Sie hätten es in D. wie in den USA machen sollen - Handynummern im Festnetzformat zu vergeben.
Dadurch hätten ALLE Anbieter das Ziel, ihren eigenen Kunden günstige Gespräche auch für die Kosten für Anrufe zum Kunden zu gewähren -> günstige Durchleitungspreise wären zwangsläufig schon da (die eigenen Kunden zockt es sich eben deutlich schwerer ab als fremde...).
Und dann, und nur dann hätten wir die Chance auf günstige Tarife.
Solange alle ihre Neben-Einnahmequelle im leicht zu schröpfenden Anrufer sehen, wird es nicht billiger als bei E-Plus gehen (bei einem (!) Tarif in alle Netze).
Und so eine Nummer a la 250 Inklusivminuten für 47,45 inkl GG für Gespräche ins Festnetz und intern können sie sich in der Tat sparen - das wirkt eher lächerlich als ein Knüllerangebot. Nur befürchte ich, dass es genau so ein "Kracher" werden wird - noch sind die Interconnectiongebühren nicht gedrückt. Hier ist die Regulierungsbehörde gefragt, die den Druck erhöhen muss. Da aber schon signalisiert wurde, dass man auch schrittweise (auf Jahre?!) Reduktionen akzeptieren würde, haben sich meine Hoffnungen dahingehend schon verflüchtigt.