Beiträge von kues

    Man muß sich wirklich nicht mehr wundern, dass die Zustimmung immer weiter schwindet.

    Erst war von 50/100.000 die Rede, jetzt schon von 35. Das würde bei uns in der Kleinstadt mit knapp 25.000 Einwohnern bedeuten, dass stadtweit nur 8 (!) Personen infiziert sein dürften, also sorry, dafür den Spökes? Wegen 8 von 25.000? Langsam muß man mal wieder die Kirche im Dorf und den Menschen die Hoffnung lassen, Mutationen hin oder her.

    Die 35 und 50 sollte einem mit etwas Gedächtnis noch aus dem letzten Jahr bekannt vorkommen.

    Vergl. Z.B. https://www.tagesspiegel.de/po…nd-laendern/26273502.html


    Sind es nicht 8,75 Neuinfizierte pro Woche für die Kleinstadt? Klar ist das wenig, aber mal ernsthaft: von Mai(sic!) bis Juli letztes Jahr war die Inzidenz bundesweit immer unter 10! Im August und September hat sich das langsam erhöht, um dann im Oktober beschleunigt hoch zu gehen. Und bundesweit wurde erst Mitte Oktober 50 als Inzidenz erreicht, da war das Kind schon in den Brunnen gefallen mit der Folge Lockdown ab November (vorher haben die Länder den Arsch ja nicht hoch bekommen)…

    Falscher Suchbegriff bei Google? Die Helden vom BKA haben doch die richtigen Suchbegriffe bei Google eingegeben, sonst wären sie ja nicht auf ihren „gefährlichen Verdächtigen“ gekommen…


    Und das Konzept des ENF, welches den Corona Apps zu Grunde liegt, ist genau so ausgelegt, dass da nicht wirklich was zu überwachen ist…

    Naja aber mit Kombirabatt und den sonstigen Rabatten von o2 im Mobilfunkbereich kann es durchaus interessant sein.

    Klar kann das interessant sein, aber ich sehe da nur wenige Spezialfälle.

    Der Home M kostet mit Kombirabatt 20€, bei Vodafone ist das auch der Preis für die ersten 24 Monate (und ist mit VVL problemlos wieder zu bekommen). Dazu kein Anschlusspreis (70€ o2), kostenloser Leihrouter und 5 statt 4 MBit/s Upstream bei Vodafone.

    Der Home XL kostet 35€ also 840€ auf 2 Jahre mit Kombirabatt, bei Vodafone sind es 6*20+18*40=840€ (VVL in der Regel für 33€ möglich). Und wieder kein Anschlusspreis und kostenloser Leihrouter bei Vodafone sowie die Möglichkeit den Upstream für 3€/Monat auf 50 MBit/s zubringen.

    Home L und den entsprechenden Tarif von VF finde ich recht sinnlos wegen der nur 6 Mbit/s (10 bei VF) Upstream. Wer braucht solche Tarife, wenn DSL hier 35-40 Mbit/s Upstream bietet, bzw. wozu 100 im Downstream, da tun es auch 50. Mag man anders sehen, dann ist o2 am ehesten hier noch preislich ggf. günstiger.


    Alleinstellungsmerkmal ist sind die o2 Kabel Verträge ohne Laufzeit, aber da gibt es keinen Kombirabatt mehr und mithin sie die recht teuer nach Listenpreis.

    Hoffe mal bis 2021 gibt es O2 Kabel für mich hier auch.

    Vodafone ist relativ teuer und von der Servicewüste will Ich gar'nicht anfangen zu sprechen.

    o2 Kabel ist aber in fast allen Fällen teurer (oder mit weniger Leistung) als VF Kabel. Einzig interessant wird es noch was bei o2 Kabel bei VVL geht, aber ich vermute mal dass auch da VF zuviel (bzw ausreichend um echte Preiskonkurrenz zu verhindern) von o2 kassiert.

    Wenn man dann noch eazy.de mit den Einfachtarifen betrachtet (letztlich auch original VF inklusive Router), wird es ganz eng…

    Ja,, z.B. die Bestellmenge fürs erste Quartal. Der Hersteller kann nur (Zahlenwert nur als Beispiel, den genauen Lieferrückstand kenne ich nicht) die Hälfte der geplanten Menge liefern, wenn er keinen Einzelabnehmer bevorzugt beliefert steht für alle Besteller die Hälfte der bestellten Menge zur Verfügunng.

