Der Aufwand lohnt sich doch nicht bei 14 Mio. Kunden. Es reichen 2 Prios, eine für seltene Ausnahmen und der Rest. Und auch die besten Kunden unterschieden sich nicht wirklich in dem Maße, dass man ihnen die Ausnahmeprio geben müsste.
Beiträge von Marko
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Wenn in GSM Prioritäten vorgesehen sind, dann gibt es das auch. Macht ja auch Sinn, z.B. im Rettungswesen oder vielleicht auch bei höheren Landes- oder Bundespolitikern.
Dass aber unter regulären Kunden jeweils verschiedene Prioritäten vergeben werden, kann ich mir auch nicht vorstellen. Was sollte das auch bringen? Sinn ist ja gerade, dass wenige aus wichtigem Grunde immer durchkommen und nicht dass die Masse unterteilt wird und entsprechend viele eine höhere Priorität bekommen und es am Ende wieder auf dasselbe hinausläuft.
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Das Design ist dort Programm, mehr als Luftblasen werden wohl nicht kommen.
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Doch, Rettungsdienste werden bevorzugt behandelt.
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So ist es in der für zwei Tage erhältlichen Germany Flat Option gewesen. Ob die so kommen wird, weiß offenbar nicht mal o2.
Da der November 30 Tage hat, kann es auch noch eine Weile dauern bis man Genaueres weiß.
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Ja, das habe ich ja geschrieben. In Nieschenbereichen, die keine Sau interessieren, können sie sehr wohl "premium" für teures Geld verkaufen, oder es jedenfalls versuchen.

Aber Gröger sagt ja, dass er nicht der günstigste Anbieter werden wolle (in Diskussionen um die Preise der Massenleistungen!), weil er sein Unternehmen als premium sehe. Und das ist natürlich Unfug, da die 08/15-Leistungen schlicht niemals premium sein weden. Das war vielleicht am Anfang anders, als keiner ein Handy hatte, aber das ist bei der Massenverbreitung seit langem vorbei.
Als kleinster Anbieter mit halben Netz sollte er aber in diesem Bereich imho sehr wohl Preisführer sein, weil hier nunmal der Preis alleiniges Kriterium ist.
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Klar, ensprechende Netzkapazität vorausgesetzt. Ansonsten kann man logischerweise für ein Klappernetz eher weniger als mehr verlangen und erst Recht nicht den Stempel "premium" beanspruchen. Anders herum ist ein funktionierendes Netz noch nicht Premium, sonder das übliche Maß, so wie es zu sein hat.
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Eben, darum geht es. Mobilfunk kann keine derart höheren Kosten verursachen als das ganze Land umzugraben. Und nur das ist es, was hier zählt, und nicht, was sich Gröger und Co. an sonstigen Verpflichtungen aufgehalst haben. Außerdem hat er nicht mal ein eigenes vollständiges Netz, also was sollen da derart höhere Kosten sein (verglichen mit dem Rest)? Alles folglich Unsinn par excellence.
Ich hoffe, dass sich die Behörde der Pflicht zu Wettbewerbsförderung und Beendigung der gravierenden Marktbehinderung insbesondere gegenüber dem Festnetz bewußt ist und entsprechend hart eingreift. Sie haben nun über Jahre mehr als genug Milliarden in den Hintern geschoben bekommen, da gehört endlich ein Riegel vorgeschoben. Sollen sie ihren Kunden halt in Zukunft keine teuren Handys mehr nachschmeißen, sondern sich um ihre Dienste, und nicht den Verkauf von Elektronikartikeln in Ratenzahlung kümmern.
Und sollen sie sich bei 80 Mio. Kunden (pardon, Karten) um Himmels willen nicht mehr von Dritten (der Anrufer im Festnetz ist nicht Vertragspartner des Mobilfunkers, in dessen Netz er einen anruft; er hat denen dann aber auch keinen Gewinn in horrender Höhe beizusteuern) zu einem Drittel (!!!) finanzieren lassen! Schon hier zeigt sich doch mehr als deutlich, dass da einiges aus dem Ruder gelaufen sein muss, was drastisch geändert werden muss.
Und das ist das wahre Problem: die haben ihre Finanzierungsgrundlage auf wackelige Beine gestellt und wenn denen da ein Batzen wegbricht, hat das gravierende Auswirkungen. Schuld ist aber nicht der Staat, der den Mißstand bereinigt, sondern derjenige, der ihn verursacht hat. Und wenn dann etwas zu seinen eigenen Lasten geht, ist das gewiß keine Enteignung.
EDIT:
Was würde passieren, wenn er das durchbekäme? Er hätte in etwa den Doppelten IC. Wenn nun jetzt schon ein Drittel der Einnahmen aus ICs herrühren, wären es wohl am Ende die Hälte. Wenn überdies die Preise gesenkt werden sollten, womöglich prozentual noch mehr.
Wenn sich ein Unternehmen aber mehrheitlich über die Allgemeinheit finanziert, sollte man es umbauen zu einer Behörde. Als Name würde mir einfallen:
MEZ - MobilfunkEinzugsZentrale
Das kann aber nicht das Ziel sein, oder?
In diesem Sinne: die eigenen Kunden bringen das Geld. So sollte es sein, und so wird es hoffentlich auch irgendwann mittelfristig sein, dank BNetzAg oder der EU.
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Zitat
Original geschrieben von oo7x
Die Änderung der Tarife kann noch dauern, wenn jeder Netzbetreiber erstmal klagt!Eben nicht, der Markt wird längst reguliert (seit Beschluss vor paar Monaten) und jetzt wird die Höhe festgesetzt. Die gilt dann bereits seit dem Start der Regulierung. Klagen werden nichts bringen, aber o2 klagt ja gerne auf aussichtslosen Posten.

