Beiträge von Marko

    Na ja, künstliche Verknappung hin oder her, wenn den Tarif jeder buchen könnte, gäbe es ihn nicht. Noch (ICs bis 10 CT netto) traut sich kein Anbieter sowas offiziell einzuführen, auch wenn es woanders funktioniert: mit einem Jahr Laufzeit, plus subventioniertem Handy (Vorgängermodelle) und für Studenten noch 1.000 SMS obendrauf - monatlich.


    Jeder, der ihn will, sollte ihn auch bekommen - wenn er sich ein wenig anstrengt auch ohne fremde Hilfe. Ansonsten nicht a la Computerbild lästern und übersehen, dass auch die 9 CT ab einer mäßigen Nutzung günstiger sind als der Rest des Discounter - vor allem Postpaid.


    Ansonsten, was ist schlimm daran, wenn hier einige Mitschnappen? Wenn die Handvoll fehlen würde, hat man noch immer nen ganzen Haufen Mitstreiter; man sollte TT nicht überbewerten. Hier landen so wenigstens etliche 5er im Forum - jedenfalls für die, die sich nicht ins Höschen machen wegen der Daten, sollte genug da sein.

    35 CT für vermutlich 7 Minuten. Das mit den Abrechnungszeiträumen über den Rechnungsrag hinaus war bei Klarmobil bei mir auch .


    Und die T-Com berechnet auch voraus. Das nervt dort aber schon eher, da im ersten Monat schnell ein ganzer Batzen zusammenkommt aus ein bis zwei Paketpreisen, 60 EUR Anschlusspreis etc.

    Shit. Dann eben ohne Weiterleitung. Aber danke, das hätte ich jetzt verbröselt! :o


    o2 geht mir so auf den Zeiger, man muss bei dem Laden einfach permanent höllisch aufpassen, um nicht über den Tisch gezogen zu werden. Was heute so ist, ist Morgen anders. Und Übermorgen? Glückssache.


    Allein die Onlinekonditionen. Als 100 die Regel waren und zu Weihnachten 150 vergeben wurden hieß es, ein Wechsel ginge, aber die alten Konditionen blieben bestehen. Selbes Spiel, als es dann 200 SMS waren.


    Wechselt man nun aber bei den Verträgen mit Frei-SMS auch nur eine popelige Option? Ja, natürlich bekommt man dann die aktuellen Konditionen, sie sind ja schlechter. :top:


    Heimliche Tarifwechsel oder Wechsel der Vertragskonditionen? Nein, ist schließlich alles Nebenleistung (Sonderrufnummern, Tarifwechselgebühren und weiß der Himmel was die noch alles ändern). :top:


    Tarifwechsel möglich? Aber sicher! Kostet nur, wenns hart kommt, 150 EUR. Manche Angebote dienen offenbar nur dem Schein, wahr nimmt diese Angebote eh keiner. :top:


    Kostenkontrolle? Geht! Jedenfalls bei Loop, oder wenn man den Vertrag bei Debitel hat. Bei Minutenpaketen braucht es sowas ja eh nicht. :top:


    Der Laden muss einem doch irgendwann dermaßen auf den Sack gehen.

    Glaubhafter ist eine Priorisierung nach Kundentypen in besonderer Stellung, die braucht auch keiner bestreiten. Rettungsdienste gehen Normalkunden vor, genauso Geräte von obersten Behörden. Dazu finden sich insbesondere rund um große Katastrophen entsprechende Aussagen der Anbieter.


    Dass es für jeden Tarif eine eigene Priorisierung geben soll, halte ich auch für fragwürdig. Die Prio ist auf der Karte, was bei jedem Tarifwechsel Probleme bereiten würde. Außerdem ist eine höhere Priorisierung nur dann sinnvoll, wenn sie möglichst wenige bekommen.


    An Silvester kommen manche durch, andere nicht. Beim Crash 5 klicken manche im richtigen Moment, andere nicht (und bedürfen Tricks). Es ist wohl eher Zufall, wer bei voller Auslastung durchkommt und wer nicht.

    Gerade die höheren Gerichte werden das AGB-Recht korrekt anwenden. Von daher sollte sich o2 hüten, dorthin zu gelangen. Dafür sind die einschlägigen Vorschriften zu eindeutig, als dass sie mit der Sabbelei um nebulöse "Nebenleistungen" Erfolg haben können.


    Was nicht konkret und eindeutig formuliert ist, ist in AGB eben nichtig. Zweifel gehen zu Lasten des Verwenders (und nicht des Kunden!). Auch kommt es nicht darauf an, ob ein Richter oder sonstwer den Begriff eindeutig bestimmen kann, sondern wie der durchschnittliche Kunde den Begriff auffassen muss.


    Ich bin gespannt auf: o2, losing at EuGH - reloaded.

    BGH-Urteile haben insofern Bindungswirkung, als kein Richter gerne in höheren Instanzen eine Klatsche kassiert. Die Richter werden sich daher in der Regel an BGH-Urteile halten, weil sie sonst davon ausgehen können, dass das abweichende Urteil durch die Instanzen geschaukelt wird.


    o2 spekuliert vermnutlich wie schon bei der rechtswidrigen Euro-Umrechnung darauf, die Sache ewig hinzuziehen. Nach 5 Jahren wendet sich dann auch kaum einer mehr gegen die damals rechtswidrige Maßnahme.


    o2 hat damals zwar am Ende verloren, aber am Ende irgendwie doch gewonnen. Und so wird es hier auch wieder laufen.