Beiträge von kues

    Irgendwann wird der Staat schon versuchen die Verbrennerfahrer finanziell so hart ranzunehmen, dass diese freiwillig auf ein BEV umsteigen.

    Es muss ja niemand umsteigen, nur fossiler Sprit wird irgendwann unerschwinglich werden, ob des CO2 Rechtehandels- spätestens 2027 geht es damit europaweit los. Vermutlich mindestens doppelt so teuer wie dieses Jahr, und dann immer teuerer, da es immer weniger CO2 Zertifikate geben wird. https://www.finanztip.de/co2-s…7%20jedes%20Jahr%20teurer.

    Oder man nimmt halt eFuel, nur ist unwahrscheinlich, dass das auch nur halbwegs günstig sein wird, wenn nicht ausreichend auf BEV oder zumindest Plug-In umsteigen. Unter der Annahme, dass die E5 bzw. E10 Bioanteile (und Biodiesel) als CO2 neutral gelten, dürften vermutlich um 10-20% der aktuell verbrauchten Benzin/Dieselmengen halbwegs erschwinglich als eFuels verfügbar sein.

    Das bringt genau so wenig, denn bei beiden beteiligten Verkehrverbünden funktioniert die Preisauskunft sowie auch der Onlineverkauf des entsprechenden Ticket nur innerhalb des Verbundes.

    Es gibt da ein Ticket, damit hat man kein Problem mehr mit Preisauskunft… ;)

    PS: Mich nervt mehr die fremde Katzenscheiße auf dem Grundstück. Toll wenn Enkel auf der Wiese spielen<X :cursing:

    Katzenscheiße wird doch im Normalfall eingebuddelt, da sollte sich doch nichts auf der Wiese finden? Uns macht nur der hier lebende Igel auf den Rasen oder Wege. Unsere kleinen Panther machen ins Katzenklo (steht auch eins draußen wettergeschützt) oder verbuddeln in unsere Beete (besonders gerne, wenn meine Frau gerade den Boden so angenehm gelockert/geharkt hat ;) )


    Beim Aldi Steuerprogramm habe ich natürlich den dezenten Minihinweis auf der Packung übersehen, dass man jetzt ein Benutzerkonto braucht, um den Spaß installieren/benutzen zu können. Bei der Installation jetzt ein Showstopper, da Buhl auch noch eine Verifikationsemail schickt, welche aber partout nicht ankommen will...

    Großstandtdenek wie in der Politik

    Chinesen und reichere Inder fahren in ihrem klimatisierten Level 3-4 automatisierten Elektrofahrzeug und Deutschland nutzt Moped und Rikscha, das ist doch eine verlockende Aussicht für unser Land.

    Dann aber bitte nicht über eine AFD Regierung wundern.

    Was hat das mit Großstadtdenk zu tun? Sehr wenige -auch auf dem Land- sind zwingend (sprich können nicht drauf verzichten) auf ein Auto angewiesen, es gibt sehr oft Alternativen. Die Alternativen sind natürlich nicht so bequem und luxuriös, deshalb hatte das Mofa in D eben auch nur einen kurzlebigen Boom von 1965 bis in die 80er. Ändert nichts daran, das Autos Luxus bleiben. Inzwischen recht erschwinglicher Luxus, den sich viele leisten wollen und hoffentlich können. Aber ich kenne einige Leute in der Stadt, die sich mit recht niedrigen Einkommen ein Auto leisten (oft sogar eines pro Person), welches eine gehörige Portion von deren frei verfügbarem Einkommen auffressen wird.

    Und ich hätte auch gar nichts dagegen, wenn es in Zukunft erschwingliche kleine Elektroautos mit begrenzter Reichweite geben sollte- da würde ich ggf. auch überlegen, ob ich mir den Luxus doch leisten würde.

    Auch gegen automatisierte (Klein)Buslinien oder Taxis hätte ich gar nichts. Selbst die Miet eRoller in der Stadt erfüllen ihren Zweck- wenn nur nicht so viele Idioten die mitten auf den Gehwegen abstellen würden.


    Deutschland hat den Luxus von über 66 Millionen PKW, wenn ich recht erinnere haben über 15 mal so viele Chinesen keine 300 Millionen PKW. Das werden ohne Zweifel mehr werden in China, aber es ist für China und die ganze Welt zu hoffen, dass es trotzdem nie wirklich über 1 Milliarde PKW sein werden…

    Der eigentliche Luxus ist nicht das eigene Auto, sondern auf ein eigenes Auto verzichten zu können. Das kann man nur in der Großstadt, wo die Mieten jetzt schon kaum noch bezahlbar sind. Daher werden viele schlicht vom Auto abhängig bleiben, und die Politik wird gut daran tun, das der Bevölkerung nicht zu verbauen. Immer dran denken. Politiker wollen wiedergewählt werden, und dafür brauchen sie nicht nur die Stimmen der Deutschlandticket-Abonenten in den Großstädten.

