Beiträge von Marko

    Re: 1 APN + 1 APN + 1 APN = 150 APNs ?


    Zitat

    Original geschrieben von arvato_do
    Im Postpaid-Bereich gibt es genau 3 APNs von denen einer lediglich in Ausnahmefällen kommuniziert wird. 1 funktioniert mit allen Packs korrekt und bei dem verbleibenden kommt es bei falscher Nutzung/Anwendung zu einer volumenbasierten Abrechnung anstatt der anvisierten zeitbasierten Abrechnung.


    Da kann man sogar völlig übertreiben und dennoch wird die Übertreibung von manchem o2-Tiefflieger noch übersehen... ;) :D


    Es bleibt dabei, der Tarif sollte über die Kosten entscheiden, nicht verschiedene Einstelloptionen. Darum hat sich aber der Anbieter zu kümmern, dann klappts auch auf Anhieb mit der Abrechnung. Und zusammen mit ner Kostenkontrolle merkt man die Fehler auch nicht erst bei 500+ Euro. DAS ist premium und guter Service.


    Klar, der Kunde macht den Fehler, wenn er etwas falsch einstellt. Aber man kann es auch extra umständlich machen, dass der Kunde garantiert hineintappt. Die meisten Durchschnittskunden scheitern schon am Einstellen der SMS-Zentrale; das wissen auch die Netzbetreiber.

    Mir ist schon von Beginn an bei der o2-Multicard aufgefallen, dass SMS in folgender Konstellation daneben gehen:


    Handy 1 aktiv für SMS, man schaltet es aus, eine SMS kommt rein, man schaltet danach Handy 2 aktiv. Dann bleibt die SMS vor Handy 1 bis man selbiges wieder einschaltet. Die SMS kommt dann dort an, wenn man das Handy wieder einschaltet - selbst wenn es noch nicht wieder aktiviert wurde. Auf diese Weise sind mir schon etliche SMS viel zu spät auf das Handy gekommen, das ich im Auto habe und das gelegentlich auch mal eine Weile ausgeschaltet bleibt.


    Das scheint kein Fehler zu sein, sondern an dem System an sich zu liegen. SMS werden eben der Karte zugewiesen und basta, egal was sich danach tut.


    T-Mobile macht das besser, in selbiger Konstellation (SMS in der Schwebe) kommt sie dennoch auf dem Handy an, das man später aktiviert. Die Nachrichten werden dort also nicht einer Karte fix zugewiesen, wenn man den SMS-Dienst auf einem Handy aktiviert.

    Genau das ist der Punkt. Was die dabei aber übersehen, der Kunde wird genau einmal voll daneben liegen und von einer Rechnung überrascht - ab dann zahlt er nur noch die GG. Ob das also auf Dauer sinnvoll ist?


    Und, natürlich wäre Kostenkotrolle möglich, bei Loop gehts auch - trotz D1. Vielleicht nicht ganz so flott, die anderen brauchen auch mitunter einen Tag bis die Anzeige aktualisiert ist.


    Es ist also imho ausschließlich eine Frage des Wollens. Und ein Ausdruck der Fairness diffuser Preisgestaltungen gegenüber dem Kunden. Ich sag nur, 150 APNs, damit der Kunde ein gewähltes Pack bloß nicht abgerechnet bekommt (und den Fehler möglichst auch erst nach Wochen bemerkt).


    Das ist nicht premium, das hat was vom Strandverkäufer. Insbesondere Minutenpakete anzubieten und den Kunden dann Pi mal Daumen durchs bezahlte (!) Guthaben zu schicken, ist mehr als nur dreist. Das würde bei würdiger Betrachtung keiner abschließen, wenn er es vorher wüßte. Keiner kauft die Katze im Sack, jedenfalls nicht freiwillig. Die Handygesprächsanzeige ist ein schwacher Trost (Taktungsproblem) und bei Mehrkartennutzung vollends unbrauchbar.

    Genau deswegen wurden die Flatrates doch vor einigen Wochen eingeführt. Die werden also erstmal abwarten, ob die Abwanderung damit gebremst werden kann. So schnell werden die also sicher nicht nachbessern. Erst muss monatelang angekündigt werden, dass sich vielleicht etwas tut. :D

    Vor allem ist dann der blöd dran, der sowieso den Genion L hat. Dass Fremdnetzgespräche frei sein werden, würde ich mal ausschließen. :D


    Ich glaube auch, dass o2 umstrukturiert wird, der Laden kommt nicht in die Gänge. Man hätte einfach bei Gelegenheit mit E+ zuammengehen sollen, so ist es für beide relativ schwer.


    Und die dauernd verschenkten Karten werden die Zahlen sicher nicht nachhaltig bessern. Auch ist nicht sicher, dass die neuen Tarife wirklich der Kracher werden; klar, 19 CT sind verglichen mit dem Rest im Momenent durchaus brauchbar (zumindest für externe Gespräche), aber Base wird nachziehen und die Discounter ebenso. Wenn man da in bälde für 12 CT telefonieren kann (IC-Senkung 2-3 CT), lohnt sich ne Zweitkarte im Handschuhfach nunmal doch wieder. Von daher wird sich am status quo für o2 noch nicht wirklich viel ändern, da muss mehr geschehen.

    Zitat

    Original geschrieben von gha
    Und T-Mobile hieß mal T-Mobil, wurde also verdenglischt. Ich weiß, nichts Neues, aber... Und zudem kommt das größere Wachstum diesbezüglich auch eher im Ausland zustande. Ich weiß, auch hier nichts Neues, aber...
    Sooo "Deutsch" ist die Tellekom, wie einst Herr Ricke sagte, auch nicht. ;)


    Aber es ist ja wohl aus deutscher Sicht ein Unterschied, ob ein deutsches Unternehmen im Ausland zusätzlich agiert oder wir nur ein Teilbereich einer ausländischen Firma haben.


    Insofern ändert das nichts, dass man im Zweifel dem deutschen Unternehmen den Vorzug geben sollte. Und das gilt imho generell im Wirtschaftsleben, wie ich finde. Wer überspitzt nur ausländische Produkte kauft, braucht sich nicht wundern, dass man hierzulande bestenfalls die wenigen Dienstleistungsarbeitsplätze dieser Unternehmen erhalten kann, die Kohle aber aus dem Land fließt. Vodafone schiebt seine Kohle offenbar ja auch über Luxemburg davon, wenn man diversen Reportagen glauben schenken darf. Und das ist das Problem, daran ändern auch inländische Arbeitskräfte nichts. Und in anderen wirtschaftlichen Bereichen wirkt sich das noch deutlicher aus, da z.B. die Produktion eben wegfällt. Das darf man bedenken, wenn man beispielweise den Autostandort D. erhalten will, aber auf seinen billigeren Importwagen schwört. Man sägt dabei an dem Ast, auf dem man sitzt.


    Wenn man die Unternehmen dann nur vom Export leben läßt, können sie die Ware am Ende auch gleich dort billiger herstellen, wo sie auch abgenommen wird; ein Kreislauf der nur bergab gehen kann. Das begreift die Masse aber wohl erst, wenn sie erkennt, dass man ohne Arbeit auch keine billigeren Waren mehr kaufen kann.


    Bei vergleichbarer Leistung sollte man diesen Ansatz wenigstens in Erwägung ziehen.