Beiträge von Marko

    Seh ich auch so, man kann die Preissenkungen der Tarife ohne Handy nicht mit den Ersparnissen gegenüber denen mit Handy bewerben.


    Man spart aber dennoch gut 12 EUR gegenüber den Tarifen ohne Handy, das ist schon ordentlich, aber halt nur ca. 30 Prozent günstiger.

    Wenn man der Logik folgt, ist S der Grundstock, auf dem M und L aufbauen. Dann wären die 100 bzw. 250 SMS nur für Fremdnetze. Ansonsten wäre es irgendwie ein Kuddelmuddel, wenn man mehr zahlen darf, aber ggf. weniger davon hätte.


    Interessant wäre das Verhältnis 5 EUR-Internflat zu Online-Frei-SMS.

    Man kann die Klage im Prinzip auch an einem anderen Gericht einreichen und vermerken, dass das Gericht sie bei Unzuständigkeit an das zuständige Gericht weiterleiten soll. Man muss also nicht unbedingt nach München gondeln...


    Ich habe es aber nicht weit und bin eh alle Nase lang in München, also kann ich das gut verbinden. o2 hat auf drei Schreiben nicht reagiert, offenbar stecken die einfach den Kopf in den Sand und warten, wer wirklich klagt. Eine tolle Geschäftspraxis, die aus der untersten Schublade kommt. Die bauen drauf, dass kaum einer klagt und drücken bei der Masse auf diese Weise unrechtmäßig (was soll die alberne schwammige Nebenleistungsklausel; AGB werden im Zweifel ausschließlich zu Lasten des Verwenders ausgelgt; wobei die Klausel imho sowieso unwirksam ist) eine Preiserhöhung durch. o2 hat eigentlich kaum eine Chance damit durchzukommen.


    Diese Gangart sollte sogar dazu führen, dass man neuere Verträge außerordentlich kündigen dürfte, da die Fortführung einer Geschäftsbeziehung zu solch einem Unternehmen unzumutbar ist.


    Schade, dass die Medien nicht weiter darüber berichten. Vielleicht ändert sich das, wenn denen die ersten Klagen oder Urteile vorgelegt werden können.

    Man kauft sich ja auch nicht gleich jede Wohnung, die man bezieht.


    An sich finde ich Leasing nicht schlecht, aber nur ohne Anzahlung. Ansonsten kann man gleich regulär finanzieren (bzw. sich die Option am Laufzeitende offen halten). Bei einer Wohnung würde ich auch keine Anzahlung akzeptieren. Das mit den Dellen ist klar, es ist halt eine fremde gemietete Sache. Wer sich permanent Beulen ins Auto fährt, für den ist das sicher nix.


    Allerdings sehe ich als großen Vorteil, dass man während der Laufzeit aussteigen oder das Modell wechseln kann (jedenfalls wenn man direkt bei der Marke least).


    Den Wertverlust zahlt man ja auch bei Barzahlung, was letztlich auch nix anderes ist als eine monatliche Rate, die man zu tragen hat.

    Premium funktioniert auf Dauer in Massenmärkten nicht. Man kann noch so dagegen ankämpfen, am Ende gewinnen Aldi&Co.


    Telekommunikation ist nunmal allgegenwärtig und noch dazu nicht körperlich greifbar (wie ein schönes Auto etc.), also schon per se alles andere als premium. Man kann vielleicht zusätzliche Premiumleistungen teuer zu verkaufen versuchen, aber die Hauptleistungen (Spache und SMS) kann man gewiß nicht deswegen überteuert anbieten, weil man andere Dinge anbietet, die kaum einen interessieren. Die Masse interessiert sich aber nunmal nur für diese wichtigsten Dienste, mit dem Rest kann man folglich bestenfalls Nieschen besetzen.


    Die können imho nur über den Preis gewinnen oder verlieren. Mit Genion L haben sie das ja ansatzweise umgesetzt, und auch die Zehnsation wird von o2 kommen. Entscheidend ist hier nur, wie lange sie diesmal brauchen, um das einzusehen.

    Vor allem der Quatsch mit dem mehrfachen Schreiben, Fristsetzen und das Warten von o2 auf formelle Fehler, in die man tappen könnte. Unter normalen Umständen werden eh alle Erklärungen zur Not umgedeutet, schließlich ist bekannt, dass Normalo nicht die exakten Termini verwendet.


    Sie haben die Preise erhöht, hätten demzufolge ihren Kunden ein SoKü gewähren müssen. Also ein Schrieb mit der darauf beruhenden Kündigung, danach bleibt bei Verweigerung nur die Feststellungsklage und gut ist es - sofern o2 eben nicht die Tarifteile selbständig nach Haupt- und Nebenleistungen untergliedern und letztere einseitig erhöhen darf. Und davon würde ich auch mal schwer ausgehen.


    Wenn sie das wirklich darauf anlegen, ist die nächste Pleite vor Gericht wohl vorprogrammiert. Aber daran haben die sich wahrscheinlich eh schon gewöhnt. :D

    Re: Re: Teuer = guter Service?


    Zitat

    Original geschrieben von Blondinenfreund
    Und dass die deutschen Autos sooo miese Qualität haben u. ihr Geld nicht wert sind, sieht man ja in der so gerne als Maßstab herangezogenen aktuellen ADAC-Pannenstatistik: auf den vorderen Plätzen rangieren nur deutsche Marken.


    Aber auch erst seit der letzten Ausgabe...

    Na ja, Lastprobleme dürften die deswegen nicht bekommen. Da sind eher Flatrates ein Problem. Auch 10 CT läppern sich bei Vielplapperern zusammen.


    100 Minuten kosten bei denen auch noch gut 15 EUR, die "rechnerischen" 9,9 CT wird kaum einer erreichen. Und wer so viel telefoniert, fährt wohl mit Max besser, wenn sich externe Gespräche in Grenzen halten. Das Problem wird also eher sein: wieso sollte man ohne Handy eine lange Laufzeit und eine GG akzeptieren? Um dann Preise zu bekommen, die man beim Discounter jetzt schon ohne diese Nachteile haben kann (der tatsächliche inkl. GG)? Seltsame Taktik...


    Die Discounter werden auch nicht zwei Jahre an den 14-16 CT kleben bleiben. Aldi ist bei 50/50 intern/extern auch schon auf 9 CT.


    Minutenpreise im Zehntelcentbereich wirken auch nicht gerade seriös und passen daher nicht wirklich zu einem Netzbetreiber. 5 EUR GG und 9 CT wirken da besser, nach dem Motto wir haben zwar ne GG, sind dafür aber auch nicht nur scheinbar billiger als die Konkurrenz.