    Wer ist denn wirklich vom Auto abhängig? Du doch z.B. sicherlich nicht. Für dich würde auch ein Mofa oder Moped reichen. So wie sie (ggf. sogar nur Fahrräder) früher am ‚Ende der Welt‘ auch ausgereicht haben die Menschen zur Arbeit, Einkaufen etc zu bringen. Ist in der Regel günstiger als ein Auto, aber natürlich nicht so wettergeschützt und bequem. Ergo man will mehr Luxus und ein Auto…

    Ich wäre zu geizig mir ein Auto neben das Haus zu stellen, mir würde ein (E-)Fahrrad, ÖPNV und ggf. mal Carsharing oder Automiete reichen. Da aber meine Frau sich den Luxus eines Autos leistet, nutze ich das luxuriöse Gefährt natürlich auch gerne. ;)

    Nunja, ich glaube die Einführung des Gurts war nicht so preisintensiv. Verstehe aber was Du meinst. Man möchte weniger Abgase und weniger CO2. Nimmt dafür allerdings andere Umweltverschmutzungen in kauf. Die Quizfrage wird sein, kommt das Elektroauto auch jemals auf die km, bei dem der ökologische breakeven erreicht wird.

    Zum CO2 'Breakeven' gibt es doch diverse Untersuchungen, z.B. https://www.isi.fraunhofer.de/…n%20Elektrofahrzeugen.pdf

    Aktuell irgendwo zwischen 60 und 120 Tsd km. Vorallem davon abhängend, was an CO2 für Batterien/Akkus aufgewandt wird. Und eine mögliche Zweitnutzung bzw. Recycling der Akkus nicht betrachtet.

    Und beim Abgas -insbesondere in Stadtgebieten- dürfte die Betrachtung eindeutig ausfallen.

    Allerdings muss man sagen, das bei Benzin und Diesel schon sehr lange sehr hoch besteuert wird. Selbst wenn die direkten Preise weiter steigen gäbe es genug Spielraum durch eine reduzierung der Besteuerung die Preise stabil zu halten.


    Andernorts ist das nicht der Fall, selbst in Erdöl fördernden Ländern. Da schlagen dann 100% Rohölpreiserhöhung voll durch und bringen die Wirtschaft in Schwierigkeiten.

    Und was das Preisrisiko betrifft gingen die 2020 die Strompreise noch mehr durch die Decke als die Spritpreise.

    Super E10 von 1,649€ auf 2,129€ waren "nur" +22,5% und selbst Diesel von 1,309€ auf 2,179€ waren "nur" +66,5% aber Strom von 28,75ct auf 63,65ct waren +121,4%.

    Ich nehme mal an du meinst 2022.

    Wie gesagt die Preise gingen schon 2021 nach oben- sowohl Gas als auch Öl. https://www.adac.de/verkehr/ta…aftstoffpreisentwicklung/

    2019 um 1,40 für E10, etwas niedriger noch Anfang 2021, aber Ende 2021 schon bei 1,60 und höher. Insofern sehe ich zu den 2 oder 2,10€ für E10 im Frühjahr 2022 eine Gesamtsteigerung von bis zu 50%.

    Beim Gas -welches dann dank der Marktregeln wiederrum wesentlich den Strompreis getrieben hat- gab es auch Preiserhöhungen verbreitet 100% und mehr. Und das auch nur gedämpft dank der Milliarden die in die Stabilisierung des Gasmarktes (Verstaatlichung und Stützung von Gasprom Germania, Uniper etc, LNG Terminal Aufbau/Miete) gepumpt wurden.


    Auch der Gas und Strommarkt ist wegen der Preissteigerung schon in 2021 in Turbulenzen geraten. Die sich kurzfristig am Spotmarkt eindeckenden Gas- und Stromlieferfirmen sind doch reihenweise bis Ende 2021 pleite gegangen oder haben mit dubiosen Methoden versucht ihre Kunden los zu werden. https://www.wechselpilot.com/m…ende-der-stromdiscounter/

    https://www.businessinsider.de…n-strom-und-gasanbietern/


    Sich langfristig von Fossilen Kraftstoffen unabhängiger (sowohl was die Mengen als auch die Lieferländer) zu machen, ist auch ein Stück Risikominimierung für die gesamte Wirtschaft.

    Auf einem Markt sollte sich das Wirtschaftlichste durchsetzen. Man hat jedoch den Eindruck, dass die EU nicht will, dass sich das Wirtschaftlichste durchsetzt. Insofern arbeitet man mit Druckmitteln.

    Gurt, ABS, Katalysator, Dieselabgasreinigung etc pp waren auch nicht ‚wirtschaftlich‘, sind dann aber vorgeschrieben worden. Und waren letztendlich auch wirtschaftlich. Die Frage ist doch vielmehr, ob man die jeweiligen Ziele/Absichten der Vorschriften sinnvoll findet. Und ob man ggf. die Übergangsfristen/-zeiten für zu kurz hält.

    Und wie man insbesondere an China sieht, ist die Zielrichtung zu Elektroautos nicht allein auf dem Mist irgendwelcher bekloppten Europäer gewachsen.