Beiträge von kues

    Bei der Berechnung auf Basis der tatsächlichen Impraten kommt: "Bei einer Impfrate von 867.363 pro Woche und einer Impf-Bereitschaft von 59%, können Sie erwarten, Ihre erste Impfdosis von 27.12.2021 bis 24.11.2022 zu erhalten." :cursing:

    Was auch immernoch an der Berechnung hängt, da immernoch die Impfdosen Lieferungen zum März erst richtig anfangen. Und im 2. Quartal etwa 3 bis 5 mal soviele Impfdosen zu erwarten sind (je nachdem ob Johnson schon die Zulassung erhält und BioNTech tatsächlich mehr liefert als geplant) wie insgesamt bis Ende März.

    In D sind z.B. jetzt Mitte Februar überhaupt die ersten AZ Impfdosen ausgeliefert worden.


    In Nürnberg z.B. können (so Impfdosen vorhanden) offensichtlich problemlos jetzt schon über 1000 Impfungen am Tag erfolgen, vergl https://www.nuernberg.de/inter…ortal/corona_impfung.html

    Und fast 20 Tsd von etwa 530 Tsd haben schon die erste Impfung (9000 sogar schon die zweite) erhalten.

    Bei einer angeblichen Kapazität von 2000 Impfungen pro Tag allein des Impfzentrums und der Mobilen Impfteams würden von März bis August etwa 180 Tsd Menschen durchgeimpft werden können (mal die Einmalimpfung von Johnson nicht dazugezählt). Da müssen dann noch die Hausärzte (und die Kliniken mit ihrer ambulanten Versorgung) ran, um auf 400 Tsd zu kommen…

    Wenn man sich die aktuellen Zahlen so ansieht bekommen wir eher ein Problem mit der britischen als der südafrikanischen Mutation. Wenn sie dagegen wirkt, ist das OK.

    Da die Briten hauptsächlich (genaue Zahlen finde ich nicht, aber alles nicht weit über 50%. würde mich sehr wundern) mit AstraZeneca/Oxford impfen dürfte es gut helfen gegen die Britische Variante. Soweit ich mich recht erinnere haben die Briten doch was von etwa 70% mit nur einer Impfung bei sich gemessen. Von großen, unerwarteten Impfnebenwirkung ist aus UK auch nichts zu lesen…

    Edit: Und bei den Testgruppen hat der AZ Wirkstoff zumindest 100% einen schweren Verlauf (Krankenhausaufenthalt) verhindert.

    Die Frage ist doch, ob dieses Ziel überhaupt realistisch ist. Der "Sieben-Tage R-Wert" hat sich bei so um die 0,95 eingependelt. Man geht davon aus dass die Virusmutationen den Wert um mindestens 0,3 erhöhen, dann wären wir trotz Lockdown bei 1,25 und somit wieder im Bereich des exponentiell Wachstums. Schlussfolgerung: 2021 im Permalockdown, also wenn die Wissenschaftler eines der reichsten Länder der Erde nicht mal andere Rezepte entwickeln, außer verbieten, abschließen und Schlüssel weg werfen.

    Warum 2021? Im worst Case die erste Hälfte von 2021, dann kommen Sommer und große Mengen an Geimpften.

    Aber schon jetzt wird doch langsam gelockert: bei Schulen und Kindergärten wird weiter geöffnet (die ‚Notbetreuung‘ hat ja schon in manchen Einrichtungen 50% Belegung gesehen). Und die ersten Länder wollen doch sogar bis zu einer Inzidenz von 100 offen halten.

    Bestellen und Abholen/Liefern (oder neudeutsch Click&Collect) ist fast überall für alle Geschäfte erlaubt. Und wenn bis März nichts unvorhergesehenes mehr passiert, dann ist doch absehbar, dass Hotellerie und Gaststätten spätestens April/Mai wieder mehr Möglichkeiten bekommen.

    Ich finde die (Landes) Politik da auch sehr vorhersehbar, sind doch schon alle dabei mit den Hufen zu scharren wegen Lockerungen…

    Mich würde Mal interessieren, was eure Einsatzszenarien für so eine Bandbreite sind? Braucht ihr das beruflich, oder was macht man damit ?

    Mich interessiert daran vorallem der höhere Upload- bei Telekom Glasfaser geht z.B. 200MBit/s Upload (technisch wäre teilweise bis 1GBit/s möglich). Die DSL Tarife sind ja momentan auf 40 MBit/s begrenzt, wovon dann ggf. auch nur vielleicht 30 MBit/s leitungsbedingt ankommen.

    Je besser der Upload um so fluffiger finde ich ist es im Homeoffice, wenn z.B. direkt per VPN gearbeitet wird oder auch mal wieder ein größerer Brocken ins Netz (zurück)geladen werden muss.

    Auch 1GBit/s im Download ist gelegentlich ganz angenehm, um z.b. ‚schnell mal‘ eine Streamingserie aufs Gerät runterzuladen etc pp.

    Ab Dienstag waren die Straßen ja wieder frei. Dass es Verzögerungen gibt, weil die Häuser aufgrund schlechter Räumung schwer erreichbar sind, dafür habe ich Verständnis. Aber das mein Paket seit 4 Tagen nicht mal den Innenraum des Auslieferungsfahrzeuges zu Gesicht bekommen hat, dafür habe ich kein Verständnis mehr.

