Beiträge von Marko

    Das ist ja genau meine Meinung - sie wollen die Medien und diese heizen sie u.U. sogar noch an. Das ist kritisch zu betrachten, keine Frage.


    Richtig eindrucksvoll wird das, wenn Geiselnehmer noch Interviews geben oder mit ner Geisel im Arm und ner Knarre an ihrem Kopf in die Kamera grinsen. Oder eben ein Selbstmörder, der noch in die Kamera winkt, bevor er zu einem Hecht ansetzt (was überdies genau gegen seine totale Abwesenheit spricht).


    Nur, die Aufgabe der Medien ist nunmal zu berichten. Und gerade in einer Großstadt passiert eben öfter mal was, bei dem auch ein Medienmensch gleich zur Stelle ist. Das läßt sich nicht verhindern; wo etwas passiert, schauen die Menschen eben hin. Noch habe ich aber das Gefühl, dass die Medien ihrer Selbstverpflichtung nachkommen und zu markante Stellen ausblenden.


    Außerdem bin ich schon froh, dass wir aus Gladbeck gelernt haben und Reporter nicht mehr allzu nah an den Ort des Geschehens lassen - dies bremst zumindest mediengeile Motivationen bei Straftätern. Einen auf ner Kirche herumturnenden Menschen wird man vor Blicken in einer Großstadt aber nicht schützen können. Und folglich auch nicht vor seiner evtl. Veröffentlichung. Das weiß auch solch ein Kranker vorher; ein absolut neben der Mütze hängender Mensch klettert kaum stundenlang auf nem Dach herum.


    Er hat nach Hilfe geschrien, aber es konnte ihm anscheinend keiner helfen - vielleicht, weil ihm zu diesem Zeitpunkt keiner mehr helfen konnte. Das geschieht leider viel zu oft, aber es gehört heutzuage besonders im Großstadtleben schon fast dazu.


    Das Tragische ist für mich nicht der Sprung und auch nicht der Artikel mit den Bildern. Das Tragische sind die ursachen, die solche Menschen zu medienträchtigen Abgängen aber auch zum stillen Tod bewegen. Und dies sehe ich als ein Problem der Gesellschaft, über das eher nachgedacht werden sollte als über einen Bericht über einen aus dieser Vielzahl.


    In einem Land, in dem sich Kinder wegen Schule oder Eltern umbringen, ist die Art der Berichterstattung nun wirklich kein Grund für Theater um die Rolle der Medien. Hier sitzen tiefere Probleme, über die die Gesellschaft nachdenken könnte. Aber jeder ist sich selbst der nächste und ich nehme mich da nicht aus. Aber ich denke, dass man auch außerhalb einschneidender Naturkatastrophen wie Hochwasser etc. das "wir" in "unserer" Gesellschaft zumindest ein Stück weit in den Vordergrund rücken können sollten. Selbstmörder zeigen überdeutlich, dass manche Menschen sich sehr weit von ihrer Umwelt entfernen - und das hat viele Gründe.

    Nun, seine Motive werden wir gewiß nicht aufklären können. Dieser Auftritt, und als solches sehe ich diesen definitiv, spricht für meine Begriffe eben Bände. Als studiertem Psycho weißt Du ja sicherlich, dass Selbstmörder es zum großen Teil möglichst spektakulär haben wollen, und da ist ne Zeitung oder TV-Team genau in ihrem Sinn. Wer klammheilmlich sich verdrücken will, der machts im stillen Kämmerlein. Gilt übrigens auch für Verbrechen, die durch Medien noch angeheizt werden können.


    Nichtsdestotrotz, streiten lohnt darüber mit Sicherheit nicht - keiner kennt ihn und jeder macht sich aus den dürftigen Infos sein eigenes Bild.

    Ich denke schon, dass er gewußt hat, dass er gefilmt wird, psychisch krank heißt nicht unbeding völlig Melone.


    Wer drei Stunden (!) an einem Besucherhighlight in München herumkraxelt, der wollte gewiß eins nicht - in stiller Bescheidenheit abtreten. Das geht in dieser Gegend auch nachts von der Großhesseloher Brücke (wenns denn geographisches Highlight sein muss). BTW: Starke Sondertruppe, die ihn stundenlang nicht fassen können will. Erfurt läßt grüßen...


