Zitat
Original geschrieben von FloHech
Soweit ich das verstanden habe, ist die Riester-Rente nicht als eigenständige Altersvorsorge gedacht, sondern nur dazu da um die Abesnkunk des Rentenniveaus von 3 Prozent abzufedern.
Ist politisch zwar so deklariert, aber: die 4% des Bruttoeinkommens, die zusätzlich in die private Altersversorgung gesteckt werden, werden mehr als die bezifferte Lücke decken (können und) müssen. Denn ganz grob gerechnet: 20% (Beitrag gesetzliche Rente) im Verhältnis zu 4% (Norm-Beitrag Riester) sind 1/5. ergo 20% 'Aufstockung'.
Zitat
Der monatliche Beitrag ist gedeckelt, d.h. mehr als 78 Euro kann und darf man monatlich gar nicht einzahlen.
Das war letztes Jahr so. 2006 und 2007 sind es jährlich 1575€ macht abzüglich der Zulage von 114€ maximal 121,75€ pro Monat.
Ab 2008 dann max. 2100€ im Jahr bei 154€ Zulage.
Zitat
Da die Beiträge bei Riester nicht so hoch sind, sind eher die staatlichen Zuschläge wichtig, die natürlich sehr viel ausmachen.
Das halte ich für einen Fehlschluß. Bei niedrigen Einkommen oder wenn man Kinder hat ist die Zulage entscheiden. Wunderbarerweise gibt so mal für die niedrigen Einkommen und Familien wirklich eine gute Förderung.
Aber bei hohen Einkommen ist die Steuerersparnis größer. Beispiel fürs Maximum: 1575€ bei 'nur' 25% Grenzsteuersatz, macht 393,75€ Steuerersparnis.
Auf die im übrigen die Zulage von 114€ wieder angerechnet wird. Man bekommt letztendlich/faktisch nur die Steuerfreiheit des selbsteingezahlten Geldes und zusätzlich den Steuersatzanteil der Zulage! -Bzw bei geringen Eigenbeiträgen eben die Zulage(n).
Zitat
Rürup-Rente ist aber nur für Selbstständige gedacht, die keine staatliche Rente und Riester-Zuschläge erhalten.
Die kann aber jeder zusätzlich abschließen!
Edit: Hat sich ja geklärt...
Zitat
Original geschrieben von Andreas Böhm
Die Riester-Rente ist nicht nur für Selbstständige gedacht, macht aber in diesem Klientel viel Sinn.
Aber wie das? Die sind doch in der Regel nicht gesetzlich rentenversichert und dürften von daher doch auch nicht zulageberechtigt sein oder gar von der steuerlichen Absetzbarkeit profitieren? Oder fällt ein Riester-Vertrag automatisch quasi unter die Rürup-Kriterien, ich hatte es aber bisher nicht so verstanden?