    Kein neuer Scan mehr nach Ankunft im Zielpaketzentrum? Könnte eine Beschädigung sein, dann dauert leider die Bearbeitung meist etwas, auch wenn es nur Nachverpackung ist. Wenn es an der Zieladresse Paket und getrennt Briefzustellung gibt, könnte auch da was schiefgelaufen sein- Briefpost ist in den letzte Tagen angekommen?

    Gegen einen landesweiten on-off Lockdown hilft nur ein Zonenkonzept wo man regional dicht macht sbald sich ein kritischer Anstieg zeigt.

    Einerseits dämmt man damit frühzeitig die Ausbreitung ein, andererseits gibt man einem abgegrnezten Personenkreis die Kontrolle darüber sich selbst von den Einschränkungen zu befreien.

    Dafür findet sich offensichtlich keine Mehrheit bzw. zumindest eine Vorreiterin. Die rechtlich naheliegenden Einheiten wären die Bundesländer, die ggf. innerhalb noch kleinteiliger vorgehen könnten. Aber außer dem Berchtesgardener Land (allerdings nur zwei Wochen vor dem allgemeinen Lockdown Anfang November) und dem Tönnies Hotspot Gütersloh/Warendorf fallen mir keine Beispiele ein, wo überhaupt mal regionale Einschränkungen verhängt wurden.

    Und im Berchtesgardener Land ging in den zwei Wochen bis November zwar die Infektionszahlen erstmal zurück, aber Mitte Januar waren sie fast noch so hoch wie Anfang November: https://www.br.de/nachrichten/…r-corona-lockdown,SMSjaFt

    Na ja, vielleicht mag vor den Wahlen im März niemand einheitlich aus der Deckung kommen. Deswegen machen wohl in Sachen Schule und Kindergarten alle Bundesländer jetzt auch was sie wollen. Mal schauen ob Mitte März dann was einheutliches kommt.

    Momentan kommen ja schon aus diversen Bundesländer die je eigenen Lockerungspläne…

    35 ist das neue 50!

    35 der alte Schwellenwert aus dem Juli 2020- beschlossen vom Deutschen Bundestag und Bundesrat

    Maßstab für die zu ergreifenden Schutzmaßnahmen ist insbesondere die Anzahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 je 100 000 Einwohnern innerhalb von sieben Tagen. Bei Überschreitung eines Schwellenwertes von über 50 Neuinfektionen je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen sind umfassende Schutzmaßnahmen zu ergreifen, die eine effektive Eindämmung des Infektionsgeschehens erwarten lassen. Bei Überschreitung eines Schwellenwertes von über 35 Neuinfektionen je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen sind breit angelegte Schutzmaßnahmen zu ergreifen, die eine schnelle Abschwächung des Infektionsgeschehens erwarten lassen. Unterhalb eines Schwellenwertes von 35 Neuinfektionen je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen kommen insbesondere Schutzmaßnahmen in Betracht, die die Kontrolle des Infektionsgeschehens unterstützen. Vor dem Überschreiten eines Schwellenwertes sind die in Bezug auf den jeweiligen Schwellenwert genannten Schutzmaßnahmen insbesondere bereits dann angezeigt, wenn die Infektionsdynamik eine Überschreitung des jeweiligen Schwellenwertes in absehbarer Zeit wahrscheinlich macht. Bei einer bundesweiten Überschreitung eines Schwellenwertes von über 50 Neuinfektionen je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen sind bundesweit abgestimmte umfassende, auf eine effektive Eindämmung des Infektionsgeschehens abzielende Schutzmaßnahmen anzustreben. Bei einer landesweiten Überschreitung eines Schwellenwertes von über 50 Neuinfektionen je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen sind landesweit abgestimmte umfassende, auf eine effektive Eindämmung des Infektionsgeschehens abzielende Schutzmaßnahmen anzustreben. Nach Unterschreitung eines in den Sätzen 5 und 6 genannten Schwellenwertes können die in Bezug auf den jeweiligen Schwellenwert genannten Schutzmaßnahmen aufrechterhalten werden, soweit und solange dies zur Verhinderung der Verbreitung der Coronavirus-Krankheit-2019 (COVID-19) erforderlich ist.

    Bin auch begeistert von der klugen Wahl der FFP2 und OP-Maskenpflicht! Die sitzen so hervorragend luftig! Bin da gaaanz stolz auf die Entscheider...und fühle mich viel besser geschützt als mit meiner vorherigen, dichten, passgenauen speziellen Kunstfasermaske. Wie konnte Ich nur auf so einen Blödsinn kommen! Hätte Ich mal gleich diese feinen FFP2 Masken mit ihren Centimeter großen Lufteinlässen genutzt. Da atmet man gleich wieder viel entspannter diese Straßenluft ein. Warte mal, juckt es mich im Hals? Achja war nur der Feinstaub der guten alten Hauptverkehrsstr. ein vertrautes Kratzen im Hals! ^^

    Einfach grob eine FFP2 drüber hängen und schon kann die andere Maske weiter benutzt werden. Da hätte ich keine Skrupel, wo so viele Leute die Masken nicht ordentlich tragen (gestern wieder zweimal Maske unter der Nase im Supermarkt gesehen)- ganz zu schweigen davon, dass mal die Nasenbügel der FFP2/KN95 Masken angepasst würden. Ich persönlich kann die KN95/FFP2 besser anpassen, so dass die Brille viel weniger beschlägt als vorher…

    In Bayern sind auch Masken mit vergleichbarer Filterwirkung wie FFP2 erlaubt- müsste man ggf. halt nachweisen müssen…