    Und jetzt kommt die Prozentrechnung ins Spiel. Egal wieviel Prozent der geplanten Menge der Hersteller liefern kann, hätte die EU die angebotene Menge bestellt hätten wir die im Vergleich zum Ist-Zustand zumindest gut die doppelte Menge bekommen (unter der Annahme dass die EU mit den anderen Bestellern gleichberechtigt beliefert wird).

    Also ich habe Prozentrechnung irgendwie anders in Erinnerung...

    Nehmen wir mal an die EU hätte 50% aller Bestellungen (Menge x) dann bekäme sie 50% der lieferbaren Menge (Menge y)

    Hätte sie doppelte so viel bestellt, dann wäre die Rechnung wie folgt: Die EU hätte x (das doppelte von x/2) bestellt und andere x/2, mithin die neue Gesamtbestellmenge ist 1,5 x.

    Davon hat die EU 2/3 alias 66% bestellt. Statt 50% von y, bekäme sie also 66% von y geliefert. Bei doppelter Bestellung gibt es also nicht 100% mehr, sondern nur 32%.

    Und je nach Bestellverteilung fällt das Ergebnis natürlich anders aus, das Wunder der Prozentrechnung . Aber in keinem Fall würde eine Verdopplung der Bestellung zur doppelten Liefermenge führen- Alles nach den fiktiven Liefervorstellungen.


    Aber aus der Realität wissen wir z.B., dass aus den USA (von Pfizer insbesondere) gar nichts exportiert werden darf (Executive order von Trump aus dem Dezember). Also noch mal die Frage, wohin geht im Moment so viel Impfstoff, dass die EU den für sich hätte sichern können? Gut Israel bekommt bevorzugt, aber das sind keine 10 Millionen Einwohner. Die EU bekommt bis Ende März, so ich recht verstehe, gut über 50 Millionen impfdosen von BioNTech geliefert. Also wer bekommt noch soviel geliefert?

    Der Lieferant kann nur 50% liefern. Daher wird er jedem Besteller die Hälfte der bestellten Dosen liefern.

    habe ich 10Mio Dosen bestellt bekomme ich 5Mio, habe ich nur 5Mio bestellt, bekomme ich 2.5Mio.

    Also hätte man die doppelte Menge bestellt, hätte man die doppelte Menge bekommen.

    „Der Lieferant kann nur 50% liefern“ gibt es nicht allgemein, das kann nur für eine bestimmte Bestellmenge z gelten. Der Lieferant kann Menge x pro Zeit y liefern, ggf. ändert sich in Zukunft die lieferbare Menge pro Zeiteinheit wegen höherer Ausbeute oder Produktionskapazitätsausweitung (wie offensichtlich auch bei der Impfstoffproduktion). Nur weil sich die bestellte Menge z ändert, ändert sich nicht die pro y produzierbare Menge x. Und bekommt ein Besteller einen größeren Anteil von x (weil er insgesamt mehr Menge bestellt hat), dann muss ein anderer Besteller einen kleineren Teil von x erhalten.

    Deshalb nochmal die Frage, welcher Besteller von (BioNTech) Impfstoff sollte jetzt nicht bzw. geringer beliefert werden (können), wenn die EU insgesamt mehr bestellt hätte und nach der Logik im 1. Quartal jetzt doppelt so viel geliefert bekommen sollte?

    Weil die ja sicher anteilig kürzen. Wenn die nur die Hälfte liefern können und ich doppelt so viel bestellt hätte würde ich bezogen auf den ist-Zustand zumindest das Doppelte bekommen.

    Die Logik erschließt sich mir nicht. Wer mehr bestellt wird außerdem noch schneller beliefert zu Lasten der anderen Besteller? Wer bekommt denn im Moment die Impfdosen geliefert, die nach der Logik nach Europa umlenk-/bestellbar gewesen wären?

    Jetzt haben die Impfzentren nur Teilzeit geöffnet, die Terminvereinbarung ist ein Desaster und vereinbarte Termine werden teilweise wieder abgesagt, wiel zu wenig Impfstoff geliefert wurde. Das ist "im großen und Ganzen nichts schiefgelaufen"?

    Es liegt abernicht an der Menge des Impfstoffes allein, die ganze Verteilungslogistik funktioniert auch nicht richtig. Und jetzt, am Montag auf dem "Impfgipfel" hat man festgestellt, dass mal ein Plan erstellt werden muss.

    Echt? Jetzt schon?

    Die Verteilung und Terminplanung liegt in der Verantwortung der Bundesländer. Offensichtlich gibt es da erhebliche Unterschiede, wie gut die Bundesländer jeweils in der Lage waren zu planen und einzurichten...