Sie werden keinem Richter glaubhaft machen können, dass 21 CT der reale Preis ist. Denn nach dem TKG zählt NUR das, was zur Bereitstellung DIESES (regulierten) Dienstes erforderlich ist. Also nix UMTS-Lizenzen, Kundenaquisition oder ähnlichem Blödsinn, den ein Unternehmen ganz allgemein an (im übrigen freiwilligen!) Zusatzkosten hat. Klarer kann man es eigentlich nicht formulieren.
Und die reine Bereitstellung ist in Europa nur 5 CT wert, warum sollte das hier recht viel teurer sein. Ich bin gespannt!
Der Laden ist jedenfalls dermaßen unsympathisch geworden, dass mir deren künftige Preise fast schon egal sind. Wer so dreist fordert, gehört abgewatscht. und das Volk kann nur mit den Füßen (bzw. Fingern zum SIM-Wechseln) abstimmen - hoffentlich machen die das auch.
Wenn der mit Enteignung kommt, sollte man umgekehrt über Strafen nachdenken aufgrund jahrelanger Abzocke im hohen Milliardenbereich.

Wer sich zu Unrecht (ansonsten müßte man nicht per Regulierung für gerechte Preise sorgen...) Milliarden einverleibt und auch noch kurz vorm Untergang erhöhen will, gehört abgewatscht.
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Nein, ich denke nicht, weil es in einem 08/15-Massenmarkt wie dem der Telekommunikation kein "premium" geben kann. Zumindest nicht in den relevanten Kernbereichen, die die Masse nutzt (und die spült Geld in die Kassen, nicht einzelne WAP-Premiumdienste-Nutzer o.ä.). Premium geht in Nieschenbereichen, und dort kann man für gute Leistung sicher auch gutes Geld verlangen.
Bei einer Sprachminute oder einer SMS ist es aber sch***egal, über was oder wen die Leistung erbracht wird. Auch sind diese Dienste allgegenwärtig (und damit kein Zeichen von premium), der Kunde kann i.d.R. auch zum Festnetz oder einer Discounterkarte greifen, wenn ihn der eigene Mobilfunker mit 49 CT abzuzocken versucht. In diesem Umfeld zählt dann aber logischerweise nur der Preis, da das das einzige Unterscheidungskriterium ist. Früher oder später ergeht es den Premium-Preisanbietern (und das ist das einzige, was im Massenmarkt der TK premium sein kann) folglich wie dem Einzelhandel oder dem Festnetz im Rahmen von Call-by-Call.
Im Moment zahlen die Kunden vielleicht noch ohne Hirn und Verstand quasi jeden Preis im Mobilfunk, hauptsache das Handy ist für umme. Aber so nach und nach setzt sich die Erkenntnis durch, dass es dieselbe (und das ist der Knackpunkt am Premiumansatz im TK) Leistung woanders deutlich billiger gibt und dann stottert man nur noch sein Gerät beim Premium-Anbieter ab, wie Gröger mittlerweile selbst eingeräumt hat. Dann bleibt allerdings nur noch drastisch die Preise zu senken, wenn es dann überhaupt noch etwas vom verkorksten (weil überteuerten) Ruf zu retten gibt. Und sich damit einzugestehen, dass es eben keinen Premiumanbieter im Mobilfunk geben kann, sondern nur ein und dieselbe Ware unter verschiedenene Farben - und folglich zu ähnlichen Konditionen.
Was im Festnetz für 1-2 CT geht, läßt sicher auch unter einem Pseudo-Premiumaufdruck sicher nicht mehr lange zum 25-fachen Preis verkaufen. So blöd sind die Kunden dann (hoffentlich) doch nicht.