick in die aktuell aufgelaufene Rechnungssumme zu gewähren.


    Gute Methode übrigens, um es sich längerfristig mit den eigenen Kunden zu verscherzen - und natürlich, wenn sich diese Methode erst herumgesprochen hat, um neue abzuschrecken. o2 - It´s time to change. Kann man von zwei Seiten sehen. :D

    Ich habe nen DVD-Player, was mir der allerdings bringen sollte, wenn ich ne Folge verpaße, weiß ich nicht. Davor graut es mir schon, dann dreh ich am Rad! Ich schaue nicht viel TV, aber diese Serie ist ein Muss für mich. :D


    Oder kann man die Folgen irgendwo auf DVD +R Rohlingen bekommen (und zwar nicht codiergekrippelt oder um sie daumennagelgroß im MediaPlayer zu erahnen)?! Die DVD-Brenner für den Fernseher sind ja noch recht teuer, dann kommt die ganze Staffel auf DVD ausm Ausland billiger.

    Ich wollte den Vodafone-Gerüchten auch nichts Schlechtes anhängen. Das ist toll, dass sich seit langem mal wieder etwas an unseren eingebrannten Tarifmodellen ändert - und jeder Versuch, ist richtig. Seltsam, dass die grossen damit anfangen, aber was solls.


    Ich denke, dass es ein bestes Gesamtkonzept schon geben kann, wenn die Anbieter vom kleingeistigen Inseldenken abrücken und dem Rechnung tragen, wie die Realität aussieht: der Verbreitung aller Netze im jeweiligen Umfeld. Dass es einzelne gibt, die Nieschen besetzen wollen, wie 3 CT ins Festnetz, ist für die Interessierten toll, aber auf die Masse übertragen ist es Schmarrn. Dort wird eben überall mal angerufen, bei uns z.B. hauptsächlich Handy auf Handy (Uni).


    Und genau deswegen zweifle ich an Vodafone, die bisher eher Inseldenken verkaufen. Auch die SMS-Option intern war ein Fehler, jetzt eine bessere Option nachzuschieben, ist wichtig, aber sie hätten das auch gleich bedenken können.


    Wer braucht 1.000 Minuten ins Festnetz und intern am WE? Oder eine NightOption? Eigentlich keiner. Lieber 100 Minuten überallhin und wann immer. Vernünftige Pakete, zeit- und zielunabhängig, das ist alles, was der Kunde will. Und da geht auch an den aktuellen Preisen noch so einiges, immerhin basiert deren Berechnung auf den horrenden Wegezöllen beim Netzübergang - auch wieder ein Paradebeispiel fürs altbackene Inseldenken. Wenn sie die aufs Festnetzlevel drücken würden, und es gibt keinen Grund, warum sie das 25-fache verlangen müssen, hätten alle gewonnen. Alles andere ist schön, bringt aber nichts voran.

    Leider ist das bei Optionen wohl rechtens. Hier bleibt der Vertrag erhalten, was bei der Deaktivierungsgebühr an dessen Ende der Knackpunkt war.


    Eine Möglichkeit "könnte" hier sein, dass die 25 EUR Gebühr in keinem Verhältnis zu einer 5 EUR-Option stehen. Darüber könnte man mit viel Eifer und verschiedenen Lösungsansätzen auch mal zu einer gerichtlichen Entscheidung kommen, in der das angeprangert wird. Ist das z.B. nicht eher eine Strafgebühr, die Option zu behalten? Muss man bei einer 5 EUR-Option auf solche Fallstricke gefasst sein? Immerhin kann sich ein Unternehmen nicht ausnahmslos darauf berufen, dass der Preis irgendwo stand. Die Deaktivierungsgebühr stand auch in den Broschüren der Abzocker und wurde trotzdem aus anderen Gründen gekippt. Also komplett ausschließen würde ich nicht, dass E+ damit auf die Nase fallen "könnte", aber das wird noch eine ganze Weile dauern, bis es einzelne mal auf einen Prozess ankommen lassen werden und davon wiederum einzelne Recht bekommen.


    Vorerst bleibt allen anzuraten, dass sie bei E+ auf´s Kleingedruckte achten müssen (und nicht nur auf die "3"); nicht alles, was billig aussieht, ist es am Ende auch.


    Wenn man erstmal drinhängt, würde ich erstmal nach den Kosten fragen, dann in etwas schärferem Ton selbige anprangern. Wenn man dann die aus dieser Geschäftspraxis resultierende Kündigung erwähnt, klappts meistens auch umsonst. Wenn nicht bei dem einen Hotliner, dann bricht man es ab und will es sich überlegen. Dann klappts vielleicht beim nächsten.


    Ich hätte für die Wegnahme der Wochenendoption gewiß auch keine 25 EUR bezahlt. Da wandert ne SIM bei mir in den Schrank und wird gekündigt, wenn solche Praktiken an den Tag gelegt werden. Gibt 4 Anbieter zur Auswahl, da braucht man keinem nachrennen.

    Warum sollte ein Hersteller ein altes Gerät weiterproduzieren, wenn es den Nachfolger schon gibt? Nimmt doch alles Kapazitäten weg, und bei dem Preisverfall von Vorgängermodellen kann ich mir nicht vorstellen, dass das Sinn machen würde.