    Von daher finde ich das alles halb so wild. Sie haben ja nicht den Aufklatscher ins Netz gestellt - das wäre nun wirklich hart gewesen. Und zuzutrauen wäre es Bild nämlich auch.


    Ich habe ein Erlebnis in Erinnerung, dass ich deutlich schlimmer fand. An der Autobahnraststätte wurde ein Ersthelfer infolge eines später auffahrenden Fahrzeugs mit dem Hals zwischen LKW und Verkehrsschild eingeklemmt. Ein Freund von mir hielt in fest, damit sein Kopf nicht abreißt. Und was passierte? Ein Familienbus hielt auf dem Standstreifen - alle auf Urlaubsfahrt. Vattern packt die Videocamera aus und filmt dieses erste Urlaubshighlight. Sowas ist krass, da kann man dem Bildartikel nix böses mehr abgewinnen. Armes Deutschland (oder ganze zivilisierte Welt).

    Ja und? Dann sollen sie es erst in 2 Wochen anbieten. Mann, was wäre daran so schlimm, wenn es denn dann akzeptable Geräte werden. Und bei E-Plus vermutlich auch Geräte, die nicht verschandelt wurden - imode hin oder her (das S55-imode ist doch auch kein Problem).


    Es hat sich doch wiedermal gezeigt, dass Warten besser ist als den Alphatester zu spielen... ;)

    Ach Mensch, man muss doch nicht jeden anfahren, der eine Kleinigkeit fragt, bloss weil er die Lösung auch über die Suche hätte finden können.


    Solches Hickhack ist am Ende unsinniger als eine kurze Antwort.


    Wie ist das mit den heruntergeregelten Geräten, die sind doch am Ende noch nicht wirklich in Ordnung?! Darf die der Kunde dann erneut swappen lassen, wenn denn endlich die Wurzel des Problems angepackt wird?


    (EDIT: Ich trau mich fast net zu fragen, könnte ja schon irgendwo stehen... :D )

    Würdest Du Dich für ne SMS jedesmal über WAP einwählen wollen? Und wie machst Du das dann mit den Rufnummern aus dem Adressbuch?


    Nein, ich denke, SMS muss flott von einem Handy aufs nächste gehen. Alternative Anbieter gerne, aber dann mit eigener SMSC a la Brodos. Mit nem entsprechenden Tarif 6 CT pro SMS in gewohnter Bedienung. Das ist mir ne SMS wert, und man spart sich, selbige über drei Ecken zu verschicken.

    Hat man beim T39m nicht dauernd Bammel, dass es von jetzt auf gleich die Hufe hoch macht?


    Ansonsten gehts mir ähnlich. Bei neuen Geräten rennt man gespannt in den Laden, um zu merken, dass es auch wieder nicht das Gelbe vom Ei ist. Die neuen Geräte sind letztlich alle eine Enttäuschung und trotz aller Features meist ein Schritt zurück. Im Alltag braucht man den ganzen Krempel doch eh nicht und ärgert sich bloß, dass man auf dem Display nix erkennt ohne am Gerät herumzufummeln, dass es kling wie A**** und Friedrich (6610/7210 und Derivate) oder dass bei Exoten wieder simpelste Dinge nicht vorgesehen sind (Adressbuch, schnelles Menü/SMS).


    Und so laufe ich stets mit meinem S45i nach Hause, weil mich keines der Geräte des letzten Jahres wirklich zum Umsteigen bewegen konnte. Wenn man die Lautstärke etwas höher drehen könnte, mit Triband, zügigem SMS auch in der x. Nachricht und Java wäre es nichtmal nötig, nach neuen Geräten zu suchen.


    Ok, klingt nach dem 6310i als optimalem Handy und daran habe ich auch schon gedacht. Aber die Bilder aus dem Staubsaugerkontest, die fehlende Möglichkeit, Menüpunkte auf die Zifferntasten zu legen, das fehlende Datum im Standby sowie der lieblos gemachte Kalender (im Vergleich zum S45) verhinderten auch hier einen Wechsel. Wenn das so weitergeht, werde ich in 5 Jahren noch mit dem S45i herumlaufen müssen. :D