Beiträge von Marko

    Oh, immer wenn eine Bombe im Mobilfunk angekündigt wurde, kam nur Schall und Rauch. Die wahren Kracher kommen ohne lange Vorlobhudeleien.


    Und T-Mobile redet seit Jahren von drastisch sinkenden Preisen. Offenbar hat es auch stets gereicht, was Tolles anzukündigen und ein bißchen an den Tarifen und feilen und nachzubessern.

    Bisher hat es o2 selten hinbekommen, Schlupflöcher dichzumachen, siehe LoopUp, BWHZ etc.


    Aber wünschenswert wäre es, wenn man resourcenfressendes CSD-Surfen im Rahmen der Flat unterbinden würde. Die Dauergespräche zu Beginn einer Flatbuchung flauen irgendwann ab, so dass sich ein normales Nutzungsaufkommen einpendelt. Beim Zuckelsurfen ist das nunmal nicht so.

    Man kann es aber auch so sehen, dass man sich für zwei Jahre an einen Anbieter bindet. Wechsel sollten innerhalb vergleichbarer Produktgruppen (Handy) daher möglich sein, wenn ein Anbieter nicht nur Neukunden bekommen will, sondern auch Altkunden behalten will. Ansonsten läuft es darauf hinaus, dass er alle Kunden nur zwei Jahre hat und damit stets und ausschließlich auf Neukunden angewiesen ist. Ab einer gewissen Größe geht das nach hinten los.


    Bevor ich einen Zweitvertrag bei demselben Anbieter abschließen würde, weil der mich nicht wechseln läßt, würde ich ein vergleichbares Konkurrenzprodukt nehmen (die gibt es nach einiger Zeit wohl immer). Man züchtet sich mit diesem Denkansatz eine Horde Dauerwechsler, was nun auch nicht im langfristigen Interesse eines Anbieters stehen kann. Klar, einige lassen sich vergrätzen und bleiben dennoch z.B. irgendwelchen Luftblasen treu, aber die Masse denkt sich ihren Teil und berücksichtigt solches Störverhalten vor eine VVL. Jedenfalls würde ich das von einem mündigen Verbraucher erwarten.


    Man kann die Sache nicht mit einem Produkt vergleichen, das man einmal zu einem Preis X gekauft hat und später nichts machen kann, wenn es billiger ist. Hier handelt es sich um Dauerschuldverhältnisse, bei denen es nunmal zu gelegentlichen Anpassungen während der Laufzeit kommen kann, die im weiteren Verlauf berücksichtigt werden dürfen. Das gilt erst Recht in Bereichen wie dem TK-Sektor, bei denen die Preise mitunter in den Centbereich und Bruchteile davon rutschen können (siehe CbC).


    Außerdem wollen wir bei 10 CT noch nicht das Ende der TK-Branche annehmen, wenn dieser Betrag auch Altkunden gewährt würde. In Österreich sind wir bei 5 CT die Minute (ok, 5 EUR GG, aber mit Handy!) und auch die machen Gewinne. Ich würde mir also zweimal überlegen, ob ich als Kunde irgendeinen unserer Anbieter (alle in einen Sack...) bei ihrer Tarifpolitik in Schutz nehmen muss.

    Klingt plausiblel und paßt zur Praxis, zur Cebit immer mal an den Preisen zu drehen. Interessant werden aber die weiteren Bestandteile sein (SMS, behandlung von wechselwilligen Bestandskunden etc.)...


    Sie sind an Base angenähert, warum sollten sie das nicht auch beim einzigen sinnvollen Tarifmodell machen, das im Mobilfunk angeboten werden sollte (abgesehen von Flats)? Den albernen Paketblödsinn mit "rechnerisch" guten Preisen hat vermutlich sogar Lieschen Müller mittlerweile durchschaut. :D

    Entscheidend ist doch für die Masse, wie teuer ein Tarif an sich ist, und nicht wie teuer man sich den um drei Ecken hinbiegen kann.


    Der neue Tarif ist gut, aber nur so gut wie Base und er hat damit einen entscheidenden Haken. Man hat immer wieder bestätigt, dass die Menschen nur an Telefonie und SMS interessiert sind. Warum macht man also hier wieder den Fehler, dass SMS überteuert sind - wo man doch erkannt hat, dass nunmal beides von Bedeutung ist?


    Der Weg ist der richtige, aber wie bei Base leider nur halb umgesetzt worden.

    Sie haben zweimal ne Anfrage nach bestimmten Daten erhalten, obwohl alles in deren Formular eingetragen war, was sie noch an weiteren Informationen haben wollten. Machte einen sehr professionellen Eindruck und nährt den Verdacht, dass dort keiner die Mails wirklich liest...


    Aber derartige Phänomene sind bisher nicht mehr aufgetreten. Ob das auf Maßnahmen von Seiten o2 zurückgeht oder sich die Sache von selber vorerst erledigt hat, bleibt offen. :D


    Das das fast täglich auftrat und nun nicht mehr, haben sie vielleicht wirklich was umgestellt. Es soll ja noch Wunder geben im Premiumsegment.

    Wo steht denn, dass die Provider gegenseitig 4 CT verlangen? Die bringen gerne die Kosten andere vor, um die eigenen überteuerten Preise zu rechtfertigen. Darauf sollte man nach 13 Jahren Abzocke im Mobilfunk aber nicht mehr reinfallen. :mad:


    Ne SMS kostet nach meinen Informationen in etwa 0,6 CT. 1 Mrd. SMS pro Monat drücken den Preis für die SMSCs praktisch auf Null. Über Durchleitungspreise ist nichts bekannt. Sollte es sie geben, sind sie ebenso aberwitzig wie die aktuellen Minuten-ICs und damit in ähnlicher Weise abzulehnen. Es gibt sie aber aller Wahrscheinlichkeit nicht, sonst wäre längst mehr durchgedrungen als das bisherige in den letzten Jahren.